03/06/2026
KI im ERP: Warum die langweiligen Dinge oft die grössten Hebel sind
Wenn über KI im ERP gesprochen wird, dominieren oft grosse Versprechen und eindrückliche Präsentationen. Doch der konkrete Nutzen für KMU entsteht häufig an ganz anderen, gar unspektakulären Aufgaben.
Genau darüber spricht Fabian Baumgartner in unserem Interview im aktuellen : pragmatisch und nah am Alltag von Unternehmen.
Einer der Sätze die in Erinnerung bleiben: «Je langweiliger ein Use Case, desto grösser der Hebel...».
◾ Die grössten Effizienzgewinne entstehen oft bei repetitiven Aufgaben wie Übersetzungen, Korrespondenz, Belegerkennung oder automatisierter Datenerfassung und weniger bei spektakulären Zukunftsszenarien.
◾ Natürlich scheitern auch KI-Projekte nicht an der Technik, sondern viel mehr daran, dass Probleme gelöst werden sollen, die es im Alltag der Unternehmen gar nicht gibt...
◾ Mit KI starten wo Prozesse klar, wiederkehrend und datenbasiert sind. Kleine Hebel summieren sich oft schneller als grosse Visionen.
Fazit: Vielleicht sollten wir uns im Zusammenhang mit KI weniger fragen «Was ist möglich?» und häufiger «Was nervt Mitarbeitende jeden Tag?». Dort liegt aktuell für KMU wohl der echte Nutzen.
Das ganze Interview mit Fabian ist hier: https://topsoft.ch/themen/je-langweiliger-ein-use-case-desto-groesser-der-hebel/
Danke für das Gespräch und die wohltuend pragmatische Perspektive!
Fabian Baumgartner, Mitglied der Geschäftsleitung und verantwortlich für den Bereich KI bei dynasoft AG, erklärt, wie KMU pragmatisch starten, worauf sie bei Anbietern achten sollten und weshalb vermeintlich «langweilige» Use Cases die spannendsten sind.