18/02/2026
Wer hat schon mal sein Handy fliegen sehen?
Letzte Woche stieg ich, sehr zufrieden über das eben abgeschlossene Coaching mit Raumberatung in den Zug, der mich nach Hause bringt, ein.
Uups-, der erster Schritt über die Schwelle des Waggons beförderte mein Handy aus der Innentasche meiner Jacke in direktem Flug zwischen Zug und Perron, von dort hinunter auf den Schotter!!!🙊
Suchend schaute mich auf dem Perron um, hoffte jemand vom Bahnpersonal um Hilfe beten zu können - logischerweise war nachts um 22 Uhr niemand mehr da.
Zu Hause angekommen fand ich den Mailkontakt um meinen Verlust der SBB meldenzu können und alle Karten zu sperren.
Enorm blöd, so ohne Handy!
Telefonieren unmöglich, Verifizierungs SMS, Kartenzahlungen und anderes geht nicht. Ich war mir auch sicher, dass das erst vier Wochen alte Gerät für immer weg ist. - Logisch - oder?
Kaum zu glauben, aber wirklich wahr: drei Tage später hielt ich mein Handy wieder in der Hand!!
Ein Asylant hat es gesehen, vom Gleis gerettet, herausgefunden in welcher Gegend er mich finden kann. 👍🏻 DANKE an dieser Stelle nochmals herzlich für diesen Aufwand und die Ehrlichkeit.
Das Findergeld wollte er nicht annehmen, -es sei nicht nötig! Seinen Töchtern gönnte er den, so wie er meinte, grosszügigen Betrag. Alles Gute für ihn und seine Familie🍀
Meine Lehre daraus: es gibt sie doch noch, die ehrlichen Menschen, die sich Überlegungen für andere machen. Und nicht alles, was so rumliegt gehört selbstverständlich dem Finder.