24/01/2026
𝐃𝐞𝐮𝐭𝐬𝐜𝐡𝐥𝐚𝐧𝐝 𝐡𝐚𝐭 𝐞𝐢𝐧 𝐌𝐮𝐭-𝐏𝐫𝐨𝐛𝐥𝐞𝐦!
Eine durchaus provokante These, die in meiner täglichen Arbeit mit Führungskräften immer wieder bestätigt wird ✅
Wir sind ein Land der Beamten, Ingenieure und Optimierer, doch wenn es darum geht, entschlossen neue Wege zu gehen, herrscht oft Stillstand.
Wer nur darauf wartet, dass andere den ersten Schritt machen, verliert nicht nur Zeit, sondern auch die besten Talente an die Konkurrenz - auch ins Ausland.
Studien von Kienbaum untermauern dies deutlich:
➡ 72 % der Führungskräfte optimieren Bestehendes.
➡ Nur 21 % gehen bewusst kalkulierte Risiken ein.
Das Ergebnis ist eine Kultur der Risikovermeidung, die Fortschritt und Innovation lähmt. Und das auch in systemrelevanten Branchen und Märkten! Unternehmer gelten beispielsweise bei der Vergabe von Krediten beispielsweise als „riskanter“ als Angestellte (wohlgemerkt ohne Führungsaufgabe) mit geringerem Einkommen! Trotz höherem Eigenkapitalanteil ist der Unternehmer ein höheres Risiko. - das ist riskant für unsere Gesellschaft!
Wir brauchen mehr Mut, um Innovation und Wettbewerbsfähigkeit zu erschaffen. Mut ist dabei kein unkontrollierbares Bauchgefühl, sondern erlernbares Führungshandwerk.
Es geht darum, ein Umfeld zu schaffen, in dem Innovation gedeihen kann.
Wirksame Führung bedeutet: Risiken transparent zu erklären, statt sie zu verschweigen. Klare Leitplanken zu setzen, die Orientierung und Sicherheit geben.
Verantwortung für die ersten Schritte zu übernehmen und voranzugehen.
Wann habt ihr das letzte Mal eine risikobehaftete, aber notwendige Entscheidung getroffen?