Gebäudeschadstoffe Asbest/PCB/PAK

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Man findet wirklich überall Asbest… sogar auf einer schönen Wanderung am Mosjesee in Zermatt. Mitten in der Natur einfac...
22/03/2026

Man findet wirklich überall Asbest… sogar auf einer schönen Wanderung am Mosjesee in Zermatt. Mitten in der Natur einfach illegal entsorgte Faserzementplatten. Traurig, aber wahr. 😢

Auf den Fotos sieht man eine Wand aus einem Mehrfamilienhaus. Die nicht tragenden Wände wurden im gesamten Mehrfamilienh...
08/03/2026

Auf den Fotos sieht man eine Wand aus einem Mehrfamilienhaus. Die nicht tragenden Wände wurden im gesamten Mehrfamilienhaus mit Porenbetonsteinen erstellt.

In der beigen Spachtelmasse sowie im Fugenmörtel der Porenbetonsteine wurde Asbest nachgewiesen.

Für Diagnostiker ist es bei einer Schadstoffuntersuchung wichtig, dass man bei der Probenahme weiss, um welche Baumaterialien es sich im Wandaufbau handelt.

Würde man den Porenbeton beispielsweise als Grundputz einstufen, würde im Labor mit grosser Wahrscheinlichkeit kein Asbest nachgewiesen werden. Dies gilt zumindest dann, wenn bei der Probenahme nicht zufällig die Spachtelmasse oder der Fugenmörtel getroffen wird.

Für eine zuverlässige Schadstoffuntersuchung ist eine korrekte Beurteilung des Wandaufbaus entscheidend. Nur wenn die einzelnen Materialien richtig erkannt und gezielt beprobt werden, kann ein allfälliger Asbestgehalt zuverlässig nachgewiesen werden.

Heute wieder ein kleines Meisterwerk historischer Baukunst entdeckt.Auf den Fotos ist eine Betondecke zu sehen, wo vor d...
05/03/2026

Heute wieder ein kleines Meisterwerk historischer Baukunst entdeckt.

Auf den Fotos ist eine Betondecke zu sehen, wo vor dem Betonieren asbesthaltige Faserzementplatten in die Schalung gelegt wurden.

Hat jemand von euch so etwas schon einmal gesehen und weiss, was man sich dabei gedacht hat?

Da sage ich immer volles Programm. Auf den Fotos ist eine Einzimmerwohnung von insgesamt 198 Wohnungen in einem Mehrfami...
15/02/2026

Da sage ich immer volles Programm. Auf den Fotos ist eine Einzimmerwohnung von insgesamt 198 Wohnungen in einem Mehrfamilienhaus zu sehen. Untersucht wurden in einer ersten Etappe sechs Wohnungen.

Die tragenden Wände wurden in Betonbauweise erstellt. Die nicht tragenden Wände bestehen aus Porenbetonsteinen (Ytong).
Auf die Wandflächen wurde ein Gipsspachtel und eine Stramin-Tapete aufgetragen und anschliessend gestrichen. Die Fensterbrüstungen bestehen aus Fertigbeton-Elementen. Dort wurden lediglich die Lunkern verspachtelt und anschliessend gestrichen.

Von sämtlichen Wandflächen wurden Baustoffproben entnommen und im Labor teilweise als Mischproben auf Asbest untersucht.

In folgenden Bauteilen wurde Asbest nachgewiesen:
- Wandaufbauten aus Porenbeton mit Gipsspachtel und Stramin-Tapete.
- Wandaufbauten aus Porenbeton (Mörtel und Spachtel der Porenbeton-Steine mit Asbest).
- Wandaufbauten aus Beton mit Gipsspachtel und Stramin-Tapete
Fensterbrüstung aus Beton mit Spachtel und weissem Anstrich (Spachtel der Lunkern mit Asbest).

Zum heutigen Zeitpunkt kann noch nicht mit Sicherheit gesagt werden, ob der Gipsspachtel, der Kleber der Stramin-Tapete oder die Stramin-Tapete selbst Asbest enthält. Dies wird aktuell mittels Schichtanalysen weiter untersucht. Ich bin gespannt auf die Resultate.

Ohne Worte 😷
13/02/2026

Ohne Worte 😷

Nicht öffnen, nicht einatmen, fachgerecht entsorgen: Behörden geben konkrete Anweisungen für belastete Sandprodukte.

Na dann mal los 😷
07/11/2025

Na dann mal los 😷

Die Adresse des Objekts war mir bekannt, aber es zu finden, war nicht ganz einfach. Die Fotos zeigen ein Stöckli (ehemal...
05/08/2025

Die Adresse des Objekts war mir bekannt, aber es zu finden, war nicht ganz einfach. Die Fotos zeigen ein Stöckli (ehemaliges Elternhaus auf einem Bauernhof). In der Küche wurden an die Wand und auf den Boden ein asbesthaltiger Cushion-Vinyl-Belag verlegt. Der Küchenboden ist teilweise eingestürzt und liegt nun im Keller. Aufgrund der Einsturzgefahr ist hier eine Schadstoffsanierung nach Ekas-Richtlinie nicht möglich.

Bei einer Schadstoffuntersuchung können historische Bilder vom Objekt immer eine grosse Hilfe sein. Besonders dann, wenn...
26/07/2025

Bei einer Schadstoffuntersuchung können historische Bilder vom Objekt immer eine grosse Hilfe sein. Besonders dann, wenn einem gesagt wird, dass man vom Bodenbelag keine Asbestproben entnehmen muss, weil dieser zusammen mit dem Unterlagsboden 1998 verlegt wurde.

Auf den Fotos ist der Raum, wie er heute als Kindergarten genutzt wird, und wie er früher zur Metallverarbeitung (Décolletage) genutzt wurde.

Auf den alten Fotos ist ein Steinholz- Bodenbelag zu erkennen. Somit muss damit gerechnet werden, dass sich dieser oder Reste davon noch unter dem neuen Unterlagsboden befinden.

Eine Sondagebohrung hat den Verdacht bestätigt und unter dem Unterlagsboden befindet sich noch der alte rote Steinholz-Bodenbelag.

Eine Sanierung und Entsorgung des Steiholz-Bodenbelages ist nicht gerade billig. Aber sicher billiger, als wenn dieser erst während des Rückbaus zum Vorschein kommt.

Auf den Fotos sind zwei Bohrkerne zu sehen, welche aus den Wandaufbauten in einer von insgesamt 49 Wohnungen entnommen w...
21/06/2025

Auf den Fotos sind zwei Bohrkerne zu sehen, welche aus den Wandaufbauten in einer von insgesamt 49 Wohnungen entnommen wurden.

Auf die Wände und an die Decken wurden ein Grundputz und ein Deckputz aufgetragen. Die Wände zu den Nachbarswohnungen enthalten zusätzlich eine Isolation.

Da der Deckputz zusammen mit dem Grundputz im Labor auf Asbest untersucht wurde, wusste man nicht, ob der Deckputz oder der Grundputz Asbest enthält.

Eine Schichtanalyse hat gezeigt, dass der Grundputz und der Isolationskleber Asbest enthalten. Im Deckputz hingegen konnte kein Asbest nachgewiesen werden.

Dieses Wissen ist bezüglich Sanierungs- und Entsorgungskosten entscheidend.
Ist der Deckputz asbesthaltig, kann dieser vom Grundputz abgeschliffen werden.
Ist hingegen der Grundputz asbesthaltig, muss der Grundputz zusammen mit dem Deckputz von den betroffenen Flächen abgespitzt werden. Verbleibende Grundputzreste, wie zum Beispiel in den Rillen und Mörtelfugen der Backsteine oder in den Lunkern der der Betonwände, müssen mühsam entfernt werden.

Wichtig ist auch, dass man sich Gedanken macht, zu welchem Zeitpunkt die Baustoffe verarbeitet wurden.

Erfahrungsgemäss wird als Erstes der Grundputz auf die Wände aufgetragen bzw. gespritzt. Danach wird eine Trittschalldämmung (eventuell mit Bodenheizung) verlegt und anschliessend der Unterlagsboden gegossen.

Also kann man davon ausgehen, dass sich asbesthaltige Grundputzreste unter dem Unterlagsboden befinden, welche durch das Auftragen des Grundputzes stammen. Wird nun der Unterlagsboden rückgebaut, kann eine Faserfreisetzung nicht ausgeschlossen werden.

Auf den Fotos ist auch eine Sondage zu sehen, bei der der asbesthaltige Grundputz unter dem Unterlagsboden lokalisiert, beprobt und Asbest nachgewiesen wurde.

Anders sieht es bei einer Asbestbelastung im Deckputz aus. Wenn dieser auf die Wandflächen aufgetragen wird, ist der Unterlagsboden in den meisten Fällen schon eingebaut.

Aber auch hier besteht die Möglichkeit, dass sich asbesthaltige Deckputzreste unter den Bodenbelägen befinden. Wird ein Bodenbelag im Laufe der Zeit durch einen neuen Belag ersetzt, kann durch das Abschleifen des alten Bodenbelagsklebers eine Faserfreisetzung ebenfalls nicht ausgeschlossen werden.

Schon eindrücklich, wenn man sich überlegt, wie und was man früher an Baumaterialien beprobt hat. Noch vor gar nicht all...
01/06/2025

Schon eindrücklich, wenn man sich überlegt, wie und was man früher an Baumaterialien beprobt hat. Noch vor gar nicht allzu langer Zeit war weitgehend unbekannt, dass der Deckputz oder auch der Grundputz an den Wänden und Decken Asbest enthalten kann. Diese Baustoffe wurden damals nicht gezielt überprüft.

Dass Fliesenkleber asbesthaltig sein kann, war hingegen bekannt. Entsprechend wurde dieser auch regelmässig beprobt, und im Labor wurde häufig Asbest nachgewiesen.

Das beigefügte Foto zeigt einen Bohrkern, der aus einem mit Fliesen belegten Wandaufbau entnommen wurde. Der Kleber der lilafarbenen Wandfliesen sowie der beige Fugenmörtel im Bohrkern enthalten keinen Asbest. Der hellgraue Grundputz hingegen ist mit asbestbelastet.

Da beim Beproben des Fliesenklebers meistens auch etwas Grundputz mit ins Probematerial gelangt, wird je nach im Labor angewendeter Untersuchungsmethode Asbest im Probematerial nachgewiesen. Die Belastung wird dann fälschlicherweise dem Fliesenkleber zugeordnet, obwohl der Grundputz betroffen ist.

In der Folge wurde bei einer Schadstoffsanierung der Fliesenkleber zusammen mit den Wandfliesen abgespitzt und, wo nötig, Rückstände auf dem Grundputz abgeschliffen. Der asbesthaltige Grundputz wurde dabei lediglich abgesaugt. Anschliessend wurde die Sanierungszone freigemessen und für weitere Arbeiten freigegeben.

Welche Konsequenzen dieses Vorgehen damals hatte und welche Herausforderungen sich daraus für zukünftige Untersuchungen ergeben (gerade wenn ein Badezimmer vollständig bis zur Decke verfliest ist) kann sich jeder selbst vorstellen.

Der Bodenaufbau ist schon eher speziell !!! Das meinte auch der Besitzer der schon angefangen hat die Beläge rauszureiss...
03/05/2025

Der Bodenaufbau ist schon eher speziell !!!

Das meinte auch der Besitzer der schon angefangen hat die Beläge rauszureissen.

Ich fange mal von oben nach unten an aufzuzählen.

Hellbrauner Belag mit asbesthaltigem Kartonrücken (Mehrschichtige Cushion-Vinyl Beläge).

Graue asbesthaltige Flexplatten (Vinyl-Platten / Floorflex).

Asbesthaltiger bituminöser Kleber.

Brauner Jute-Bodenbelag (Linoleum)

Asbest- und PAK-haltiger bituminöser Kleber ca. 2-3 mm dick.

Riemenboden (Holzbretter).

Zwischenbodenfüllung (Füllschlacke) mit sehr hohen Schwermetall-Gehalten und einem PAK-Gehalt von 39 mg/kg.

Adresse

Dornacherplatz 3
Solothurn
4501

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 12:00
13:00 - 18:00
Dienstag 08:00 - 12:00
13:00 - 18:00
Mittwoch 08:00 - 12:00
13:00 - 18:00
Donnerstag 08:00 - 12:00
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Freitag 08:00 - 12:00
13:00 - 18:00

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