Raschèr Consulting

Raschèr Consulting Consulting and Project-Management - Executive-Coaching - Organizational Development - Mediation

CONSULTING AND PROJECT MANAGEMENT
I offer legal or political advice and complex project management with a focus on culture. EXECUTIVE-COACHING
Executive-coaching helps you achieve sustainable performance, solid relationships and personal satisfaction. I accompany you though the coaching-process on the basis of scientific training and long-standing management and consulting experience. ORGANIZATION

AL DEVELOPMENT
Development processes in organizations – both nationally and internationally – sometimes require an external consultancy. MEDIATION
Finding constructive conflict resolution and management is crucial. As a mediator, I support the parties to the conflict to find a way out of the downward spiral.

Der Umgang mit erbenlosen Kulturgütern des ¬„Jüdischen Volkes“ – Teil 2: Zuordnung an das „Jüdische Volk“Angesichts des ...
02/06/2026

Der Umgang mit erbenlosen Kulturgütern des ¬„Jüdischen Volkes“ – Teil 2: Zuordnung an das „Jüdische Volk“

Angesichts des Genozids und des Mangels an direkten Erben entstand das Problem des erbenlosen jüdischen Kulturguts, welches nicht an den deutschen Staat oder an andere Staaten fallen durfte. Die Alliierten wählten den innovativen Weg der Treuhandschaft für das „Jüdische Volk“ als kulturelle Einheit. 1949 übertrug die US-Militärregierung nicht identifizierbare Kulturgüter an die JCR Inc. als Trustee zur Verteilung an jüdische Institutionen weltweit. Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs kamen weitere Bestände zum Vorschein. Die Bewahrung dieses Kulturguts erfordert heute Bestandesaufnahme, Restaurierung, Digitalisierung und die Zugänglichmachung für künftige Generationen, um sowohl das Wissen als auch die Erinnerung an die ursprünglichen Institutionen zu sichern.

KUR 2026, 12 ff. (gemeinsam mit Olaf S. Ossmann)

https://kur.quotus.org/article/KUR/2026/1/4

In der NZZ erscheint ein ausführlicher Bericht zur Restitution des Hodler-Gemäldes an die Erb:innen von Martha Nathan.«S...
07/05/2026

In der NZZ erscheint ein ausführlicher Bericht zur Restitution des Hodler-Gemäldes an die Erb:innen von Martha Nathan.
«Sie hat ihr Bild nicht verkauft, weil sie wollte — sondern weil sie sonst abgeschoben worden wäre.»
Martha Nathan lebte in Genf — aber sicher war sie dort nicht. Alle sechs Monate musste sie beweisen, dass sie genug Geld hatte, um zu bleiben. 1941 verkaufte sie den Hodler. Der Ort des Verkaufs ist unerheblich. Entscheidend ist die Kausalität: Ob Frankfurt, Paris oder Genf — verfolgt bleibt verfolgt.

Die Winterthurer Stefanini-Stiftung restituiert ein Gemälde – und setzt damit die Bührle-Sammlung unter Druck.

Als Präsident der Unabhängigen Kommission SKKG habe ich das Verfahren zur Restitution des Gemäldes «Thunersee mit Blüeml...
06/05/2026

Als Präsident der Unabhängigen Kommission SKKG habe ich das Verfahren zur Restitution des Gemäldes «Thunersee mit Blüemlisalp und Niesen» von Ferdinand Hodler an die Erb:innen von Martha Nathan geleitet. Die Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte (SKKG) restituiert das Werk – eine gerechte und faire Lösung im Sinne der Washingtoner Prinzipien.
«Genf war kein sicherer Hafen. Es war ein Aufenthalt auf Abruf.»
Der Fall ist wegweisend: Er zeigt, dass NS-verfolgungsbedingte Zwangslagen nicht an der Schweizer Grenze endeten. Der entscheidende Massstab ist nicht der Ort des Verkaufs, sondern die Kausalität. Ob Frankfurt, Paris oder Genf – verfolgt bleibt verfolgt.

Die jüdische Sammlerin Martha Nathan lebte in Genf – doch sicher war sie dort nicht. Raubkunst-Experte Andrea Raschèr erklärt, warum ihr Kunstverkauf in der Schweiz als Zwang gilt.

04/05/2026

Die Unabhängige Kommission SKKG, deren Präsident ich sein darf, hat entschieden: Das Gemälde «Thunersee mit Blüemlisalp und Niesen» von Ferdinand Hodler wird an die Erb:innen von Martha Nathan restituiert.
Martha Nathan war Jüdin. Sie floh 1937 aus Frankfurt — nach Paris, dann nach Genf. Die Schweiz war für sie kein sicherer Hafen. Alle sechs Monate musste sie beweisen, dass sie genug Geld hatte, um nicht abgeschoben zu werden. 1941 verkaufte sie den Hodler — um zu überleben.
Die Verfolgung endete nicht an der Schweizer Grenze. Im Zentrum steht die Verfolgung — nicht die Geografie. Wer verfolgt war, blieb verfolgt — egal wo.
Ich bin stolz auf diesen Entscheid. Und auf alle, die ihn ermöglicht haben.

Der Stiftungsrat der SKKG hat im Frühjahr 2023 die Unabhängige Kommission SKKG eingesetzt. Die interdisziplinär zusammengesetzte Kommission soll klären, ob ein Kulturgut der Stiftung zwischen 1933 und 1945 den ehemaligen Eigentümer:innen NS-verfolgungsbedingt entzogen wurde, und gegebenenfalls ...

Over 30 years ago, I had the privilege of restaging Steven Pimlott's legendary 1989 Bregenz production of "Samson et Dal...
01/04/2026

Over 30 years ago, I had the privilege of restaging Steven Pimlott's legendary 1989 Bregenz production of "Samson et Dalila" for its 1992 run in Amsterdam.
To this day, it remains one of the most powerful and visually stunning stagings I’ve ever been involved in. It remains one of the most impressive productions of my career as a director. This performance was recently made available on YouTube, so I am thrilled to share the full video. A huge thank you to the team at De Nederlandse Opera and the visionary creatives involved.
Watch here: https://www.youtube.com/watch?v=eWEVRIKpNwQ
• Director: Steven Pimlott
• Restaging: Andrea Raschèr
• Conductor: Hartmut Haenchen
• Scenography: Tom Cairns

Live-Mitschnitt vom 14. September 1992Nederlands Philharmonisch OrkestRegie: Steven PimlottChoreografie: Aletta CollinsEinstudierung: Andrea Raschèr‎Dirigent...

Svelare l’identità di Banksy non è fare informazione, è distruggere un dispositivo artistico. È come togliere la mascher...
29/03/2026

Svelare l’identità di Banksy non è fare informazione, è distruggere un dispositivo artistico. È come togliere la maschera a Batman: l’eroe morirebbe all’istante per lasciare il posto a un uomo comune, forse stanco.
In un’epoca in cui tutti lottano per i famosi "15 minuti di celebrità", pubblicando ogni dettaglio della propria vita sui social, Banksy compie l’atto rivoluzionario di lottare per restare "nessuno".
In un mondo che ci vuole costantemente online, taggati e mappati, l’invisibilità di Banksy è l’ultima forma di resistenza rimasta. Non sporchiamo il messaggio con un nome e un cognome. Lasciamo che l'opera appartenga a chi la guarda, non a chi la firma.

https://www.rsi.ch/rete-uno/programmi/informazione/seidisera/SEIDISERA--3541285.html

[L’artista dietro la maschera]

AttualitàSEIDISERA25.03.202641 minContenuto audioSEIDISERABandiera svizzera, produzione estera: il caso On infiamma il dibattitoGli investigatori italiani arrivano a Crans-MontanaTeheran respinge i 15 punti di Trump20 anni di ricerca nel mondo dei materialiGiornalismo, tecnologia e disinformazione ...

20/03/2026

Erbenlose Kulturgüter: Rechtliches Neuland nach 1945

Wie geht man mit Kulturgütern um, wenn nach einem Genozid keine Erben mehr existieren? Gemeinsam mit Olaf O. Ossmann beleuchte ich die historische Weichenstellung der „vorwärtsgewandten Restitution“.

Die Analyse im Überblick:
• Bruch mit dem Status Quo: Warum die klassische Rückgabe an Einzelpersonen nach der Shoah nicht ausreichte.
• Ausschluss des Täterstaats: Die juristische Notwendigkeit, das Erbe vor dem Zugriff des deutschen Fiskus zu schützen.
• Das Konzept des „Trusts“: Die Vertretung des jüdischen Volkes als kulturelle Gesamtheit durch Nachfolgeorganisationen.

Diese Regelungen prägen die Restitutionsdebatte bis heute.

Lesetipp: KUR 2025, 131 ff.: Teil 1: Verfahren zur Restitution entzogenen Eigentums

Endlich ist es da! Unser neues Buch «Kulturrecht & Kunstrecht» ist soeben im D**e Verlag erschienen.Es war mir eine gros...
18/03/2026

Endlich ist es da! Unser neues Buch «Kulturrecht & Kunstrecht» ist soeben im D**e Verlag erschienen.

Es war mir eine grosse Freude und Ehre, dieses Werk gemeinsam mit Anne Laure Bandle herauszugeben. Ein riesiges Dankeschön geht an alle unsere hochkarätigen Autorinnen und Autoren – es ist ein Privileg, eine so geballte Expertise in einem Buch vereint zu sehen!

Von der Kunstfreiheit über Raubkunst bis hin zu KI und NFTs: Wir beleuchten das spannende Zusammenspiel von Kultur und Recht in seiner ganzen Tiefe.

Hier geht es direkt zum Buch beim Verlag:

Kultur prägt unsere Identität und den gesellschaftlichen Austausch. Kunst ist ein wesentlicher Teil davon, kann aber auch neue Perspektiven eröffnen oder kritisch hinterfragen. Dieses Buch taucht in die komplexen Verbindungen zwischen Kunst

Andrea Raschèr betont: Die ungewöhnlich hohe Belohnung ist ein klares Signal für festgefahrene Ermittlungen und den enor...
04/02/2026

Andrea Raschèr betont: Die ungewöhnlich hohe Belohnung ist ein klares Signal für festgefahrene Ermittlungen und den enormen Wert der Beute. Sie ist das einzige legale Werkzeug der Versicherer, um einen Vertrauensbruch innerhalb organisierter Netzwerke zu provozieren. Am Ende ist es ein Wettlauf zwischen dem öffentlichen Druck und der Hoffnung, dass die „Mauer des Schweigens“ bröckelt, bevor Beweise vernichtet werden. Die Chance auf eine Rückkehr? Langfristig gar nicht so schlecht.

Monate nach dem Einbruch in die Luxus-Überbauung «7 Heavens» in Zermatt kommen neue Details ans Lich...

Kunstraub im Wallis: Warum 1 Million € Belohnung ein kühles Kalkül istEin Rekord-Kopfgeld für gestohlene Kunst? Kunstrec...
02/02/2026

Kunstraub im Wallis: Warum 1 Million € Belohnung ein kühles Kalkül ist

Ein Rekord-Kopfgeld für gestohlene Kunst? Kunstrechtsexperte Andrea Raschèr erklärt die Strategie dahinter:

Die Belohnung als „Brücke“: Wenn die Diebe die Werke nicht verkaufen können, bietet das Geld einen Ausweg. Es zielt nicht primär auf die Täter, sondern auf Informanten und Mittelsmänner.

Wirtschaftliche Logik: 1 Mio. Belohnung zu zahlen ist für Versicherungen rentabler, als 20 Mio. für den Totalverlust zu entschädigen.

Ein Lehrstück über die Dynamik von organisierter Kriminalität, Kunstmarkt und Versicherungswesen.

Details im Artikel von Le Nouvelliste:

Après le vol de plusieurs peintures modernes d’artistes célèbres dans un chalet du Haut-Valais en septembre 2025, l’assureur offre jusqu’à un million d’euros pour toute information, un montant exceptionnel.

Adresse

Gladbachstrasse 48
Zürich
8044

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