14/01/2025
Wenn man die sich abzeichnenden Entwicklungen im Klimaschutzbereich ansieht, wird 2025 ein besonders herausforderndes Jahr. Die Zeit zerinnt uns zwischen den Fingern, aber der Rückenwind ist Gegenwind gewichen. Ein Grund mehr, dass wir uns heuer besonders reinhängen!
Aber auch das letzte Jahr war alles andere als “a gmahte Wiesen”… Wir bei der Klimaschutzakademie mussten lernen, dass wir unserem Ziel in jedem Bezirk eine Klimaschutzakademie, ein Climate Lab oder ähnliches zu initiieren viel langsamer näherkommen als gehofft. Aus eigener Kraft schaffen wir es schwer auf die Fläche zu kommen. Das bedeutet aber auch, dass wir zukünftig noch stärker auf Partnerschaften und lokale Kooperationen setzen werden.
Konjunktur und Stimmungslage haben uns in den letzten Monaten gezeigt, dass die Mittel für Weiterbildung immer knapper werden. Das steht im krassen Gegensatz zu dem Bedarf an internem Know-how-Aufbau, den wir bei all unseren Kundinnen und Kunden wahrnehmen.
Auf der anderen Seite sind wir gesegnet mit einem großartigen Netzwerk an Alumnis und Kooperationspartnern und -partnerinnen. Mit unseren Lehrgängen, Trainings und internen Weiterbildungsprogrammen haben wir hunderte potentielle Changemaker erreicht. Das gibt uns Mut und Kraft für die Zukunft, weil wir am Weg zu einer kritischen Masse sind.
Und auch wenn es phasenweise sehr intensiv war, hat es uns immer Spaß gemacht mit unseren Teilnehmerinnen und Teilnehmern bzw. unseren Kundinnen und Kunden zu arbeiten. Egal ob im Rahmen unserer Weiterbildungsangebote (hier zum Lehrgang in Wien: https://www.klimaschutzakademie.com/wp-content/uploads/2024/09/2025Q1-2_Masterclass_Wien_de-1.pdf), bei unseren in-house-Programmen oder in der Beratung. Wir durften unzählige großartige Menschen kennenlernen, die ernsthaft versuchen im Rahmen ihrer Unternehm(unge)n die großen und kleinen Hebel des Klimaschutzes zu bewegen.
Nur als Beispiel: wir haben mit unserem Kooperationspartner Floodlight die wohl erste satellitenbasierte Messung der Treibhausgase einer österreichischen Stadt initiieren und begleiten dürfen. Wir haben eine der ganz großen Förderagenturen auf allen Ebenen unterstützt, dass kein Steuergeld mehr für klimaschädliche Fördervorhaben ausgegeben wird. Und wir haben Ende 2024 unseren ersten internationalen Lehrgang in Dublin (mehr hier: https://www.linkedin.com/posts/public-relations-consultations-association-prca-ireland_pr-sustainability-communications-activity-7275590889853386754-cxtc?utm_source=share&utm_medium=member_desktop) gelauncht. Um nur einen kleinen Einblick zu geben.
Für mich bedeutet das alles: für Pessimismus ist es zu spät, also lasst uns diese Jahr mit fast schon frechem Optimismus starten!