05/05/2021
Perfektionismus. Viele kennen ihn. Viele fürchten ihn.
Wir möchten uns anschaulicher mit ihm beschäftigen, deswegen haben wir ihm eine Persönlichkeit gegeben und den bösen, nimmer müden Plagegeist der uns bei jeder noch so kleinen Kleinigkeit heimsucht den »Nie-zufrieden-Mann« getauft.
Wir haben fünf Methoden für euch zusammengestellt die euch helfen, dieses lästige Wesen in den Griff zu bekommen.
Der »Nie-zufrieden-Mann« verstärkt grundsätzlich zwei Gegebenheiten die einem nicht gut tun:
1. Ineffizienz
2. Nörglertum
Das sind Dinge die man wirklich nicht braucht. Aber kein Problem: Man kann lernen mit ihm zu leben.
1 // Fokus: Umsatz
Sobald ihr, z.B. während eurer Arbeit bemerkt, dass der »Nie-zufrieden-Mann« in eurem Kopf zunehmend auf sich aufmerksam macht, stellt euch die Frage, ob das was ihr aktuell tut, ein entscheidender Faktor für euren Umsatz ist. Lohnt es sich entsprechend Zeit zu investieren? Oder ist es eher eine Ego-Sache die sich gut anfühlt und die rational betrachtet jetzt nicht so wichtig für den Umsatz ist.
2 // 80:20
Beim 80:20-Prinzip geht es darum, dass man mit nur 20% der investierten Zeit 80% der Ergebnisse erzielen kann.
Wenn ihr also wenig Zeit habt, legt den absoluten Fokus darauf das Hauptkriterium eurer jeweiligen Arbeit zu erfüllen. Dann habt ihr in den meisten Fällen schon 80% erreicht. An den fehlenden 20% zur Perfektion, könnt ihr immer noch arbeiten, wenn mehr Zeit vorhanden ist.
3 // Fragen kostet nix
Wenn ihr unsicher seid, holt euch Feedback von 2–3 Vertrauten. Wir brauchen alle hin und wieder den Blick von Außen. Fragt Menschen denen ihr vertraut und die vielleicht nicht vom Fach sind, sondern die im besten Fall sogar der Zielgruppe eurer Arbeit entsprechen könnten. Entscheidend ist selbstverständlich, dass sie wirklich ehrlich zu euch sind und nicht vor Kritik zurückschrecken, nur um euch nicht zu verletzen.
4 // Good Vibes
Schlechte Stimmung bringt euch nicht weiter. Konzentriert euch auf positive Ergebnisse statt auf Fehler und Macken.
Werdet euch bewusst, dass etwas nie 100%ig perfekt wird! Seid nicht so hart zu euch, dreht das Negative um und seid stolz auf das was ihr schon alles geschafft habt. Das setzt wichtige Energie frei.
So hat der kleine Mann in eurem Kopf überhaupt keine Chance.
5 // Achtsamkeit
Versucht ruhig und gelassen zu sein – z.B. durch Routinen. Sie verschaffen einem Orientierung und somit Stabilität und Sicherheit. Ob das jeden Tag eine kleine Joggingrunde ist oder ihr euch täglich Zeit nehmt, um eure Gedanken zu sortieren: Entscheidend ist, dass ihr eure ganz persönlichen Routinen findet und lebt.
Wenn dann der »Nie-zufrieden-Mann« versucht euch mitzureißen, beißt er auf Granit.
Fazit
Viele von uns haben diesen kleinen Quälgeist im Kopf. Wir können ihn aber in Schach halten, wenn wir lernen zu akzeptieren, dass er immer da sein wird und wir uns durch die verschiedensten Methoden ganz bewusst mit ihm auseinandersetzen.
Also: Nichts vom »Nie-zufrieden-Mann« diktieren lassen, sondern immer schön cool bleiben.