Ankommen statt ausbrennen Anneliese Balmer

Ankommen statt ausbrennen Anneliese Balmer 💎Für mehr Selbstwirksamkeit, Klarheit, ein flexibleres Nervensystem. Körperorientiertes Stressmanagement, Burnout Bewältigung💎

Ich unterstütze feinfühlige und engagierte Pflegefachpersonen dabei, bei sich anzukommen statt auszubrennen�

Mitarbeitende und Führungspersonen aus dem Pflegefachbereich unterstütze ich dabei, Stress und Burnout zu bewältigen und mit Klarheit für sich einzustehen- mit Selbstermächtigung sein Leben und Arbeiten in die eigenen Hände nehmen�

Als ehemalige Krankenschwester mit 26-jähriger Berufserfa

hrung im Gesundheitswesen und Sozialbereich liegt mir das Wohlergehen besonders von Pflegepersonen sehr am Herzen. Die ausserordentlich hohe Belastung vieler im Gesundheits- und Sozialbereich sowie in der Pädagogik Tätigen sind eklatant und weiterhin ansteigend�

Mit unterschiedlichen körper- und ausdrucksorientierten Methoden begleite ich meine Kundinnen und Kunden dabei, Akzeptanz und Wahrnehmung des eigenen Körpers zu steigern. Ihre ausgeprägte Wahrnehmungsfähigkeit äusserer Begebenheiten kanalisieren zu lernen um besser bei sich und im gegenwärtigen Moment zu bleiben. Den Körper als Werkzeug nutzen zu lernen und Zugang zur Gefühlswelt sowie zu den eigenen Bedürfnissen zu gewinnen. Achtsamkeitsbasierte Techniken und Einbezug der Hand-Hirn-Verbindung entlasten die mentale Ebene, Gedanken klären sich und Orientierung an den eigenen Ressourcen wird möglich. Ich biete:
�Intensivbegleitung im Einzelsetting während 12 Wochen zur Burnout-Prophylaxe
�Intensivbegleitung im Einzelsetting während 12 Wochen zur Integration in den privaten und beruflichen Alltag nach einem Klinikaufenthalt infolge Burnout
�Tageskurse zu verschiedenen Themen auch in Zusammenarbeit mit Fachpersonen aus anderen Berufsfeldern
�Einzelcoachings sind auch online erhältlich

Mehr Infos zu meiner Person sind auf meiner Website www.anneliese-balmer.ch zu finden. Sie fühlen sich angesprochen und möchten mehr über die Zusammenarbeit mit mir erfahren? Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme! ankommen statt ausbrennen
Anneliese Balmer
Spitzackerstrasse 7
7310 Bad Ragaz
079 677 25 02
[email protected]

Im Juni gibt es gleich 2 Samstage, an denen wir uns in tänzerisch kreativer Bewegung erforschen, bewegen und uns miteina...
26/05/2026

Im Juni gibt es gleich 2 Samstage, an denen wir uns in tänzerisch kreativer Bewegung erforschen, bewegen und uns miteinander verbinden💃

13. und 27. Juni von 14.00-15.30 Uhr in Zizers beim Outlet und Nähe Bahnhof Landquart🙋🏼‍♀️

Danach geht’s bis Ende August in die Sommerpause🌞

Die Tanzdaten vom 2. Halbjahr 2026 stehen⬇️

Viele Menschen, welche zu mir in die Behandlung kommen, bringen eine ä𝐮𝐬𝐬𝐞𝐫𝐬𝐭 𝐡𝐨𝐡𝐞 𝐦𝐮𝐬𝐤𝐮𝐥ä𝐫𝐞 𝐮𝐧𝐝 𝐬𝐞𝐞𝐥𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞 𝐒𝐩𝐚𝐧𝐧𝐮𝐧𝐠 𝐦𝐢𝐭 ...
01/05/2026

Viele Menschen, welche zu mir in die Behandlung kommen, bringen eine ä𝐮𝐬𝐬𝐞𝐫𝐬𝐭 𝐡𝐨𝐡𝐞 𝐦𝐮𝐬𝐤𝐮𝐥ä𝐫𝐞 𝐮𝐧𝐝 𝐬𝐞𝐞𝐥𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞 𝐒𝐩𝐚𝐧𝐧𝐮𝐧𝐠 𝐦𝐢𝐭 𝐬𝐢𝐜𝐡.
Diese überhöhte ist im Körper, in der Bewegung und auf der Beziehungsebene gut sicht- und spürbar.

𝐊𝐫𝐞𝐚𝐭𝐢𝐯-𝐭ä𝐧𝐳𝐞𝐫𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞 𝐁𝐞𝐰𝐞𝐠𝐮𝐧𝐠 𝐬𝐨𝐰𝐢𝐞 𝐀𝐫𝐛𝐞𝐢𝐭 𝐚𝐧 𝐝𝐞𝐫 𝐊ö𝐫𝐩𝐞𝐫- 𝐮𝐧𝐝 𝐒𝐞𝐥𝐛𝐬𝐭𝐰𝐚𝐡𝐫𝐧𝐞𝐡𝐦𝐮𝐧𝐠 unterstützen dabei, auf eine spielerisch-leichte und Weise aus festgefahrenen Bewegungs- und Haltungsmustern auszusteigen und neue Wege zu finden.

Zu bedenken ist, dass wir nicht einfach nur durch stressbedingte Arbeit zu erhöhter muskulärer oder innerer Spannung gelangen, sondern noch eher durch 𝐬𝐜𝐡𝐰𝐢𝐞𝐫𝐢𝐠𝐞 #𝐁𝐢𝐧𝐝𝐮𝐧𝐠𝐬𝐞𝐫𝐟𝐚𝐡𝐫𝐮𝐧𝐠𝐞𝐧 𝐢𝐧 𝐝𝐞𝐫 𝐊𝐢𝐧𝐝𝐡𝐞𝐢𝐭, welche sich beispielsweise durch Glaubenssätze negativ in den Systemen der Betroffenen verankern.

Viele Erwachsenen kennen folgende Glaubenssätze aus ihrer Kindheit und Jugend: «Da muss man sich eben durchbeissen», «reiss dich zusammen», «nimm dich zurück», «sitz still», «ein Indianer kennt keinen Schmerz», «geht nicht gibt’s nicht», «sei nicht so eine Heulsuse/ein Sensibelchen/ein Schwächling», «das tut man nicht, was denken da die Anderen?» etc.....

Einer meiner Patienten- äusserst erfolgreich im Bankwesen, sehr leistungsorientiert, kompetenter Fachmann in seinem Bereich- geriet immer mehr und mehr in die und ausser sich. Er litt unter massiven , oder und schaffte es plötzlich nicht mehr, seiner Arbeit nachzugehen und seine Kunden mit innerer Sicherheit bezüglich seiner Fachkompetenz zu betreuen.
Er reagierte mit sozialem Rückzug, überhöhtem Alkoholkonsum und berichtete davon, schrecklich zu zittern vor lauter Wut und 𝐬𝐞𝐢𝐧𝐞𝐧 𝐊ö𝐫𝐩𝐞𝐫 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐦𝐞𝐡𝐫 𝐳𝐮 𝐬𝐩ü𝐫𝐞𝐧.

In der 𝐓𝐚𝐧𝐳- 𝐮𝐧𝐝 𝐁𝐞𝐰𝐞𝐠𝐮𝐧𝐠𝐬𝐭𝐡𝐞𝐫𝐚𝐩𝐢𝐞 übte er, festgefahrene Bewegungsmuster schrittweise zu verlassen.
Er wagte sich aus seinen linearen, engen und festgehaltenen Bewegungen heraus in neue 𝐁𝐞𝐰𝐞𝐠𝐮𝐧𝐠𝐬𝐫𝐢𝐜𝐡𝐭𝐮𝐧𝐠𝐞𝐧 𝐬𝐨𝐰𝐢𝐞 -𝐪𝐮𝐚𝐥𝐢𝐭ä𝐭𝐞𝐧 𝐳𝐮 𝐞𝐱𝐩𝐥𝐨𝐫𝐢𝐞𝐫𝐞𝐧. Er traute sich, mehr und mehr abzugeben und sogar fast schüttelnde Bewegungen auszuprobieren.
Sein Körper wurde lockerer, durchlässiger, agiler. Blick und Gesamtausdruck wurden klarer, der selbstverständlicher und leichter, die Stimmung hellte sich auf.

Beim alltäglichen Gehen jagte er bislang getrieben durch’s Bankenviertel, fast nur auf den Vorderfüssen gehend. Er ging sich jeweils voraus- der Kopf führte, das Kinn war oben, irgendwann folgte der Rumpf, die Beine wirkten trotz ihrer kräftigen Muskulatur staksig, zuletzt folgten die Füsse.

Inzwischen gelang es ihm, etwas gemächlicher zu gehen, 𝐬𝐞𝐢𝐧 𝐊ö𝐫𝐩𝐞𝐫𝐠𝐞𝐰𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐯𝐨𝐦 𝐁𝐨𝐝𝐞𝐧 𝐭𝐫𝐚𝐠𝐞𝐧 𝐳𝐮 𝐥𝐚𝐬𝐬𝐞𝐧 und sich auf die ganzen Fusssohlen abzurollen. Er schien nicht mehr wie am Himmel aufgehängt und völlig durchgespannt wie ein Flitzebogen.

Jetzt zeigte sich ein gesetzter, tiefer in sich ruhender und sich vertrauensvoll dem Boden unter den Füssen zumutender Mann, der selbstbewusster und aufgerichtet in der senkrechten Achse daher schritt.

Aus der Gehetztheit wurde Klarheit, Ruhe, Wachheit und mein Patient erlebte sich durch die unterschiedlichen, körperorientierten Interventionen 𝐢𝐧 𝐬𝐞𝐢𝐧𝐞𝐦 𝐆𝐞𝐬𝐚𝐦𝐭𝐰𝐞𝐬𝐞𝐧 𝐥𝐞𝐛𝐞𝐧𝐝𝐢𝐠𝐞𝐫 𝐮𝐧𝐝 𝐞𝐫 𝐟𝐚𝐧𝐝 𝐰𝐢𝐞𝐝𝐞𝐫 𝐙𝐮𝐠𝐚𝐧𝐠 𝐳𝐮 𝐬𝐞𝐢𝐧𝐞𝐧 𝐑𝐞𝐬𝐬𝐨𝐮𝐫𝐜𝐞𝐧!

Wünschst Du Dir manchmal aus dem Alltag ausbrechen zu können?Einfach Dich selbst und im gegenwärtigen Moment präsent sei...
15/04/2026

Wünschst Du Dir manchmal aus dem Alltag ausbrechen zu können?

Einfach Dich selbst und im gegenwärtigen Moment präsent sein- einfach so?

Am Samstag 25. April tanzen und forschen wir wieder gemeinsam.

Du erhältst einen sicheren Raum, in dem Du Dich mit anderen Menschen zusammen ausprobieren, austauschen und ganz in Verbindung mit Dir selbst kommen kannst💃

Melde Dich gleich an➡️ [email protected]

Koche gemeinsam mit Gleichgesinnten leckere Vegimenues😋Komm‘ achtsam in kraftvolle und spielerische Bewegung mit der Phi...
24/03/2026

Koche gemeinsam mit Gleichgesinnten leckere Vegimenues😋

Komm‘ achtsam in kraftvolle und spielerische Bewegung mit der Philippinischen Stockkampfkunst Hashtag 🥢

Ich freue mich sehr im Rahmen des Angebots vom Verein SonnenStern:Persönlichkeitsentwicklung die Leitung des Escrima zu übernehmen🤩

Melde Dich gleich an➡️ https://www.sonnenstern.li/fitnessundern%C3%A4hrung

Viele Menschen, denen ich in meiner Arbeit begegne, haben nicht nur 𝐰𝐞𝐧𝐢𝐠 𝐖𝐚𝐡𝐫𝐧𝐞𝐡𝐦𝐮𝐧𝐠 𝐟ü𝐫 𝐢𝐡𝐫𝐞𝐧 𝐞𝐢𝐠𝐞𝐧𝐞𝐧 𝐊ö𝐫𝐩𝐞𝐫, sie lehn...
27/11/2025

Viele Menschen, denen ich in meiner Arbeit begegne, haben nicht nur 𝐰𝐞𝐧𝐢𝐠 𝐖𝐚𝐡𝐫𝐧𝐞𝐡𝐦𝐮𝐧𝐠 𝐟ü𝐫 𝐢𝐡𝐫𝐞𝐧 𝐞𝐢𝐠𝐞𝐧𝐞𝐧 𝐊ö𝐫𝐩𝐞𝐫, sie lehnen ihn auch häufig massiv ab. Einige finden den Körper oder sogar sich selbst als gesamte Person hässlich.

Dieses Hängenbleiben in der Bewertung von Äusserlichkeiten führt einerseits zu starker 𝐒𝐞𝐥𝐛𝐬𝐭𝐚𝐛𝐰𝐞𝐫𝐭𝐮𝐧𝐠, wenig 𝐒𝐞𝐥𝐛𝐬𝐭𝐯𝐞𝐫𝐭𝐫𝐚𝐮𝐞𝐧 und zu fehlendem 𝐒𝐞𝐥𝐛𝐬𝐭𝐛𝐞𝐰𝐮𝐬𝐬𝐭𝐬𝐞𝐢𝐧. Das führt im Beruf und auch in privaten Beziehungen unweigerlich zu grossen Schwierigkeiten.

Ich begleite Menschen dabei, ihren Körper wahrzunehmen, die Zusammenhänge zwischen ihrer Lebensführung, ihren seelischen Zuständen und ihren Gedanken über sich und die Welt sowie die Antworten des 𝐚𝐮𝐭𝐨𝐧𝐨𝐦𝐞𝐧 𝐍𝐞𝐫𝐯𝐞𝐧𝐬𝐲𝐬𝐭𝐞𝐦𝐬 darauf zu erkunden. Und sich in 𝐒𝐞𝐥𝐛𝐬𝐭𝐚𝐤𝐳𝐞𝐩𝐭𝐚𝐧𝐳 zu üben.

In der tieferen Auseinandersetzung mit sich selbst stellen die Menschen fest, dass sie den Körper meist nur dann wahrnehmen, 𝐰𝐞𝐧𝐧 𝐞𝐫 «𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐫𝐢𝐜𝐡𝐭𝐢𝐠» 𝐟𝐮𝐧𝐤𝐭𝐢𝐨𝐧𝐢𝐞𝐫𝐭, beispielsweise bei , , oder anderen unangenehmen Situationen- kein Wunder, mag man in so einem Körper nicht sein, fühlt sich unwohl darin und spürt ihn lieber nicht!!

Durch dieses den Körper im Alltag nicht mehr spüren gehen jedoch wichtige 𝐈𝐧𝐟𝐨𝐫𝐦𝐚𝐭𝐢𝐨𝐧𝐞𝐧 𝐮𝐧𝐝 𝐑𝐞𝐬𝐬𝐨𝐮𝐫𝐜𝐞𝐧 verloren:

🍀der Zugang zu eigenen Gefühlen ist erschwert
🍀alltägliche Signale wie Hunger, Durst, Müdigkeit werden nur unregelmässig wahrgenommen
🍀Schmerz wird erst registriert, wenn er schon stark und somit schwieriger zu regulieren ist
🍀es bestehen Schwierigkeiten damit, sich gegenüber belastenden Themen oder überhöhten Arbeits- oder Alltagsanforderungen abzugrenzen
🍀andere Menschen werden physisch und emotional zu nahe herangelassen, was immer wieder zum Erleben derselben Grenzverletzungen führt
🍀es entstehen mehr und mehr Schwierigkeiten in sozialen Kontexten und im Gestalten von Beziehungen
🍀in Überlebensmechanismen hängen bleiben.

Lernen die Menschen sich selbst und ihren gesamten Körper besser wahrzunehmen, gelingt es ihnen, 𝐛𝐞𝐢 𝐬𝐢𝐜𝐡 𝐚𝐧𝐳𝐮𝐤𝐨𝐦𝐦𝐞𝐧, sich zu «𝐯𝐞𝐫𝐤ö𝐫𝐩𝐞𝐫𝐧 𝐨𝐝𝐞𝐫 𝐢𝐧𝐤𝐚𝐫𝐧𝐢𝐞𝐫𝐞𝐧» im Sinne von 𝐝𝐞𝐧 𝐞𝐢𝐠𝐞𝐧𝐞𝐧 𝐊ö𝐫𝐩𝐞𝐫 𝐰𝐢𝐞 𝐞𝐢𝐧 𝐇𝐚𝐮𝐬 𝐳𝐮 𝐛𝐞𝐰𝐨𝐡𝐧𝐞𝐧 𝐮𝐧𝐝 𝐩𝐟𝐥𝐞𝐠𝐞𝐧. Dies erlaubt auch, einen direkten Zugang zum eigenen Nervensystem zu finden und Orientierung zu erhalten.

𝐒𝐞𝐥𝐛𝐬𝐭𝐟ü𝐫𝐬𝐨𝐫𝐠𝐞 wird möglich und es bleibt nicht nur beim Optimieren und Stylen des Körpers, sondern es entsteht eine wirkliche Beziehung zum eigenen Körper.
Die Beziehung zu sich selbst wird verbessert (auch wenn man weiterhin nicht alles an sich schön findet- das spielt dann kaum mehr eine Rolle😍).

Und die Beziehungen zu den Mitmenschen werden stabiler und leichter🌹

𝐊𝐥𝐞𝐢𝐧𝐞𝐫 𝐓𝐢𝐩𝐩: Übe dich darin, deinen Körper während des Tages immer mal wieder wahrzunehmen und zu spüren, wie es dir gerade geht. Danach kannst du herausfinden, was dir jetzt gerade oder auch z.B. nach der Arbeit gut tun könnte!

Es hat noch freie Plätze am Samstag 29.11.- komm, forsche, tanze, nehme wahr, geh in Verbindung zu Dir und fühle Dich ge...
19/11/2025

Es hat noch freie Plätze am Samstag 29.11.- komm, forsche, tanze, nehme wahr, geh in Verbindung zu Dir und fühle Dich getragen in einer kleinen Gruppe💃🕺🏼💎🍀

𝐃𝐚𝐫𝐟 𝐢𝐜𝐡 𝐬𝐨 𝐯𝐢𝐞𝐥 𝐑𝐚𝐮𝐦 𝐞𝐢𝐧𝐧𝐞𝐡𝐦𝐞𝐧?In der Zusammenarbeit mit einer gestandenen Frau Ende 50, betroffen von   und  , zeigte ...
16/11/2025

𝐃𝐚𝐫𝐟 𝐢𝐜𝐡 𝐬𝐨 𝐯𝐢𝐞𝐥 𝐑𝐚𝐮𝐦 𝐞𝐢𝐧𝐧𝐞𝐡𝐦𝐞𝐧?
In der Zusammenarbeit mit einer gestandenen Frau Ende 50, betroffen von und , zeigte sich, dass sie ihren Raum zwar verteidigt (wenn das Fass gerade am überlaufen ist), aber ihren Raum in Alltag und Beruf kaum einnehmen und gestalten kann.

Sie tanzt leidenschaftlich gerne Linedance und hat auch eine Tanzausbildung absolviert. Als ich sie in der - und Bewegungstherapie Gruppe unserer Klinik kennenlernte meinte sie, sie möge keinen 𝐟𝐫𝐞𝐢𝐞𝐧 𝐓𝐚𝐧𝐳.

In der Einzelstunde fand ich heraus, dass sie sehr wohl gerne frei tanzt, sich da jedoch nur mit körpernahen und wenig raumgreifenden Bewegungen ausdrückt.
Wird sie dazu aufgefordert, mit ihren Armen in den Raum zu reichen, kommt ein Empfinden von 𝐔𝐧𝐬𝐢𝐜𝐡𝐞𝐫𝐡𝐞𝐢𝐭, Gedanken von «𝐝𝐚𝐬 𝐩𝐚𝐬𝐬𝐭 𝐦𝐢𝐫 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭» und ein Gefühl von 𝐏𝐞𝐢𝐧𝐥𝐢𝐜𝐡𝐤𝐞𝐢𝐭 auf

Bei genauerem Forschen, was da innerlich genau passiert, fanden wir heraus, dass bei der Frau die grundsätzliche Frage aufkommt: "𝐃𝐚𝐫𝐟 𝐢𝐜𝐡 𝐬𝐨 𝐯𝐢𝐞𝐥 𝐑𝐚𝐮𝐦 𝐞𝐢𝐧𝐧𝐞𝐡𝐦𝐞𝐧?"

Interessanterweise gelang ihr diese physische Ausdehnung beim , welches wir in der Klinik als 𝐒𝐭𝐨𝐜𝐤𝐤𝐚𝐦𝐩𝐟𝐤𝐮𝐧𝐬𝐭 mit therapeutischen Ansätzen anbieten, sehr gut und es machte ihr richtig Spass, hier auch in durchaus kraftvolle Begegnungen zu gehen.

Was machte hier den Unterschied?

Die Escrimastöcke dienten ihr als Verlängerung ihrer Arme. Zudem kann sie sich an den Stöcken halten und erlebt eine deutliche 𝐊𝐥𝐚𝐫𝐡𝐞𝐢𝐭 𝐮𝐧𝐝 𝐒𝐢𝐜𝐡𝐞𝐫𝐡𝐞𝐢𝐭!

Hier kommt unser 𝐯𝐞𝐠𝐞𝐭𝐚𝐭𝐢𝐯𝐞𝐬 𝐍𝐞𝐫𝐯𝐞𝐧𝐬𝐲𝐬𝐭𝐞𝐦 in’s Spiel!!

Aus irgend einem Grunde hindert dieses vegetative oder auch autonome Nervensystem diese Frau daran, sich weiter als ihre Ellenbogen in den Raum auszudehnen. Sie erlebt Unsicherheit und es gibt Menschen, welche sogar 𝐩𝐮𝐫𝐞 𝐁𝐞𝐝𝐫𝐨𝐡𝐮𝐧𝐠 erleben, sobald sie sich ausdehnen!!

Dies gilt es zu beachten wenn wir Menschen dazu auffordern, sich in ihrem Leben mehr Raum für sich selbst und die eigenen Bedürfnisse zu nehmen. Im Kopf wissen diese Menschen meistens, dass sie dies müssten, aber sie schaffen es einfach nicht.
Der alleinige 𝐖𝐢𝐥𝐥𝐞 𝐝𝐢𝐞𝐬 𝐳𝐮 𝐭𝐮𝐧 nützt genau nichts, hier siegt der 𝐊ö𝐫𝐩𝐞𝐫 über den Kopf. Sorry, ist halt einfach so ...

Was nun?

Zu ihrer Lieblingsmusik übte die Frau mithilfe der Escrimastöcke (Verlängerung ihrer Arme und Sicherheitsanker), sich ganz achtsam und langsam etwas in den Raum auszudehnen.

Im Alltag übt sie dies mit bewusstem und sanftem Dehnen und Strecken oder dem Schwingen ihrer Arme.
So kann sie ihrem vegetativen Nervensystem, welches sie primär einfach vor Gefahr schützen will (WICHTIG), lernen, dass sie 𝐢𝐦 𝐠𝐞𝐠𝐞𝐧𝐰ä𝐫𝐭𝐢𝐠𝐞𝐧 𝐌𝐨𝐦𝐞𝐧𝐭 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐢𝐧 𝐆𝐞𝐟𝐚𝐡𝐫 𝐢𝐬𝐭!

Wer sich also mehr Raum für sich selbst nehmen will, übt dies nicht nur über die Veränderung des eigenen Verhaltens – wozu es übrigens viel 𝐁𝐞𝐰𝐮𝐬𝐬𝐭𝐬𝐞𝐢𝐧 braucht. Sondern sooft wie möglich über den Körper, mit raumgreifenden Bewegungen und somit 𝐀𝐮𝐬𝐝𝐞𝐡𝐧𝐮𝐧𝐠 𝐢𝐧𝐧𝐞𝐫𝐡𝐚𝐥𝐛 𝐝𝐞𝐬 𝐞𝐢𝐠𝐞𝐧𝐞𝐧 𝐊ö𝐫𝐩𝐞𝐫𝐬.

Ich wünsche viel Freude und Neugierigkeit beim Ausprobieren und Forschen

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