WestBerlinerJunX - Entstehung einer Idee
Der Name „WestBerlinerJunX“ kam Fuad Musa, dem Gründer der Westberlinerjunx mir als junger Kerl, als er eigene Texte schrieb und diese in seiner Schublade versteckte, um die eines Tages mal als Rapper zu veröffentlichen. Seine Texte waren immer politisch und sehr persönlich, geschrieben mit Herz und einer Menge Wut. Da wir als ehemalige WestBerlinerJunX i
nnerhalb der Mauer groß geworden sind und keinen Rassismus wegen unserer Hautfarbe, Wurzel oder Religion untereinander erfahren haben, waren unsere Differenzen eher halbstarker Natur. Gruppen bildeten sich in den Bezirken von West-Berlin nach dem Mauerfall. Trotzdem hielt die Gruppe auf der Straße zusammen, wenn Faschos zu sehen waren. Sie verteidigten ihren Kiez und hatten jedoch alle etwas gemeinsam. Das Motto war: „Keine Chance den Faschos auf unseren Straßen, S-Bahn, U-Bahn und Bussen !! Da gab es sofort eine mechanische Belehrung. So hielten Sie zusammen und hatten den Ursprung ihres Kiezes als Kinder und Jugendliche vor der Mauer kennen gelernt. Sie kannten die Mauer Bunt, bekritzelten und besprühten die Mauer von Lichtenrade bis Zehlendorf, von Kreuzberg bis Wedding. Sie kannten keinen Unterschied, nur unsere Wurzel des West Berliners, indem ALLE ein eigenes Feeling spürten. Was Fuad Musa betrifft kapselte er sich irgendwann von diesen Gruppen ab und zog sein eigenes Ding durch. Früh sah er, dass er keinen Bock auf Kopfschmerzen hatte. Das Feeling jedoch hat ihn nie wirklich losgelassen und so wurde die IDEE der WestBerlinerJunx gegen Rechts, Rassismus, Islamophobie und Antisemitismus geboren. Heute sind WIR ein funktionierendes Team und laden euch ALLE ein unser LABEL gegen Rassismus zu unterstützen. Auch wird ein gleichnamiger Verein gegründet zu dem WIR jeden der GEGEN Menschenverachtende Politik ist Mitglied zu werden !