06/09/2026
Eine Stadt, die ich selbst ausgegraben habe – als Schauplatz eines Romans.
Maria Courants Qatna spielt im 14. Jahrhundert v. Chr. und führt uns in die Welt der Späten Bronzezeit: nach Qatna, in die Levante und nach Ägypten. Im Mittelpunkt stehen Kija, eine junge Prinzessin und Priesterin, ihre Beziehung zu Echnaton sowie Macht, Politik und die Bedrohung, die über Qatna liegt.
Für mich war die Lektüre besonders spannend, weil ich selbst mehrere Jahre später an genau diesem Ort archäologisch gearbeitet habe. Vieles, was im Roman beschrieben wird, kenne ich nicht nur aus Büchern, sondern aus eigener Anschauung. Die Autorin ist selbst Archäologin – und es ist faszinierend zu sehen, wie sie aus archäologischen und historischen Informationen eine lebendige Geschichte entstehen lässt.
Ich habe Qatna schon kurz nach seinem Erscheinen gelesen und greife auch heute noch gerne zu diesem Buch.
📖 Meine neue Buchvorstellung gibt es jetzt auf dem Archeomuse-Blog.