13/10/2026
Wer im hybriden Arbeitsmodell öfter im Büro ist, wird auch öfter bedacht.
Bei Aufgaben, bei Lob, bei Beförderungen.
Dafür gibt es einen Namen: Proximity Bias.
Er war eines der Themen, als LEADING MIND Johanna Bath am 1. Oktober beim Next Generation Network von MSD Deutschland in München zu Gast war.
Ihr Thema: Wie bleiben wir stabil, wenn um uns herum alles in Bewegung ist?
Sie stellte die Frage: Wann habe ich mich zuletzt richtig bewegt gefühlt, im positiven wie im negativen Sinn? Bewegung ist weder gut noch schlecht. Wir brauchen sie sogar. Die Frage ist, was sie mit uns macht.
Stressoren lassen sich nicht immer steuern. Unsere Reaktion darauf schon eher. Genau dort setzt Resilienz an, also die Fähigkeit, nach Belastung wieder auf die Beine zu kommen.
Dafür braucht es Selbstführung an zwei Stellen.
Bei mir selbst: das eigene Stresslevel aktiv steuern.
Im Team: Rahmenbedingungen schaffen, in denen alle stabil bleiben. Die Arbeitslast fair verteilen. Nach Projektspitzen bewusst entlasten. Ständige Erreichbarkeit nicht zum Ideal machen.
Und im hybriden Arbeiten alle im Blick behalten, egal wo sie gerade sitzen. Denn wer übersehen wird, steht unter anderem Druck als jemand, der gesehen wird.
Nach dem Vortrag wurden die Gespräche erst richtig spannend, trotz Oktoberfest vor der Tür.
Danke an das MSD Deutschland Next Generation Network für die Einladung und den offenen Austausch!
Holt euch Johanna Bath auf eure Bühne - über Leading Minds.