ESBC-European Systemic Business Competences GmbH

ESBC-European Systemic Business Competences GmbH E•S•B•C entfaltet Potentiale von Mitarbeitern und Organisationen. Wir begleiten Mensch und Unt

“Steh zu deinen Werten und bleib authentisch, dann wirst Du Wirkung erzeugen." - Mathias Pflügl.Diesen Satz lebe ich, ni...
02/09/2026

“Steh zu deinen Werten und bleib authentisch, dann wirst Du Wirkung erzeugen." - Mathias Pflügl.

Diesen Satz lebe ich, nicht nur als Motto, sondern als Haltung. Ich begleite Menschen und Organisationen bei der ESBC, als Berater, Trainer und Interim Manager. Und das eine, was ich in dieser Zeit immer wieder sehe:

Die klügsten Leute scheitern nicht an fehlendem Können. Sie scheitern daran, dass sie nie gefragt wurden, wer sie eigentlich sind. Talente, die in Kompetenzmodelle gepresst werden, die mit ihren echten Stärken wenig zu tun haben. Das Ergebnis? Entwicklung, die auf dem Papier Sinn ergibt, aber Energie kostet, statt sie freizusetzen.

Für mich beginnt wirksame Begleitung genau da, wo diese Fragen aufhören: Nicht „Wo soll er oder sie hin?", sondern „Wo will er oder sie hin?", nicht „Was fehlt ihm oder ihr noch?", sondern „Was trägt er oder sie schon in sich?".

Ich glaube fest daran, dass Authentizität keine Schwäche ist, sondern die stärkste Ressource, die wir haben.

Wie macht ihr das, stellt ihr euch diese Fragen in eurer Organisation?

Den kühlen Kopf in heißen Gesprächen bewahren.Druck im Unternehmen. Zukunftsängste. Gesellschaftliche Spannungen, die lä...
31/08/2026

Den kühlen Kopf in heißen Gesprächen bewahren.

Druck im Unternehmen. Zukunftsängste. Gesellschaftliche Spannungen, die längst auch in Meetings und Flurgespräche schwappen.
Der Ton wird rauer. Diskussionen verhärten sich. Und plötzlich geht es nicht mehr ums Thema, sondern darum, wer Recht hat.
Kennt ihr das?

Gute Lösungen entstehen aber nicht dort, wo die lauteste Stimme gewinnt. Sie entstehen dort, wo Menschen trotz unterschiedlicher Haltungen miteinander denken können. Und das braucht eine unterschätzte Fähigkeit: Freundlichkeit unter Druck.

Neun Gewohnheiten, die dabei helfen:
1. Erst fragen, dann schlussfolgern.
Fragen brechen verhärtete Fronten auf. „Was genau meinst du damit?" ist mächtiger als jedes Gegenargument.
2. Absicht und Wirkung trennen.

Was wurde gesagt? Was hat es bei mir ausgelöst? Was unterstelle ich? – Diese drei Fragen verhindern viele Eskalationen.
3. Polarisierung als Muster erkennen.

Kaum ein Thema erzwingt wirklich ein Entweder-oder. Was es gibt, ist polarisierendes Verhalten. Und das lässt sich abstellen.
4. Den eigenen Teil übernehmen.
Einer muss das Muster brechen. Wer die Verantwortung beim anderen sucht, verhärtet das Gespräch. Wer sie bei sich sucht, entspannt es.

5. Nicht ungefragt die Welt erklären.
Weniger Sendungsbewusstsein, mehr echte Neugier auf die Motivation des anderen.

6. Überraschungsbereit bleiben.
Was bringt mich gerade aus dem Konzept – und warum? Wer das fragt, lernt mehr als wer nur verteidigt.

7. Weniger hartnäckig sein.
Unsere Überzeugungen sind durch unsere Geschichte geprägt. Die des anderen auch. Diese Erkenntnis öffnet Räume.

8. Gemeinsamkeiten suchen.
Selbst in der kontroversesten Debatte gibt es fast immer geteilten Boden. Es lohnt sich, danach zu suchen.

9. Zwischen den Zeilen hören.
Was jemand sagt, ist oft nicht alles, was er meint. Wer das Unausgesprochene wahrnimmt, rettet mehr Gespräche als jeder gute Redner.

Führung zeigt sich nicht darin, wie wir in ruhigen Fahrwassern kommunizieren. Sie zeigt sich darin, wie wir es in stürmischen tun.

Was hilft euch persönlich, in hitzigen Momenten einen klaren Kopf zu bewahren?
👉 www.esbc.eu

Wertschätzung ist kein Soft Skill. Sie ist Führungsarbeit.Stell dir ein Unternehmen vor, in dem alle gerne zur Arbeit ko...
24/08/2026

Wertschätzung ist kein Soft Skill. Sie ist Führungsarbeit.
Stell dir ein Unternehmen vor, in dem alle gerne zur Arbeit kommen. Wo Menschen sich gegenseitig inspirieren, Freiwillige sich melden, bevor man fertig gefragt hat und Fluktuation ein Fremdwort ist.
Klingt utopisch?

Ist es nicht. Aber es hat eine Voraussetzung, die viele unterschätzen:
„Hier werde ich nicht nur für meine Leistung gewürdigt. Ich werde als Mensch gesehen."
Genau das ist Wertschätzung. Und sie entsteht nicht durch große Gesten, sondern durch kleine Gewohnheiten, die sich täglich wiederholen.

Sechs davon, die wirklich etwas verändern:
🌬️ Zweimal durchatmen, bevor du rangehst.
Im Stress einen Anruf abweisend annehmen, das merken Mitarbeitende.
Und irgendwann rufen sie gar nicht mehr an.

📵 Handy wegpacken.
Echte Aufmerksamkeit beginnt damit, Ablenkungen zu entfernen. Wer das Handy aus den Augen legt, hat den Kopf eher beim Menschen gegenüber.

📝 Randnotizen statt Gedankenkarussell.
Eigene Gedanken kurz festhalten, damit sie nicht im Kopf kreisen und du wirklich zuhören kannst.

❓ Wozu statt Warum fragen.
„Warum hast du das gemacht?" baut Druck auf. „Wozu hast du das gemacht?" erkennt die Intention an. Ein Wort, ein riesiger Unterschied.

📓 Ein Wertschätzungstagebuch führen.
Für jedes Teammitglied festhalten, was gut läuft. Gerade bei Menschen, mit denen es schwierig ist, es ist mehr als wir spontan sagen würden.

📧 Mails zeitnah beantworten.
Oder zumindest kurz signalisieren: „Ich hab's, melde mich bis Freitag."
Auch das ist Wertschätzung.

Führung, die trägt, beginnt im Kleinen.

Nicht einmal im Jahr beim Mitarbeitergespräch, sondern jeden Tag, in jeder Begegnung.
Was ist eure wirksamste Gewohnheit, wenn es um Wertschätzung im Alltag geht?

👉 Mehr über wirksame Führungsentwicklung: www.esbc.eu

Resilienz ist kein Solosport.Diesen Monat haben wir bereits über eine wesentliche Eigenschaft resilienter Menschen gespr...
19/08/2026

Resilienz ist kein Solosport.

Diesen Monat haben wir bereits über eine wesentliche Eigenschaft resilienter Menschen gesprochen: die Fähigkeit, zu akzeptieren und aktiv an Zukunftsbildern zu arbeiten.

Eine weitere tragende Säule ist die Fähigkeit, beständige Beziehungen aufzubauen und Netzwerke zu pflegen. Denn genau dort erfahren wir echte Stärkung, durch persönliche Gespräche, gegenseitige Hilfsbereitschaft und das gemeinsame Durchleben schwieriger Phasen.

Welche Menschen in deinem Umfeld sind deine wichtigsten Ressourcen? 🌱

Hast du schon einmal eine Beziehungslandkarte erstellt?
Dieses kraftvolle Tool hilft dir, deine Verbindungen sichtbar zu machen und gezielt zu stärken.

Wenn dich das neugierig macht, erarbeiten wir sie gerne gemeinsam mit dir, in einem 1:1 Coaching.

Melde dich gerne bei uns unter: [email protected]

Wieviel Story braucht erfolgreiche Führung?Mehr als die meisten denken. Und weniger als viele fürchten.Führungskräfte, d...
17/08/2026

Wieviel Story braucht erfolgreiche Führung?
Mehr als die meisten denken. Und weniger als viele fürchten.

Führungskräfte, die wirklich etwas bewegen, sind keine besseren Manager:innen, sie sind bessere Erzähler:innen. Nicht weil sie eloquent reden können, sondern weil sie verstehen: Menschen folgen keinen Strategiepapieren. Sie folgen Bedeutung.

Aber was macht eine Geschichte zur echten Führungsgeschichte, zu einem Narrativ, das Menschen hilft, komplexe Zusammenhänge zu verstehen und gemeinsam in eine Richtung zu gehen?

Vier Dinge, die den Unterschied machen:
🎯 Sie hat einen Grund, genau jetzt erzählt zu werden. Nicht weil der Jahresbericht es verlangt. Sondern weil sie dem Zielpublikum etwas gibt – Orientierung, Mut, Klarheit.

🚫 Sie ist keine PR-Story. Aufgehübschte Versionen der Realität werden heute sofort entlarvt. Wer Vertrauen will, erzählt die wahre Geschichte, auch wenn sie unbequem ist. Gerade dann.

🎬 Sie hat dramaturgischen Biss. Ausgangssituation → Transformation → Ergebnis. Kein gerader Weg, sondern einer mit echten Hindernissen. Denn genau das macht eine Geschichte glaubwürdig und mitreißend.

🏺 Sie greift auf einen archetypischen Plot zurück. David gegen Goliath. Aschenputtel. Alice im Wunderland. Diese Geschichten funktionieren seit Jahrtausenden, weil sie etwas Urmenschliches ansprechen. Auch im modernen Business.

Führung, die bewegt, kommt nicht aus Powerpoints. Sie kommt aus Geschichten, die Menschen in sich tragen und weitererzählen.

Wie sieht eure Führungs-Story aus?

👉 Mehr über systemische Führungsentwicklung: www.esbc.eu

Caption: Wer führt hier eigentlich? KI entwickelt sich schneller, als die meisten Organisationen folgen können. Die Frag...
12/08/2026

Caption: Wer führt hier eigentlich?

KI entwickelt sich schneller, als die meisten Organisationen folgen können. Die Frage ist nur: Muss man wirklich jedem Hype hinterherrennen - oder hilft eine klare Haltung mehr als das nächste Tool?

Genau darüber wollen wir mit euch ins Gespräch kommen - nicht in Vortragsform, sondern im offenen Austausch.

Am 22. September bei ESBC: eine Keynote als Impuls, danach gemeinsame Themenwerkstatt zu euren Fragen und Zeit für echte Gespräche. Ihr nehmt konkrete Ideen mit, nicht nur Gesprächsstoff.

Melde dich jetzt gleich an unter: [email protected]

Resilienz ist keine Charakterfrage, sondern eine Haltungsfrage.Was zeichnet resiliente Menschen aus? Was ist die Basis? ...
10/08/2026

Resilienz ist keine Charakterfrage, sondern eine Haltungsfrage.

Was zeichnet resiliente Menschen aus? Was ist die Basis?

Ein gutes Urvertrauen, in sich selbst, in andere, in die Situation und die Fähigkeit rasch in die Akzeptanz zu gehen.

In unserem Kulturkreis ist das leichter gesagt als getan. Wir sind geübt im „Hätt i, Warat i, Tät i", im Grübeln über das, was war, was hätte sein können und was man hätte anders machen sollen. Das kostet Energie und es verändert nichts.

Resiliente Menschen ersetzen diese Haltung durch eine andere:

„Ich spüre. Ich verstehe. Ich nehme an. Ich handle – vielleicht diesmal anders."

Das klingt einfach, es ist es nicht, aber es ist lernbar!

Und es ist einer der wirkungsvollsten Unterschiede zwischen Menschen, die an Krisen wachsen und solchen, die darin stecken bleiben.

Was hilft dir, schneller in die Akzeptanz zu kommen? 👇

Fürs Urlaubsgepäck: Bregman, Im Grunde gutEin Sachbuch und dennoch ein Pageturner. Aufwühlend und inspirierend zugleich....
05/08/2026

Fürs Urlaubsgepäck: Bregman, Im Grunde gut

Ein Sachbuch und dennoch ein Pageturner. Aufwühlend und inspirierend zugleich.

Welches Menschenbild steckt in unseren Köpfen?

Bregman zeigt, dass viele unserer Grundannahmen über Menschen falsch sind. In Unternehmen wirkt das besonders stark: Wer davon ausgeht, dass Menschen ohne Kontrolle das Falsche tun, baut Systeme, die genau das produzieren.

Gut lesbar, kein Fachbuch. Genau richtig für zwei Wochen ohne Kalender.

Schönen Sommer.

AUS und ZEIT Was soll und darf gerade weniger werden? Was soll und darf AUSgeschaltet werden? Was darf auf Empfang sein?...
03/08/2026

AUS und ZEIT

Was soll und darf gerade weniger werden? Was soll und darf AUSgeschaltet werden? Was darf auf Empfang sein? Und wozu genau nochmals und in welcher Einheit messen wir die ZEIT? Und können wir an einer Tages- oder Stundenanzahl erkennen wie hoch der Grad der Erholung und Entspannung sein wird?

Wir plädieren für ein AUS an lästigen Routinen, ein AUS an Hektik und ein AUS Lassen von all den Ich-Musss. ZEIT für Müssiggang, ZEIT fürs in die Luft schauen, ZEIT fürs Gedanken ziehen lassen, ZEIT für ICH und ZEIT fürs WIR mit euren Liebsten.

Mehr braucht es im Sommer nicht, zumindest für eine AUSZEIT. Sommer. Sonne. Kaktus. ;-)

Was wenn’s doch auf die Moral in der Führung ankommt? Der Fall rund um die ORF-Führung hat in den letzten Monaten viel E...
29/07/2026

Was wenn’s doch auf die Moral in der Führung ankommt?

Der Fall rund um die ORF-Führung hat in den letzten Monaten viel Empörung ausgelöst. Als Organisationsentwickler:innen interessieren uns weniger der Skandal selbst als die Frage dahinter: Was sagt ein solcher Fall über Führung und Werte aus?

Drei Beobachtungen dazu möchten wir mit euch teilen:

1. Kultur ist nicht das Leitbild an der Wand – sondern das, was Führung duldet, belohnt und wegerklärt. Werte zeigen sich nicht im Hochglanzfolder, sondern im Umgang mit Macht, Nähe und Konflikt. Also genau dort, wo es unbequem wird.

2. „Rechtlich zulässig" ist der falsche Maßstab für Führung.
Von Führungskräften wird nicht nur Gesetzestreue erwartet, sondern Integrität – und das Vermeiden schon des Anscheins unangemessenen Verhaltens. Der ethische Maßstab liegt höher als das Strafrecht. Wer nur fragt „Ist das noch erlaubt?", hat als Führungskraft die eigentliche Frage schon verfehlt.

3. Ein Skandal ist selten ein Einzelfall – er legt Strukturen frei.
Wer wird geschützt? Wer schweigt? Wer schaut weg? Systeme, in denen Netzwerke und Loyalitäten mehr zählen als Fairness, produzieren solche Fälle nicht zufällig – sie machen sie wahrscheinlicher.

Vertrauen entsteht langsam und bricht schnell. Der Wiederaufbau ist teuer – und beginnt nicht mit einer Kommunikationskampagne, sondern mit gelebter Konsequenz.

Die entscheidende Frage für jede Organisation ist deshalb nicht: „Könnte uns das passieren?"

Sondern: „Woran würden wir es merken – rechtzeitig?"

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Frankgasse 1
Wien
1090

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