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Hat die Generation Z wirklich keine Lust zu arbeiten?«Angestellte raubten Rafael Kehl (36) den letzten Nerv – viele habe...
02/06/2026

Hat die Generation Z wirklich keine Lust zu arbeiten?

«Angestellte raubten Rafael Kehl (36) den letzten Nerv – viele haben keinen Bock. Zürcher Metzger schmeisst frustriert hin – Laden geschlossen.»

So titelte der BLICK am 31. Mai. Einen Tag später legte 20MINUTEN nach: «Viele haben keinen Bock: Metzger schmeisst wegen Personal hin.»

Die Geschichte dahinter bewegt viele Menschen. Vor vier Jahren eröffnete Rafael Kehl seine Metzgerei in Volketswil. Anfang Mai zog er die Reissleine und schloss sein Geschäft. Der Hauptgrund: Er fand keine Mitarbeitenden, die aus seiner Sicht bereit waren, richtig anzupacken.

Damit steht er nicht allein. Immer wieder ist von der angeblich «faulen Generation Z» die Rede. Doch ist die Situation wirklich so einfach?

Ich lebe und arbeite in Volketswil, meine Firma hat hier ihren Sitz, und ich war Kunde der Metzgerei Kehl. Dabei fiel mir etwas auf: Wenn Rafael Kehl selbst bediente, spürte man seine Leidenschaft für das Handwerk. Man merkte, dass ihm seine Kunden wichtig waren. Selbst eine einfache Frage beantwortete er oft mit Humor und persönlichem Engagement.

Genau diese Leidenschaft macht viele inhabergeführte Betriebe aus. Doch sie birgt auch eine Gefahr: Es reicht nicht, wenn der Inhaber allein den Karren zieht.

Wer die Berichte im BLICK und in 20MINUTEN aufmerksam liest, erkennt schnell, dass die Ursachen komplexer sind. Es waren nicht ausschliesslich Mitarbeitende der Generation Z, die Probleme verursachten. Bemerkenswert ist zudem, dass Rafael Kehl auch selbstkritisch auf seine Rolle blickt. Für einen möglichen Neustart sagte er: Als Chef würde er dann aber «von Anfang an strenger» sein.

Dieser Satz zeigt etwas Wichtiges: Führung spielt eine entscheidende Rolle.

Die richtige Auswahl von Mitarbeitenden und deren gezielte Begleitung sind zentrale Elemente eines erfolgreichen Unternehmens. Aus Sicht des Business Continuity Managements sind sie sogar erfolgskritisch. Gerade im Kleingewerbe können Fehlentscheide bei der Personalauswahl oder mangelnde Führung direkte Auswirkungen auf die Zukunft eines Betriebs haben.

Für viele Unternehmerinnen und Unternehmer ist das eine der grössten Herausforderungen überhaupt. Sie müssen Menschen finden, die fachlich passen, die richtigen Werte mitbringen und zur Unternehmenskultur passen.

Doch zurück zur Generation Z.

Ist sie tatsächlich faul?

Eine pauschale Antwort darauf gibt es nicht. Sicher ist jedoch, dass diese Generation andere Vorstellungen vom Leben und Arbeiten hat als frühere Generationen.

Der BLICK stellte seinen Leserinnen und Lesern die Frage: «Ist die junge Generation zu faul?» Das Ergebnis überrascht: 47 Prozent beantworteten die Frage mit Ja. Weitere 43 Prozent meinten: «Ja, aber nicht alle aus der Gen Z sind faul.»

Damit vertreten rund 90 Prozent der Teilnehmenden die Auffassung, dass die Generation Z zumindest teilweise ein Problem mit Leistungsbereitschaft hat.

Das ist bemerkenswert. Denn unter den Antwortenden dürften auch viele Eltern und Grosseltern der Generation Z gewesen sein.

Doch was sagt die Generation Z selbst dazu?

Zur Generation Z zählen Personen, die zwischen 1995 und 2012 geboren wurden. Sie sind heute zwischen 16 und 31 Jahre alt. Oft wird ihnen nachgesagt, sie hätten höhere Ansprüche an Arbeitgeber und Arbeitsbedingungen als frühere Generationen.

Das Schweizer Fernsehen SRF berichtete jedoch über eine Studie einer Zürcher Agentur, die zu einem anderen Schluss kommt: Die Generation Z als einheitliche Gruppe existiert gar nicht. Auch innerhalb dieser Generation gibt es sehr unterschiedliche Persönlichkeiten – leistungsorientierte Menschen ebenso wie Menschen, denen Sicherheit besonders wichtig ist.

Die Frage bleibt dennoch bestehen: Warum klagen so viele Unternehmer über mangelnde Leistungsbereitschaft?
Die Antwort ist vielschichtig und vermutlich nicht mit einem einfachen Schlagwort zu erklären.

Unternehmerinnen und Unternehmer werden künftig noch stärker darauf achten müssen, ob die Erwartungen und Ziele von Bewerbenden mit den eigenen Vorstellungen übereinstimmen. Das ist leichter gesagt als getan – insbesondere in Zeiten des Fachkräftemangels.

Hinzu kommt eine weitere Herausforderung: Inhaber müssen lernen, Verantwortung zu teilen und Aufgaben zu delegieren.

Denn niemand kann gleichzeitig hervorragender Handwerker, Einkäufer, Verkäufer, Marketer, Personalchef, Buchhalter, Administrator und Stratege sein. Und wahrscheinlich fehlen in dieser Aufzählung noch einige weitere Rollen, die Unternehmer täglich übernehmen.

Vielleicht müssen wir als Gesellschaft aber auch eine grundsätzliche Diskussion führen.

Unser heutiger Wohlstand und Lebensstandard sind nicht zufällig entstanden. Sie basieren auf Leistung, Innovation, Verantwortung und unternehmerischem Mut. Wenn die Bereitschaft sinkt, Verantwortung zu übernehmen oder Leistung zu erbringen, könnte das langfristig Auswirkungen auf genau diesen Lebensstandard haben.

Die Diskussion über die Generation Z sollte deshalb nicht in Schuldzuweisungen enden. Viel wichtiger ist die Frage, wie Unternehmen, Mitarbeitende und Gesellschaft gemeinsam die Arbeitswelt der Zukunft gestalten wollen.

31/12/2025
𝗥𝘂𝗻𝗱𝗵𝗲𝗿𝘂𝗺 𝗯𝗿𝘂𝗺𝗺𝘁 𝗱𝗮𝘀 𝗪𝗲𝗶𝗵𝗻𝗮𝗰𝗵𝘁𝘀𝗴𝗲𝘀𝗰𝗵ä𝗳𝘁, 𝗮𝗯𝗲𝗿 𝗱𝗶𝗲 𝗲𝗶𝗴𝗲𝗻𝗲 𝗪𝗲𝗯𝘀𝗶𝘁𝗲 𝗶𝘀𝘁 𝗼𝗳𝗳𝗹𝗶𝗻𝗲 Seit mittlerweile Wochen kommt der Schweize...
15/12/2025

𝗥𝘂𝗻𝗱𝗵𝗲𝗿𝘂𝗺 𝗯𝗿𝘂𝗺𝗺𝘁 𝗱𝗮𝘀 𝗪𝗲𝗶𝗵𝗻𝗮𝗰𝗵𝘁𝘀𝗴𝗲𝘀𝗰𝗵ä𝗳𝘁, 𝗮𝗯𝗲𝗿 𝗱𝗶𝗲 𝗲𝗶𝗴𝗲𝗻𝗲 𝗪𝗲𝗯𝘀𝗶𝘁𝗲 𝗶𝘀𝘁 𝗼𝗳𝗳𝗹𝗶𝗻𝗲

Seit mittlerweile Wochen kommt der Schweizer Hosting-Anbieter Webland aus Münchenstein BL nicht aus den Schlagzeilen der Fachpresse und der Online-Medien. Es gibt in den Datenzentren von Webland einen Systemausfall, der auf ein Problem mit dem Storage zurückzuführen sei, wie das Unternehmen am 19. November kommunizierte. Nach eigenen Angaben von Webland, hostet das Unternehmen über 75'000 Domains.

Auch die Mailserver konnten die Kunden nicht mehr bedienen und somit war es für die Kunden nicht mehr möglich per E-Mail erreicht zu werden.

Auch ich selber bin Kunde bei Webland. Glücklicherweise habe ich über Webland nur URL (Webadressen) reserviert und das Unternehmen hostet keine meiner Websites.

Andere Unternehmen sind wesentlich stärker betroffen. Und wenn das Weihnachtsgeschäft deren stärkste Verkaufsperiode im Jahr ist und die Website ein wichtiges Element für die Umsatzgenerierung, dann sind deren Verluste massiv.

Darum rufe ich auf:
a) Den Hosting-Anbieter Webland seine Daten- und Infrastruktur-Architektur zu überdenken
b) Alle anderen Hosting-Anbieter ihre Architektur zu überprüfen und sich einen Vorteil zu erarbeiten, indem sie ihren Kunden transparent die vorhandene Architektur aufzeigen
c) Alle Unternehmen und deren Verantwortlichen, welche Websites haben, ihre Anforderungen bezüglich der Verfügbarkeit ihrer Website klar zu formulieren und sich von den Hosting-Anbietern zusichern lassen, wie sie die Verfügbarkeit sicherstellen

Im Rahmen des Business Continuity Managements (BCM) gilt es nicht nur die eigenen Prozesse und Infrastrukturen zu betrachten, sondern auch die der wichtigsten Lieferanten. Und es lohnt sich vielfach, ein Backup der Websites auf eigenen Servern zu speichern.

Bald fassen wir wieder die Vorsätze für das Jahr 2026. Warum nicht als Vorsatz nehmen, das eigene Business Continuity Management auf den Prüfstand zu stellen und zu aktualisieren.

BCM ist nicht kompliziert. Es betrachtet die wichtigsten Prozesse ihres Unternehmens, die möglichen Kosten eines Ausfalls und legt fest, wie nach einem Ausfall das Unternehmen rasch wieder operativ ist.

𝗜𝗻 𝗱𝗲𝗺 𝗦𝗶𝗻𝗻 𝘀𝗰𝗵𝗼𝗻 𝗵𝗲𝘂𝘁𝗲 𝗲𝗶𝗻 𝗲𝗿𝗳𝗼𝗹𝗴𝗿𝗲𝗶𝗰𝗵𝗲𝘀 𝘂𝗻𝗱 𝗮𝘂𝘀𝗳𝗮𝗹𝗹𝗳𝗿𝗲𝗶𝗲𝘀 𝟮𝟬𝟮𝟲.

Compliance vs. echte WertschätzungZum Jahresende innezuhalten und treuen Kunden ein kleines Dankeschön zu überreichen, d...
01/12/2025

Compliance vs. echte Wertschätzung

Zum Jahresende innezuhalten und treuen Kunden ein kleines Dankeschön zu überreichen, das war für mich über drei Jahrzehnte ein selbstverständlicher Ausdruck von Wertschätzung. Früher konnten wir ohne Weiteres ein Präsent übergeben, zu einem Mittagessen einladen oder gemeinsame Momente an einem von der Firma gesponserten Event teilen.

Doch die Zeiten haben sich verändert. Heute bestimmen strenge Compliance-Vorgaben unseren geschäftlichen Alltag und viele liebgewonnene Gesten der Beziehungspflege sind schlicht nicht mehr möglich.

Das ist richtig und wichtig, denn Integrität steht an erster Stelle. Gleichzeitig spüren viele von uns den Wunsch, dennoch Danke zu sagen, nur eben auf eine Weise, die Regeln respektiert und trotzdem von Herzen kommt.

Wenn es Ihnen genauso geht, möchte ich Ihnen einen Weg zeigen, wie Sie Ihren Kunden auf eine zutiefst menschliche Art Wertschätzung entgegenbringen können, und zwar indem Sie etwas Gutes tun und dies auch offen kommunizieren: Unterstützen Sie eine Hilfsorganisation wie Act Now For Tomorrow.

Hier fliessen 100% der Spenden direkt in Projekte für die «Hilfe zur Selbsthilfe» für die Himba und Herero in der Kunene-Region, einer der abgelegensten und oft vergessenen Regionen der Welt.

Menschen dort legen unvorstellbar weite Strecken zu Wasserstellen, Gesundheitsstationen oder Schulen zurück. Trinkwasser, Elektrizität, Bildung, all das ist keine Selbstverständlichkeit, sondern ein täglicher Kampf.

Seit 2016 engagiere ich mich gemeinsam mit meinem lokalen Partner und Freund Erwin Kandivi für das Projekt Himba Eco-Village. Wir zeigen den Menschen, wie ein kleiner Garten nicht nur den Speiseplan bereichert, sondern auch Wasser sinnvoll genutzt werden kann. Wir bauen gemeinsam Keyhole-Gärten, stellen Saatgut bereit und geben Werkzeuge in die Hand, um ihre eigene Zukunft aktiv gestalten zu können.

Mit «Earth Smiles» helfen wir dabei, die Landschaft in wenigen Jahren wieder erblühen zu lassen, damit Tiere wieder Nahrung finden und die Natur ihre Kraft zurückerhält. Wir verteilen Solarlichter, damit Familien nicht länger im Rauch ihrer Feuerstellen schlafen müssen. Und wir unterstützen inzwischen drei Kindergärten mit Lernmaterialien, weil Bildung die stärkste Brücke in eine bessere Zukunft ist.

Dieses Projekt ist für mich weit mehr als ein Engagement, es ist ein echtes Herzensanliegen. Und ich erzähle Ihnen davon nicht, um Anerkennung zu bekommen, sondern um Mut zu machen: Jede Unterstützung, ob gross oder klein, verändert das Leben von Menschen in der Kunene-Region spürbar.

Wenn Sie Ihren Kunden eine sinnvolle, nachhaltige und regelkonforme Form der Wertschätzung schenken wollen, dann lassen Sie uns gemeinsam etwas bewegen.

Schreiben Sie mir gerne eine persönliche Nachricht. Ich teile meine Erfahrungen, beantworte Fragen und zeige Ihnen, wie Ihre Unterstützung Hoffnung schenken kann.

Wir freuen uns von Herzen über eine Kontaktaufnahme.

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Adresse

Blutzwis 22, Kindhausen
Volketswil
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