Kulturerbenetz

Kulturerbenetz Berlin verfügt über ein sehr reiches und vielseitiges Erbe an Geschichte und Baukultur. Juristen, Architekten, Designer, Journalisten etc.).

Das KulturerbeNetz.Berlin (KENB) setzt sich für den Erhalt der vielfältigen Berliner Denkmallandschaft ein und bündelt dabei die Kräfte unterschiedlichster zivilgesellschaftlicher Initiativen aus dem Bereich der Denkmalpflege und Vermittlung. Einige Bauten, Anlagen und Kulturgüter stehen bereits unter Denkmalschutz, andere sind von schleichendem Verfall oder auch von Abriss- oder Umbauplänen bedro

ht. Unabhängig davon, ob es sich um Denkmäler oder akut gefährdete, erhaltenswerte Anlagen oder Kulturgüter handelt – oft sind es denkmalbegeisterte Berliner Bürger/innen, die sich aktiv um die Unterschutzstellung, die publikumsnahe und fachspezifische Vermittlung und/oder den praktischen Erhalt vor Ort kümmern. Als Vertreter der Zivilgesellschaft nehmen sie damit eine wichtige Rolle ein, ohne aber selbst von einer übergeordneten Lobby vertreten zu werden. Um Kräfte zu bündeln und Knowhow auszutauschen sowie um die Öffentlichkeit und Politik stärker zu sensibilisieren, haben sich deshalb (Stand Juni 2021) rund 30 zivilgesellschaftliche Initiativen zusammengeschlossen:
http://www.kulturerbenetz.berlin/mitglieder/

Sie leisten einen wichtigen Beitrag für einen nachhaltigen und sozialen Umgang mit dem kulturell-gesellschaftl. Erbe Berlin-Brandenburgs und treten für eine engagierte Denkmalpolitik ein. Im Rahmen der Gründung wurden gemeinsam Grundlagen und politische Forderungen erarbeitet, die bei einem Festakt im Rathaus 2018 medienwirksam übergeben wurden:
http://www.kulturerbenetz.berlin/profil/

Aktuell erarbeitet das KulturerbeNetz die Veröffentlichung einer Roten Liste, die den bedrohten Baubestand in einer Datenbank erfasst und anhand von Karten, Fotos und schematisierten Infos in Kürze öffentlich zugänglich machen wird. Für Recherche, Eingabe und Ausbau der Roten Listen werden aktuell noch Gebiets- und Objekt-Paten gesucht. Nähere Infos finden interessierte und Journalist/innen unter:
http://www.kulturerbenetz.berlin/rubrik-rote-liste/

KuIturerbeNetz.BerIin wurde als offenes Netzwerk gleichberechtigter Partner ins Leben gerufen, plant aber in Kürze auch die Gründung eines die Arbeit des Netzwerks flankierenden Fördervereins. Ziel ist es so zusätzlich auch als juristische Person auftreten zu können um etwa auch Klagen einreichen oder selbsttätige Fördermittel-Akquise betreiben zu können. Das KulturerbeNetz.Berlin ist in Arbeitsgruppen organisiert, die regelmäßig zusammentreffen, projektspezifisch und arbeitsteilig vorgehen:
http://www.kulturerbenetz.berlin/kontakt/arbeitsgruppen/

Hier freuen wir uns über tatkräftige Neuzugänge. Besonders wertvoll sind Vertreter/innen bestimmter Fachgruppen, die bereit sind, unentgeltlich ihr Knowhow einzubringen und weiterzugeben (z.B. Dies kann im Rahmen projektspezifischer Mitarbeit, unentgeltlicher Beratungstätigkeit, freiwilligen Spenden, Fachvorträge, Tourangeboten oder der Erstellung von Wissens-Kompendien geschehen, vgl. etwa:
http://www.kulturerbenetz.berlin/knowhow/

Jetzt anmelden: 7.-9. Mai Konferenz und ExkursionenMATERIALITY AND COLOR IN MODERNIST ARCHITECTUREFrom Science to Everyd...
28/04/2026

Jetzt anmelden: 7.-9. Mai
Konferenz und Exkursionen
MATERIALITY AND COLOR IN MODERNIST ARCHITECTURE
From Science to Everyday Heritage Conservation Practice

Vom 7. bis 9. Mai 2026 findet die Internationale Konferenz "Materiality and Color in Modernist Architecture" im Alwin-Brandes-Saal (Alte Jakobstraße 149, Berlin) der Architektenkammer Berlin statt. Damit soll eine Brücke geschlagen werden zwischen den wissenschaftlichen Erkenntnissen und dem allt....

Di, 28.4., 19 Uhr im Rathaus CharlottenburgVortrag & Diskussion -> DENKMALSCHUTZ: WOZU?Der Denkmalbeirat des Bezirks Cha...
24/04/2026

Di, 28.4., 19 Uhr im Rathaus Charlottenburg
Vortrag & Diskussion -> DENKMALSCHUTZ: WOZU?

Der Denkmalbeirat des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf lädt ein, anhand von vier Fallbeispielen eine Bilanz zu ziehen und zu fragen, wie es um den Denkmalschutz steht, wo Probleme oder auch Potentiale liegen.

Zu dem Stand der Denkmalpflege referiert Andreas Barz, Vorstand der Studentendorf Schlachtensee eG und Mitglied unserer Arbeitsgruppe der "Roten Liste bedrohter Bauten" in Berlin.

Veranstaltungsort:
Festsaal Rathaus Charlottenburg,
Otto-Suhr-Allee 100

Mehr Infos unter:
https://kulturerbenetz.berlin/veranstaltungen/?eventDisplay=next

JOUR FIXE 23.4., 18.00 Uhr @ IBZ Wiesbadener Str.ACHTUNG: Der Termin sollte ursprünglich im Nicolaihaus stattfinden und ...
21/04/2026

JOUR FIXE 23.4., 18.00 Uhr @ IBZ Wiesbadener Str.

ACHTUNG: Der Termin sollte ursprünglich im Nicolaihaus stattfinden und musste kurzfristig ins IBZ in der Wiesbadener Str. 18 verlegt werden. Per ÖPNV empfiehlt sich die U3 bis Rüdesheimer Platz.

Offen für alle Interessierten, aber wegen der Zugangssituation ist pünktliches Erscheinen günstig: Unser alle zwei Monate stattfindender Jour fixe des KulturerbeNetz.Berlin. Am Donnerstag wie gewohnt in den Räumen der Deutschen Stiftung Denkmalschutz im Nicolaihaus in der Brüderstraße 13 in Mitte unweit des Spittelmarkts. Hier kann jede/r seine Themen mitbringen ...

Auch vorzumerken: Unsere drei nächsten Online-Talks der Anti-Abriss-Allianz sowie weitere Veranstaltungshinweise unter: https://kulturerbenetz.berlin/veranstaltungen/?eventDisplay=next

KULTURERBENETZ @ MOPO vom 21.3.2026In der aktuellen, am Kiosk erhältlichen Wochenendausgabe der Berliner Morgenpost vom ...
21/03/2026

KULTURERBENETZ @ MOPO vom 21.3.2026
In der aktuellen, am Kiosk erhältlichen Wochenendausgabe der Berliner Morgenpost vom 21. März 2026 wird das KulturerbeNetz.Berlin vorgestellt. Im Gespräch mit Redakteurin Miriam Schaptke, schildern Elisabeth Ziemer, Andreas Barz und Ben Buschfeld die Themen, die uns als Netzwerk bewegen. Auch der Ort des Interviews ist gut gewählt ...

Weitere Informationen unter:
https://kulturerbenetz.berlin/portraet-in-morgenpost/

VERANSTALTUNGS-TIPPS: 5 Vorträge im MärzAm 5. März ist KulturerbeNetz-Mitglied Andreas Barz zu Gast in den Räumen von De...
02/03/2026

VERANSTALTUNGS-TIPPS: 5 Vorträge im März

Am 5. März ist KulturerbeNetz-Mitglied Andreas Barz zu Gast in den Räumen von Denk mal an Berlin e.V. und spricht über die ehem. FDJ-Aussbildungsstätte in

Am 6. und am 12. März werden zwei Ausstellungen gezeigt, die sich aus Anlass des 100-jährigen Geburtstages mit der zum UNESCO-Welterbe zählenden und ihrer Geschichte beschäftigen. Beide wurden von dem vor Ort wohnenden und auch fürs KulturerbeNetz tätigen und Gestalter Ben Buschfeld erstellt. Beide Vernissagen werden von einem ins Thema einführenden Vortrag begleitet.

Die am 6.3.2026 eröffnende Ausstellung ist Auftakt einer Veranstaltungsreihe der VHS Neukölln, zu der mehrere Vorträge und Führungen gehören.

Am 28.3. im Schloss Britz wird der dortige Kurator Christian Mayrock gemeinsam mit Buschfeld anhand von Schloss Britz, dem nah gelegenen mietbaren Museum TAUTES-HEIM und den Idealen Bruno Tauts über die Abkehr von tradierten Wohn- und Einrichtungsformen zu Beginn des 20. Jahrhunderts sprechen.

Bei einem weiteren Vortrag am 19.3. geht es um Leben und Werk von Berlins erstem freischaffenden Gartenarchitekten , der zwar keine Entwürfe für Britz, dafür aber für zwei andere der welterbe-siedlungen fertigte ...

Mehr Informationen auf KulturerbeNetz:

6 Veranstaltungen gefunden. Eigene Terminhinweise senden Sie bitte an [email protected]. 5. März | 18:00 - 20:00 Vortrag zu Bogensee Geschäftsstelle Denk mal an Berlin e.V. Kantstr. 106, 10627 Geschäftsstelle, Berlin Bogensee – Ort zweier deutscher Diktaturen, Vortrag von Andreas Barz Donners...

Do, 26.2.2026// 14 bis 14:45 Uhr: AAA Online-Talk > INDUSTRIEKULTUR ALS RESSOURCEDie vom KulturerbeNetz.Berlin mit gegrü...
25/02/2026

Do, 26.2.2026// 14 bis 14:45 Uhr:
AAA Online-Talk > INDUSTRIEKULTUR ALS RESSOURCE

Die vom KulturerbeNetz.Berlin mit gegründete und unterstützte Anti-Abriss-Allianz veranstaltet eine regelmäßig Online Talk-Reihe. In 45-Minuten-Formaten stellen Partner/-innen der Allianz ihre Themenschwerpunkte rund um die Bauwende vor und diskutieren sie gemeinsam mit Gästen. Karsten Feucht, der nächste Gast dort, gehört auch zu den aktivsten Mitstreitern im KulturerbeNetz und spricht über Industriekultur als Ressource. Interessierte sind herzlich eingeladen

Alle Infos
https://kulturerbenetz.berlin/veranstaltung/aaa-online-talk/

Weitere Veranstaltungstipps
https://kulturerbenetz.berlin/veranstaltungen/?eventDisplay=next

Eigene Terminhinweise senden Sie bitte an [email protected]. « Alle Veranstaltungen AAA-Online-Talk 26. Februar | 14:00 – 15:00 Die vom KulturerbeNetz.Berlin mit gegründete und unterstützte Anti-Abriss-Allianz veranstaltet eine regelmäßig Online Talk-Reihe. In 45-Minuten-Formaten stellen Par...

BRAND IM DENKMAL-AREAL BOGENSEEBei einem am 21. Januar 2026 ausgebrochenen Großbrand wurden weite Teile des denkmalgesch...
22/01/2026

BRAND IM DENKMAL-AREAL BOGENSEE
Bei einem am 21. Januar 2026 ausgebrochenen Großbrand wurden weite Teile des denkmalgeschützten Hauptgebäudes der FDJ Jugendhochschule Bogensee in der nordwestlich von Berlin gelegenen Gemeinde Wandlitz zerstört.

Der Brand des, in der Roten Liste vom KulturerbeNetz.Berlin als "bedroht" eingestuften, Areals führte unter anderem zum Einbruch der Dachkonstruktion des Hauptgebäudes sowie zu starken Schäden im Bereich des Lesesaals.
https://kulturerbenetz.berlin/rote-liste-objekt/?id=65

Laut einer Nachricht des rbb konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden, bevor er auf die Seitenflügel übergreifen konnte. Die ehemalige Goebbels-Villa auf dem Areal war vom Brand offenbar nicht betroffen. Die Brandursache ist bislang (Stand 22.1.2026) noch ungeklärt.
https://www.tagesschau.de/inland/regional/brandenburg/bogenseeareal-wandlitz-grossbrand-100.html

Ob das Areal – wie aus den Kreisen des KulturerbeNetz mit unterstützt – geeignet nachgenutzt werden kann oder lieber, wie ebenso verschiedentlich gefordert, abgerissen und renaturiert werden sollte, war umstritten. Seit 2024 wurde eine Perspektivstudie zu dem Bogensee-Areal gestartet.
https://www.nationale-staedtebauprojekte.de/NPS/SharedDocs/Projekte/DE/2024/wandlitz-BB-bogenseeareal.html



Foto: Screenshot rbb-Nachrichten

AAA ONLINE-TALK: Do, 22.1.2026 / 16:00 UhrZurück im Neuen Jahr: Die nächste Ausgabe unserer Online-Talk-Reihe in der Ant...
19/01/2026

AAA ONLINE-TALK: Do, 22.1.2026 / 16:00 Uhr

Zurück im Neuen Jahr: Die nächste Ausgabe unserer Online-Talk-Reihe in der Anti-Abriss-Allianz.de – schaltet euch gerne am Do dazu, wenn Martin Maleschka uns einige Einblicke in die Baukunst der DDR und deren nicht immer einheitliche Wertschätzung gibt. Das Gespräch, moderiert von Karin Berkemann (moderneREGIONAL)

Die Online-Veranstaltung ist kostenfrei und ohne Anmeldung für alle Interessierten hier zugänglich: https://kulturerbenetz.berlin/veranstaltung/aaa-online-talks/

Bild: Chemnitz, Stadthalle und Kongresshotel, originale Zimmerausstattung des Hotels, Foto: Martin Maleschka

Die Anti-Abriss-Allianz für Umbaukultur (AAA) setzt ihre digitale Veranstaltungsreihe „Unterwegs zum Abrissmoratorium 2....
13/01/2026

Die Anti-Abriss-Allianz für Umbaukultur (AAA) setzt ihre digitale Veranstaltungsreihe „Unterwegs zum Abrissmoratorium 2.0“ fort.

An den folgenden Terminen stellen Partner/innen der Allianz in 45-minütigen Formaten ihre Themenschwerpunkte rund um die Bauwende vor und diskutieren diese gemeinsam mit Gästen. Interessierte sind herzlich eingeladen.

Termine:

22. Januar 2026, 16:00–16:45 Uhr:
Nicht für Selbstabholer – baugebundene Kunst der späten DDR-Zeit

29. Januar 2026, 14:00–14:45 Uhr:
Das Genossenschaftsmodell als Abrissvermeider

26. Februar 2026, 13:00–13:45 Uhr:
Schlafende Dinosaurier erwecken – Industriekultur als Ressource

Mehr Infos und Zoom-Zugangsdaten:

Talk-Reihe zur Bauwende In der digitalen Veranstaltungsreihe „Unterwegs zum Abrissmoratorium 2.0“ der Anti-Abriss-Allianz für Umbaukultur (AAA) will die AAA mit allen Interessierten gute Anti-Abriss-Argumente aus den Feldern Soziales, Umweltschutz und Kulturerbe sammeln. In 45-Minuten-Formaten ...

Weiterleitung der PRESSE-MELDUNG von SEZ FÜR ALLE vom 18.12.2025=====================Berlin, 18.12.25SEZ in Gefahr: Erne...
19/12/2025

Weiterleitung der PRESSE-MELDUNG
von SEZ FÜR ALLE vom 18.12.2025

=====================

Berlin, 18.12.25

SEZ in Gefahr: Erneute Abrissarbeiten trotz offener Debatte – Wir fordern Abrissmoratorium und Offenlegung der WBM-Studie

Mit großer Sorge und scharfer Kritik reagieren wir auf die laufenden Abrissarbeiten im Außenbereich des Sport- und Erholungszentrums (SEZ), die am 17.12.2025 wieder aufgenommen wurden. Kurz vorher am 12.12.2025 verkündete die Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte (WBM) den „erfolgreichen“ Abschluss ihrer Machbarkeitsstudie für das SEZ-Areal. Was jedoch weiterhin fehlt, ist die Grundlage für eine sachliche und demokratische Diskussion: Die Machbarkeitsstudie selbst liegt der Öffentlichkeit bislang nicht vor.

Wir fordern daher ausdrücklich einen sofortigen Stopp der laufenden Abrissarbeiten und eine Offenlegung der vollständigen Machbarkeitsstudie!

Wir kritisieren, dass die Machbarkeitsstudie ausschließlich unter der Prämisse eines kompletten Abrisses des SEZ erstellt wurde. Alternativen waren bislang von vornherein ausgeschlossen. Ein solches Vorgehen halten wir für fachlich unzureichend und politisch inakzeptabel!

Unbeantwortet bleiben zentrale Fragen:
- Welche konkreten Sport- und Freizeitnutzungen sollen tatsächlich entstehen?
- Welche Kosten entstehen durch Abriss, Neubau und Gesamtentwicklung – und wer trägt sie?

Wir fordern eine alternative Machbarkeitsstudie, die den Erhalt, die Sanierung und die Wiederinbetriebnahme des SEZ ernsthaft untersucht. Eine solche Studie kann zeigen, dass der Erhalt:
- technisch möglich ist, da die Tragwerksstruktur grundsätzlich erhaltungsfähig ist und flexible Nutzungen erlaubt,
- wirtschaftlich darstellbar, da Sanierungskosten deutlich unter Abriss- und Neubaukosten liegen,
- klimapolitisch geboten, weil der Erhalt erhebliche Mengen grauer Energie spart und Abriss/Neubau deutlich höhere CO₂-Emissionen verursachen,
- und gesellschaftlich notwendig ist, da das SEZ jahrzehntelang eine einzigartige, niedrigschwellige Sport- und Freizeitgroßanlage mit gesamtstädtischer Bedeutung war.

Der Erhalt des SEZ wäre ein immenser Zugewinn für die soziale Infrastruktur der gesamten Stadt und identitätsstiftend für Friedrichshain. Denkbar wäre aus Sicht von Fachleuten eine schrittweise Reaktivierung durch Zwischennutzungen nach einer behutsamen Schadstoffbeseitigung, z.B. über ein gemeinwohlorientiertes Trägermodell mit einer Kombination aus Sport-, Kultur- und Nachbarschaftsnutzungen.

Besonders alarmierend ist, dass nach bereits erfolgten ungenehmigten Abrissarbeiten Ende November nun erneut Abbruchmaßnahmen im Außenbereich des SEZ stattfinden. Nachdem am 26.11.2025 große Teile des Außenbeckens zerstört wurden und am 27.11.2025 Teile der Fassade am ehemaligen Restaurant „Kristall“ sowie das Dach der Eisbahn beschädigt wurden, kam gestern erneut schweres Abbruchgerät am Außenbecken zum Einsatz. Dieses Becken ist fester Bestandteil des Gebäudes, da es Innen- und Außenbereich des Schwimmbads über eine Schwimmschleuse verbindet.

Sollten diese Arbeiten fortgesetzt werden, besteht die erhebliche Gefahr, dass weitere Gebäudeteile – insbesondere die Schwimmbadfassade – dauerhaft beschädigt werden. Wir fordern daher die Bauaufsicht ausdrücklich auf, unverzüglich einen Baustopp zu verhängen.

Wir befürchten, dass nun – möglicherweise noch vor Weihnachten oder unmittelbar nach Neujahr – ein schneller Abriss durchgedrückt werden soll. Ein solcher Schritt wäre ein Angriff auf demokratische Entscheidungsprozesse. Die öffentliche Debatte über die Zukunft des SEZ ist in vollem Gange und muss ernst genommen werden. Unzählige Bürgerinnen und Bürger, Fachleute und sogar Politikerinnen und Politiker der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus mahnen zur Umplanung mit SEZ-Erhalt. Diese Stimmen dürfen nicht ignoriert werden. Ein Abriss wäre nicht nur unökologisch, sondern auch eine Entwürdigung der Leistung der Erbauerinnen und Erbauer des SEZ und würde Berlin ein einzigartiges Gebäude unwiederbringlich nehmen.

Friedrichshain braucht die vielfältigen Sport-, Gesundheits- und Begegnungsangebote, die das SEZ bieten kann.

Wir akzeptieren das Vorgehen der WBM in dieser Form nicht und fordern:
– die Offenlegung der vollständigen Machbarkeitsstudie,
– eine alternative Machbarkeitsstudie zum Erhalt und zur Sanierung des SEZ,
– ein sofortiges Abrissmoratorium für das SEZ.

Die Zukunft des SEZ darf nicht hinter verschlossenen Türen entschieden werden! Wir rufen die Öffentlichkeit, Bürgerinnen und Bürger, Vereine und die Politik dazu auf, uns im Einsatz für den Erhalt des SEZ zu unterstützen. Unterschreibt unsere Petition, folgt uns auf Instagram und besucht unsere Internetseite.

Text: Die Bürgerinitiative "SEZ für alle!"

Petition: www.change.org/p/das-sez-sanieren-und-als-sport-und-freizeitfl%C3%A4che-f%C3%BCr-alle-wieder%C3%B6ffnen
Instagram: www.instagram.com/sez_fuer_alle

========================

Eintrag in der Roten Liste des KulturerbeNetz.Berlin :
https://kulturerbenetz.berlin/rote-liste-objekt/?id=28

Hashtags:

Adresse

C/o 2022: Studentendorf Schlachtensee EG, Wasgenstraße 75/Rathaus (H11)
Berlin
14129

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Kulturerbenetz erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Service Kontaktieren

Nachricht an Kulturerbenetz senden:

Teilen