08/05/2026
Z’SOM übersetzt Fine Dining in eine räumliche Erfahrung. Der Entwurf des Restaurants setzt auf ein unmittelbares räumliches Erlebnis, in dem Gäste, Küche und Service eng miteinander verbunden sind.
Im Zentrum des Konzepts steht die offene Küche als sozialer und atmosphärischer Fokus des Raumes. Architektur, Service und Kulinarik verschmelzen zu einer präzise choreografierten Abfolge aus Blickbeziehungen, Materialität und Atmosphäre.
Der Bestand bildet dabei einen essenziellen Teil der räumlichen Identität. Vorhandene Elemente wie freigelegte Stahlträger oder bestehende Fliesen wurden bewusst erhalten und in die neue Atmosphäre integriert. Statt den Ort zu überformen, entwickelt sich die Gestaltung aus dem Vorgefundenen heraus und macht Spuren, Materialität und Geschichte lesbar.
Die Architektur reduziert den Raum auf wenige, bewusst gesetzte Eingriffe. Warme Oberflächen, kontrolliertes Licht und eine ruhige Materialpalette schaffen eine zurückhaltende räumliche Dichte, die weniger über Dekoration als über Proportion, Spannung und Präsenz wirkt.
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