gfw - Wirtschaftsförderung im Kreis Warendorf

gfw - Wirtschaftsförderung im Kreis Warendorf Wir fördern unternehmerisches Engagement und entwickeln den Kreis Warendorf als modernen Wirtschafts- und Lebensstandort weiter: www.gfw-waf.de

Die gfw ist Ansprechpartner für Unternehmen, die expandieren, sich umstrukturieren oder neu ansiedeln wollen. Innovationen sind der Schlüssel zu Wachstum und nachhaltigem Erfolg. Ob Standortwahl, Produktentwicklung oder Unternehmensmodernisierung - den Kunden der Wirtschaftsförderung steht ein Team von erfahrenen Beraterinnen und Beratern zur Seite. Die Angebote im Einzelnen:

Existenzgründung
Mit dem STARTERCENTER der gfw werden aus Ideen wachsende Unternehmen. Mit uns starten Sie in eine erfolgreiche Zukunft. Beratung und Förderung
Die gfw unterstützt und begleitet Ihr Unternehmen bei allen Fragestellungen. Wir lotsen Sie durch die Vielzahl der öffentlichen Förderprogramme vom Land NRW, vom Bund oder von der EU. Gewerbeimmobilien
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Duales Studium im MaschinenbauInformation bei GEA Westfalia Separator in Oelde am 8. September Das duale Studium mit der...
31/08/2026

Duales Studium im Maschinenbau

Information bei GEA Westfalia Separator in Oelde am 8. September

Das duale Studium mit der Kombination von Theorie und Praxis in Hochschule und Betrieb ist eine begehrte Ausbildungsvariante. Interessenten im Kreis Warendorf für den Fachbereich Maschinenbau, der hier bekanntlich zu den wichtigen Wirtschaftssektoren gehört, können sich darüber jetzt informieren.

Zusammen mit der Fachhochschule Münster und Unternehmen bietet das der Gesellschaft für kommunale Wirtschaftsförderung im Kreis Warendorf (gfw) zugeordnete Hochschul-Kompetenz-Zentrum eine spezielle Roadshow an (Motto: „talents for future“). Zum Programm gehört der nächste Unternehmensbesuch am Dienstag, 8. September, von 16 bis 18 Uhr in Oelde an der Werner-Habig-Straße 1 bei der GEA Westfalia Separator Group GmbH.

Das Hochschul-Kompetenz-Zentrum studieren & forschen e. V. (HOKO) wird getragen von Kommunen, Wissenschaft und Wirtschaft und vermittelt jungen Menschen die Möglichkeit, in der Region ihre Potenziale zu entwickeln und zu nutzen.

· Anmeldungen unter

21/08/2026

Fast hundert Unternehmen sind schon dabei

Bewerbungen für gfw-Label „Attraktiver Arbeitgeber Kreis Warendorf“ bis 3. September

Bei der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Warendorf (gfw) haben sich derzeit bereits knapp hundert Unternehmen für das Label „Attraktiver Arbeitgeber Kreis Warendorf 2026“ beworben. Anmeldeschluss ist am 3. September. Start war unter dem Motto „Bist du kreisverdächtig? – Arbeitgeberattraktivität als Wettbewerbsfaktor“ Ende Juni.

Unternehmen, die mit dem Label ausgezeichnet werden, bietet sich die Chance, ihre Stärken als Arbeitgeber sichtbar zu machen und neue Talente zu gewinnen. „Ein aktuelles Qualitätskriterium für die Vergabe des Labels ist die Resilienz eines Unternehmens, um Krisen, Veränderungen und Unsicherheiten erfolgreich zu bewältigen. Resiliente Unternehmen vermitteln als Arbeitgeber Sicherheit, Stabilität und Zukunft“, erläuterte gfw-Geschäftsführerin Petra Michalczak-Hülsmann.

Das Label wird in sechs Kategorien nach Unternehmensgröße zwischen einem bis neun Mitarbeitern und bis mehr als 500 vergeben. 36 Fragestellungen in fünf Themenfeldern sind maßgeblich: Aus- und Weiterbildung, Arbeitszeitgestaltung/New Work, Unternehmenskultur, Innovation/Digitalisierung/Kommunikation und Resilienz. Das Bewerbungsverfahren läuft digital und dauert nutzerfreundlich 30 bis 45 Minuten. Nach der Auswertung bis Anfang Oktober entscheidet eine siebenköpfige Fachjury über die Labelvergabe, die in einer öffentlichen Veranstaltung am 11. November geplant ist. 2025 hatten 67 Unternehmen die Anforderungen erfüllt und waren von Landrat Dr. Olaf Gericke ausgezeichnet worden. Jetzt haben sich bereits 97 für das Label beworben.

· Kontakt: Carina Eick, 02581/850586, [email protected] und Marina Dinkelborg, 02581 8505-87, [email protected]

23/07/2026

Was bei Hitze im Arbeitsschutz zu beachten ist

gfw-Veranstaltung mit Facharzt gibt Handlungsempfehlungen

Die nächste Hitzewelle kommt bestimmt, so dass rund 30 Gäste am Onlineformat der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Warendorf (gfw) zum Thema „Handlungsempfehlungen zum Arbeitsschutz bei Hitze“ am Donnerstag (23. Juli) zusammenfanden. „Hitzewellen sind bei uns und nicht nur im Süden Europas zu verorten“, sagte gfw-Geschäftsführerin Petra Michalczak-Hülsmann. Die Zunahme von Hitzeperioden nannte sie „eine reale Herausforderung, die bereits heute erhebliche gesundheitliche und wirtschaftliche Schäden verursacht.“

Die direkten betriebswirtschaftlichen Kosten eines einzelnen Hitzetages mit Tageshöchsttemperaturen ab 30 Grad Celsius betragen nach einem Bericht des Beratungsunternehmens Prognos AG in Deutschland rund 431 Mio. Euro. Davon entfallen rund 97 Prozent auf hitzebedingte Produktivitätsverluste. Ausfälle durch Krankheiten und Arbeitsunfälle verursachen Kosten in Höhe von etwa 13 Mio. Euro.

Dr. Leopold Lecheler, Facharzt für Allgemeinmedizin, Betriebsmedizin, Notfallmedizin und Flugmedizin aus Münster bezeichnete Hitze als Gefährdung, die keine höhere Gewalt sei und für Unternehmen Pflichten zur Beurteilung und zum Handeln bedeute. Temperaturen und körperliche Belastungen müssen nach seinen Worten konkret erfasst werden. Risikogruppen sind zu identifizieren, am besten unter Einschaltung des Betriebsarztes ohne Verletztung ärztlicher Schweigepflicht. Schließlich gehe es um konkrete Schutzmaßnahmen. Das Haftungsrisiko schließt bei Verstößen Geldbußen bis zu 30.000 Euro ein. Faustregel: Prüfung der Situation ab 26 Grad, Maßnahmen bei 30 Grad, Arbeitsräume mit dauerhaft über 35 Grad nicht mehr nutzbar.

Arbeitsschutz vor Hitze gewinnt also an Bedeutung für die Produktivität, Gesundheit und Sicherheit von Beschäftigten. Dafür gibt es auch öffentliche Förderprogramme, über die es ebenfalls von der gfw Informationen gibt. Wie aktuell das Thema bleibnt, zeigt der Blick auf die Wetterprognose. Ab Mitte kommender Woche sollen die Temperaturen im Kreis Warendorf wieder über die 30-Grad-Marke klettern.

Arbeitsschutz bei Hitze online am Donnerstag, 23. Juli Nach der Hitzewelle ist vor der Hitzewelle. Hohe Temperaturen wir...
17/07/2026

Arbeitsschutz bei Hitze online am Donnerstag, 23. Juli

Nach der Hitzewelle ist vor der Hitzewelle. Hohe Temperaturen wirken sich auf Produktivität, Gesundheit und Sicherheit von Beschäftigten aus, so dass der Arbeitsschutz an Bedeutung gewinnt. Daher veranstaltet die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Warendorf am kommenden Donnerstag, 23. Juli, von 10 bis 11 Uhr ein Online-Format unter dem Titel „Handlungsempfehlungen zum Arbeitsschutz bei Hitze“ mit Dr. Leopold Lecheler, Facharzt für Allgemeinmedizin, Betriebsmedizin, Notfallmedizin und Flugmedizin.

· Anmeldungen und weitere Informationen unter https://gfw-waf.de/veranstaltungen/aktuell-handlungsempfehlungen-zum-arbeitsschutz-bei-hitze/

Häufigere Hitzetage und die Zunahme von Hitzeperioden wirken sich messbar auf die Produktivität, die Gesundheit und die Sicherheit von Beschäftigten aus. Vor diesem Hintergrund gewinnt der Arbeitsschutz zunehmend an Bedeutung. […]

Kommunen arbeiten gemeinsam für die Wirtschaftsförderunggfw erläutert Verfahren für Label „Attraktiver Arbeitgeber“Das L...
08/07/2026

Kommunen arbeiten gemeinsam für die Wirtschaftsförderung

gfw erläutert Verfahren für Label „Attraktiver Arbeitgeber“

Das Label „Attraktiver Arbeitgeber Kreis Warendorf 2026“ stand im Mittelpunkt der aktuellen Konferenz der kommunalen Wirtschaftsförderer auf Einladung der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Warendorf (gfw). Geschäftsführerin Petra Michalczak-Hülsmann begrüßte begrüßte die Teilnehmer im Alten Rathaus der Stadt Warendorf und informierte gemeinsam mit Carina Eick über den Ende Juni gestarteten Wettbewerb um das Label. „Die Zusammenarbeit des Kreises und seiner 13 Städte und Gemeinden ist auch auf diesem Sektor wertvoll“, sagte Michalczak-Hülsmann. Die Themen „EmsWärme“ und „Gestaltung der Innenstadt“ mit einer Baustellenbesichtigung unter Führung des Warendorfer Ratsherrn Hubert Grobecker waren weitere Schwerpunkte der Zusammenkunft.

Beim Label „Attraktiver Arbeitgeber Kreis Warendorf 2026“ bietet sich Unternehmen die Chance, ihre Stärken als Arbeitgeber sichtbar zu machen und neue Talente zu gewinnen. Ein Qualitätskriterium für die Vergabe des Labels ist die Resilienz eines Unternehmens, um Krisen, Veränderungen und Unsicherheiten erfolgreich zu bewältigen. 2025 hatten sich mehr als hundert Unternehmen als „Attraktiver Arbeitgeber Kreis Warendorf“ beworben, 67 am Ende die Anforderungen erfüllt und waren von Landrat Dr. Olaf Gericke ausgezeichnet worden.

36 Fragestellungen in vier weiteren Themenfeldern sind maßgeblich: Aus- und Weiterbildung, Arbeitszeitgestaltung/New Work, Unternehmenskultur und Innovation/Digitalisierung/Kommunikation. Das Bewerbungsverfahren läuft digital und dauert 30 bis 45 Minuten am Bildschirm.
• Kontakt: Carina Eick, 02581/850586, [email protected] und Marina Dinkelborg, 02581 8505-87, [email protected]

30/06/2026

„Kein gekaufter oder geschenkter Preis“

gfw hat Verfahren für das Label „Attraktiver Arbeitgeber Kreis Warendorf 2026“ gestartet

Die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Warendorf (gfw) hat die Ausschreibung für das Label „Attraktiver Arbeitgeber Kreis Warendorf 2026“ gestartet. Unternehmen, die mit dem Label ausgezeichnet werden, bietet sich die Chance, ihre Stärken als Arbeitgeber sichtbar zu machen und neue Talente zu gewinnen. Start war unter dem Motto „Bist du kreisverdächtig? – Arbeitgeberattraktivität als Wettbewerbsfaktor“ am Dienstag (30. Juni) bei der Veka AG in Sendenhorst.

„Ein aktuelles Qualitätskriterium für die Vergabe des Labels ist die Resilienz eines Unternehmens, um Krisen, Veränderungen und Unsicherheiten erfolgreich zu bewältigen“, erläuterte gfw-Geschäftsführerin Petra Michalczak-Hülsmann. Unternehmensberater Prof. Dr. Gunter Olesch sagte: „Resiliente Unternehmen vermitteln als Arbeitgeber Sicherheit, Stabilität und Zukunftsfähigkeit.“ Bei allen wirtschaftlichen Herausforderungen dürfe nicht übersehen werden, dass es für den weit verbreiteten Missmut im Land („German Angst“) keinen überzeugenden Grund gebe. „Deutschland ist in Europa die stärkste und weltweit die drittstärkste Wirtschaftsmacht.“

Elke Hartleif, im Veka-Vorstand für Personal zuständig, hatte die rund 50 Teilnehmer zuvor begrüßt. Das Unternehmen hat im vergangenen Jahr an dem Wettbewerb teilgenommen und ist ausgezeichnet worden. „Das war ein großartiger Erfolg für unser Unternehmen und ist kein gekaufter oder geschenkter Preis“, sagte Elke Hartleif. 2025 hatten sich mehr als hundert Unternehmen als „Attraktiver Arbeitgeber Kreis Warendorf“ beworben, 67 am Ende die Anforderungen erfüllt und waren von Landrat Dr. Olaf Gericke ausgezeichnet worden.

Carina Eick und Marina Dinkelborg von der gfw stellten die Einzelheiten des Labels vor. Es wird in sechs Kategorien nach Unternehmensgröße zwischen einem bis neun Mitarbeitern bis mehr als 500 vergeben. 36 Fragestellungen in fünf Themenfeldern sind maßgeblich: Aus- und Weiterbildung, Arbeitszeitgestaltung/New Work, Unternehmenskultur, Innovation/Digitalisierung/Kommunikation und Resilienz. Das Bewerbungsverfahren läuft digital und dauert nutzerfreundlich 30 bis 45 Minuten. Die Bewerbungsphase endet am 30. September. Nach der Auswertung bis Anfang Oktober entscheidet eine siebenköpfige Fachjury über die Labelvergabe, die in einer öffentlichen V eranstaltung am 11. November geplant ist.

Attraktive Arbeitgeber üben nach Auffassung von gfw-Geschäftsführerin Michalczak-Hülmann eine hohe Anziehungskraft auf potenzielle Stellenbewerber aus und haben eine geringe Personalfluktuation. „Diese Anziehungskraft ist nicht nur für die Unternehmen und ihre Beschäftigten wichtig, sondern auch für die Region und die wirtschaftliche und soziale Zukunft des Kreises Warendorf.“

· Kontakt: Carina Eick, 02581/850586, [email protected] und Marina Dinkelborg, 02581 8505-87, [email protected]

Attraktive Arbeitgeber im Kreis Warendorf gesucht gfw vergibt Label – Start zur Erläuterung des Bewerbungsverfahrens am ...
22/06/2026

Attraktive Arbeitgeber im Kreis Warendorf gesucht

gfw vergibt Label – Start zur Erläuterung des Bewerbungsverfahrens am 30. Juni

Attraktive Arbeitgeber üben eine hohe Anziehungskraft auf potenzielle Stellenbewerber aus und haben eine geringe Personalfluktuation. Diese Anziehungskraft ist nicht nur für die Unternehmen und ihre Beschäftigten wichtig, sondern auch für die Region und die wirtschaftliche und soziale Zukunft des Kreises Warendorf. Die kommunale Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Warendorf (gfw) unterstützt diese Bemühungen seit Jahren kontinuierlich. In diesem Jahr wird das Label „Attraktiver Arbeitgeber Kreis Warendorf 2026“ ausgeschrieben. „Es kommt mehr denn je darauf an, bewährte Fachkräfte zu halten und neue zu gewinnen“, so gfw-Geschäftsführerin Petra Michalczak-Hülsmann.

Start des Bewerbungsverfahrens ist am Dienstag, 30. Juni, von 9 bis 10.30 Uhr im Welcome Center der Veka AG an der Dieselstraße 8 in Sendenhorst. Nach der Begrüßung durch Elke Hartleif, im Veka-Vorstand für Personal zuständig, werden Geschäftsführerin Michalczak-Hülsmann, Carina Eick und Marina Dinkelborg von der gfw das Bewerbungs- und Bewertungsverfahren für das Label „Attraktiver Arbeitgeber Kreis Warendorf 2026“ vorstellen und die Qualitätskriterien im Detail erläutern. Unternehmensberater Prof. Dr. Gunther Olesch wird bei dem Treffen über „Mut zur Zukunft – Resilienz als Unternehmenserfolg“ sprechen.

Das Label bietet Unternehmen die Chance, ihre Stärken als Arbeitgeber sichtbar zu machen und neue Talente zu begeistern. In Verbindung mit der Standortmarke „Hey! Kreis Warendorf – Verrat‘ uns dein Geheimnis“ können ausgezeichnete Unternehmen an Reichweite gewinnen und können sich unter dem Hashtag als Top-Arbeitgeber positionieren.

Die Teilnahme an der Labelausschreibung ermöglicht gerade kleinen und mittleren Unternehmen in der Region, ihre Arbeitgebermarke gezielt zu stärken. Dabei spielt die Unternehmenskultur eine zentrale Rolle. Aspekte wie Führungsstil, Arbeitsklima und gelebte Werte prägen nicht nur das Arbeitsumfeld, sondern beeinflussen auch entscheidend, wie attraktiv ein Unternehmen wahrgenommen wird.

· Anmeldungen unter:

Weitere Informationen: Carina Eick | [email protected] | 02521 8505 86

18/06/2026

Positive Signale der Weltwirtschaft im Kreis Warendorf erwartet

„Nullwachstum geht zu Ende“ – 7. Mittelstandskonferenz der gfw

Vertreter des Kreises, der Gemeinden, der Wirtschaft und Arbeit sind am Donnerstag (18. Juni) per Videoübertragung zur 7. Mittelstandskonferenz der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Warendorf (gfw) zusammengekommen. Die Konferenz ist zu Zeiten der Coronakrise begründet worden. Seitdem sind wirtschaftliche Schwierigkeiten und weltweite Krisen nicht weniger geworden. Es geht weiterhin um Handlungsstrategien zur Krisenabwehr im Sinne der mittelständisch geprägten Unternehmen und Arbeitsplätze, betonte Landrat und gfw-Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Olaf Gericke bei seiner Begrüßung der Eingeladenen aus Handel, Industrie, Handwerk, Landwirtschaft, Gewerbe, Gewerkschaften und Arbeitsagentur.

Landrat Dr. Olaf Gericke wies auf die vielen Herausforderungen für die deutsche Wirtschaft hin. Geopolitische Konflikte mit wirtschaftlichen Unsicherheiten setzen der Wirtschaft zu. Das deutsche Exportgeschäft ist weiter rückläufig, die Investitionskrise hält an. Zudem stagnieren privatwirtschaftliche Investitionen. „Wir im Kreis Warendorf sind wirtschaftlich vielfältiger aufgestellt und haben die Probleme noch nicht so stark zu spüren bekommen wie andere Regionen“, sagte der Landrat.

Gast der Mittelstandskonferenz war Dr. Marina Lütje, Volkswirtin und Analystin Makro Research der zu den Sparkassen gehörenden DekaBank. Trotz der bekannten Probleme bezeichnete sie positive Signale: Keine Nullzinspolitik mehr, Arbeitsmärkte nahe der Vollbeschäftigung, Aktienmärkte und Künstliche Intelligenz boomen, Inflation unter Kontrolle, Realeinkommen steigen, Unternehmen anpassungsfähig, Finanzmärkte konstruktiv. „Eine Rezession der Weltwirtschaft ist nicht in Sicht“, sagte sie. Mit dem Ende des Krieges zwischen USA und Iran gebe es neue hoffnungsvolle Zeichen. „Auch die deutsche Wirtschaft berappelt sich, das Nullwachstum neigt sich dem Ende zu“, sagte Lütje. Aber die Attraktivität des Standortes Deutschland sei „immer noch nicht auf dem Level, dass die Unternehmen durchstarten.“ Aktionäre können sich laut Lütje auf steigende Kurse freuen, sofern die Weltwirtschaft rund läuft. Das werde auch in Prognosen für den deutschen Leitindex DAX deutlich, da die dort gelisteten Großunternehmen 80 Prozent ihres Umsatzes außerhalb Deutschlands tätigen. Für Aktien und Rentenpapiere blieben allerdings diversifizierte Anlagen sinnvoll.

Eine spannende Frage bleibt aus Sicht von Peter Scholz, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Münsterland Ost, „wie wir die positiven Zeichen der Weltwirtschaft in den Kreis Warendorf bekommen.“ Beckums Bürgermeister Michael Gerdhenrich wies darauf hin, dass die positiven Wirtschaftssignale in Deutschland noch durch die allseits für erforderlich gehaltenen politischen Reformen verstärkt werden könnten. Zu seiner Frage nach der wirtschaftlicher Zukunftsstruktur gab Referentin Lütje den Rat, Dienstleistungen und Technologie nicht zu vernachlässigen. Aus Sicht von Joachim Fahnemann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Ahlen-Münster, gibt es im Kreis Warendorf zwar Belastungen des Arbeitsmarktes, aber keine generell krisenhafte Entwicklung. Aus Handwerk und Industrie war von rückläufigen Auszubildendenzahlen zu hören, nicht aber von weniger Ausbildungsbetrieben.

Landrat Gericke und gfw-Geschäftsführerin Petra Michalczak-Hülsmann kündigten die 8. Mittelstandskonferenz bereits für die zweite Jahreshälfte an, um vor allem von Unternehmern zu erfahren, ob und wie die positiven Weltwirtschaftszeichen im Kreis Warendorf ankommen.

Schnuppervorlesung und Betriebsbesuch inklusive Roadshow zum dualen Studium im Maschinenbau Das duale Studium mit der Ko...
12/06/2026

Schnuppervorlesung und Betriebsbesuch inklusive

Roadshow zum dualen Studium im Maschinenbau

Das duale Studium mit der Kombination von Theorie und Praxis in Hochschule und Betrieb ist eine begehrte Ausbildungsvariante. Interessenten im Kreis Warendorf für den Fachbereich Maschinenbau, der hier bekanntlich zu den wichtigen Wirtschaftssektoren gehört, können sich darüber jetzt informieren.

Zusammen mit der Fachhochschule Münster und den Unternehmen Münstermann, Gea und Veka bietet das der Gesellschaft für kommunale Wirtschaftsförderung im Kreis Warendorf (gfw) zugeordnete Hochschul-Kompetenz-Zentrum eine spezielle Roadshow an (Motto: „talents for future“). Dabei kann man die FH, Professoren- wie Studentenschaft kennenlernen und an einer Schnuppervorlesung teilnehmen. Zum Programm gehören auch Unternehmensbesuche, in denen Arbeitsplätze auf Interessenten warten, und zwar jeweils von 16 bis 18 Uhr am

· Mittwoch, 1. Juli, in Telgte an der Lengericher Straße 22 bei der Bernd Münstermann GmbH & Co. KG
· Dienstag, 8. September, in Oelde an der Werner-Habig-Straße 1 bei der GEA Westfalia Separator Group GmbH
· Donnerstag, 1. Oktober, in Sendenhorst an der Dieselstraße 8 bei der VEKA AG


Das Hochschul-Kompetenz-Zentrum studieren & forschen e. V. (HOKO) wird getragen von Kommunen, Wissenschaft und Wirtschaft und vermittelt jungen Menschen die Möglichkeit, in der Region ihre Potenziale zu entwickeln und zu nutzen.

· Anmeldungen unter www.hoko-waf.de/workshops

// Events & Workshops

Antworten zur Künstlichen Intelligenz im Colani-Truck Zu einer exklusiven Live-Demonstration Künstlicher Intelligenz im ...
09/06/2026

Antworten zur Künstlichen Intelligenz im Colani-Truck

Zu einer exklusiven Live-Demonstration Künstlicher Intelligenz im Colani-Truck hat die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Warendorf (gfw) eingeladen. Am kommenden Montag (15. Juni) zeigt Stefan Krupp, Senior Consultant Simulation der d.u.h. Group, in praxisnaher Atmosphäre, wie KI-gestützte Simulationen Unternehmen in Konstruktion, Entwicklung und Produktion unterstützen können. Anhand konkreter Anwendungsbeispiele gibt es für Unternehmen Einblicke in moderne Simulationsverfahren und deren Potenziale für den betrieblichen Einsatz. Der Colani-Truck wird auf dem Freigelände der Kreishandwerkerschaft Steinfurt/Warendorf in Beckum an der Straße des Handwerks 1 stehen.

Im Mittelpunkt geht es um diese Fragestellungen:

· Wie können Entwicklungszeiten durch den Einsatz von Simulationen verkürzt werden?
· Welche Möglichkeiten bestehen, Kosten in Entwicklungs- und Produktionsprozessen zu reduzieren?
· Wie lassen sich Fehlerrisiken frühzeitig erkennen und minimieren?
· Welchen Beitrag leisten KI-gestützte Simulationen zur Steigerung von Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit?

Im Anschluss an die fachlichen Impulse besteht die Möglichkeit zum persönlichen Austausch mit dem Referenten und zur Diskussion individueller Anwendungsfälle und Fragestellungen der Unternehmen.

Für die Teilnahme sind Zeiten zu nutzen von 8.45 bis 10 Uhr, 9.45 bis 11 Uhr, 11 bis 12.15 Uhr und 13.45 bis 15 Uhr.

· Anmeldungen zum Truck unter: www.gfw-waf.de/veranstaltungen

Adresse

Vorhelmer Str . 81
Beckum
59269

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