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Hat die Generation Z wirklich keine Lust zu arbeiten?«Angestellte raubten Rafael Kehl (36) den letzten Nerv – viele habe...
02/06/2026

Hat die Generation Z wirklich keine Lust zu arbeiten?

«Angestellte raubten Rafael Kehl (36) den letzten Nerv – viele haben keinen Bock. Zürcher Metzger schmeisst frustriert hin – Laden geschlossen.»

So titelte der BLICK am 31. Mai. Einen Tag später legte 20MINUTEN nach: «Viele haben keinen Bock: Metzger schmeisst wegen Personal hin.»

Die Geschichte dahinter bewegt viele Menschen. Vor vier Jahren eröffnete Rafael Kehl seine Metzgerei in Volketswil. Anfang Mai zog er die Reissleine und schloss sein Geschäft. Der Hauptgrund: Er fand keine Mitarbeitenden, die aus seiner Sicht bereit waren, richtig anzupacken.

Damit steht er nicht allein. Immer wieder ist von der angeblich «faulen Generation Z» die Rede. Doch ist die Situation wirklich so einfach?

Ich lebe und arbeite in Volketswil, meine Firma hat hier ihren Sitz, und ich war Kunde der Metzgerei Kehl. Dabei fiel mir etwas auf: Wenn Rafael Kehl selbst bediente, spürte man seine Leidenschaft für das Handwerk. Man merkte, dass ihm seine Kunden wichtig waren. Selbst eine einfache Frage beantwortete er oft mit Humor und persönlichem Engagement.

Genau diese Leidenschaft macht viele inhabergeführte Betriebe aus. Doch sie birgt auch eine Gefahr: Es reicht nicht, wenn der Inhaber allein den Karren zieht.

Wer die Berichte im BLICK und in 20MINUTEN aufmerksam liest, erkennt schnell, dass die Ursachen komplexer sind. Es waren nicht ausschliesslich Mitarbeitende der Generation Z, die Probleme verursachten. Bemerkenswert ist zudem, dass Rafael Kehl auch selbstkritisch auf seine Rolle blickt. Für einen möglichen Neustart sagte er: Als Chef würde er dann aber «von Anfang an strenger» sein.

Dieser Satz zeigt etwas Wichtiges: Führung spielt eine entscheidende Rolle.

Die richtige Auswahl von Mitarbeitenden und deren gezielte Begleitung sind zentrale Elemente eines erfolgreichen Unternehmens. Aus Sicht des Business Continuity Managements sind sie sogar erfolgskritisch. Gerade im Kleingewerbe können Fehlentscheide bei der Personalauswahl oder mangelnde Führung direkte Auswirkungen auf die Zukunft eines Betriebs haben.

Für viele Unternehmerinnen und Unternehmer ist das eine der grössten Herausforderungen überhaupt. Sie müssen Menschen finden, die fachlich passen, die richtigen Werte mitbringen und zur Unternehmenskultur passen.

Doch zurück zur Generation Z.

Ist sie tatsächlich faul?

Eine pauschale Antwort darauf gibt es nicht. Sicher ist jedoch, dass diese Generation andere Vorstellungen vom Leben und Arbeiten hat als frühere Generationen.

Der BLICK stellte seinen Leserinnen und Lesern die Frage: «Ist die junge Generation zu faul?» Das Ergebnis überrascht: 47 Prozent beantworteten die Frage mit Ja. Weitere 43 Prozent meinten: «Ja, aber nicht alle aus der Gen Z sind faul.»

Damit vertreten rund 90 Prozent der Teilnehmenden die Auffassung, dass die Generation Z zumindest teilweise ein Problem mit Leistungsbereitschaft hat.

Das ist bemerkenswert. Denn unter den Antwortenden dürften auch viele Eltern und Grosseltern der Generation Z gewesen sein.

Doch was sagt die Generation Z selbst dazu?

Zur Generation Z zählen Personen, die zwischen 1995 und 2012 geboren wurden. Sie sind heute zwischen 16 und 31 Jahre alt. Oft wird ihnen nachgesagt, sie hätten höhere Ansprüche an Arbeitgeber und Arbeitsbedingungen als frühere Generationen.

Das Schweizer Fernsehen SRF berichtete jedoch über eine Studie einer Zürcher Agentur, die zu einem anderen Schluss kommt: Die Generation Z als einheitliche Gruppe existiert gar nicht. Auch innerhalb dieser Generation gibt es sehr unterschiedliche Persönlichkeiten – leistungsorientierte Menschen ebenso wie Menschen, denen Sicherheit besonders wichtig ist.

Die Frage bleibt dennoch bestehen: Warum klagen so viele Unternehmer über mangelnde Leistungsbereitschaft?
Die Antwort ist vielschichtig und vermutlich nicht mit einem einfachen Schlagwort zu erklären.

Unternehmerinnen und Unternehmer werden künftig noch stärker darauf achten müssen, ob die Erwartungen und Ziele von Bewerbenden mit den eigenen Vorstellungen übereinstimmen. Das ist leichter gesagt als getan – insbesondere in Zeiten des Fachkräftemangels.

Hinzu kommt eine weitere Herausforderung: Inhaber müssen lernen, Verantwortung zu teilen und Aufgaben zu delegieren.

Denn niemand kann gleichzeitig hervorragender Handwerker, Einkäufer, Verkäufer, Marketer, Personalchef, Buchhalter, Administrator und Stratege sein. Und wahrscheinlich fehlen in dieser Aufzählung noch einige weitere Rollen, die Unternehmer täglich übernehmen.

Vielleicht müssen wir als Gesellschaft aber auch eine grundsätzliche Diskussion führen.

Unser heutiger Wohlstand und Lebensstandard sind nicht zufällig entstanden. Sie basieren auf Leistung, Innovation, Verantwortung und unternehmerischem Mut. Wenn die Bereitschaft sinkt, Verantwortung zu übernehmen oder Leistung zu erbringen, könnte das langfristig Auswirkungen auf genau diesen Lebensstandard haben.

Die Diskussion über die Generation Z sollte deshalb nicht in Schuldzuweisungen enden. Viel wichtiger ist die Frage, wie Unternehmen, Mitarbeitende und Gesellschaft gemeinsam die Arbeitswelt der Zukunft gestalten wollen.

31/12/2025
𝗥𝘂𝗻𝗱𝗵𝗲𝗿𝘂𝗺 𝗯𝗿𝘂𝗺𝗺𝘁 𝗱𝗮𝘀 𝗪𝗲𝗶𝗵𝗻𝗮𝗰𝗵𝘁𝘀𝗴𝗲𝘀𝗰𝗵ä𝗳𝘁, 𝗮𝗯𝗲𝗿 𝗱𝗶𝗲 𝗲𝗶𝗴𝗲𝗻𝗲 𝗪𝗲𝗯𝘀𝗶𝘁𝗲 𝗶𝘀𝘁 𝗼𝗳𝗳𝗹𝗶𝗻𝗲 Seit mittlerweile Wochen kommt der Schweize...
15/12/2025

𝗥𝘂𝗻𝗱𝗵𝗲𝗿𝘂𝗺 𝗯𝗿𝘂𝗺𝗺𝘁 𝗱𝗮𝘀 𝗪𝗲𝗶𝗵𝗻𝗮𝗰𝗵𝘁𝘀𝗴𝗲𝘀𝗰𝗵ä𝗳𝘁, 𝗮𝗯𝗲𝗿 𝗱𝗶𝗲 𝗲𝗶𝗴𝗲𝗻𝗲 𝗪𝗲𝗯𝘀𝗶𝘁𝗲 𝗶𝘀𝘁 𝗼𝗳𝗳𝗹𝗶𝗻𝗲

Seit mittlerweile Wochen kommt der Schweizer Hosting-Anbieter Webland aus Münchenstein BL nicht aus den Schlagzeilen der Fachpresse und der Online-Medien. Es gibt in den Datenzentren von Webland einen Systemausfall, der auf ein Problem mit dem Storage zurückzuführen sei, wie das Unternehmen am 19. November kommunizierte. Nach eigenen Angaben von Webland, hostet das Unternehmen über 75'000 Domains.

Auch die Mailserver konnten die Kunden nicht mehr bedienen und somit war es für die Kunden nicht mehr möglich per E-Mail erreicht zu werden.

Auch ich selber bin Kunde bei Webland. Glücklicherweise habe ich über Webland nur URL (Webadressen) reserviert und das Unternehmen hostet keine meiner Websites.

Andere Unternehmen sind wesentlich stärker betroffen. Und wenn das Weihnachtsgeschäft deren stärkste Verkaufsperiode im Jahr ist und die Website ein wichtiges Element für die Umsatzgenerierung, dann sind deren Verluste massiv.

Darum rufe ich auf:
a) Den Hosting-Anbieter Webland seine Daten- und Infrastruktur-Architektur zu überdenken
b) Alle anderen Hosting-Anbieter ihre Architektur zu überprüfen und sich einen Vorteil zu erarbeiten, indem sie ihren Kunden transparent die vorhandene Architektur aufzeigen
c) Alle Unternehmen und deren Verantwortlichen, welche Websites haben, ihre Anforderungen bezüglich der Verfügbarkeit ihrer Website klar zu formulieren und sich von den Hosting-Anbietern zusichern lassen, wie sie die Verfügbarkeit sicherstellen

Im Rahmen des Business Continuity Managements (BCM) gilt es nicht nur die eigenen Prozesse und Infrastrukturen zu betrachten, sondern auch die der wichtigsten Lieferanten. Und es lohnt sich vielfach, ein Backup der Websites auf eigenen Servern zu speichern.

Bald fassen wir wieder die Vorsätze für das Jahr 2026. Warum nicht als Vorsatz nehmen, das eigene Business Continuity Management auf den Prüfstand zu stellen und zu aktualisieren.

BCM ist nicht kompliziert. Es betrachtet die wichtigsten Prozesse ihres Unternehmens, die möglichen Kosten eines Ausfalls und legt fest, wie nach einem Ausfall das Unternehmen rasch wieder operativ ist.

𝗜𝗻 𝗱𝗲𝗺 𝗦𝗶𝗻𝗻 𝘀𝗰𝗵𝗼𝗻 𝗵𝗲𝘂𝘁𝗲 𝗲𝗶𝗻 𝗲𝗿𝗳𝗼𝗹𝗴𝗿𝗲𝗶𝗰𝗵𝗲𝘀 𝘂𝗻𝗱 𝗮𝘂𝘀𝗳𝗮𝗹𝗹𝗳𝗿𝗲𝗶𝗲𝘀 𝟮𝟬𝟮𝟲.

Compliance vs. echte WertschätzungZum Jahresende innezuhalten und treuen Kunden ein kleines Dankeschön zu überreichen, d...
01/12/2025

Compliance vs. echte Wertschätzung

Zum Jahresende innezuhalten und treuen Kunden ein kleines Dankeschön zu überreichen, das war für mich über drei Jahrzehnte ein selbstverständlicher Ausdruck von Wertschätzung. Früher konnten wir ohne Weiteres ein Präsent übergeben, zu einem Mittagessen einladen oder gemeinsame Momente an einem von der Firma gesponserten Event teilen.

Doch die Zeiten haben sich verändert. Heute bestimmen strenge Compliance-Vorgaben unseren geschäftlichen Alltag und viele liebgewonnene Gesten der Beziehungspflege sind schlicht nicht mehr möglich.

Das ist richtig und wichtig, denn Integrität steht an erster Stelle. Gleichzeitig spüren viele von uns den Wunsch, dennoch Danke zu sagen, nur eben auf eine Weise, die Regeln respektiert und trotzdem von Herzen kommt.

Wenn es Ihnen genauso geht, möchte ich Ihnen einen Weg zeigen, wie Sie Ihren Kunden auf eine zutiefst menschliche Art Wertschätzung entgegenbringen können, und zwar indem Sie etwas Gutes tun und dies auch offen kommunizieren: Unterstützen Sie eine Hilfsorganisation wie Act Now For Tomorrow.

Hier fliessen 100% der Spenden direkt in Projekte für die «Hilfe zur Selbsthilfe» für die Himba und Herero in der Kunene-Region, einer der abgelegensten und oft vergessenen Regionen der Welt.

Menschen dort legen unvorstellbar weite Strecken zu Wasserstellen, Gesundheitsstationen oder Schulen zurück. Trinkwasser, Elektrizität, Bildung, all das ist keine Selbstverständlichkeit, sondern ein täglicher Kampf.

Seit 2016 engagiere ich mich gemeinsam mit meinem lokalen Partner und Freund Erwin Kandivi für das Projekt Himba Eco-Village. Wir zeigen den Menschen, wie ein kleiner Garten nicht nur den Speiseplan bereichert, sondern auch Wasser sinnvoll genutzt werden kann. Wir bauen gemeinsam Keyhole-Gärten, stellen Saatgut bereit und geben Werkzeuge in die Hand, um ihre eigene Zukunft aktiv gestalten zu können.

Mit «Earth Smiles» helfen wir dabei, die Landschaft in wenigen Jahren wieder erblühen zu lassen, damit Tiere wieder Nahrung finden und die Natur ihre Kraft zurückerhält. Wir verteilen Solarlichter, damit Familien nicht länger im Rauch ihrer Feuerstellen schlafen müssen. Und wir unterstützen inzwischen drei Kindergärten mit Lernmaterialien, weil Bildung die stärkste Brücke in eine bessere Zukunft ist.

Dieses Projekt ist für mich weit mehr als ein Engagement, es ist ein echtes Herzensanliegen. Und ich erzähle Ihnen davon nicht, um Anerkennung zu bekommen, sondern um Mut zu machen: Jede Unterstützung, ob gross oder klein, verändert das Leben von Menschen in der Kunene-Region spürbar.

Wenn Sie Ihren Kunden eine sinnvolle, nachhaltige und regelkonforme Form der Wertschätzung schenken wollen, dann lassen Sie uns gemeinsam etwas bewegen.

Schreiben Sie mir gerne eine persönliche Nachricht. Ich teile meine Erfahrungen, beantworte Fragen und zeige Ihnen, wie Ihre Unterstützung Hoffnung schenken kann.

Wir freuen uns von Herzen über eine Kontaktaufnahme.

̈tzung

13/10/2025

«Nicht schon wieder»…

…denkt die von schweren Regenfällen und Überflutungen in Katalonien (Spanien) betroffene Bevölkerung. Und der eine oder andere von uns denkt, «zum grossen Glück nicht bei uns».

Ja Wasser ist brutal. Wenn es in grossen Mengen kommt, dann bahnt es sich seinen Weg und schwemmt alles weg, was ihm im Weg steht. Es hinterlässt eine Spur der Zerstörung.

Können wir uns solchen Überschwemmungen und deren Zerstörung entziehen?

Ja, wir können dort siedeln oder unsere Unternehmen aufbauen, wo die Gefahren gering sind. Vielleicht ist es nicht der attraktivste Ort – nicht am Flussufer oder nicht mit Blick aufs Meer oder nicht mit raschem Zugang zur Autobahn oder ohne Gleisanschluss.

Ja, wir können so bauen, dass die Gefahren, wenn sie eintreffen, wenig Schaden anrichten können – die Vorräte lagern nicht im Erdgeschoss und die Server stehen nicht im Keller.

Ja, wir können Wetterberichte aktiv verfolgen, ernst nehmen und Evakuierungen frühzeitig einleiten.

Ja, wir können dafür sorgen, dass die Erdoberfläche nicht überall versiegelt wird und somit Regenfälle vor Ort versickern können. Wir können Flüssen mehr Raum geben und Schwemmgebiete definieren.

Und Nein, das Wetter verändert sich kontinuierlich. Wir können jede Woche in den News lesen oder sehen, wie sich das Klima verändert oder zumindest dessen Auswirkungen verfolgen.

Zu Business Continuity Management (BCM) gehört meiner Ansicht nach, auch die Beurteilung der Wetterrisiken für das eigene Unternehmen – und als global tätiges Unternehmen nicht nur am Hauptsitz, sondern an allen Standorten.

Was für die Schweiz funktioniert, hilft in Spanien oder Indien oder den USA nicht.

Machen Sie eine Business Impact Analyse (BIA) für jeden Standort!

Ist Ihr Unternehmen gut für Situation wie aktuell in Katalonien vorbereitet?

̈berschwemmung

Vom Leoparden zur LebensaufgabeEs war 2008, Swisscom Sales-Meeting in Bern.Auf dem Programm: Special Guest – Monika Schi...
10/10/2025

Vom Leoparden zur Lebensaufgabe

Es war 2008, Swisscom Sales-Meeting in Bern.
Auf dem Programm: Special Guest – Monika Schiess-Meier.
Ein Name, der mir bis dahin nichts sagte.

Doch was dann geschah, war einer dieser seltenen Momente, in denen ein einziger Vortrag den Kurs eines Lebens verändert.

Monika sprach über ihr Leoparden- und Löwen-Monitoring-Projekt in Botswana.
Über den endlosen Himmel der Kalahari, über Fährten im Sand, über das feine Gleichgewicht zwischen Mensch und Wildtier.

Ich sass in der Menge, mitten in einem Schweizer Konferenzsaal – und fühlte mich plötzlich unter der Sonne Afrikas.
Jedes Wort traf.
Vielleicht, weil das «Virus africanus» längst in mir wohnte. Vielleicht, weil ich spürte, dass hinter diesen Tieren eine grössere Geschichte steckte: eine über Verantwortung, Mut und das Zusammenspiel von Natur und Mensch.

Nach dem Vortrag wusste ich: Ich muss dorthin. Ich muss sehen, was sie dort aufgebaut hat.

Ein Jahr später, September 2009.
Meine Partnerin und ich flogen nach Johannesburg, dann weiter mit dem Geländewagen tief hinein in die Central Kalahari, bis ins Projektcamp von Leopard Ecology & Conservation.

Was ich dort sah, ging weit über Forschung hinaus.
Monika und ihr Team hatten erkannt, dass die Leoparden und Löwen nicht die eigentlichen Feinde der Menschen waren – sondern die Angst.
Hirten verloren Rinder, weil sie die Tiere nachts ungeschützt liessen. Aus Angst töteten sie Raubtiere, die nur ihrem Instinkt folgten.

Monika baute Brücken:
Sie zeigte, wie man sichere Kraals errichtet, wie Hufpflege Leben rettet, wie Wissen Konflikte verhindert.
Was als Forschung begann, wurde zu Bildung.
Was als Überwachung von Tieren startete, wurde zur Entwicklungshilfe.
Ein Projekt, das nicht nur Leoparden schützte – sondern ganze Dorfgemeinschaften stärkte.

Ich war tief beeindruckt.
Von ihrer Entschlossenheit, von der Einfachheit ihrer Lösungen, von der Wirkung ihres Vertrauens in die Menschen.

Dieses Erlebnis liess mich nicht mehr los.
2016 gründete ich selbst mein eigenes Hilfsprojekt: das Himba Eco-Village in Namibia.
Auch dort begann alles klein – mit Zuhören, Verstehen, Anpacken.
Und wie bei Monika wuchs das Projekt Schritt für Schritt.

Heute weiss ich:
Jedes grosse Projekt beginnt mit einer einfachen Begegnung.
Und manchmal reicht ein Vortrag in einem Konferenzsaal, um aus einem Funken eine Bewegung zu machen.

Welche Begegnung hat Ihr Leben oder Denken verändert?


www.leopard.ch
https://www.facebook.com/ActNowForTomorrowFoundation/

Was wenn man glaubt richtig versichert zu sein?Das Schweizer Fernsehen zeigte in der Sendung «Kassensturz» vom 30. Septe...
08/10/2025

Was wenn man glaubt richtig versichert zu sein?

Das Schweizer Fernsehen zeigte in der Sendung «Kassensturz» vom 30. September 2025 den Fall eines Paares im Schaffhauser Thayngen, welches zweimal kurz nacheinander von einem Wasserrohrbruch betroffen war.

Weil das Haus am Hang steht, fliessen Wasser und Schlamm über alle Stockwerke bis in den Keller. Das Paar ist ausser Haus und als sie es nach Hause schaffen, ist die Feuerwehr vor Ort und pumpt Wasser ab. Doch der Schaden ist gross: Möbel, Bücher, Böden, alles, was am Boden steht – wird von Schlamm überdeckt. Das Paar versucht zu retten, was zu retten ist.

Der Gesamtschaden bzw. die Kosten für die Wiederherstellung betragen 37'000 Franken. Weil die Böden fast 20 Jahre alt sind, erhält das Paar noch 11'000 Franken von der Haftpflichtversicherung der Gemeinde, den sogenannten Zeitwert. 26'000 Franken müssen sie selber bezahlen.

Die Gebäudeversicherung und die Hausratversicherung für ihre Liegenschaft lehnen den Schaden ab, da es sich bei der zerborstenen Leitung nicht um eine Leitung zum Haus handelte und nicht auf ihrem Grundstück ist, sondern um eine generelle Transportleitung auf Gemeindegebiet.

Beim vorliegenden Fall handelt es sich um ein Einfamilienhaus. Aber können sie ausschliessen, dass dieser Fall bei ihrer Geschäftsliegenschaft passieren könnte?

Sprechen sie mit ihrer Versicherung. Denn bei einem Unternehmen könnten nicht nur Schäden am Mobiliar und den Böden entstehen, sondern die im Keller stehenden Server könnten betroffen sein und ein Betriebsunterbruch würde weit grössere Folgen nach sich ziehen.

Auch der passende Versicherungsschutz ist Teil der Risiko-Analyse und dem Business Continuity Management (BCM).

Haben Sie die Versicherungsdeckung im Rahmen von BCM überprüft?

̈udeversicherung

𝗪𝗲𝗻𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗧𝗿𝗮𝗸𝘁𝗼𝗿 𝘀𝘁𝗶𝗹𝗹𝘀𝘁𝗲𝗵𝘁 – 𝘄𝗮𝘀 𝗕𝗮𝘂𝗲𝗿𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝗨𝗻𝘁𝗲𝗿𝗻𝗲𝗵𝗺𝗲𝗿 𝗴𝗲𝗺𝗲𝗶𝗻𝘀𝗮𝗺 𝗵𝗮𝗯𝗲𝗻Am vorletzten Sonntag an einem Kurs am Zürichsee...
06/10/2025

𝗪𝗲𝗻𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗧𝗿𝗮𝗸𝘁𝗼𝗿 𝘀𝘁𝗶𝗹𝗹𝘀𝘁𝗲𝗵𝘁 – 𝘄𝗮𝘀 𝗕𝗮𝘂𝗲𝗿𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝗨𝗻𝘁𝗲𝗿𝗻𝗲𝗵𝗺𝗲𝗿 𝗴𝗲𝗺𝗲𝗶𝗻𝘀𝗮𝗺 𝗵𝗮𝗯𝗲𝗻

Am vorletzten Sonntag an einem Kurs am Zürichsee kam ich mit einer Lehrerin der Landwirtschaftlichen Schule Graubünden ins Gespräch.

Sie fragte mich: «Was machen Sie beruflich?»
Ich antwortete: «Ich berate Unternehmen im Bereich Business Continuity Management.»

Sie dachte kurz nach und sagte dann:
«Das wäre eigentlich auch für landwirtschaftliche Betriebe sinnvoll.»

Dieser Satz blieb mir hängen.

Denn sie hatte recht.
Ob Ackerbau, Milchwirtschaft oder Tierzucht – viele Bauernhöfe spezialisieren sich heute auf ein einziges Standbein. Effizienzsteigerung, Kostendruck, Wettbewerb.

Doch genau diese Fokussierung schafft auch ein Risiko: Fällt dieses eine Standbein weg, steht der ganze Betrieb still.
Ein Beispiel:
Ein plötzlicher Stromausfall.
Die Melkmaschinen bleiben stehen.
Die Kühlung der Milch funktioniert nicht mehr.
Die Buchhaltung auf dem Computer ist nicht mehr erreichbar.
Und der Traktor mit GPS-Steuerung? Nur noch teures Metall.

Was auf dem Feld passiert, unterscheidet sich kaum von dem, was in Unternehmen geschieht:
Ein Ausfall der IT, eine unterbrochene Lieferkette, ein Server, der stillsteht – und plötzlich bricht das ganze System zusammen.

Business Continuity Management ist kein Luxus für Grosskonzerne.
Es ist gesunder Menschenverstand – ob man Kühe melkt, Maschinen fertigt oder Software schreibt.

Denn am Ende geht es um dasselbe:
Darum, vorbereitet zu sein, wenn das Unvorhersehbare eintritt.
Darum, dass der Betrieb weiterläuft – egal, was passiert.

Könnten Sie morgen weitermachen, wenn heute alles stillsteht?

Chris Hilber, ein charismatischer Leader «Menschen, die mich geprägt haben» Als ich damals von Swisscom zu diAx wechselt...
03/10/2025

Chris Hilber, ein charismatischer Leader

«Menschen, die mich geprägt haben»

Als ich damals von Swisscom zu diAx wechselte, fühlte es sich an, als würde ich ein vertrautes Schiff verlassen und auf ein noch kaum gebautes Boot steigen. Die Telecom-Branche war im Aufbruch, der Markt gerade liberalisiert – und alles schien möglich. Aber auch alles unsicher.

DiAx war ein Herausforderer, ein mutiger Newcomer. Wir waren rund 300 Mitarbeitende, die gegen einen Riesen antraten – Swisscom, den Platzhirsch. Für mich bedeutete das: Neuanfang, Risiko, Abenteuer.

In dieser Phase begegnete ich Christoph Hilber. Ein grossgewachsener Mann, charismatisch, präsent – aber nicht durch Lautstärke, sondern durch Ruhe. Er war mein Vorgesetzter und Leiter des Geschäftskundenverkaufs.

Und er hatte eine Art, die alles veränderte:
Er vertraute uns. Er gab uns Freiraum. Er führte nicht mit Kontrolle, sondern mit Zutrauen.

Für mich war das neu. Bis dahin hatte ich Führung oft anders erlebt. Chris aber zeigte mir, dass Vertrauen wie ein Katalysator wirkt: Es beschleunigt Wachstum, entfaltet Potenzial, gibt Sicherheit – selbst in unsicheren Zeiten.

Unter seiner Leitung bauten wir Verkaufsteams auf, suchten händeringend Talente in einer Branche, die noch ganz in den Händen der Swisscom und Systemanbietern war. Es war wie Pionierarbeit auf unerschlossenem Land. Erst führte ich ein Team, dann zwei, dann drei – weil Chris mir sein Vertrauen schenkte.

Das Unternehmen wuchs rasant: Von 300 Mitarbeitenden zu 2’000 kurz vor der Fusion mit Sunrise. Und ich wuchs mit – nicht nur als Führungskraft, sondern auch als Mensch.

Heute weiss ich: Chris Hilber hat meinen Führungsstil geprägt wie kaum ein anderer. Er hat mir gezeigt, dass Leadership nicht bedeutet, die Richtung mit Härte vorzugeben – sondern Vertrauen zu schenken, damit andere ihren Weg finden können.

Nur eine weitere Person hat mich später ähnlich beeindruckt: Carsten Schloter, CEO der Swisscom. Zwei Leader, die ich nie vergessen werde.

Denn sie haben mir eines bewiesen: Wahrer Einfluss entsteht nicht durch Macht, sondern durch Vertrauen.

Hatten Sie auch einen «Chris Hilber» in Ihrem Leben?

Danke für die gemeinsame Zeit: Tom Lavater | Doris Zgraggen | Stefan Gloor | Luca Bonalumi | Dani von Arx

Es gibt einen CEO, COO, CIO und CISO – aber keinen CBCO Wessen Aufgabe ist es im Unternehmen, dass im Ereignisfall das U...
01/10/2025

Es gibt einen CEO, COO, CIO und CISO – aber keinen CBCO

Wessen Aufgabe ist es im Unternehmen, dass im Ereignisfall das Unternehmen schnell wieder auf die Füsse kommt und wer trägt die Verantwortung, dass alle Prozesse darauf ausgelegt sind?

Meine Erfahrung zeigt, dass es bei kleinen Unternehmen klar ist – dies ist Chefsache. Also der Inhaber oder Geschäftsführer.

Doch wie sieht es bei mittleren und grösseren Unternehmen aus?

Da gibt es viele CxO – angefangen beim CEO Chief Executive Officer über den COO Chief Operation Officer. Wenn es um die Informatik geht ist es der CIO Chief Information Officer.

Immer mehr grössere Unternehmen haben neben dem CIO auch einen CISO Chief Information Security Officer. Er widmet sich der Sicherheit der eigenen Informatik-Infrastruktur, -Prozesse und -Applikationen.

Aber ich habe in all meinen Gesprächen noch nie von einem CBCO, einem Chief Business Continuity Officer gehört.

Ist Business Continuity Management (BCM) gar nicht so wichtig?

Schreibe ich mir vergebens die Fingerkuppen wund und erzähle in Vorträgen oder in Kundengesprächen von Fällen, wo Business Continuity Management Schwächen gezeigt hat und wie man sein Unternehmen dafür wappnen und besser aufstellen kann?

Meine Erfahrung zeigt, dass viele auf gut Glück hoffen, dass bei Ihnen nichts passiert und dass man gut versichert ist. Und wir Schweizer sind ja Weltmeister in Sachen Versicherungen.

Dabei ist es gar nicht ein so grosser Aufwand, sein Unternehmen gut aufzustellen. Grundvoraussetzung ist ein Risikobewusstsein – keine Risikophobie – und den ersten Schritt mit einer Business Impact Analyse (BIA).

Sollte es in Unternehmen einen 𝗖𝗵𝗶𝗲𝗳 𝗕𝘂𝘀𝗶𝗻𝗲𝘀𝘀 𝗖𝗼𝗻𝘁𝗶𝗻𝘂𝗶𝘁𝘆 𝗢𝗳𝗳𝗶𝗰𝗲𝗿 geben?

̈ftsführerin

Adresse

Blutzwis 22, Kindhausen
Volketswil
8604

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