28/01/2020
Liebe Kundinnen, Kunden, Freunde und Interessierte
Vor 30 Jahren und 362 Tagen gründete ich per Handelsregistereintrag die INCON Unternehmensberatung. Damals stand ich mit einem Bein noch im Studium und suchte gleichzeitig nach einer Möglichkeit, meine Ideen umzusetzen. Die eigene Firma bot das passende Gefäss, meine Träume in den Bereichen Unternehmensplanspiele, Database-Management und Lohnsystematik zu realisieren. Diese Kombination ist auch aus heutiger Sicht noch eigenartig. Effektiv geht es in den drei Bereichen darum, komplexe und vernetzte Aspekte richtig zu erkennen und zu strukturieren. Das hat mich immer gereizt und fasziniert mich auch heute noch täglich.
Mein erster Mac hatte einen Traggriff, der erste Toshiba-Laptop keinen Akku und der erste Apple-Schlepptop hatte zwar einen Akku, war aber gefühlte 20 Kg schwer: aber wir waren schon damals digital und mobil. Wir waren auch eine Community, Wir kommunizierten aber lieber am Tisch bei einem Bier als in Foren, Blogs usw… darauf komme ich ganz unten nochmals.
Ich habe 30 sensationelle Jahre hinter und hoffentlich noch mindestens zehn ähnlich anspruchsvolle Geschäftsjahre vor mir. Nachfolgend einige Stichworte zu den drei(+) Bereichen und deren Zukunft:
1. Lohnsystematik
Bund und Kantone erhöhen aktuell den Druck auf Unternehmen, eine Lohngleichheitsanalyse durchzuführen. Wie schon mehrfach publiziert, unterstütze ich den Druck aus liberaler Sicht nur bedingt. Wenn sich aber ein Unternehmen für eine solche Analyse entscheidet, soll diese wissenschaftlich fundiert sein und aussagekräftige Ergebnisse liefern. Im Gegensatz zum Eidg. Gleichstellungsbüro arbeiten wir mit meiner arbeitswissenschaftlichen Methode „Lohnwert“, die fundierte Aussagen zu Lohn(un)gleichheiten zulässt.
Im vergangenen Jahr durften wir unter anderem eine Firma mit ca. 2’500 Mitarbeitenden analysieren. Die Zertifikate wurden von Dr. Philipp Mähr und mir unterzeichnet. Ab diesem Jahr werden zusätzlich zwei sehr kompetente Frauen im Team mitmachen.
2. Unternehmenssimulation
Die erste Version meines Planspiels „ViSim“ war 1995 der Zeit (viel zu) weit voraus. Inzwischen sind Begriffe wie „blended learning“, „Gamification“ und natürlich „Digitalisierung“ auch in der Bildung angekommen. Das General Management Game „ViSim“ wird permanent weiterentwickelt. Es läuft aktuell webbasiert in der Cloud und kann auch für Firmenevents mit bis zu 100 Personen eingesetzt werden.
3. FileMaker
Ja, FileMaker existiert immer noch – und ist nach wie vor eine der besten Datenbanken. Nachdem Apple-CEO Tim Cook FileMaker (neu wieder Claris) als systemrelevant erklärt hat, wird die Datenbank auch in Zukunft existieren und weiterentwickelt. Ich darf aktuell an verschiedenen anspruchsvollen Projekten arbeiten, die genau die Vorteile der Datenbank nutzen: Webdirect, mobiler Einsatz, flexible und unkomplizierte Weiterentwicklung.
„MacOffice“ war 1989 meine Mitgift für die Firmengründung. Diese Applikation wurde permanent weiterentwickelt und ist heute auch bereit, QR-Rechnungen zu erstellen und zu verarbeiten.
(+) Swiss Blockchain
Die INCON Unternehmensberatung betreibt seit anfangs 2020 eine Node und ist damit ein Bestandteil eines schweizweiten hochverfügbaren Rechnerverbundes, der über ein krisenresilientes, hochpriorisiertes und unabhängiges Kommunikationsnetzwerk BLUnet mit dem BLUsafe Rechenzentrum verbunden ist. Dadurch entsteht eine einmalige Schweizer Blockchain-Plattform, die kundenspezifisch angepasst werden kann.
Mein Beitrag hier konzentriert sich auf die Mitarbeit beim Erstellen von use cases und unkompliziertem Prototyping mittels FileMaker 😄
Am Donnerstag, 30.01.2020, ab 21 h spielen The Slight Delay (Blues/Rock) in meiner Hausbar Baracca Bar an der Teufenerstrasse 2 in St. Gallen. Der Name der Band, der Zeitpunkt und der Ort könnten nicht besser passen. Ich freue mich drauf und vielleicht treffen wir uns da :)
Herzliche Grüsse
Thomas Meier
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