09/10/2020
Der Umgang mit Komplexität ist Teil des Führungsalltags. Bei wachsender Komplexität reagieren die Menschen mit unterschiedlichen Strategien. Wie Prof. Kruse in seinem Video (https://lnkd.in/di4CYnA) pointiert beschreibt, sind die meisten davon sehr reduktionistisch und reichen von «Kindlicher Naivität» über «Ausblenden und Ignorieren», bis hin zum vergeblichen Versuch «Rationaler Durchdringung» oder der «Konzentration auf Einzelfaktoren».
Das Einzige was in komplexen Systemen zu funktionieren scheint, ist die Intuition. Dies jedoch nur, wenn die der Intuition zugrunde liegende Erfahrung in einem hohen Masse mit dem aktuellen Kontext übereinstimmt. Hat sich dieser Kontext jedoch verändert, kann auch die Intuition in die Irre führen.
Ein möglicher Weg, wie wir dieser Herausforderung begegnen können, ist das Sense-making. Mit einem narrativ-basierten Ansatz ist es möglich, die «kollektive Intuition» eines Systems zu erfassen. Die daraus generierten kulturellen Landkarten bilden eine fundierte Basis für den erfolgreichen Umgang mit komplexen Themen.
Wer mehr über und erfahren möchte, ist herzlich zu den kostenlosen Online-Sessions anlässlich des 21. Geburtstags des eingeladen. In Deutsch am 13.& 21.10.2020: https://www.eventbrite.co.uk/e/cynefin-21-deutsch-registrierung-123517031767