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Halt. Fokus. Orientierung.Letzten Samstag in Lörrach.Viele Menschen.Laute Musik.Dichte Stimmung.Und ich:Von der Woche he...
28/01/2026

Halt. Fokus. Orientierung.

Letzten Samstag in Lörrach.
Viele Menschen.
Laute Musik.
Dichte Stimmung.

Und ich:
Von der Woche her schon gut gefüllt.

Mein Blick bleibt an einem Anker hängen.
Schlicht. Ruhig. Klar.
Ein Anker hält nicht fest.
Er richtet aus.

Gerade für hochsensitive Menschen ist das entscheidend:
Nicht weniger wahrnehmen.
Sondern besser verankert wahrnehmen.

Mini-Übung:
Was gibt dir JETZT Halt, unabhängig vom Aussen?
Ein Satz. Ein Wert. Ein klarer nächster Schritt.

Ich muss nicht ruhiger werden.
Ich muss klarer verankert sein.

Tipp: Meine wunderbare hochsensitive Kollegin Anki kennt ganz viele wunderbare Tools/Ankerpunkte, die dir sofort weiterhelfen.

Teil 5/5 - Intuition als ZukunftskompetenzIntuition ist keine spontane Eingebung.Sie basiert auf Erfahrung, implizitem W...
23/01/2026

Teil 5/5 - Intuition als Zukunftskompetenz

Intuition ist keine spontane Eingebung.
Sie basiert auf Erfahrung, implizitem Wissen
und der Fähigkeit, relevante Signale schnell einzuordnen.

In komplexen Führungs- und Entscheidungssituationen
reichen Daten und Analyse allein oft nicht mehr aus.

Was zusätzlich gefragt ist:
die Fähigkeit, feine Signale wahrzunehmen, sie einzuordnen und bewusst in Entscheidungen zu integrieren.

Intuition ersetzt keine Analyse.
Sie ergänzt sie.

Und genau darin liegt ihre Kraft:
Intuition als Zukunftskompetenz für Führung und Verantwortung.

Worauf verlässt du dich, wenn es keine eindeutige Antwort gibt, Daten widersprüchlich sind und Verantwortung bei dir liegt?

Welche Signale nimmst du wahr und hörst du auch auf deine Intuition,
wenn sie sich leise meldet?

Teil 4/5 – Wenn wir uns selbst verlassenIn einer früheren Beziehung stimmte schon länger etwas nicht.Ich suchte das Gesp...
22/01/2026

Teil 4/5 – Wenn wir uns selbst verlassen

In einer früheren Beziehung stimmte schon länger etwas nicht.
Ich suchte das Gespräch.
Stellte offene, direkte Fragen.
Die Antworten waren klar:
„Nein.“
„Da ist niemand.“
„Du bildest dir das ein.“

Und doch blieb dieses leise, hartnäckige Gefühl:
Da stimmt etwas nicht.

Einige Wochen später kam die Gewissheit.
Mein Partner führte seit Monaten eine Doppelbeziehung.

Was mir daran am meisten zu schaffen machte,
war, dass meine Wahrnehmung und Inuitition richtig lag.
Und ich habe ihr trotzdem nicht vertraut.

Ich habe dem Aussen mehr geglaubt als mir selbst.
Vielleicht, weil mir die Unwahrheit im Moment leichter erschien.

Was ich seither anders mache:
- Ich nehme mein erstes inneres Signal ernst.
- Ich beobachte länger, statt mich zu erklären.
- Ich prüfe, ob Worte und Verhalten zusammenpassen.
Und ich bleibe bei mir, auch wenn es unbequem wird.

Nicht um Recht zu haben.
Sondern um mich nicht zu verlieren.

Wie schaffst du es, deiner Wahrnehmung treu zu bleiben, auch wenn das Aussen etwas anderes erzählt?

Teil 3/5 – Verantwortung & ZweifelVor über zehn Jahren verunglückte eine Klientin von mir bei einer Wanderung tödlich.Am...
21/01/2026

Teil 3/5 – Verantwortung & Zweifel

Vor über zehn Jahren verunglückte eine Klientin von mir bei einer Wanderung tödlich.
Am Tag zuvor war sie noch bei mir im Coaching.

Nach dem Unfall meldeten sich ihr Arbeitgeber und die Polizei bei mir.
Mit einer Frage, die mich tief erschüttert hat:
Ob ich sicher sei, dass es ein Unfall war?
Oder ob es Anzeichen für einen Suizid gegeben habe?

Ich war schockiert.
Und doch gab es einen kurzen Moment des Zweifelns.
Hatte ich etwas übersehen?

Ich habe innegehalten.
Bin ruhig geblieben.
Und bin nochmals alles durchgegangen:
unsere Gespräche, die Coachings, meine Wahrnehmung.

Das Ergebnis war klar: keine Anzeichen.
Kurz darauf kam die Bestätigung, dass es sich um einen tragischen Unfall gehandelt hatte.

Diese Situation hat mir gezeigt:
Nicht jeder Zweifel schwächt Intuition.
Manche entstehen aus Verantwortung und Integrität.

Wie gehst du vor, wenn Verantwortung Zweifel auslöst
und du deiner Wahrnehmung trotzdem treu bleiben willst?

Teil 2/5  - Resonanz vor ArgumentenSoll ich mit jemandem zusammenarbeiten?Ja oder nein?Ich höre genau hin.Und beobachte ...
20/01/2026

Teil 2/5 - Resonanz vor Argumenten

Soll ich mit jemandem zusammenarbeiten?
Ja oder nein?

Ich höre genau hin.
Und beobachte vor allem eines: meine Energie.
Wie fühle ich mich direkt nach dem Gespräch?
Gleich klar wie vorher oder sogar besser?
Wenn ja, geht es in die richtige Richtung.

Die Zweifel kommen oft erst danach.
Meist nicht aus mir heraus.
Sondern von aussen.

Was mir hilft:
Zurückgehen ins Gefühl direkt nach dem Gespräch.
Und klären:
Was kommt von innen und was von aussen?

Teil 1/5 – Vertrauen & ZweifelVertrauen & Zweifel:Wann trägt Intuition – und wann wackelt sie?Grundsätzlich vertraue ich...
19/01/2026

Teil 1/5 – Vertrauen & Zweifel
Vertrauen & Zweifel:
Wann trägt Intuition – und wann wackelt sie?
Grundsätzlich vertraue ich meiner erhöhten Wahrnehmungsfähigkeit und meiner Intuition.
Und doch gibt es Momente, in denen Zweifel auftauchen.

Nicht, weil Intuition fehlt.
Sondern weil Wahrnehmung und innere Standfestigkeit nicht immer synchron sind.

Meine Intuition meldet sich oft leise.
Zweifel kommen laut – meist von aussen.

Diese Woche teile ich Situationen aus meinem Leben,
in denen meine Wahrnehmung klar war
und die Zweifel trotzdem kamen.

Echte Beispiele.
Dort, wo Führung passiert.

Rückzug. Ruhe. Neues entsteht.Was mir gerade wirklich gut tut:weniger Input. mehr Rückzug. mehr Raum.Gegen Ende 2025 war...
18/01/2026

Rückzug. Ruhe. Neues entsteht.

Was mir gerade wirklich gut tut:
weniger Input. mehr Rückzug. mehr Raum.

Gegen Ende 2025 war mein Kopf voll.
Dann kam ein alter Bekannter zurück. Ein Virus, der mir schon vor 15 Jahren klar gezeigt hat, wo meine Grenzen liegen.

Dieses Mal habe ich zugehört.

Rückzug nicht als Schwäche.
Sondern als bewusste Entscheidung.

Denn Neues entsteht nicht im Dauer-Tun.
Es wächst im Stillen.
Wie in der Natur.
Wie bei den Pflanzen.
Wie bei unseren Tieren, die jetzt mehr schlafen.

Manches darf erst nach innen gehen,
bevor es nach aussen sichtbar wird.

Was tut dir im Moment richtig gut?
Und wovon darf es jetzt mehr sein?

Ich gehe los.Nicht perfekt. Aber entschieden.Ich gehe für Führungskräfte, die viel leisten und trotzdem spüren:Es brauch...
14/01/2026

Ich gehe los.
Nicht perfekt. Aber entschieden.

Ich gehe für Führungskräfte, die viel leisten und trotzdem spüren:
Es braucht nicht mehr Tempo. Es braucht mehr Stimmigkeit.

Ich gehe für Menschen mit erhöhter Wahrnehmungsfähigkeit, die diese nicht länger verstecken, sondern bewusst einsetzen. Für sich, ihr Team und ihr Unternehmen.

Ich gehe für Führung von innen nach aussen.
Weil echte Wirkung im Aussen entsteht, wenn wir mit dem Innersten verbunden sind.

Ganz konkret gehe ich für:
Klarheit gewinnen. Entscheidungen treffen. Den nächsten Schritt gehen.
Im 1:1. Im Circle. In Workshops. Im Recruiting.

Frage an dich:
Wofür gehst du dieses Jahr los? Ganz praktisch?

Heute weiss ich: Ich stehe ein.Für dich. Für mich. Für das, was echt ist.Ich stehe ein für diesen Satz:Du bist gefragt, ...
13/01/2026

Heute weiss ich: Ich stehe ein.

Für dich. Für mich. Für das, was echt ist.

Ich stehe ein für diesen Satz:
Du bist gefragt, genauso wie du bist.

Nicht erst, wenn du „härter“ wirst.
Nicht erst, wenn du dich kleiner machst, damit du irgendwo reinpasst.

Ich stehe ein für Leadership, das Intellekt & Intuition verbindet.
Nicht als nettes Extra. Sondern als Zukunftskompetenz: klarer sehen, stimmiger entscheiden, wirksamer führen.

Ich stehe ein für das Sowohl-als-auch:
Klarheit & Feingefühl.
Struktur & Empathie.
Kopf & Herz.

Und ja: Das ist nicht immer bequem.
Aber bequem war nie der Weg zu echter Wirkung.

Frage an dich:
Wofür stehst du ein, auch wenn es dich etwas kostet?

Sensitivität führt man. Oder sie führt dich.Die erwachsene Version von Sensitivität im Business ist nicht:„Ich bin halt ...
12/01/2026

Sensitivität führt man. Oder sie führt dich.

Die erwachsene Version von Sensitivität im Business ist nicht:
„Ich bin halt so.“

Sondern:
Ich kenne mein Sensitivitätsprofil UND ich kann es steuern.

Drei konkrete Hebel, die sofort Wirkung machen. Für dich und fürs Team:

1) Übersetzen statt erklären
Nicht: „Ich bin hochsensitiv.“
Sondern: „Wenn ich zwei Stunden Fokus habe, steigt meine Qualität messbar.“
Oder: „Wenn Entscheidungen klarer sind, sinkt mein Overthinking und die Umsetzung wird schneller.“

2) Arbeitsmodus designen statt durchhalten
Puffer einbauen. Prioritäten klären. Meeting-Regeln setzen.
Nicht als Wellness, sondern als Performance-Design.

3) Stärken gezielt einsetzen
Viele Menschen mit höherer Sensitivität sind stark in:
Muster erkennen. Risiken früh sehen. Qualität sichern. Menschen führen.
Das ist nicht „weich“. Das ist strategisch.

Und ja: Es braucht auch Grenzen.
Sensitivität ist eine Ressource. Aber sie will geführt werden.

Meine Lieblingsfrage zum Abschluss dieser Mini-Serie:
Welche eine Rahmenbedingung würdest du in deinem Arbeitsalltag ändern, damit du wirksamer wirst, ohne dich zu verausgaben?



C

Kontext schlägt Charakter.Ein Satz, der im Business viel Ärger spart:Nicht jede Überforderung ist ein persönliches Probl...
11/01/2026

Kontext schlägt Charakter.

Ein Satz, der im Business viel Ärger spart:
Nicht jede Überforderung ist ein persönliches Problem. Oft ist es ein Systemproblem.

Gerade bei Menschen mit höherer Sensitivität zeigt sich das früher und deutlicher:
Wenn das Umfeld laut, chaotisch, dauerhaft unter Strom ist, reagiert das Nervensystem schneller.

Das wird dann gern falsch etikettiert:
„zu sensitiv“
„nicht belastbar“
„zu kompliziert“

Dabei ist es häufig schlicht ein Setting, das permanent überlädt:
- Meetings ohne Puffer
- ständiger Kontextwechsel
- Dauer-Unterbrechungen
- unklare Prioritäten
- Konflikte, die unter dem Teppich liegen

Und jetzt die wichtige Kehrseite:
Sensitivität reagiert nicht nur stärker auf Stress, sondern auch stärker auf Unterstützung. Ein gutes Umfeld ist kein Luxus. Es ist ein Leistungsfaktor.

Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht:
„Wer ist zu sensitiv?“

Sondern:
Welche Bedingungen machen Menschen hier wirksam und welche machen sie unnötig müde?

Sensitivitätsprofil statt SchubladeWas viele überrascht:Sensitivität ist kein einzelnes „Ding“. Eher ein Bündel.Wie ein ...
10/01/2026

Sensitivitätsprofil statt Schublade

Was viele überrascht:
Sensitivität ist kein einzelnes „Ding“. Eher ein Bündel.

Wie ein System mit mehreren Reglern.

Darum können zwei Menschen beide hochsensitiv sein UND trotzdem völlig unterschiedlich ticken.

Bei der einen Person ist der Regler hoch bei:
Geräusche, Licht, Gerüche, schnelle Wechsel.

Bei der anderen Person bei:
Stimmungen, Zwischentönen, Spannungen im Raum.

Und wieder jemand ist kaum lärmempfindlich, verarbeitet Inhalte aber extrem tief.
Denkt länger nach. Sieht Muster. Spürt Unstimmigkeiten.

Genau deshalb arbeite ich lieber mit dem Begriff Sensitivitätsprofil:
Nicht als Label. Sondern als präzise Beschreibung, wie deine Wahrnehmung und Reizverarbeitung konkret funktioniert.

Mini-Check (für dich):
Ich nehme am meisten wahr über: Umgebung, Menschen, Details oder Tempo?

Mein grösster Energieräuber ist: Lärm, Konflikt, Unklarheit oder Zeitdruck?

Meine Stärke ist: Muster erkennen, Stimmung lesen, Qualität liefern oder Risiken früh sehen?

Die entscheidende Frage ist nicht: „Bin ich hochsensitiv?“
Sondern: Welches Sensitivitätsprofil habe ich UND was brauche ich, um wirksam zu sein?

Adresse

Amtsstrasse 3
Uster
8610

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