07/11/2019
Egal ob Sie Ihre Immobilie verkaufen möchten oder eine Immobilie suchen, es stellt sich für Sie die wichtige Frage, welche Faktoren beim Preis eine Rolle spielen. Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick! 🏠🤔❓
Art des Hauses: Reihenhaus vs. frei stehendes Haus
Der Preis für ein Reihenhaus liegt in der Regel niedriger als für ein frei stehendes Haus. Wer aus einer engen Mietwohnung zieht, der möchte häufig ein frei stehendes Haus mit eigenem Garten kaufen. Wenn jedoch wie bei einem Reihenhaus die Wände mit Nachbarn geteilt werden müssen, nimmt der Wert der Immobilie ab. Moderne Reihenhäuser weisen jedoch generell eine zweischalige Trennwand auf, was bedeutet, dass Käufer dennoch ihre Ruhe haben können, da keine Nachbargeräusche hindurchdringen. Käufer sollten Reihenhäuser daher durchaus berücksichtigen, da es aufgrund des niedrigeren Kaufpreises finanziell lohnenswert sein kann.
Zustand des Hauses:
Es macht preislich einen großen Unterschied, ob sich ein identisches Objekt in einem gepflegten oder in einem neuwertigen Zustand befindet. Während ein gepflegtes Haus mit der Schulnote „befriedigend“ vergleichbar ist, steht ein neuwertiges Haus hingegen viel höher auf der Preisskala. Damit ein Haus als neuwertig bezeichnet werden kann, muss es neue Fenster und frische Bodenbeläge aufweisen, das Dach muss neu eingedeckt sein, es benötigt eine neue Heizungsanlage und neue Sanitäranlagen und außerdem muss die Wärmedämmung zeitgemäß sein. Fenster, Dach und Heizung machen allein etwa zwei Drittel der anfallenden Ausgaben aus. Verkäufer sollten schauen, wo noch ausgebessert werden muss, während Käufer sorgfältig prüfen sollten, wie umfassend die Sanierung durchgeführt wurde.
Die Wohnfläche:
Wohnfläche ist teuer und beeinflusst den Preis einer Immobilie. Generell gilt: Je größer die Wohnfläche, desto höher der Preis. Andersrum bedeutet das natürlich: Je kleiner die Wohnfläche, desto geringer der Preis. Wer sich als Käufer unschlüssig darüber ist, wie viel Platz er benötigt, sollte sich an die Faustregel “lieber zu viel Platz als zu wenig” halten, denn eine größere Wohnfläche kann bei einem späteren Verkauf eine gute Investition darstellen.
Die Zahl der Zimmer:
Es mag überraschen, aber wenn das Haus über ein zusätzliches Zimmer verfügt, hat dies generell keinerlei Auswirkung auf den Preis. Ausschlaggebend ist im Allgemeinen die Wohnfläche, und nicht die Zimmeranzahl. Wenn die Wohnfläche daher gleich ist, dann ändert sich der Preis nicht, ganz gleich, ob das Haus über drei, vier, fünf oder mehr Zimmer verfügt. Verkäufer können daher in der Regel für ein Haus mit wenigen, dafür aber großen Zimmern denselben Preis erzielen als für ein Haus mit vielen kleinen Zimmern. Für Käufer ist es daher nur relevant, sich Gedanken darüber zu machen, wie viele Räume sie wirklich benötigen.
Das Baualter:
Das Alter eines Hauses wirkt sich auf den energetischen Standard aus, denn dieser hat sich in den letzten Jahren fortlaufend verbessert. Daher gilt grundsätzlich: Je neuer das Haus, desto besser der energetische Standard. Dies spiegelt sich auch im Preis wider, denn Immobilien mit einem geringen Baualter erzielen in der Regel einen höheren Preis. Für Verkäufer kann es daher durchaus lohnenswert sein, in die Sanierung zu investieren, bevor sie das Haus auf dem Markt anbieten. Für Käufer bedeutet ein niedriger Kaufpreis aufgrund des alten Baujahres eventuell mehr Möglichkeiten bezüglich der Wohnfläche oder des Grundstücks. Es ist jedoch empfehlenswert, vor dem Kauf einer älteren Immobilie einen Gutachter zurate zu ziehen, der die Heizung, Isolierung und Fenster unter die Lupe nimmt und prüft, ob Schadstoffe verbaut wurden.
Fazit
Sind Sie neugierig geworden, was Ihr Haus oder Ihre Wohnung aktuell Wert ist? Eine erste Vorstellung erhalten Sie mit der https://xn--immobilienwertschtzung-h5b.ch/, die Sie vollkommen kostenlos und unverbindlich nutzen können.