08/06/2026
CIAO MONSTER. Letzte Woche fragte ich: Bringt das Monster (Impostor-Syndrom) auch etwas Gutes mit sich? Die Antwort: Ja, aber nur, wenn du weisst, wie du mit ihm umgehst. Drei konkrete Massnahmen, die mir helfen, weniger Impostor zu spüren.
1. Führe dir vor Augen (noch besser: schreib es auf), was du alles schon erreicht hast und welche konkrete Wirkung du damit ausgelöst hast. Werde dir deiner Erfahrung und deiner Stärke bewusst.
Warum das hilft: Der Zweifel redet dir ein, du hättest bloss Glück gehabt. Eine Liste deiner Erfolge nimmt dihm dieses Argument.
2. Rede mit anderen und nimm Lob ernsthaft an. Statt „ach, so gut war das auch wieder nicht“ sagst du „danke, freut mich, dass es dir weitergeholfen hat“.
Warum das hilft: Lob ist eine Rückmeldung darüber, was deine Arbeit auslöst. Wehrst du es ab, wirfst du diese Information weg. Nimmst du Lob an, darf die Information dein Selbstbild korrigieren.
3. Stoppe Pseudo-Vergleiche. Konzentriere dich auf deinen eigenen Weg, deine individuelle Entwicklung und deine Stärken. Der ständige Vergleich mit anderen heizt das Impostor-Syndrom meist nur noch an.
Warum das hilft: Du vergleichst dein eigenes Innenleben mit der Aussenwirkung der anderen. Dieser Vergleich geht so gut wie nie auf.
>>> Wenn dich das Thema interessiert, schreib mich gerne an, vielleicht kann ich auch dir dabei helfen, auch dein Monster zu bändigen.
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Bei der Recherche zu dem Thema bin ich übrigens auf die wohl bekannteste Impostorin gestossen: Michelle Obama.