18/12/2018
Aus A-logischer Perspektive:
Meiner Klientin Inge (richtige Name ist geschützt) ist morgens wenn sie wach wird immer irgendwie schlecht, es ist ihr übel. Das ist ihr sehr unangenehm, jeden Morgen derart aufzuwachen. Wir haben beschlossen den Ursprung zu suchen. Was erinnert diese Übelkeit?
Ich habe ein 12 jähriges Mädchen gefunden, eine vergangene Inkarnation.Inge gibt ihr den Namen Klara. Klara liegt im Sterben. Sie hat eine sehr schlimme Erkältung und eine Lungenentzündung. Klara’s Gedanken sind, es ist gut, dass ich sterbe. Sie hat diese Situation vielleicht sogar selbst herbeigeführt. Klara ist also bereit zu sterben, sie ist auch gestorben. Allerdings bis es so weit war, ist sie jeden Morgen wachgeworden mit der Frage, bin ich schon Tod, lebe ich noch. Es hat ihr dieses flaue Gefühl im Magen verursacht, denn obwohl sie sterben will, hatte sie Angst, weil sie nicht wusste wie sterben ist. Nach intensiver Betrachtung, hat sich gezeigt , dass Klara ein uneheliches Kind ihres Vaters war, dass aus irgendeinem Grund in seinem Haushalt aufgenommen wurde. Von seiner Frau aber zum Putzen, als Dienstmagd benutzt wurde. Sie hatte keine Rechte. Ihre eigene Mutter ist bei der Geburt gestorben. Das bedeutet, die kleine Klara hat sich bei ihrer Geburt verloren. Nachdem ich das Leid gesehen habe konnte ich Klara davon erlösen, nicht gesehen worden zu sein und für ihre Mutter und den Vater büssen zu müssen. Ein grosses Leid, dass sie da getragen hat. Ich habe Klara/Inge so wie ein Baby auf meine Brust gelegt, damit sie wieder die Körperwärme spürt und einen Bezug zu sich bekommt. Nun können wir Klara in ihrem waren Wesen kennenlernen. Sie darf sich in der Welt umschauen und neugierig sein was es alles gibt. Es stellt sich heraus, dass Klara ein sehr kreatives Kind ist. Sie hat genau genommen eine Künstlernatur, denn sie gibt sich ganz dem malen hin. Sie ist ganz vertieft mit Stiften und Pinsel um am Zeichenblatt etwas entstehen zu lassen. Selbst neugierig, was denn daraus wird, was sie da pinselt. Sie tut etwas, das keinen praktischen Nutzen hat. Ihr einfach eine große Freude macht.
Wir haben also hinter der morgendlichen Übelkeit ein Wesen gefunden mit seinem Schöpferlicht, in dem eine große stille Kreativität verborgen ist. Die Übelkeit erinnert also an ein verlorenes Schöpferlicht. Was für ein Schatz Inge da für sich gefunden hat. Inge braucht dieses Licht um in Ihrem Leben weiter gehen zu können.
Inge hat einen Zyklus von 4 wöchentlichen Sitzungen gemacht, und das war die Letzte. Sie hatte ein größeres Thema das wir mit der A-Logischen Erlösungsarbeit ganz gut durchdringen konnten und 4 verlorene Lichter gefunden haben.
Jedes Unwohl befinden ist es also wert zu hinterfragen. Nämlich, müssen wir so etwas ertragen?
Man gewöhnt sich sehr schnell, vor allem weil es ja grundsätzlich Schlimmeres gibt. Aus dieser Tatsache hat Inge einen neuen Lebensimpuls gefunden, das in ihr selbst liegt und gefunden werden wollte. Ihre Kreativität.
Über die Übelkeit, die letzte körperliche Erinnerung von Klara vor ihrem Tod, hat sich das verlorene bemerkbar gemacht.
In diesem Sinne, meine herzlichsten und lichtvollsten Weihnachtswünsche aus dem Zentrum Innenhof. Seid euch bewusst, dass Weihnachten das Fest des wieder geborenen Lichtes ist. Und was tut Licht? Es will GESEHEN werden. Alles was es überschattet muss dann an die Oberfläche. Daher dürfen wir uns nicht wundern, wenn zu Weihnachten die Emotionen hoch gehen. Weil, aus A-Logischer Perspektive, etwas gesehen werden will und jetzt die beste Zeit dafür ist!
Gabriele.