Energie mit Plan

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💡 Elon Musk hat recht mit Solarenergie – und was jetzt?In meinem letzten Beitrag ging es um Elon Musks Argument, dass So...
06/08/2026

💡 Elon Musk hat recht mit Solarenergie – und was jetzt?
In meinem letzten Beitrag ging es um Elon Musks Argument, dass Solarenergie eines Tages den Großteil unserer Energieversorgung stellen könnte – schlicht aufgrund der enormen Energiemenge, die die Erde jeden Tag von der Sonne erhält.

Nehmen wir einmal an, er hat recht.
UND DANN ❓

Als ich darüber nachdachte, musste ich an Autos denken.

Als die ersten Automobile aufkamen, brauchte man nicht einfach nur bessere Autos.
➡️ Man brauchte Straßen.
➡️ Man brauchte Tankstellen.
➡️ Man brauchte Verkehrsregeln.
➡️ Man brauchte Ersatzteile und Werkstätten.

Und natürlich gab es jede Menge Skeptiker.
👉 Pferdezüchter, Sattler, Kutschenbauer und Stallbesitzer hatten durchaus gute Gründe zu glauben – und zu hoffen –, dass das bestehende System bestehen bleiben würde. Schließlich hatte es über Jahrhunderte funktioniert.

Manchmal frage ich mich, ob wir heute ähnliche Diskussionen über Energie führen.

Niemand fragt:
❓ Funktionieren Autos überhaupt?

Die interessanten Fragen betreffen die Infrastruktur dahinter.
Ich glaube, die Solarenergie erreicht zunehmend einen ähnlichen Punkt.

Vor zwanzig Jahren fragten viele noch:
💶 Kann Solarenergie jemals wirtschaftlich werden?

Heute gehört Solarstrom in vielen Regionen bereits zu den günstigsten Formen der Stromerzeugung.

Mit anderen Worten:
💠 Die Module erzeugen Energie.
💠 Lokale Speicherlösungen sind bezahlbar.
💠 Die Wirtschaftlichkeit verbessert sich weiter.

Das hätte man vor zwanzig Jahren nicht sagen können.

Die wirklich großen Fragen lauten heute:
👉 Wie sammeln wir diese Energie effizient?
👉 Wie speichern wir sie?
👉 Wie verteilen wir sie?
👉 Wie stellen wir sicher, dass sie dann verfügbar ist, wenn und wo sie benötigt wird?

Interessanterweise hat Musk selbst immer wieder darauf hingewiesen.

Die Herausforderung verschiebt sich zunehmend von der Erzeugung hin zu Speicherung, Verteilung und Infrastruktur.

Das wird Zeit brauchen. Und Investitionen.

💥 Aber wer hätte sich 1910 das heutige Straßen- und Autobahnnetz vorstellen können?

Trotzdem wurde es gebaut.

Wenn Teil 1 von der Größe des Obstgartens handelte, dann geht es hier um die Ernte.

Denn eine reichlich vorhandene Ressource zu besitzen ist das eine..... sie vollständig nutzen zu können, etwas völlig anderes.

📝 Verfasst von Duane March

👉 Elon Musk, Kardaschow und die simple Mathematik der SolarenergieVor Kurzem habe ich einen Beitrag von Elon Musk gelese...
05/08/2026

👉 Elon Musk, Kardaschow und die simple Mathematik der Solarenergie

Vor Kurzem habe ich einen Beitrag von Elon Musk gelesen. Er behauptet, dass nahezu die gesamte zukünftige Energieerzeugung auf Solarenergie basieren könnte, sobald man die *Kardaschow-Skala* versteht.

Auf den ersten Blick klingt das nach einer der größeren Musk'schen Prognosen.

Dann habe ich aber verstanden, was er wirklich meint.

💡 Die Kardaschow-Skala ist letztlich nur eine Möglichkeit, darüber nachzudenken, wie viel Energie eine Zivilisation nutzen kann.

Musks Argument ist überraschend einfach:

☀️ Die Erde erhält jeden Tag enorme Energiemengen von der Sonne.
Größenordnungen mehr, als wir heute verbrauchen.

Als ich darüber nachdachte, fiel mir ein Obstgarten als Analogie ein.
👉 Stellen wir uns vor, wir besitzen ein Grundstück, das jedes Jahr mehr Obst produziert, als wir jemals essen könnten.

Irgendwann stellt sich nicht mehr die Frage, ob genug Obst vorhanden ist.

Man beginnt, andere Fragen zu stellen:
➡️Wie viel kann ich ernten?
➡️Wie viel kann ich lagern?
➡️Wie viel kann ich transportieren?
➡️Wie viel kann ich tatsächlich nutzen?

Ich glaube, genau dieses Argument macht Musk in Bezug auf Solarenergie.

☀️ Die Energie der Sonne selbst ist nicht knapp.
Die Sonne liefert der Erde jeden Tag Größenordnungen mehr Energie, als die Menschheit verbraucht.

Das bedeutet nicht automatisch, dass jedes Solarprojekt sinnvoll ist.
Und es bedeutet ganz sicher nicht, dass alle Herausforderungen bereits gelöst sind.

Aber es verändert die Diskussion.

Vor zwanzig Jahren lautete die Frage oft:
❓ Kann Solarenergie jemals wirtschaftlich relevant werden?

👉 Heute gehört Solarstrom in vielen Regionen bereits zu den günstigsten Formen der Stromerzeugung.

Ich habe in früheren Beiträgen über Energieunabhängigkeit, Feldheim und das enorme Wachstum der Solarenergie in Europa geschrieben.

❓ Die Frage ist längst nicht mehr:
Kann Solarenergie funktionieren?

Die wirklich interessante Frage lautet heute:
💥 Wenn die Sonne uns tatsächlich so viel Energie liefert, wie viel davon könnten wir wirklich nutzen?

Für mich ist das die spannendere Frage.

Und sie führt direkt zu einer weiteren.

Denn einen Obstgarten zu besitzen und ihn sinnvoll zu nutzen, sind zwei völlig unterschiedliche Dinge.

👉 Dazu mehr im nächsten Beitrag.

📝 Verfasst von Duane March

🔋 Mechatroniker für Wasserstoff- und Energiespeichersysteme (m/w/d)Energie mit PlanDu kennst Batteriespeicher, PV-Anlage...
11/07/2026

🔋 Mechatroniker für Wasserstoff- und Energiespeichersysteme (m/w/d)
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Wir waren mit einem Infostand beim "Energieforum" im Kursaal Bad Wimpfen am 5. Juli!
07/07/2026

Wir waren mit einem Infostand beim "Energieforum" im Kursaal Bad Wimpfen am 5. Juli!

Wir sind beim Energieforum in Bad Wimpfen am Sonntag, 05. Juli
02/07/2026

Wir sind beim Energieforum in Bad Wimpfen am Sonntag, 05. Juli

Kommen Sie nach Bad Wimpfen – wir freuen uns auf Sie!

Dieser Beitrag („The AI power crisis has one obvious answer: build more“) hat meine Aufmerksamkeit geweckt – insbesonder...
16/05/2026

Dieser Beitrag („The AI power crisis has one obvious answer: build more“) hat meine Aufmerksamkeit geweckt – insbesondere vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussionen rund um KI, Rechenzentren und Netzengpässe:
https://www.linkedin.com/posts/auandrew_the-ai-power-crisis-has-one-obvious-answer-activity-7460899263871410176-buRa?utm_source=share&utm_medium=member_desktop&rcm=ACoAAAAF1pIBZHV7gE4yrvjHBi7kkhtQUXkWxCw

Das Konzept ist spannend – tatsächlich wird dieser Ansatz bereits in ersten Projekten mit SPAN und Nvidia in neuen Wohngebieten getestet.
💡 Idee dabei: Ungenutzte Anschlusskapazitäten in Wohngebäuden für verteilte Rechenleistung zu nutzen, anstatt jahrelang auf neue Netzanschlüsse für klassische Rechenzentren zu warten.
👉 Ähnliche Herausforderungen sehen wir bereits in großen PV- und Netzanschlussprojekten: Oft ist nicht die Erzeugung der Engpass, sondern die verfügbare Netzkapazität zum richtigen Zeitpunkt.

Einige wichtige Punkte sollte man dabei aber im Blick behalten:
• „Ungenutzte Kapazität“ bedeutet nicht, dass Energie frei verfügbar ist – es handelt sich um Spitzenlast-Reserven, die aktiv gemanagt werden müssen
• Solche Konzepte sind auf intelligentes Lastmanagement, Speicherlösungen und Netzkoordination angewiesen
• Der Einsatzbereich liegt eher bei Inferenz- und Edge-Anwendungen als beim Training großer KI-Modelle

⚡ Aus energiewirtschaftlicher Sicht ist das weniger ein Ersatz für klassische Rechenzentren, sondern eher ein Ansatz, bestehende Infrastruktur effizienter zu nutzen.
Auf jeden Fall eine interessante Entwicklung – gerade weil der Zugang zum Netz zunehmend zum entscheidenden Engpass wird.

📝 Verfasst von Duane March

The AI power crisis has one obvious answer: build more. Bigger data centers. More grid. More gas. More nuclear. Nvidia just backed a smarter solution. Most homes use 40% of their electrical capacity, with 60% sitting idle, every day, in millions of houses. The plan: Bolt 16 GPUs to the side of your....

💶 Steuerpolitik benachteiligt Strom zugunsten fossiler Energien* Ein aktueller Euronews‑Artikel hat meine Aufmerksamkeit...
22/04/2026

💶 Steuerpolitik benachteiligt Strom zugunsten fossiler Energien
* Ein aktueller Euronews‑Artikel hat meine Aufmerksamkeit geweckt.*

Angesichts steigender geopolitischer Risiken diskutiert die EU, die Besteuerung von Strom zu senken, um die Versorgungssicherheit zu erhöhen und die Energiewende zu beschleunigen.
(„Iran war sparks EU proposal to reduce tax on electricity and encourage green transition“, Euronews)

Was viele überraschen dürfte, ist, warum diese Diskussion überhaupt notwendig ist.
In weiten Teilen der EU — einschließlich Deutschlands — wird Strom deutlich stärker besteuert als fossile Energieträger.

Das wirkt zunächst widersprüchlich, ist aber das Ergebnis historischer Politikstrukturen:
➡️ Strom unterliegt einer dichten Schichtung von Steuern, Umlagen und Gebühren pro kWh
➡️ fossile Energieträger werden in der Regel enger und vorgelagert besteuert
➡️ diese Struktur basiert auf Annahmen aus einem völlig anderen Energiesystem

Deutschland verdeutlicht das besonders klar.

💥 Hierzulande werden Haushaltsstrompreise strukturell weit stärker durch Steuern, Umlagen und regulierte Abgaben geprägt als durch die eigentlichen Erzeugungskosten. Auf Kilowattstundenbasis trägt Strom eine deutlich höhere Steuer‑ und Abgabenlast als fossile Energieträger wie Erdgas oder Heizöl.
⚡ Während sich Strompreise aus vielen aufaddierten kWh‑Komponenten zusammensetzen,
🛢️ fallen bei fossilen Energien deutlich weniger kumulative Zuschläge an.

Das Ergebnis ist eine Verzerrung:
➡️ saubere, elektrifizierte Lösungen erfahren höhere fiskalische Reibung
➡️ fossile Energieträger bleiben künstlich wettbewerbsfähig
➡️ Preissignale wirken gegen die Ziele, die Politik eigentlich beschleunigen möchte.

👉 Genau diese Art von strukturellem Ungleichgewicht habe ich in meiner jüngsten dreiteiligen Serie zur Energieunabhängigkeit beschrieben.

Vor diesem Hintergrund geht es in der aktuellen EU‑Debatte nicht um die Subventionierung von Strom.

Es geht darum, eine Fehlanpassung zwischen heutigen energiepolitischen Zielen und überkommenen Steuerstrukturen zu korrigieren — zu einem Zeitpunkt, an dem Strom zentral für Dekarbonisierung, Resilienz und heimische Versorgungssicherheit ist.

Wenn Haushalte und KMU künftig auf Strom setzen sollen...
❗ darf er nicht der am stärksten belastete Energieträger sein!

📝 verfasst von Duane March

Teil 3 — Warum Solar + Speicher der Einstiegspunkt sind(und warum der Zeitpunkt gekommen ist)Im Teil 1 und im Teil 2 gin...
10/04/2026

Teil 3 — Warum Solar + Speicher der Einstiegspunkt sind
(und warum der Zeitpunkt gekommen ist)

Im Teil 1 und im Teil 2 ging es um Strukturen.

Fossile Energieträger setzen Verbraucher und Unternehmen systembedingt Risiken aus.
Erneuerbare Energien verändern diese Struktur, indem sie Kontrolle näher an den Ort des Verbrauchs verlagern.

Das führt zu einer praktischen Frage:
❓ Wo beginnt dieser Übergang konkret?
Für die meisten Haushalte und KMU ist die Antwort heute eindeutig.

Solar plus Speicher sind günstiger und zugänglicher als je zuvor.
Die Wirtschaftlichkeit von Solarenergie hat sich grundlegend verändert.

💥 Heute ist Solarstrom die kostengünstigste Möglichkeit für private Haushalte und KMU, Strom selbst zu erzeugen.

In vielen Regionen ist Eigenstrom bereits günstiger als Netzstrom – selbst ohne Förderungen.

Gleichzeitig sind Energiespeicher deutlich erschwinglicher geworden:
◾ Batterien sind günstiger und effizienter als noch vor wenigen Jahren
◾ Langzeitspeicher sind technisch ausgereift und entwickeln sich weiter

Zusammen bilden Solarerzeugung und Speicher den günstigsten Einstieg in eine teilweise Energieunabhängigkeit.

👉 Das ist eine wirtschaftliche Realität von heute.

Volle Unabhängigkeit ist keine Voraussetzung
Solar ergibt auch ohne vollständige Autarkie Sinn.

Schon teilweise Eigenerzeugung und Speicherung:
◾ reduzieren Preisschwankungen
◾ verbessern die Planbarkeit
◾ stabilisieren laufende Kosten

Gerade für KMU ist das entscheidend.

⚡ Energie ist nicht mehr nur ein variabler Kostenfaktor, sondern wird teilweise kalkulierbar – ein strategischer Vorteil.

Speicher machen günstige Energie verlässlich
☀️ Solar senkt Kosten.
🔋 Speicher verlängern den Nutzen.

Kurzzeitspeicher gleichen tägliche Schwankungen aus.
Langzeitspeicher erhöhen Resilienz über längere Zeiträume.

Es geht nicht darum, sich vom Netz zu lösen.
Es geht darum, Abhängigkeiten zu reduzieren und mehr Kontrolle über Energieeinsatz zu gewinnen.

Solar erzeugt -- Speicher bewahren.

Gemeinsam wird Energie von einem Marktrisiko zu einem strategischen Vermögenswert.

❗ Warum Abwarten heute keinen Sinn macht
Lange Zeit war Abwarten sinnvoll.
Diese Phase ist vorbei.

Heute besteht das größere Risiko darin, nichts zu tun – und vollständig von volatilen Märkten abhängig zu bleiben, obwohl bezahlbare und erprobte Alternativen verfügbar sind.

👉 Abschließender Gedanke
Die Energiewende wird oft politisch oder moralisch diskutiert.
In der Praxis geht es um:
◾Kostenkontrolle
◾Risikoreduzierung
◾und mehr Stabilität für Haushalte und KMU

Aktuelle Solar‑ und Speicherlösungen sind nicht das Endziel.

Aber sie sind heute der günstigste und praktikabelste Ausgangspunkt.

📝 Verfasst von Duane March

Teil 2 — Wie erneuerbare Energien die Gleichung verändern👉 In Teil 1 habe ich beschrieben, warum fossile Energieträger V...
09/04/2026

Teil 2 — Wie erneuerbare Energien die Gleichung verändern
👉 In Teil 1 habe ich beschrieben, warum fossile Energieträger Verbraucher und Unternehmen ihrer Natur nach verwundbar machen.

Nicht aus böser Absicht — sondern weil Öl und Gas globale Rohstoffe sind: weltweit gehandelt, weltweit bepreist und von wenigen Akteuren kontrolliert.

Das lässt uns mit einer praktischen Frage zurück:
❓ Gibt es ein Energiemodell, das Risiken reduziert, statt sie zu verstärken?
Genau hier verändern erneuerbare Energien die Gleichung.

Denken wir einmal so darüber nach:
➡️ Fossile Energien sind wie eine Wohnung mieten.
Man zahlt regelmäßig, aber der Preis kann sich jederzeit ändern — aus Gründen, die man selbst nicht beeinflussen kann. Man darf auch nur wenige Änderungen an der Wohnung vornehmen.

➡️Erneuerbare Energien sind näher am Wohneigentum.
Es gibt eine Anfangsinvestition, doch danach sinkt die Abhängigkeit von externen Preisschocks deutlich. Die Kosten verschwinden nicht — aber Planbarkeit und Kontrolle nehmen zu. Man darf auch Änderungen vornehmen, wie man es sich wünscht.

Allein dieser Wechsel verändert das Risikoprofil eines Energiesystems.
👉 Er erklärt auch, warum Länder wie China, die USA und Europa erneuerbare Energien massiv ausbauen — nicht aus Ideologie, sondern aus nüchterner Abwägung.

Das ist nicht ideologisch. Es ist Risikomanagement.

❗ Heimische Erzeugung reduziert Abhängigkeiten, stabilisiert Kosten und erhöht Resilienz.

Erneuerbare Energien schaffen keine vollständige Unabhängigkeit.
Aber sie reduzieren, wie stark man von globalen Märkten abhängig ist.

Der eigentliche Wandel ist daher kein Brennstoffwechsel
— sondern der Schritt vom Mieten von Energie hin zu mehr Eigentum und Kontrolle.

👉 In Teil 3 wird es konkret: Warum Solarenergie heute der sinnvollste Einstieg ist — und warum Warten keinen Vorteil mehr bringt.

📝 Verfasst von Duane March

🛢️Energie: Abhängigkeit ist Risiko. Unabhängigkeit ist Strategie.Dies ist der erste Teil einer 3‑teiligen Serie über Ene...
08/04/2026

🛢️Energie: Abhängigkeit ist Risiko. Unabhängigkeit ist Strategie.

Dies ist der erste Teil einer 3‑teiligen Serie über Energieunabhängigkeit
– nicht als politisches Schlagwort, sondern als Frage von Risiko, Kontrolle und Resilienz.

Teil 1 beleuchtet, warum fossile Energieträger Verbraucher und Unternehmen systembedingt verwundbar machen.

Die jüngste Eskalation im Persischen Golf hat uns erneut an etwas Unangenehmes, aber Vertrautes erinnert:
👉Unsere Energiesysteme sind nach wie vor stark geopolitischen Risiken ausgesetzt.

Steigen die Spannungen in wichtigen Öl‑ und Gasförderregionen, reagieren die Preise fast sofort – weltweit.

Nicht, weil die Versorgung plötzlich ausfällt, sondern weil Öl und Gas globale Rohstoffe sind.

Das hat konkrete Folgen:
◾Preise werden auf internationalen Märkten festgelegt
◾Politische Ereignisse weit entfernt beeinflussen lokale Energierechnungen
◾Selbst fördernde Länder können Verbraucher nicht vor Preisschwankungen schützen

* US‑amerikanische Öl‑ und Gasunternehmen gewähren US‑Verbrauchern keinen „nationalen Rabatt“.
* Europäische Produzenten schützen europäische Haushalte ebenso wenig.
👉Verbraucher und KMU sind immer Preisnehmer.

Hinzu kommt ein zweites strukturelles Problem:

Öl und Gas werden von einer relativ kleinen Anzahl großer Produzenten und Konzerne kontrolliert.

Diese erzielen Gewinne – teils erhebliche.

Doch diese Gewinne fließen nicht in einer Weise zurück, die Energiepreise für Haushalte oder kleine Unternehmen stabilisiert.
◾Der Wert ist zentralisiert.
◾Das Risiko ist verteilt.

Das ist keine moralische Bewertung.
👉Es ist eine strukturelle.

Solange Energie ausschließlich als globaler Rohstoff behandelt wird, bleiben Haushalte und Unternehmen Kräften ausgeliefert, die sie nicht beeinflussen können: geopolitische Schocks, unternehmensgetriebene Preispolitik, globale Marktvolatilität.

Die Krise im Persischen Golf hat diese Verwundbarkeit nicht verursacht.

Sie hat sie lediglich wieder sichtbar gemacht.

Und damit drängt sich eine naheliegende Frage auf:
Wie können Unternehmen und Privatpersonen zumindest einen Teil der Kontrolle über ihre Energiekosten zurückgewinnen?

👉 In Teil 2 geht es darum, wie erneuerbare Energien diese Gleichung grundlegend verändern
– nicht nur ökologisch, sondern strukturell.

📝 Verfasst von Duane March

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