23/09/2026
Immobilienblase in Zürich? 🏠📈
Zürich weist im neuen UBS Global Real Estate Bubble Index 2026 unter 23 untersuchten Metropolen das höchste Blasenrisiko auf.
Und die Zahlen dahinter sind deutlich: In den letzten 20 Jahren sind die Immobilienpreise inflationsbereinigt um fast 140 % gestiegen. Mieten und Einkommen konnten damit bei Weitem nicht mithalten.
Heisst das, dass die Immobilienpreise jetzt einbrechen?
Nein.
Ein hohes Blasenrisiko bedeutet vor allem, dass sich die Preise zunehmend von fundamentalen Grössen wie Einkommen und Mieten entfernt haben.
Gleichzeitig herrscht in Zürich extremer Wohnungsmangel: Gerade einmal 0,11 % der Wohnungen standen im Juni leer. Solange die Nachfrage hoch, das Angebot knapp und die Finanzierung günstig bleibt, stützt das die Preise.
Für Käufer bedeutet das: Nicht aufgrund einer Schlagzeile kaufen, aber auch nicht aufgrund einer Schlagzeile vom Kauf absehen.
Entscheidend ist, ob Preis, Tragbarkeit, Eigenkapital und Finanzierung langfristig zusammenpassen.