Positiv lernen

Positiv lernen Effektiv, positiv, stressfrei lernen — für einen entspannten und erfolgreichen Lernalltag.

Lerncoachings, Beratungen, Kurse und Vorträge für Kinder, Eltern, Lehrkräfte und Erwachsene. Individuelle Lerncoachings, Lernberatungen und Kurse für Kinder, Jugendliche Eltern und Erwachsene.

Lernfrust? Manchmal hilft etwas Überraschendes: die Körperhaltung (3 schnelle Tricks)Das Kind sitzt vor den Hausaufgaben...
14/06/2026

Lernfrust? Manchmal hilft etwas Überraschendes: die Körperhaltung (3 schnelle Tricks)

Das Kind sitzt vor den Hausaufgaben, die Schultern hängen, der Blick geht nach unten und schon kommen Sätze wie: „Ich kann das nicht!“. Das ist kein Zufall. Unser Gehirn nimmt ständig wahr, wie sich unser Körper anfühlt. Haltung, Mimik und Atmung beeinflussen direkt, wie wir eine Situation erleben.

Wenn Kinder gestresst oder frustriert sind, machen sie sich oft klein. Das Gehirn schaltet dann in den „Stress-Modus“. Für Konzentration, logisches Denken und das Abspeichern neuer Informationen stehen kaum noch mentale Ressourcen zur Verfügung. Das Lernen wird dadurch anstrengend, langsam und fehleranfällig.

Die gute Nachricht: Das funktioniert auch umgekehrt! Eine aufrechte Haltung oder eine kleine Bewegung signalisieren dem Gehirn wieder Ruhe, Sicherheit und Zuversicht. Das fördert die Selbstwahrnehmung, stärkt das Gefühl von Kontrolle und hilft Kindern, sich schneller wieder fokussiert auf ihre Aufgabe einzulassen.

Drei einfache Übungen zum Ausprobieren:

🦸 Bei Prüfungsangst: Die „Wonder Woman“-Pose
Breitbeinig hinstellen, Hände in die Hüften stemmen, Kopf anheben und tief durchatmen. 👉 Stärkt das Gefühl von Sicherheit und Selbstvertrauen.

🐒 Bei Lernfrust: Die „Tarzan»-Übung
Brustbein aufrichten, lächeln und mit den flachen Händen abwechselnd sanft auf den oberen Brustkorb klopfen. Optional: Tarzanschrei 👉 Wirkt aktivierend und hellt die Stimmung auf.

❤️ Bei Stress zwischen Kind und Erwachsenem: «Hand aufs Herz»-Moment
Kurz innehalten, eine Hand aufs Herz legen und gemeinsam ruhig ein- und ausatmen. 👉 Beruhigt das Nervensystem – für ein Miteinander statt Gegeneinander.

Warum das wichtig ist: Kinder lernen am besten, wenn sie sich sicher und ruhig fühlen. Wenn wir ihnen zeigen, wie sie ihren Körper als Werkzeug gegen den Stress nutzen können, schenken wir ihnen wertvolle Resilienz – für die Schule und fürs Leben.

Probieren Sie eine der Übungen heute gemeinsam aus. Welche hilft Ihrem Kind am besten?

Hinweis: Die Übungen orientieren sich am Body2Brain-CCM®-Ansatz von Dr. med. Claudia Croos-Müller.

🚀Vom schnellen Trick zum dauerhaften Lernerfolg

Körperhaltungen sind wunderbare Erste-Hilfe-Tools für den Akutmoment. Doch wie gelingt es Kindern und Jugendlichen, dauerhaft motiviert, strukturiert und vor allem effizient zu lernen?

Genau hier setzt mein praxisnaher Workshop «Clever lernen» an:
In diesem Kurs lernen Schülerinnen und Schüler, wie sie das eigene Gehirn optimal nutzen, ihren Lernalltag clever planen und wirkungsvolle Lernstrategien einsetzen. Auch der Umgang mit Unlust und Prüfungsängsten kommt nicht zu kurz. Das Resultat : Mehr Leichtigkeit im Schulalltag und spürbar bessere Ergebnisse.

👉 Hier alle Infos zum Kurs „Clever lernen“ ansehen und Platz in den Sommerferien sichern:
https://www.positiv-lernen.ch/angebot/kurse-fuer-schueler/clever-lernen/

Warum „Schreib eine Zusammenfassung“ oft nicht hilft — und drei schnelle, wirkungsvolle AlternativenWir meinen es als El...
19/05/2026

Warum „Schreib eine Zusammenfassung“ oft nicht hilft — und drei schnelle, wirkungsvolle Alternativen

Wir meinen es als Eltern und Lehrkräfte gut — doch „Schreib eine Zusammenfassung“ ist selten die schnellste oder effektivste Lösung. Dennoch greifen wir reflexartig zu diesem Rat, sobald eine Klassenarbeit ansteht.

Die Lernforschung zeigt jedoch ein klares Bild: Reines Abschreiben oder lineares Nacherzählen führt meistens nur zu kurzfristiger Vertrautheit mit dem Text, nicht aber zu dauerhaftem Können.

Warum viele Zusammenfassungen scheitern:

🧠 Illusion of competence: Wenn Lernende den Text beim Zusammenfassen vor Augen haben, fühlen sie sich sicher. Das ist aber eine Illusion: Sie verwechseln reines Wiedererkennen mit echtem Abrufen können.

✍️ Abschreiben ≠ Verstehen: Blosses Abschreiben oder lange, wortgetreue Nacherzählungen aktivieren selten eine tiefe semantische Verarbeitung im Gehirn. Ohne gezielte Anleitung bleibt der Lerneffekt bescheiden.

🔋 Motivation und Aufwand: Stundenlanges Formulieren und Aufschreiben frustriert viele Kinder und Jugendliche — das führt geradewegs in die Prokrastination (Aufschieberitis).

Die zentrale Einsicht der Lernpsychologie: Das Gehirn profitiert vom Anstrengungsgrad! Active Recall (aktives Abrufen) — also sich Wissen komplett ohne Vorlage ins Gedächtnis zu rufen — stärkt Gedächtnisspuren deutlich effektiver als Wiederlesen oder reines Abschreiben. Kombiniert mit Spaced Repetition (verteiltem Wiederholen) gehört diese Technik zu den zuverlässigsten, evidenzbasierten Methoden überhaupt.

🚀 Drei schnelle, „schreibfaule“ Lern-Alternativen für zuhause:

1️⃣ Die Radio Methode
• Was: Das Kind erklärt den Eltern, einem Tier oder der Zimmerpflanze ein Lernziel laut, frei und in eigenen Worten in der Prüfungssprache — so, als wäre es ein Radiomoderator. (Z. B. „Erkläre in 2 Minuten, warum das Römische Reich unterging“).
• Warum es wirkt: Lautes Erklären fördert die Konzentration, die Erinnerung und die Strukturierung. Zudem deckt es Wissenslücken sofort gnadenlos auf.
• So geht’s konkret: Ein Zeitlimit stellen (max. 2 Minuten). Die Lücken nach dem Erklären in den Unterlagen identifizieren, gezielt stopfen und das Ganze nochmals erklären. Optional: Danach direkt 1–2 konkrete Prüfungsfragen dazu notieren.

2️⃣ Die Mind Map Methode
• Was: Ein leeres Blatt Papier nehmen, das Thema in die Mitte schreiben. In genau 5 Minuten wird dieses Thema mittels Stichwörter, Pfeilen und Symbolen rein aus dem Kopf konkretisiert.
• Warum es wirkt: Die visuelle Struktur macht Beziehungen sichtbar und hilft, Hauptideen von Details zu trennen. Das ist besonders nützlich bei komplexen oder konzeptuellen Themen.
• So geht’s konkret: Bei der Reproduktion sind absolut keine Nachschlagewerke erlaubt! Erst danach wird mit den eigenen Unterlagen verglichen und die Lücken gezielt gestopft.

3️⃣ Die Karteikarten-Methode
• Was: Konkrete Frage auf die Vorderseite einer Karte und kurze, stichwortartige Antwort auf die Rückseite schreiben. Abgefragt wird entweder allein oder in einem kleinen, spielerischen Wettkampf gegen die Eltern.
• Warum es wirkt: Karteikarten sind das perfekte Format für aktives Abrufen. Kombiniert mit verteiltem Wiederholen entstehen starke Lerneffekte. Das haptische Sortieren (Stapel „gewusst“ vs. „nicht gewusst“ oder Einsatz einer Lernbox) pusht zusätzlich die Motivation.
• So geht’s konkret: Konkrete Prüfungsfragen zum Lernziel formulieren (keine vagen Aufgaben wie „Erkläre alles“). Auf jede Karte nur eine Frage schreiben. Kurze Sessions durchführen (5–10 Karten pro Runde) und tägliche Wiederholungen einplanen.

Fazit: Zusammenfassen kann nützlich sein — vor allem, wenn Informationen stark reduziert werden müssen und Lernende dies sinnvoll und gerne tun. Für schnellen Lernerfolg und höhere Motivation sind aktive, kurze Methoden wie laut erklären (Radio), strukturierende Mind Maps und Karteikarten mit Abrufübungen aber oft wirkungsvoller. Eine Kombination dieser Techniken, über mehrere Tage verteilt angewendet, liefert die zuverlässigsten Ergebnisse.

KI als Lernbegleiter – so können Kinder und Jugendliche richtig davon profitieren Viele Kinder und Jugendliche nutzen KI...
09/03/2026

KI als Lernbegleiter – so können Kinder und Jugendliche richtig davon profitieren

Viele Kinder und Jugendliche nutzen KI bereits – oft zum Recherchieren, Fragen stellen oder Zusammenfassen von Prüfungsstoff. Entscheidend ist dabei aber, dass sie lernen, KI als Lernbegleiter zu nutzen und nicht als Tool, um ihnen Denkarbeit zu ersparen.
Die KI-Ergebnisse hängen stark davon ab, wie die Fragen gestellt werden, also vom spezifischen Prompt. Je klarer und genauer die Anfrage formuliert ist, desto hilfreicher wird die Antwort.
Ein paar Beispiele für sinnvolle Prompts beim Lernen:

📚 Verstehen statt abschreiben
„Ich bin in der 9. Klasse in einer Oberstufe. Antworte mir als geduldige Bio-Lehrerin. Erkläre mir den Unterschied von Mitose und Meiose in möglichst einfacher und kurzer Weise.“

📝 Lernen für Klassenarbeiten
„Ich bin Schülerin in einem Gymnasium in Klasse 8. Agiere wie ein strenger Geschichts-Lehrer. Frage mich über die französische Revolution ab und beziehe dich auf folgende Lernziele ... . Stelle mir 10 Fragen einzeln. Warte, bis ich geantwortet habe, gib mir dann Feedback und stelle die nächste Frage.“

🔍 Texte besser verstehen
„Fasse diesen Text in 5 Stichpunkten zusammen und erkläre schwierige Wörter. Ich bin in der 5. Klasse.“

🧠 Lernplan erstellen
„Ich bin Schüler in der 7. Klasse. In 6 Tagen schreibe ich eine Prüfung über Pronomen. Agiere wie ein erfahrener Lerncoach. Stelle mir Fragen, damit du einen guten Lernplan mit konkreten Lernzeiten für mich erstellen kannst.“

So wird KI nicht zur „Abkürzung“, sondern zum persönlichen Lerncoach, der erklärt, fragt, üben lässt und Feedback gibt.

👉 Für Schülerinnen und Schüler gibt es auch praktische Tools, die beim Formulieren guter Prompts helfen. Ein Beispiel ist dieser kostenlose Schüler-Prompt-Generator, der Schritt für Schritt beim Erstellen sinnvoller KI-Anfragen unterstützt:
https://www.pohl-ki.de/schueler-prompt-generator/

Begleiten Sie Ihr Kind bei den ersten Schritten mit KI und benutzen Sie KI-Modelle, welche Gewicht auf Datenschutz legen (z.B. Lumo doer DuckDuckGo). Wenn Kinder lernen, klug zu fragen statt nur Antworten zu kopieren, wird KI zu einem echten Lernwerkzeug.

Sind Sie unsicher, ob der Medienkonsum Ihres Kindes noch gesund ist?Laut WHO-Daten zeigen etwa 11 % der Kinder und Jugen...
04/02/2026

Sind Sie unsicher, ob der Medienkonsum Ihres Kindes noch gesund ist?

Laut WHO-Daten zeigen etwa 11 % der Kinder und Jugendlichen im Schulalter Anzeichen einer suchtähnlichen Nutzung von sozialen Medien – beim Gaming sind es sogar 12 %. Die Folgen können weitreichend sein und bis hin zu Schulverweigerung reichen.

Der Psychologe Florian Buschmann, der selbst Erfahrungen mit Abhängigkeit gemacht hat, setzt sich mit der Initiative „Offline Helden“ für Prävention ein und unterstützt betroffene Familien. Auf seiner Website und Online-Kanälen finden Sie Tipps und Hilfsangebote, wie beispielsweise einen Videokurs oder kostenlose Selbsttests.

Mehr erfahren:

Mediensucht erkennen & handeln: Workshops, Beratung & Elternsprechstunden. Prävention & Hilfe für Familien, Schulen & Betroffene.

Sie möchten, dass Ihr Kind smarter lernt – mit konkreten Ergebnissen statt endlosem Üben? Der Workshop «Clever Lernen»  ...
05/01/2026

Sie möchten, dass Ihr Kind smarter lernt – mit konkreten Ergebnissen statt endlosem Üben?

Der Workshop «Clever Lernen» bietet genau das: praxisnahes Lernmanagement, das sofort greift.

Was Ihr Kind im Workshop «Clever Lernen» bekommt:

• Mitmachstory & Gamification-Elemente für noch mehr Kursmotivation
• Tipps, um sich Schulstoff besser merken zu können
• Planungsstrategien, die für mehr Freizeit sorgen
• Tricks, um Prüfungen clever vorzubereiten
• Wirkungsvolle Lernstrategien für textbasierte Fächer, Sprachen & Mathe
• Tools für mehr Motivation, Konzentration und Entspannung
• Anregungen, um sein Lernen regelmässig zu reflektieren
• Detaillierte Unterlagen zum Nachlesen und Anwenden

Der Kurs richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die ihr Lernen erfolgreicher und gelassener gestalten möchten. Kleine, umsetzbare Schritte führen zu messbaren Erfolgen im Schulalltag.

Jetzt informieren und direkt durchstarten - vielleicht schon im Februar-Kurs?
https://www.positiv-lernen.ch/angebot/kurse-fuer-schueler/clever-lernen/

Ein Funke reicht – und Lernen fühlt sich wieder leicht und freudig an.

5 Smarte Fragen zur Selbstfindung für JugendlicheIm Lerncoaching unterstütze ich Jugendliche auch dabei, ihre eigenen St...
05/01/2026

5 Smarte Fragen zur Selbstfindung für Jugendliche

Im Lerncoaching unterstütze ich Jugendliche auch dabei, ihre eigenen Stärken und Interessen zu entdecken.
In einem kurzen Leitfaden habe ich festgehalten, wie Sie gemeinsam mit Ihren Kindern fünf gezielte Reflexions-Impulse nutzen können, um Klarheit zu gewinnen und konkrete, machbare Schritte für die Selbstfindung anzuregen.

Der Leitfaden erklärt:
• Warum klassische „Was will ich wirklich?“ Fragen oft zu vagen Antworten führen.
• Wie kleine, fokussierte Fragen den Denk- und Handlungsspielraum erweitern.
• Welche einfachen Methoden dabei helfen, persönliche „Flow Momente“, verborgene Leidenschaften und energieliefernde Aktivitäten zu identifizieren.
• Wie man Ablenkungen erkennt, Prioritäten setzt und den Preis für gewünschte Ziele bewusst macht.

📎 Hier finden Sie den kompletten Leitfaden mit den fünf Impulsen zum Downloaden:
https://cloud.carlin-lapierre.ch/s/yMDprZKKMtQGkSZ

Nutzen Sie diesen Leitfaden, um Gespräche anzuregen, die Motivation zu stärken, in die berufliche Zukunft zu blicken und Ihren Jugendlichen einen klaren Kompass für ihre persönliche Entwicklung zu geben. Ich wünsche Ihnen inspirierende Momente beim gemeinsamen Entdecken!

Adresse

Kirchweid 9
Hochdorf
6280

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