Elif.Coaching

Elif.Coaching Elif Elik-Gülen, BA, MA

11/05/2026

Wenn du nichts gegen Grenzüberschreitungen sagst, wirkt dein Schweigen irgendwann wie Erlaubnis.

Menschen testen Grenzen nicht einmal.
Sie testen sie immer wieder.

Und jedes Mal, wenn du:

* etwas hinnimmst, das dich verletzt
* dich selbst kleinmachst
* Respektlosigkeit relativierst
* nicht klar widersprichst

lernt dein Gegenüber: „Ich kann das mit ihr machen.“

Nicht weil du es aussprichst.
Sondern weil du es duldest.

Viele glauben, Grenzen setzen passiert erst im großen Streit. Dabei entstehen fehlende Grenzen in den kleinen Momenten:

* im erzwungenen Lächeln
* im runtergeschluckten Nein
* im Schweigen trotz Schmerz

Der Körper spürt längst den Verrat,
während der Mund noch versucht, Frieden zu halten.

Und irgendwann erlauben sich Menschen alles, weil du ihnen nie gezeigt hast, wo Schluss ist.

Für manche sind es Blumen, Umarmungen und Dankbarkeit.Für andere ist es ein Tag, an dem alte Wunden wieder laut werden.N...
10/05/2026

Für manche sind es Blumen, Umarmungen und Dankbarkeit.

Für andere ist es ein Tag, an dem alte Wunden wieder laut werden.

Nicht jede Frau denkt bei „Mama“ an Wärme.

Manche denken an Druck.
An Schuld.
An dieses Gefühl, nie ganz richtig gewesen zu sein.

Es gibt Töchter, die von ihren Müttern verlassen wurden. Bei Großeltern aufgewachsen sind.
Oder Mütter hatten, die körperlich da waren, aber emotional nie wirklich erreichbar.

Und manche wurden groß mit Sätzen wie:

„Du warst ungeplant.“
„Ich wollte eigentlich einen Sohn.“
„Wegen euch konnte ich nie leben.“
„Ich hab mich für euch geopfert.“

Sätze, die manchmal nur einmal gesagt wurden, aber ein Leben lang bleiben.

Das Schwierige ist:
Viele dieser Frauen hatten kein „schlimmes Zuhause“.

Keine sichtbaren Wunden.
Nur emotionale Kälte.
Druck.
Schweigen.
Bedingte Liebe.

Und genau deshalb zweifeln viele bis heute an ihrem Schmerz.

Vielleicht ist das der unbequemste Teil an Muttertag:

Dass manche ihre Mutter lieben und trotzdem unter ihr gelitten haben.

Beides kann gleichzeitig wahr sein.

Und auch manche Mütter leiden heute still.

Weil sie irgendwann verstehen, dass sie ihre Kinder mit ihren eigenen Wunden erzogen haben.

Vielleicht beginnt Veränderung genau dort, wo Wahrheit endlich ausgesprochen werden darf.

Ohne Schuld.
Ohne Scham.
Ohne alles schönzureden.

Denn manche Frauen entscheiden sich irgendwann,
dass der Schmerz mit ihnen endet.

04/05/2026

Kennst du das…
Du bist einfach die, die alles regelt.

Wenn jemand Hilfe braucht – sie kommen zu dir.
Wenn etwas organisiert werden muss - du machst das schon.

Und irgendwie sagen alle ganz selbstverständlich: „Du kannst das eh.“

Am Anfang fühlt es sich gut an.
Gesehen werden. Gebraucht werden.

Aber irgendwann wird’s still in dir.

Weil keiner mehr fragt, ob du eigentlich kannst.
Oder ob du gerade selbst genug trägst.

Und du?
Du sagst trotzdem ja.
Aus Gewohnheit.
Weil du niemanden enttäuschen willst.
Weil du denkst, so muss das sein.

Und dann sitzt du da,mit einem vollen Kopf und einem schweren Herzen und merkst: Es ist einfach zu viel.

Nicht, weil du schwach bist.
Sondern weil du auch nur ein Mensch bist.

Vielleicht ist es Zeit,dass nicht nur alle auf dich zählen, sondern du auch mal auf dich selbst hörst.

Gegen das „Ja“, obwohl ein Nein gemeint ist.  Gegen das Schlucken, obwohl es innerlich zerreißt.  Gegen dieses ständige ...
01/05/2026

Gegen das „Ja“, obwohl ein Nein gemeint ist.

Gegen das Schlucken, obwohl es innerlich zerreißt.

Gegen dieses ständige Funktionieren, damit bloß alle zufrieden sind.

Schon irgendwie ironisch…
Lange wurde das als Stärke gesehen.

Heute wird klar:
Das war kein Charakter.
Das war Überleben.

Und irgendwann kommt der Punkt, an dem man müde wird, gegen sich selbst zu arbeiten.

Also kein Applaus fürs Durchhalten.
Sondern für das Aufhören.

Was arbeitet in dir eigentlich immer noch gegen dich?

Manchmal sind es keine äußeren Umstände.Sondern innere Grenzen, die sich zeigen, sobald es ernst wird.Und genau dort beg...
20/04/2026

Manchmal sind es keine äußeren Umstände.
Sondern innere Grenzen, die sich zeigen, sobald es ernst wird.

Und genau dort beginnt die eigentliche Arbeit.

19/04/2026

So oft kämpfen wir gegen Dinge, die einfach nicht sein sollen. Wir halten fest, zweifeln an uns, fragen uns: Warum ich?

Aber was, wenn genau das dein Schutz war?
Was, wenn dieses „Nein“ dich vor etwas bewahrt hat, das dir nicht gutgetan hätte?

Nicht alles, was du willst, ist auch das, was du brauchst.

Manche Türen bleiben zu, weil dahinter nicht dein Weg ist.

Vertrau darauf: Was für dich bestimmt ist, wird bleiben. Und was geht, macht Platz für etwas Besseres.

✨ Manchmal ist ein Rückschritt einfach nur eine Umleitung zum Richtigen.

16/04/2026

Und nicht nur das…
du glaubst auch, dass du es nicht darfst.

„Hab Geduld.“
„Sei respektvoll.“
„So gehört sich das.“

Also bleibst du freundlich, auch wenn man dich verletzt. Du bleibst ruhig, auch wenn in dir alles schreit.

Egal ob als Tochter, Ehefrau,
Schwiegertochter oder Schwester…

du funktionierst.
Du hältst aus.
Du stellst dich hinten an.

Weil du glaubst, dass das richtig ist.

Und irgendwo zwischen Glaube und Realität hast du angefangen zu denken, dass Schmerz einfach dazugehört.

Dass es deine Aufgabe ist, alles zu tragen.

Aber hör genau hin: Grenzen setzen ist kein Widerspruch zum Islam.

Dich selbst zu schützen macht dich nicht respektlos.

Und nur weil du ein gutes Herz hast, heißt das nicht, dass du alles aushalten musst.

Du bist nicht hier, um dich selbst zu verlieren, nur damit andere sich wohlfühlen.

Man sieht es vielen Frauen nicht an.Sie funktionieren.  Lächeln.  Machen weiter.Bis sie irgendwann merken:  So geht es n...
12/04/2026

Man sieht es vielen Frauen nicht an.

Sie funktionieren.
Lächeln.
Machen weiter.

Bis sie irgendwann merken: So geht es nicht mehr.

Und genau da beginnt der wichtigste Schritt.

💬 Wenn dich das berührt, schreib mir „START“

02/04/2026

Jahrelang still. Jahrelang verständnisvoll.

Und wenn du einmal alles aussprichst…

heißt es plötzlich: „Du hast dich verändert.“

Wann hast du das letzte Mal wirklich gesagt, was du denkst?

30/03/2026

Kein Ausweg.
Keine Möglichkeiten.
Gefangen.

So oft höre ich genau das in meinen Sitzungen.

Und von außen betrachtet gäbe es so viel, was möglich ist:

Chancen.
Neue Wege.
Veränderung.

Muster erkennen. Sie unterbrechen.
Den eigenen Platz im Leben wieder einnehmen.

Aber wenn du mitten drin bist…
siehst du das alles nicht.

Und genau in solchen Momenten ist es kein Zeichen von Schwäche, sich Unterstützung zu holen.

Sondern der erste Schritt, wieder handlungsfähig zu werden.

In meiner Arbeit erlebe ich immer wieder diesen Moment…„Das habe ich noch nie jemandem erzählt…… und genau dort beginnt ...
25/03/2026

In meiner Arbeit erlebe ich immer wieder diesen Moment…

„Das habe ich noch nie jemandem erzählt…

… und genau dort beginnt unsere Arbeit

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