Fabienne In-Albon Milestones

Fabienne In-Albon Milestones Entwicklung von Persönlichkeiten und Teams / Keynote Speaker / Olympia Teilnehmerin (Rio 2016)

Ich stehe für Authentizität, Leidenschaft, Fokus und Durchhaltevermögen. Als Profigolfspielerin und Olympiateilnehmerin weiss ich wie es ist, Leistung auf Knopfdruck abliefern zu müssen, habe selber erlebt wie wichtig es ist, Ziele zu setzen, hart zu arbeiten und Krisen und Rückschläge als Chancen zu sehen. Seit Jahren setze ich diese Expertise & Erfahrungen rund um die Entwicklung von Persönlichkeiten & Teams ein, die weiterkommen wollen.

Sport kann so brutal sein.Drei WM-Finals in Folge. Drei Silbermedaillen. Und trotzdem bleibt am Ende vor allem die Enttä...
01/06/2026

Sport kann so brutal sein.

Drei WM-Finals in Folge. Drei Silbermedaillen. Und trotzdem bleibt am Ende vor allem die Enttäuschung, weil das grosse Ziel Gold war.

Ich hätte es dieser Mannschaft von Herzen gegönnt.

Trotzdem ist dieses Team swissicehockeyfederation für mich ein Paradebeispiel dafür, was möglich wird, wenn Menschen über Jahre gemeinsam wachsen, Rückschläge meistern und füreinander einstehen. Und genau deshalb können wir, insbesondere auch Unternehmen, so viel von dieser Mannschaft lernen.

🔹Erfolg ist ein Prozess. Als ehemalige Profisportlerin weiss ich, wie verlockend es ist, Erfolg nur am Resultat zu messen. Doch Spitzenleistungen entstehen anders. Über Jahre wurde konsequent an Strukturen, Kultur und Qualität gearbeitet. Drei WM-Finals in Folge erreicht man nicht zufällig.

🔹Teamentwicklung schlägt kurzfristige Ergebnisse. Rückschläge gehören zum Leistungssport genauso wie zum Berufsalltag. Entscheidend ist nicht, ob sie passieren, sondern wie man damit umgeht. Als wichtige Spieler ausfielen, suchte niemand nach Ausreden. Niemand zeigte mit dem Finger auf andere. Das Team übernahm gemeinsam Verantwortung und rückte noch näher zusammen.

🔹Klare Rollen schaffen Stärke. Was mir besonders aufgefallen ist: Jeder schien genau zu wissen, welchen Beitrag er zum Teamerfolg leisten kann. Nicht jeder muss im Mittelpunkt stehen. Aber jeder muss wissen, wann und wie er für das Team wichtig ist.

🔹Erfolg entsteht, wenn jeder für den anderen einsteht. Auf dem Eis war spürbar: Hier kämpfte nicht jeder für sich, sondern alle füreinander. Dieses Vertrauen und dieser Zusammenhalt machen oft den Unterschied, wenn es darauf ankommt.

Besonders aufgefallen ist mir auch, dass die Spieler in Interviews fast immer von «wir» statt von «ich» gesprochen haben.

Und genau dieses «Wir» war während des ganzen Turniers spürbar. Die Spieler auf dem Eis, die Teamkollegen auf der Bank, die Verletzten, die trotzdem unterstützten, und all die Menschen im Hintergrund, jeder leistete seinen Beitrag. Vielleicht ist das die grösste Stärke erfolgreicher Teams: Jeder weiss, dass er wichtig ist, auch wenn er nicht immer im Mittelpunkt steht.

🔹Und dann war da noch die Freude. Selten habe ich eine Mannschaft erlebt, bei der die Begeisterung, die Energie und der Stolz, gemeinsam für ein Ziel zu kämpfen, so spürbar waren.

Für mich ist genau das die wichtigste Erkenntnis:

Nicht jede grossartige Leistung wird mit Gold belohnt. Aber langfristiger Erfolg entsteht dort, wo Menschen gemeinsam wachsen, Verantwortung übernehmen und füreinander einstehen.

Und genau deshalb verdient diese Mannschaft meinen grössten Respekt.

📷 Andre Ringuette

Top-Leistung ist kein Zufall, weder im Spitzensport noch in der Führung.Warum transformiere ich heute das Athleten-Minds...
18/05/2026

Top-Leistung ist kein Zufall, weder im Spitzensport noch in der Führung.

Warum transformiere ich heute das Athleten-Mindset unter anderem in Unternehmen, Teams und Führungspersönlichkeiten?

Weil sich zwischen Spitzensport und Wirtschaft viele Parallelen zeigen.
Denn beide müssen:
* unter Druck performen
* schnelle Entscheidungen treffen
* mit Unsicherheit umgehen
* fokussiert bleiben
* Rückschläge verarbeiten
* Verantwortung tragen
* konstant Leistung abrufen

Und genau dafür braucht es ein starkes Mindset.
Top-Leistung entsteht nicht spontan. Sie ist das Resultat von Vorbereitung, Routinen und dem richtigen Umfeld.

Kein Athlet würde erwarten, dauerhaft Höchstleistung zu bringen ohne:
* Regeneration
* mentale Stärke
* klare Ziele
* tägliche Routinen
* ein funktionierendes Umfeld

In der Wirtschaft hingegen wird genau das oft unterschätzt.

In meiner Arbeit sehe ich immer wieder, dass viele Führungskräfte permanent liefern sollen, ohne bewusst ihr Mindset zu trainieren, ohne Reflexionsräume und häufig ohne ein Umfeld, das sie bewusst und gezielt stärkt.

Oft höre ich: Die Zeit fehlt. Der Fokus fehlt. Die bewusste Arbeit am Mindset fehlt.

Doch genau diese Punkte entscheiden langfristig über Erfolg: Die Fähigkeit, auch unter Druck klar zu bleiben.

Vieles von dem, was Athletinnen und Athleten lernen, ist heute eine Kernkompetenz moderner Führung.

Die Frage ist nicht, ob Führung ein Hochleistungskontext ist.
Die Frage ist: Trainieren wir Führungskräfte auch wie Hochleistungssportler?

Was ist deine Meinung oder deine Erfahrung diesbezüglich?
📷 robinluisfotografie

Die wenigsten kommen wegen persönlicher Entwicklung, aber fast alle gehen genau damit nach Hause. Die meisten kommen mit...
04/05/2026

Die wenigsten kommen wegen persönlicher Entwicklung, aber fast alle gehen genau damit nach Hause.

Die meisten kommen mit einem klaren Ziel:
🔹 golferisch besser werden
🔹 konstanter spielen
🔹 bessere Entscheidungen treffen
🔹 im entscheidenden Moment das abrufen können, was eigentlich da ist

Und genau dort beginnt es spannend zu werden.

Denn sehr schnell wird klar: Es geht nicht nur um den Schwung.

Es geht darum, wie du mit Druck und Erwartungen umgehst. Wie du nach einem schlechten Schlag, einem Fehler, reagierst. Wie klar du deine Entscheidungen triffst, auch wenn es unangenehm wird.

Golf macht das alles sichtbar. Schonungslos ehrlich.

Und genau deshalb ist es so ein kraftvoller Weg für persönliche Entwicklung.

In der letzten Golf Meilenstein Woche haben die Teilnehmer:innen genau daran gearbeitet:
mehr Leichtigkeit zu spüren, fokussierter zu sein und wieder Zugang zu ihrem Potenzial zu finden.

Und es ist jedes Mal beeindruckend zu sehen, mit welchem „Rucksack“ sie nach Hause gehen und was sich bei jedem Einzelnen verändert. Nicht nur im Spiel, sondern auch in der eigenen Haltung.

Wenn du jetzt merkst: Das spricht mich an, aber ich bin mir noch nicht ganz sicher…

Am 4. Juli findet im golflimpachtal ein weiterer Meilenstein Workshop statt.
Ein Tag, um genau an diesen Themen zu arbeiten und zu erleben, wie ich arbeite und was möglich wird, wenn du anders an die Dinge herangehst.

Es hat nur noch wenige Plätze und die letzte Gelegenheit im 2026.

Melde dich gerne, wenn du mehr erfahren möchtest.

April und es fühlt sich an wie Dezember.Nicht, weil schon alles erreicht ist. Sondern weil dieses Jahr jetzt schon so vi...
24/04/2026

April und es fühlt sich an wie Dezember.

Nicht, weil schon alles erreicht ist. Sondern weil dieses Jahr jetzt schon so viel gefordert hat.
Selbstständigkeit und Unternehmertum hat diese unsichtbare Seite. Die, die niemand sieht, wenn man vorne steht, liefert, präsent ist.
🔹 Die Gespräche im Hintergrund.
🔹 Die Entscheidungen, die nicht leicht fallen.
🔹 Die Strategieanpassungen.
🔹 Die Phasen, in denen einfach sehr viel zusammenkommt.

Es erinnert mich stark an den Sport: Man sieht den Wettkampf, aber nicht das, was davor oder danach passiert.
Und spannend ist: All das ist mir nicht neu. Und dir wahrscheinlich auch nicht.
Wir wissen das alles. Ich persönlich habe diese Learnings schon gemacht. Und trotzdem erlebe ich gerade genau das wieder.

Wachstum bedeutet nicht, etwas einmal zu lernen, sondern sich immer wieder daran zu erinnern, wenn es darauf ankommt.

Meine aktuellen „Reminder“ an mich selbst:
🔹 Mehr ist nicht immer besser, bewusster ist besser.
🔹 Energie managen ist wichtiger als Zeit managen.
🔹 Pausen sind kein Luxus, sondern Voraussetzung.
🔹 Ich kann und muss nicht überall gleichzeitig sein.
🔹 Ich darf und sollte Dinge abgeben, delegieren.
🔹 Mein Körper sendet früh genug Signale, ich darf sie ernst nehmen.

Es sind keine neuen Erkenntnisse. Aber genau die, die man in intensiven Phasen am schnellsten vergisst.
Das „Unsichtbare“ gehört dazu. Im Sport. Im Unternehmertum. Im Leben.
Und vielleicht ist genau das die wahre Stärke: Dranzubleiben, ohne sich selbst zu verlieren.

Die Frage ist nur: Schaffst du es, auf dich zu hören, bevor dich alles andere übertönt?

Was hilft dir, in intensiven Phasen bei dir zu bleiben?
📷 robinluisfotografie Outfit by lesdeuxwomen lesdeuxconcept

Heute ZuGAST – was für ein besonderer Abend.Gemeinsam mit Lukas Hobi war ich vor ein paar Tagen zu Gast bei widmerei im ...
16/04/2026

Heute ZuGAST – was für ein besonderer Abend.

Gemeinsam mit Lukas Hobi war ich vor ein paar Tagen zu Gast bei widmerei im theaterimburgbachkeller in Zug und es war einer dieser Abende, die sich nur schwer in Worte fassen lassen.

Ein Abend, an dem Geschichten geteilt wurden, von den herausfordernsten Momenten unseres Lebens bis hin zu den unerwarteten und teilweise auch kuriosen Geschichten.�Ein Abend, an dem wir auf unseren unterschiedlichen Wegen plötzlich Parallelen entdeckt haben und an dem der Humor definitiv nicht zu kurz kam.

Danke an alle, die diesen Abend so wertvoll gemacht haben. Für mich ist es jedes Mal etwas Besonderes, in Zug auftreten zu dürfen.�
Am Ende ist es immer mehr als nur ein Auftritt, es sind diese Begegnungen, die bleiben.
📷 Daniel Künzli

Klarheit schlägt Kontrolle, im Golf und im Business Viele Golfer:innen kennen diesen Moment: Du stehst über dem Ball und...
11/04/2026

Klarheit schlägt Kontrolle, im Golf und im Business

Viele Golfer:innen kennen diesen Moment: Du stehst über dem Ball und dein Fokus liegt auf den Details, den Händen, den Hüften, dem Timing.

Der Anspruch, alles richtig zu machen, ist nachvollziehbar und kenne ich persönlich sehr gut. Und gleichzeitig ist es oft genau das, was dich blockiert. Denn es geht nicht darum, weniger zu denken. Sondern darum, das Richtige zu denken.

Genau das Gleiche passiert auch im Alltag oder im Business. Zu viele gleichzeitige Gedanken, zu viel Kontrolle und plötzlich wird alles schwer und anstrengend.

Ein Golf-Kunde von mir kannte genau das. Seine Routine war lang, sehr technisch und jeder Schlag eine Checkliste. Sein Notizbuch war voll mit technischen Inputs. Gleichzeitig merkte er, wie anstrengend eine Runde Golf für ihn wurde und dass die gewünschten Ergebnisse und die Konstanz ausblieben.

Unser Ansatz im Meilenstein Prozess war nicht, mehr hinzuzufügen, sondern gezielt zu reduzieren:
- Eine klare, kurze Routine.
- Wenige, dafür konstante Gedanken.
- Ein Fokus, der auch unter Druck trägt.

Vor kurzem war er wieder bei mir und ich kann dir sagen: so viel entspannter, klarer und konsequenter im Ablauf, ohne zu zögern. Vor allem aber mit deutlich mehr Freude und Energie.
Das zeigte sich auch in seinem Spiel: dieses war spürbar konstanter und ehrlich gesagt auch für mich als Coach entspannter zuzusehen 😉

Nicht falsch verstehen: Technik ist dein Fundament und enorm wichtig.
Doch auf dem Platz und auch im Business entscheidet am Ende die Klarheit, nicht dein Gedankenchaos.

Daher ist die entscheidende Frage, die auch du dir stellen kannst: Unterstützen dich deine Gedanken oder stehen sie dir im Weg?

Kennst du dieses Gefühl, immer einen Schritt hinterher zu sein?Du arbeitest viel. Du bist organisiert.Und trotzdem hast ...
20/03/2026

Kennst du dieses Gefühl, immer einen Schritt hinterher zu sein?

Du arbeitest viel. Du bist organisiert.
Und trotzdem hast du ständig das Gefühl, nicht wirklich hinterherzukommen.

Ich kenne das sehr gut – und ich sehe es in meiner Arbeit mit Führungskräften und Teams fast täglich.
Gerade Menschen, die viel Verantwortung tragen, stehen oft zwischen zwei Welten:
Projekte vorantreiben und gleichzeitig für ihr Team da sein. Gerade wenn du für andere da bist, vergisst du oft dich selbst.

Du treibst Projekte voran.
Du hältst dein Team zusammen.
Du denkst für alle mit.

Und irgendwo dazwischen verlierst du das Gefühl, dass es „genug“ ist.

Aber vielleicht liegt es gar nicht daran, dass du zu wenig tust. Vielleicht bist du einfach zu hart mit dir. Vielleicht übersiehst du all die kleinen Inseln im Alltag – die Momente, in denen du etwas bewegt hast, in denen du präsent warst, in denen du schon weitergekommen bist, als du denkst.

Das Problem ist selten fehlende Disziplin.
Sondern fehlende Klarheit – und fehlende Anerkennung für das, was du bereits geschafft hast.
Was dabei helfen kann:

→ Die „Big Three“

Drei wirklich wichtige Dinge pro Tag. Nicht zehn. Nicht sieben. Drei.
Drei Dinge, die – wenn sie erledigt sind –
deinem Tag wirklich Gewicht geben.

Und gleichzeitig:
Erlaube dir, dass das reicht.
Ich sehe so oft Menschen mit 15 Prioritäten – und am Ende bleibt nur das Gefühl, nichts geschafft zu haben.

Die „Big Three“ sind mehr als ein Tool.
Sie sind eine Einladung:

→ dich zu fokussieren
→ und „netter“ mit dir zu werden

Denn Fortschritt entsteht nicht nur durch mehr Tun. Sondern auch durch bewussteres Wahrnehmen. Und vielleicht darf heute beides da sein: Deine drei Dinge. Und die kleinen Inseln dazwischen.

Vielleicht schreibe ich das heute auch ein Stück weit für mich selbst 🙃.

Was sind heute deine „Big Three“?
📷 robinluisfotografie

Wer bist du ohne deinen Sport?Vor kurzem war ich zu Gast im michaelweber.swiss Podcast – ein sehr ehrliches, persönliche...
15/03/2026

Wer bist du ohne deinen Sport?

Vor kurzem war ich zu Gast im michaelweber.swiss Podcast – ein sehr ehrliches, persönliches und rohes Gespräch über meinen Weg im Spitzensport und darüber, was danach kam.
Wir sprechen über den olympischen Traum, den Druck im Leistungssport und meinen Kampf gegen die Magersucht. Aber auch über den Moment, in dem plötzlich eine grosse Leere entsteht, wenn eine Karriere endet.

Ein prägender Moment für mich war auf dem Gipfel des Michelskreuzes. Dort stellte ich mir eine Frage, die vieles verändert hat:

Wer bin ich eigentlich ohne meinen Sport?

Diese Frage wurde zum Ausgangspunkt für meinen heutigen Weg. Heute arbeite ich als Unternehmerin sowie als Persönlichkeits- und Teamentwicklerin.

Viele der Prinzipien, die ich heute in meiner Arbeit weitergebe, habe ich im Spitzensport gelernt und im Unternehmertum selbst angewendet.

Im Podcast sprechen wir unter anderem über:
– den Weg zu den Olympischen Spielen in Rio
– die Schattenseiten des Leistungssports
– die Identitätskrise nach der Karriere
– die vier Säulen Klarheit, Mut, Fokus und Resilienz
– warum Unterstützung anzunehmen eine Stärke ist

Mich würde interessieren:
Gab es in deinem Leben einen Moment, der dich gezwungen hat, dich neu zu definieren?

Hier kannst du in die Episode reinhören: https://open.spotify.com/episode/6gqHB1HBXYBdLsiQN8xEN5?si=hb8fr0XsTDuSAcmdYOJqQw&t=0&pi=HPqfz2oHS1SGT

Danke michaelweber.swiss für die Einladung und das offene, tiefgründige Gespräch.

Michael Weber Podcast · Episode

Die Golfsaison beginnt. Und mit ihr kommen auch die Zweifel zurück.Ich kenne es aus meiner eigenen Erfahrung nur zu gut ...
09/03/2026

Die Golfsaison beginnt. Und mit ihr kommen auch die Zweifel zurück.

Ich kenne es aus meiner eigenen Erfahrung nur zu gut – und auch aus der Arbeit mit vielen Golferinnen und Golfern: Der Saisonstart bringt nicht nur Vorfreude, sondern auch einige mentale Herausforderungen mit sich. Gedanken wie:

• „Ich habe lange nicht gespielt – funktioniert mein Schwung noch?“
• „Warum fühlt sich alles noch so unrhythmisch an?“
• „Kann ich meinem Spiel wirklich vertrauen?“

Oft geht es dabei weniger um Technik (die natürlich ebenfalls entscheidend ist) - sondern um mentale Themen.

Gerade integriere ich diese Themen auch wieder in die Vorbereitung für meine Meilenstein-Sessions mit Kundinnen und Kunden sowie für die anstehenden Golf-Meilenstein-Reisen.

Klarheit
Mit zu vielen Gedanken auf dem Platz wird jede Entscheidung schwierig. Klarheit hilft, den nächsten Schlag bewusst zu wählen.

Mut
Nach der Winterpause braucht es manchmal Mut, wieder wirklich seinem eigenen Spiel zu vertrauen.

Fokus
Der Unterschied zwischen Range und Platz liegt selten im Schwung – sondern in der Fähigkeit, im entscheidenden Moment präsent zu sein.

Resilienz
Der Umgang mit Fehlern, schlechten Schlägen oder schwierigen Phasen entscheidet oft darüber, wie sich eine Runde – oder sogar eine ganze Saison – entwickelt.

Eine Frage, die ich Golferinnen und Golfern zu Saisonbeginn gerne mitgebe:

„Was würde sich heute auf dem Platz verändern, wenn ich meinem Spiel wirklich vertraue?“

Denn Entwicklung im Golf passiert nicht nur im Schwungtraining – sondern vor allem zwischen den Ohren.

Interessanterweise ist das im Berufsleben oft ähnlich: Nach Ferien, einem Jobwechsel oder vor einem neuen Projekt tauchen ähnliche Gedanken auf. Vertrauen, Klarheit, Fokus und Resilienz entscheiden auch dort häufig darüber, wie gut ein Neustart gelingt.

Mich würde interessieren:
Was ist für dich persönlich die grösste Herausforderung beim Neustart – im Sport oder im Berufsleben?

Wenn das olympische Feuer erlischt, wird es oft still. Sehr still.Keine Kameras mehr. Kein Applaus. Keine Schlagzeilen.N...
24/02/2026

Wenn das olympische Feuer erlischt, wird es oft still. Sehr still.

Keine Kameras mehr. Kein Applaus. Keine Schlagzeilen.

Nur du – und die Frage: Was mache ich jetzt daraus?

Für manche ist da eine Medaille.
Für andere eine verpasste Chance.
Für einige die Überraschung ihres Lebens.
Für manche die Bestätigung, dass sie der Favoritenrolle standhalten konnten.

Und für alle – ein Moment der Leere.

Als ehemalige Olympionikin weiss ich: Der Wettkampf fordert alles. Aber das „Danach“ fordert die Identität.

Genau hier beginnt die eigentliche Arbeit.

Im Business erleben wir ähnliche Dynamiken: Grosse Projekte. Beförderungen. Gewonnene oder verlorene Pitches. Strategische Meilensteine.

Operative KPIs werden analysiert. Budgets geprüft. Prozesse optimiert.
Doch was häufig zu kurz kommt, ist die strukturierte Reflexion hinter den Zahlen.

Nach grossen Projekten folgt oft schnell die nächste Zielsetzung.
Doch nachhaltige Spitzenleistung entsteht nicht im Höhepunkt – sondern in der Klarheit danach.

Aus meiner Erfahrung im Spitzensport helfen dabei drei einfache, aber wirkungsvolle Fragen:

1️⃣ Was hat konkret funktioniert – unabhängig vom Ergebnis?
2️⃣ Wo liegen unbequeme, aber notwendige Erkenntnisse?
3️⃣ Welche Muster, Entscheidungen und Haltungen nehmen wir bewusst in die nächste Phase mit – und welche lassen wir zurück?

Ohne Drama. Ohne Schönreden. Ohne Selbstabwertung.

Im Sport ist diese Reflexion Teil der Routine.
Im Business entscheidet sie über Entwicklung.

Die Olympischen Spiele sind vorbei. Entwicklung beginnt oft erst, wenn es still wird.

Vielleicht ist genau jetzt ein guter Moment, sich diese drei Fragen – dir selbst oder im eigenen Team – zu stellen.
Kirchhofer_ch

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