Manuela Weinand Erfolgsspuren

Manuela Weinand Erfolgsspuren Erfolgsspuren- Ihr eigener Weg zum Erfolg
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Die teuerste Folge eines Fehlers ist manchmal das Schweigen.Eine Mitarbeiterin bemerkt, dass sie eine wichtige Informati...
03/09/2026

Die teuerste Folge eines Fehlers ist manchmal das Schweigen.

Eine Mitarbeiterin bemerkt, dass sie eine wichtige Information falsch weitergegeben hat. Eigentlich könnte sie sofort zu ihrer Führungskraft gehen. Doch sie zögert, prüft alles noch einmal und versucht zunächst, das Problem allein zu lösen.

Vielleicht schämt sie sich. Vielleicht fürchtet sie, andere zu enttäuschen oder künftig als weniger kompetent wahrgenommen zu werden.

Während sie nach einem Ausweg sucht, verstreicht Zeit. Weitere Entscheidungen werden auf Grundlage der falschen Information getroffen und aus einem korrigierbaren Fehler entsteht ein größeres Problem.

In solchen Situationen wird sichtbar, wie wichtig die Reaktion des Umfelds ist. Wer erwarten darf, dass zuerst zugehört und gemeinsam nach einer Lösung gesucht wird, kann früher sagen:
„Mir ist etwas passiert. Wir sollten uns das gemeinsam ansehen.“

Wie wird in deinem Arbeitsumfeld reagiert, wenn jemand einen Fehler offen anspricht?

Jemand erzählt dir von einem Fehler, erklärt jedes Detail und sucht nach den richtigen Worten. Der Blick weicht aus, und...
28/08/2026

Jemand erzählt dir von einem Fehler, erklärt jedes Detail und sucht nach den richtigen Worten. Der Blick weicht aus, und du spürst: Hier geht es gerade um mehr als um das, was passiert ist.

Trotzdem fällt der entscheidende Satz oft nicht:
„Ich schäme mich für diesen Fehler.“

Im Arbeitsalltag sprechen wir selten über Scham. Sie bleibt meist unsichtbar, obwohl sie beeinflussen kann, wie offen jemand mit einem Fehler umgeht. Auszusprechen, was hinter dem Zögern oder der Rechtfertigung steckt, braucht Mut – und kann zugleich entlasten.

Denn wenn ein Mensch seine Scham zeigt, verstehen viele von uns sehr genau, wie verletzlich sich dieser Moment anfühlt. Daraus kann ein Gespräch entstehen, in dem Verantwortung wieder möglich wird und Verbindung erhalten bleibt.
Vielleicht können wir in solchen Situationen etwas weniger schnell urteilen und etwas genauer hinhören. 💭

Wie würdest du reagieren, wenn jemand zu dir sagt: „Ich schäme mich für diesen Fehler“?

„Gut ist gut genug.“ ✅Im Arbeitsleben sagen wir diesen Satz oft mit voller Überzeugung. Schwieriger wird es, wenn wir se...
25/08/2026

„Gut ist gut genug.“ ✅

Im Arbeitsleben sagen wir diesen Satz oft mit voller Überzeugung. Schwieriger wird es, wenn wir selbst entscheiden müssen, ob eine Aufgabe wirklich fertig ist, eine Idee schon vorgestellt werden kann oder unsere Vorbereitung ausreicht.

Hinter dem Wunsch, etwas besonders gut zu machen, steckt manchmal auch die Suche nach Sicherheit. Wenn ich alles richtig mache, so die Hoffnung, biete ich wenig Anlass für Kritik. Wenn ich perfekt vorbereitet bin, erspare ich mir vielleicht den Moment, in dem ich mich bloßgestellt fühle.

Brené Brown beschreibt Perfektionismus als eine Art Schutzschild gegen Kritik, Ablehnung und Scham. 🛡️ Der Wunsch nach diesem Schutz ist sehr menschlich. Verlässlich ist er allerdings nicht, denn Fehler lassen sich nie vollständig verhindern und die Reaktionen anderer liegen nur begrenzt in unserer Hand.

Der Versuch, trotzdem alles abzusichern, kostet Kraft. Wir feilen weiter an Ergebnissen, die längst tragfähig sind, und sprechen Ideen oder Fehler später an, als es hilfreich wäre.

In solchen Momenten können zwei Fragen Klarheit schaffen:
„Was braucht es, damit meine Arbeit wirklich gut wird?“
„Versuche ich gerade, gute Arbeit zu leisten – oder unangreifbar zu werden?“

Wo fällt es dir schwer, „gut genug“ wirklich gelten zu lassen? Vielleicht bei einer Präsentation, einer wichtigen Entscheidung oder an einer ganz anderen Stelle im Arbeitsalltag. Teile deine Erfahrung gern in den Kommentaren. 💬

Ein Mitarbeitender steht in der Tür und sagt: „Hast du kurz Zeit? Mir ist ein Fehler passiert.“Vielleicht hörst du sofor...
21/08/2026

Ein Mitarbeitender steht in der Tür und sagt: „Hast du kurz Zeit? Mir ist ein Fehler passiert.“

Vielleicht hörst du sofort, dass ihm das Gespräch schwerfällt. Während er erklärt, was passiert ist, denkst du bereits an mögliche Folgen, an KundInnen oder an die zusätzliche Arbeit, die nun entstehen könnte.

Die eigene Verärgerung ist in diesem Moment verständlich. Gleichzeitig prägt deine erste Reaktion, wie offen das weitere Gespräch verlaufen kann.

Ein Satz wie „Danke, dass du es direkt ansprichst“ nimmt den Fehler nicht auf die leichte Schulter. Er würdigt, dass jemand Verantwortung übernimmt und frühzeitig das Gespräch sucht. Anschließend könnt ihr gemeinsam ansehen, was passiert ist und was jetzt gebraucht wird.

Fehlerkultur zeigt sich im Alltag oft sehr unspektakulär: in unserem Tonfall, in unseren Fragen und darin, ob ein Mensch das Gefühl bekommt, ehrlich sprechen zu können.

Welche erste Reaktion hat dir schon einmal geholfen, offen mit einem Fehler umzugehen?

17/08/2026

„Er hatte Angst, dem eigenen Anspruch nicht mehr gerecht zu werden.“

Der Fehler war passiert. Eigentlich wusste er, dass er jetzt darüber sprechen und Verantwortung übernehmen musste. Doch gleichzeitig beschäftigte ihn die Frage, was dieser Fehler über ihn und seine Arbeit aussagen könnte.

Würden die anderen nun an seiner Kompetenz zweifeln? Hatte er Vertrauen verspielt?
Wenn Scham ins Spiel kommt, betrachten wir einen Fehler manchmal nicht mehr als etwas, das uns passiert ist. Er fühlt sich plötzlich wie ein Urteil über uns selbst an. Das kann dazu führen, dass wir schweigen, uns zurückziehen oder versuchen, die Situation allein zu lösen.

Der innere Konflikt zwischen Verantwortung und Selbstschutz lässt sich lösen. Dafür hilft es, genauer hinzusehen: Was ist tatsächlich passiert? Wofür kann ich Verantwortung übernehmen? Und wie kann ich wieder ins Handeln kommen, ohne mich als Person infrage zu stellen?

In meinem neuen Blogartikel erzähle ich von einer Situation aus meiner Coachingpraxis. Sie zeigt, wie Scham nach einem Fehler wirkt und was dabei helfen kann, wieder offen und handlungsfähig mit der Situation umzugehen. Eine kompakte Checkliste unterstützt dich dabei, die Gedanken auf eine eigene Erfahrung oder auf die Führung von Mitarbeitenden zu übertragen.

🔎 Hier kannst du den vollständigen Artikel lesen und die Checkliste nutzen:
👉 https://manuela-weinand.de/r/6cf

Wann ist dir deine Arbeit zuletzt richtig gut gelungen?Denk einmal an eine konkrete Situation aus den vergangenen Tagen:...
14/08/2026

Wann ist dir deine Arbeit zuletzt richtig gut gelungen?
Denk einmal an eine konkrete Situation aus den vergangenen Tagen: Welche Aufgabe hast du übernommen? Was fiel dir dabei leicht? Und welche deiner Stärken konntest du einsetzen?

Solche Momente geben oft wertvolle Hinweise darauf, welche Tätigkeiten zu dir passen und unter welchen Bedingungen du deine Fähigkeiten besonders gut einbringen kannst. Vielleicht hattest du genügend Ruhe, konntest eigenverantwortlich entscheiden oder deine Erfahrung wurde an der richtigen Stelle gebraucht.

Gerade bei einer beruflichen Neuorientierung richtet sich der Blick schnell auf das, was sich verändern soll. Es lohnt sich ebenso, genauer hinzusehen, was bereits gut funktioniert und auch künftig einen Platz haben sollte.

Wenn du deinen eigenen Spuren weiter folgen möchtest, findest du in meinem Blogartikel drei Arbeitsblätter zu deinen Stärken, Erfolgen und Wünschen. Sie unterstützen dich dabei, erste Gedanken zu sortieren und klarer zu erkennen, was dir für deine berufliche Zukunft wichtig ist:

👉 https://manuela-weinand.de/blog/berufliche-neuorientierung-wenn-weitermachen-nicht-mehr-stimmig-ist

Welche Stärke konntest du bei deiner Arbeit zuletzt besonders gut einsetzen?

Sabine ist eine Frau, die viel bewegt. Menschen in ihrem Umfeld erleben sie als zupackend, zuverlässig und erfolgreich. Doch sie selbst spürt seit einiger Zeit, dass ihr bisheriger Weg nicht mehr richtig zu ihr passt. Nach außen funktioniert sie, innerlich sucht sie neue Orientierung. In diesem e...

Wenn du über eine berufliche Veränderung nachdenkst, scheint ein Stellenwechsel häufig die naheliegende Lösung zu sein. ...
31/07/2026

Wenn du über eine berufliche Veränderung nachdenkst, scheint ein Stellenwechsel häufig die naheliegende Lösung zu sein. Doch manchmal lohnt es sich, die aktuelle Situation noch einmal mit etwas Abstand zu betrachten.

Im Coaching prüfe ich mit meinen KundInnen deshalb nicht automatisch, wie sie ihr Unternehmen möglichst schnell verlassen können. Wir schauen ebenso darauf, was sich am bestehenden Arbeitsplatz verändern lässt und ob daraus wieder eine stimmige Perspektive entstehen kann.

Vielleicht braucht es ein offenes Gespräch über deine Aufgaben oder eine klarere Vorstellung davon, wie du dich im Unternehmen weiterentwickeln möchtest. Möglicherweise sind deine Kompetenzen bisher zu wenig sichtbar oder es gibt Gestaltungsmöglichkeiten, die noch nicht ausgeschöpft wurden.
Da passende neue Stellen derzeit nicht immer leicht zu finden sind, gehört auch die Arbeitsmarktsituation zu einer realistischen Betrachtung. Sie sollte jedoch nicht der einzige Grund sein, zu bleiben.

Bleiben kann eine eigenständige und langfristige Entscheidung sein – wenn du erkennst, dass deine aktuelle Stelle weiterhin zu dir passt oder sich so entwickeln lässt, dass du dort wieder gerne und mit einer klaren Perspektive arbeitest. 🌱
Was müsste an deinem Arbeitsplatz anders werden, damit du dich ganz bewusst für das Bleiben entscheiden könntest?

Ich freue mich auf deine Gedanken.

„Woran merken wir heute Abend, dass dieser Tag für dich erfolgreich war?“Mit dieser Frage beginne ich einen Coachingtag ...
31/07/2026

„Woran merken wir heute Abend, dass dieser Tag für dich erfolgreich war?“

Mit dieser Frage beginne ich einen Coachingtag sehr gern.
Sie bringt uns schnell zu dem Punkt, um den es wirklich geht: Was soll am Ende klarer sein? Welche Entscheidung soll vorbereitet werden? Und womit soll die KundIn nach Hause gehen?

Sabine ist die Hauptfigur meiner kleinen Blogserie zur beruflichen Neuorientierung. Im neuen Artikel begleite ich sie durch einen Coachingtag. Für sie bedeutet ein erfolgreicher Tag, besser einschätzen zu können, ob ein beruflicher Wechsel für sie stimmig ist, welche Tätigkeiten zu ihr passen könnten und welcher erste Schritt realistisch wäre.

Diese Ziele geben dem Tag eine klare Richtung. Denn ein Coaching darf neue Gedanken eröffnen und sich zugleich daran messen lassen, was daraus entsteht.
Gerade bei einem ganzen Coachingtag ist mir das wichtig: Zeit und Mittel sollen sinnvoll eingesetzt sein. Am Ende sollte die KundIn erkennen können, was sie gewonnen hat und wie es weitergeht.

Die Frage lässt sich übrigens auch gut auf ein wichtiges Gespräch oder eine Besprechung übertragen:
Woran würdest du erkennen, dass sich dieses Gespräch für dich wirklich gelohnt hat?

Wie Sabines Coachingtag weitergeht, kannst du im neuen Blogartikel nachlesen.
https://manuela-weinand.de/r/6cd

Lernen fühlt sich ganz anders an, wenn nicht nur der Stoff im Mittelpunkt steht, sondern auch die Frage, wie du innerlic...
26/07/2026

Lernen fühlt sich ganz anders an, wenn nicht nur der Stoff im Mittelpunkt steht, sondern auch die Frage, wie du innerlich gut durch diese Zeit kommst.

Theresa hat ihre Prüfungsvorbereitung diesmal anders gemacht, und es war eine Freude, sie dabei zu begleiten. Sie kam mit viel Energie ins Mini-Coaching, weil sie gemerkt hat: Ich kann mehr für mich tun, als nur weiterzulernen und zu hoffen, dass es schon irgendwie reicht.

Wir haben mit einer Situation begonnen, in der sie sich stark und sicher gefühlt hat. Dieses Gefühl hat sie noch einmal bewusst erinnert: Was war damals da? Wie hat sich diese Stärke im Körper angefühlt? Welche Farbe passt zu diesem Gefühl? Aus dieser Farbe ist ein kleiner Anker für ihren Lernplatz entstanden, sichtbar und greifbar, damit sie im Alltag leichter wieder Zugang zu ihrer eigenen Stärke findet.

Für innere Unruhe oder Momente, in denen der Kopf plötzlich leer wird, hilft ihr eine einfache Selbstregulationsübung: Atmen im Quadrat. Du atmest ein und zählst bis vier, hältst den Atem und zählst bis vier, atmest aus und zählst bis vier, hältst wieder und zählst bis vier. Ein paar Wiederholungen reichen oft, damit der Körper merkt: Ich bin sicher, ich darf ruhiger werden.

Wichtig war auch der Blick auf den Prüfungstag selbst. Wer soll vorher in deiner Nähe sein? Möchtest du noch einmal etwas lesen oder lieber spazieren gehen? Brauchst du Ruhe, Musik, Bewegung oder ein kurzes Gespräch? Je klarer du das vorher weißt, desto weniger musst du am Prüfungstag improvisieren.

Für die Lernplanung finde ich außerdem einen Rückwärts-Zeitplan sehr hilfreich. Du beginnst beim Prüfungstermin und planst von dort zurück: Welches Thema soll bis wann vorbereitet sein? Welche Wiederholungen brauchst du? Wo brauchst du Puffer?
So wird aus einer Prüfungsvorbereitung nicht automatisch eine leichte Zeit, aber sie bekommt mehr Struktur und mehr innere Sicherheit. Und genau das kann einen großen Unterschied machen. 🌿

👉 Vielleicht ist das auch für dich oder jemanden in deinem Umfeld hilfreich: Welche kleine mentale Vorbereitung würde dir vor einer wichtigen Situation guttun?

Was passiert eigentlich, bevor hier ein neuer Beitrag erscheint?Heute habe ich mich mit Virginia zusammengesetzt, die me...
22/07/2026

Was passiert eigentlich, bevor hier ein neuer Beitrag erscheint?

Heute habe ich mich mit Virginia zusammengesetzt, die meine Social-Media-Kanäle betreut. Gemeinsam haben wir den neuen Redaktionsplan entwickelt, Themen sortiert und überlegt, welche Fragen meine KundInnen zurzeit beschäftigen.

Ich schätze diesen Austausch sehr. Virginia bringt ihre Erfahrung als Content Creatorin und Social Media Managerin ein, während mir wichtig ist, dass meine Haltung und meine Art zu arbeiten in den Beiträgen spürbar bleiben. So entsteht nach und nach ein Plan, der Orientierung gibt und gleichzeitig Raum für aktuelle Themen lässt.

Nun steht der rote Faden für die nächsten Wochen – und wir freuen uns darauf, die Ideen mit Leben zu füllen. 😊

Gibt es ein Thema rund um berufliche Neuorientierung, das dich gerade besonders beschäftigt? Schreib es gern in die Kommentare.

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