Psychologische Beratung und Eltern-Kind Coaching

Psychologische Beratung und Eltern-Kind Coaching Psychologisch-Pädagogische Praxis. Für Menschen, Eltern, Kinder u. Jugendliche, die sich in einem Unterstützung wünschen.

Jugendliche, die sich in einem Lebensbereich oder in der Erziehung Hilfe u.

🍽️ Wenn Essen zum Machtkampf wird …„Du musst wenigstens probieren.“„Noch drei Bissen.“„Erst aufessen, dann gibt es Desse...
02/06/2026

🍽️ Wenn Essen zum Machtkampf wird …
„Du musst wenigstens probieren.“
„Noch drei Bissen.“
„Erst aufessen, dann gibt es Dessert.“

Viele von uns sind mit solchen Sätzen aufgewachsen.
Was dabei oft vergessen geht:
Kinder kommen mit der Fähigkeit zur Welt, Hunger, Sättigung und körperliche Bedürfnisse wahrzunehmen.
Wenn wir Druck ausüben, Konsequenzen einsetzen oder Essen an Belohnungen knüpfen, lernt das Kind möglicherweise nicht, seinem Körper zu vertrauen.
Es lernt eher:

👉 Passe dich an.
👉 Erfülle Erwartungen.
👉 Übergehe deine Körpersignale.
Kinder brauchen beim Essen vor allem:

✨ Sicherheit
✨ Beziehung
✨ Vorbilder
✨ Wiederholte Angebote
✨ Die Möglichkeit, ihrem Körper zu vertrauen
Nicht jede Konsequenz ist entwicklungsförderlich, nur weil sie konsequent ist.
💭 Reflexionsfrage:
Welche Erfahrungen rund um Bedürfnisse, Grenzen und Körperwahrnehmung hast du selbst als Kind gemacht?
Und welche Erfahrungen möchtest du Kindern heute ermöglichen?
💛
Lisa Werthmüller
Traumasensibles Elterncoaching – Pädagogische Fachberatung
Beziehung stärken. Entwicklung verstehen.
Pädagogik Traumasensibel Neurodivergenz Autismus PDA Nervensystem CoRegulation Familienbegleitung

02/06/2026
💡 Autonomiephase verstehenWenn Kinder in der Autonomiephase wütend, verzweifelt oder frustriert reagieren, geht es meist...
30/05/2026

💡 Autonomiephase verstehen
Wenn Kinder in der Autonomiephase wütend, verzweifelt oder frustriert reagieren, geht es meist nicht um Trotz, Machtkämpfe oder Provokation.
Im Kern geht es um Autonomie.
Kinder wollen selbstwirksam sein.
Sie wollen selbst entscheiden, selbst machen und erleben, dass sie etwas bewirken können.

Gleichzeitig treffen in dieser Entwicklungsphase drei Dinge aufeinander:
🧠 ein starker Autonomiedrang
😤 intensive Gefühle
🔄 noch begrenzte Fähigkeit zur Frustrationsregulation und flexiblen Anpassung
Diese Kombination kann das Nervensystem eines Kindes schnell überfordern.
Die Wut richtet sich dann nicht gegen uns.
Sie ist Ausdruck von Überforderung, Frustration und einem Nervensystem im Alarmzustand.

🌊 Vielleicht hilft dieses Bild:
Kinder brauchen nicht immer jemanden, der die Welle stoppt.
Sie brauchen jemanden, der bleibt.
Jemanden, der Orientierung gibt, wenn inneres Chaos entsteht.
Jemanden, der Sicherheit vermittelt, wenn starke Gefühle das Nervensystem überfluten.
Jemanden, der Beziehung hält, wenn das Kind es selbst noch nicht kann.
💛 Co-Regulation geht der Selbstregulation voraus.
Welche Erfahrungen machst du mit der Autonomiephase?
Pädagogik Elternschaft Fachberatung

An Eltern 🤍Elternsein trägt oft so vieles gleichzeitig:
Liebe, Verantwortung, Sorge, Erschöpfung, Zweifel, Hoffnung und ...
16/05/2026

An Eltern 🤍

Elternsein trägt oft so vieles gleichzeitig:
Liebe, Verantwortung, Sorge, Erschöpfung, Zweifel, Hoffnung und den Wunsch, dem eigenen Kind gerecht zu werden.

Viele Eltern versuchen jeden Tag ihr Bestes — auch in Momenten, die schwierig, laut oder überfordernd sind. Und trotzdem machen sich so viele Gedanken, ob sie genug geben, genug verstehen oder genug auffangen können.

Kinder brauchen vor allem Beziehung.
Sie brauchen das Gefühl, gesehen zu werden, mit ihren Gefühlen da sein zu dürfen und auch in schwierigen Momenten nicht alleine zu sein.

Und auch Eltern brauchen manchmal jemanden, der sagt:
Du musst das nicht alleine tragen.
Es ist in Ordnung, Fragen zu haben, unsicher zu sein oder Unterstützung zu brauchen.

Hinter vielen Konflikten steckt nicht fehlende Liebe — sondern Überforderung, Stress oder das Gefühl, selbst keinen Halt mehr zu haben.

Vielleicht beginnt vieles genau dort:
Wenn wir aufhören, nur Verhalten anzuschauen —
und beginnen, das Erleben dahinter wahrzunehmen.





✨Aus entwicklungspsychologischer Sicht gibt es häufig zwei zentrale Gründe, warum Kinder scheinbar „nicht mehr kooperier...
07/05/2026

✨Aus entwicklungspsychologischer Sicht gibt es häufig zwei zentrale Gründe, warum Kinder scheinbar „nicht mehr kooperieren“:

🌿 Überforderung
oder
🌿 Beziehungsschmerz / Kränkung

Kinder ziehen sich oft dann aus Kooperation zurück, wenn ihr Nervensystem überlastet ist — oder wenn Beziehung verletzt wurde.

Gerade nicht einfühlsames Begleiten von starken Gefühlen wie Wut oder Aggressionen oder konsequenzorientierte Maßnahmen können dazu führen, dass Kinder sich nicht mehr sicher, verstanden oder verbunden fühlen.

Was dann wie „Widerstand“ wirkt, ist häufig ein Ausdruck innerer Not.

Verhalten braucht in solchen Momenten nicht mehr Kontrolle, sondern Sicherheit, Beziehung und Verständnis. 💛

✨Koregulation in der Pubertät Koregulation hört nicht auf – sie verändert sich.Während wir kleine Kinder noch beruhigen,...
14/04/2026

✨Koregulation in der Pubertät

Koregulation hört nicht auf – sie verändert sich.
Während wir kleine Kinder noch beruhigen, erklären und führen, brauchen Jugendliche etwas anderes:

👉 weniger Eingreifen
👉 mehr Raum
👉 echte Präsenz
Sie lösen sich emotional –
und brauchen uns trotzdem.

Nur anders.
Nicht als Steuerung,
sondern als verlässliches Gegenüber.
Manchmal reichen wenige Worte:
„Ich bin da.“

✨ „In der Pubertät wächst die Freiheit – und wenn die Beziehung trägt, bleibt die Verbindung.“

Emotionen Achtsamkeit

„Gewaltbereite Kinder“ – ein Begriff, der mehr über uns aussagt als über Kinder.Begriffe wie „gewaltbereit“ oder „aggres...
30/03/2026

„Gewaltbereite Kinder“ – ein Begriff, der mehr über uns aussagt als über Kinder.

Begriffe wie „gewaltbereit“ oder „aggressiv“ erzeugen Bilder in uns – von Gefahr und Absicht.

Doch genau das haben kleine Kinder noch nicht.
Gewalt setzt kognitive Fähigkeiten voraus:
Antizipation (vorausschauendes Denken), Intentionalität (bewusstes Wollen) und Impulskontrolle.

Diese entwickeln sich erst nach und nach.
👉 Kleine Kinder können also nicht „gewaltbereit“ sein.
Wenn sie schlagen, beißen oder stoßen, ist das kein Gewaltakt, sondern Ausdruck von Überforderung, fehlender Regulation oder ein Versuch, sich mitzuteilen.

Auch Aggression wird oft missverstanden:
Sie bedeutet ursprünglich „auf etwas zugehen“, „für sich einstehen“.

Aggression ist ein gesunder Impuls – ein Zeichen von sich abgrenzen und oft: Verbindungssuche.

Unsere Sprache formt, wie wir Kinder sehen – und wie wir ihnen begegnen.
Kinder sind keine Täter.
Sie sind Menschen in Entwicklung.

KindlicheEntwicklung SpracheSchafftWirklichkeit CoRegulation

Adresse

Bern
3012

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Montag 09:00 - 19:00
Mittwoch 14:00 - 19:00
Donnerstag 09:00 - 12:00
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