22/12/2022
Christmas 2022
We live in a world where people of a tribe build narrative on narrative to come up with a personal world view which can only be appreciated and understood by others in the tribe who accept each narrative and have linked each narrative—one to the other—in the same way. To the perspective of others—those
outside of the tribe—the narrative chain is impossible to follow because some narratives can only be understood within the context of all the others. So is political discourse today and so also is religion.
Christmas is a global holiday with a tribal narrative supported by a whole host of other narratives. Do we Christians only wish each other a Merry Christmas because the deepest meaning of the virgin birth of a Savior is only truly decipherable to us? Is Christmas another example of cultural and traditional purity
falling victim to globalization?
I believe that the central message of the Christmas story transcends a tribal story and is embodied in the text of Luke 2:14: “Glory to God in the highest, and on earth peace, good will toward men.”
This Christmas season, I say to each of you, my family, friends, and colleagues: “Let us leave whichever God we worship in His heaven and honor Him each in our own way, but for us, the community of mankind here on our Earth, regardless of tribe or locale, peace and best wishes for love and the company of those closest to you this Christmas and success, happiness, health, and peace of mind in the coming New Year!
Weihnacht Botschaft 2022
Wir leben in einer Welt, in der die Menschen eines Stammes Erzählung auf Erzählung bauen, um eine persönliche Weltsicht zu entwickeln, die nur von anderen Mitgliedern des Stammes, die jede Erzählung akzeptieren und jede Erzählung - eine mit der anderen - auf dieselbe Weise verknüpft haben, geschätzt und verstanden werden kann. Aus der Perspektive der anderen - außerhalb des Stammes - ist die Erzählkette nicht nachvollziehbar, weil einige Erzählungen nur im Kontext aller anderen verstanden werden können. So ist es heute mit dem politischen Diskurs und so ist es auch mit der Religion.
Weihnachten ist ein globales Fest mit einer Stammesgeschichte, die von einer ganzen Reihe anderer Erzählungen unterstützt wird. Wünschen wir Christen uns nur deshalb ein frohes Weihnachtsfest, weil der tiefste Sinn der jungfräulichen Geburt eines Erlösers nur für uns wirklich entschlüsselt werden kann?
Ist Weihnachten ein weiteres Beispiel für die kulturelle und traditionelle Reinheit, die der Globalisierung zum Opfer fällt?
Ich glaube, dass die zentrale Botschaft der Weihnachtsgeschichte über eine Stammesgeschichte
hinausgeht und im Text von Lukas 2,14 verkörpert wird:
“Ehre sei Gott in der Höhe, und auf Erden Friede und Wohlwollen unter den Menschen.”
In dieser Weihnachtszeit sage ich zu jedem von Ihnen, meiner Familie, meinen Freunden und Kollegen:
“Lassen wir den Gott, den wir anbeten, in seinem Himmel und ehren wir ihn, jeder auf seine Weise, aber für uns, die Gemeinschaft der Menschen hier auf unserer Erde, ungeachtet des Stammes oder des Ortes, wünschen wir Frieden und die besten Wünsche für die Liebe und die Gesellschaft derer, die Ihnen nahe stehen, in diesem Weihnachtsfest und Erfolg, Glück,
Gesundheit und Seelenfrieden im kommenden neuen Jahr!”