08/10/2026
Wissenschaftliche Forschung und freie Natur – wie passt das zusammen? 🌱📋
Bei unserem Ausflug nach Markt Großostheim treffen wir Severin Steger. Als Forstrat bei der LWF arbeitet er in der Abteilung “Waldbau, Waldwachstum, Inventuren“. Um uns einen Feldversuch zu zeigen, fahren wir mit ihm in ein besonderes Waldstück nahe der Gemeinde.
Der Versuchsaufbau des Projekts KLIP 18 (heute integriert in das Projekt „Versuchsanpflanzungen mit Gastbaumarten“) wurde 2012 von der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) gemeinsam mit dem Bayerischen Amt für Waldgenetik (AWG) initiiert. Ziel ist es, die Eignung und Trockentoleranz bestimmter alternativer, wärmeliebender Baumarten für die Klimazukunft mitteleuropäischer Wälder über einen Beobachtungszeitraum von 50 Jahren wissenschaftlich zu testen. Der Versuch läuft derzeit in Österreich, der Schweiz sowie in den Bundesländern Bayern und Thüringen. Am Beispiel Großostheim erklärt Severin Steger den Versuch anschaulich: auf Kahlfeldern, also gerodeten Flächen, mit einer Größe von 36 x 36 Metern werden verschiedene Pflanzen aus der Baumschule aufgepflanzt – in diesem Fall Thuja, Libanon-Zeder, Hemlocktanne und Bornmüller-Tanne. Ziel ist es jedoch nicht, forstwirtschaftliche Erträge zu erzielen, sondern auf Basis dieses forstlichen Versuchsaufbaus mit festgelegten Parametern wissenschaftliche Ergebnisse zu erzielen die z.B. für zukünftige Prognosen wertvoll sind.
Habt ihr davon schon gehört? Schreibts in die Kommentare!
Das war jedoch nur eine Station unseres Ausflugs – wenn ihr mehr erfahren wollt schaut euch unseren vorherigen Post an oder besucht unsere Website fbg-arnstein.de/aktuelles. Dort findet ihr den ausführlichen Bericht mit spannenden Fakten und weiterführenden Links! 📲
Fotos © Phillip Theobald und Anton Lotter