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Noble Elements GmbH Metallhandelsgesellschaft für Technologie- und Edelmetalle Metallhandelsgesellschaft für Hightech und Edelmetalle

Gestern waren wir zum intensiven Austausch im Bundeswirtschaftsministerium. Mit dabei:  Borgschulte, Head of Industrial ...
14/10/2026

Gestern waren wir zum intensiven Austausch im Bundeswirtschaftsministerium. Mit dabei: Borgschulte, Head of Industrial Trading bei Noble Elements, und Rössing, CEO der Finomet.

Wir nehmen einen ermutigenden Eindruck mit: Hinter den Kulissen bewegt sich in Deutschland mehr, als man von außen sieht.

𝗪𝗲𝗺 𝗴𝗲𝗵ö𝗿𝘁 𝗘𝘂𝗿𝗼𝗽𝗮𝘀 𝗜𝗻𝗱𝘂𝘀𝘁𝗿𝗶𝗲? 𝗗𝗶𝗲 𝗔𝗻𝘁𝘄𝗼𝗿𝘁 𝗳ü𝗵𝗿𝘁 𝗶𝗺𝗺𝗲𝗿 ö𝗳𝘁𝗲𝗿 𝗻𝗮𝗰𝗵 𝗣𝗲𝗸𝗶𝗻𝗴Der gestoppte Einstieg von COSCO bei der Hamburge...
13/10/2026

𝗪𝗲𝗺 𝗴𝗲𝗵ö𝗿𝘁 𝗘𝘂𝗿𝗼𝗽𝗮𝘀 𝗜𝗻𝗱𝘂𝘀𝘁𝗿𝗶𝗲? 𝗗𝗶𝗲 𝗔𝗻𝘁𝘄𝗼𝗿𝘁 𝗳ü𝗵𝗿𝘁 𝗶𝗺𝗺𝗲𝗿 ö𝗳𝘁𝗲𝗿 𝗻𝗮𝗰𝗵 𝗣𝗲𝗸𝗶𝗻𝗴

Der gestoppte Einstieg von COSCO bei der Hamburger Spedition Zippel zeigt, dass die Bundesregierung chinesische Beteiligungen an kritischer Logistik inzwischen ernster nimmt. Das ist überfällig. Doch die eigentliche Debatte darf nicht am Hafen enden.

In Langelsheim gehören die Anlagen eines Produzenten und Recyclers für hochreines Germanium und Gallium zu hundert Prozent einem chinesischen Konzern. In Bad Leonfelden baut ein chinesisches Unternehmen eine Produktion für hochreines Hafnium auf. Beides sind Metalle, die Europa für Halbleiter, Sensorik, Luft und Raumfahrt braucht.

Nach Daten der EU-Kommission stehen knapp 49.300 Unternehmen in der Europäischen Union unter chinesischem Einfluss oder chinesischer Kontrolle. Es geht nicht um einen einzelnen Hafen. Es geht um die Frage, wer über Investitionen, Forschung und knappe Produktionskapazitäten in Europas Schlüsselindustrien entscheidet.

Mehr dazu im Beitrag. Klickt auf das Bild.

Wem gehört Europas Industrie? Chinesischer Einfluss reicht längst von Rohstoffen bis zu Schlüsseltechnologien.

𝗙𝗹𝘂𝗴 𝗶𝗻 𝗥𝗶𝗰𝗵𝘁𝘂𝗻𝗴 𝗦𝗼𝘂𝘃𝗲𝗿ä𝗻𝗶𝘁ä𝘁: 𝗗𝗶𝗲 𝗡𝗼𝗯𝗹𝗲 𝗡𝗶𝗴𝗵𝘁 𝟮𝟬𝟮𝟲ü𝗯𝗲𝗿 𝗱𝗲𝗻 𝗗ä𝗰𝗵𝗲𝗿𝗻 𝗪𝗲𝘀𝘁𝗯𝗲𝗿𝗹𝗶𝗻𝘀Schon zum zweiten Mal kamen Gäste aus Dip...
12/10/2026

𝗙𝗹𝘂𝗴 𝗶𝗻 𝗥𝗶𝗰𝗵𝘁𝘂𝗻𝗴 𝗦𝗼𝘂𝘃𝗲𝗿ä𝗻𝗶𝘁ä𝘁: 𝗗𝗶𝗲 𝗡𝗼𝗯𝗹𝗲 𝗡𝗶𝗴𝗵𝘁 𝟮𝟬𝟮𝟲
ü𝗯𝗲𝗿 𝗱𝗲𝗻 𝗗ä𝗰𝗵𝗲𝗿𝗻 𝗪𝗲𝘀𝘁𝗯𝗲𝗿𝗹𝗶𝗻𝘀

Schon zum zweiten Mal kamen Gäste aus Diplomatie, Politik, Industrie und Presse zur Noble Night zusammen. Diesmal führte uns der Abend in die historische Pan Am Lounge, im zehnten Stock mit weitem Blick über Berlin.

Wo einst Flugbesatzungen und Politiker zusammenkamen, wurden neue Kontakte geknüpft und Gespräche bei gutem Essen und Wein vertieft, bevor überraschende Gesangseinlagen die Aufmerksamkeit auf sich zogen. Eine gemeinsame Frage begleitete den Abend: Wie sichern wir unsere Versorgung mit kritischen Rohstoffen?

Danke an alle Gäste für diesen gelungenen Abend! Was an diesem Abend noch passiert ist, erfahrt ihr im Beitrag. Klickt dafür auf das Bild.

Das Buffet konnte warten. Europas Rohstoffversorgung nicht. Ein Rückblick auf die Noble Night 2026 über Westberlins Dächern.

𝗠𝗶𝘁 𝗦𝗲𝗹𝘁𝗲𝗻𝗲𝗻 𝗘𝗿𝗱𝗲𝗻 𝗶𝗻 𝗞𝗜 𝗶𝗻𝘃𝗲𝘀𝘁𝗶𝗲𝗿𝗲𝗻: 𝗗𝗶𝗲 𝗕𝗹𝗮𝘀𝗲 𝗸𝗮𝗻𝗻 𝗽𝗹𝗮𝘁𝘇𝗲𝗻, 𝗱𝗶𝗲 𝗦𝗲𝗶𝗳𝗲 𝗯𝗹𝗲𝗶𝗯𝘁 𝗶𝗺 𝗚𝗹𝗮𝘀Im Insta-Ginster verkünden die Cra...
09/10/2026

𝗠𝗶𝘁 𝗦𝗲𝗹𝘁𝗲𝗻𝗲𝗻 𝗘𝗿𝗱𝗲𝗻 𝗶𝗻 𝗞𝗜 𝗶𝗻𝘃𝗲𝘀𝘁𝗶𝗲𝗿𝗲𝗻: 𝗗𝗶𝗲 𝗕𝗹𝗮𝘀𝗲 𝗸𝗮𝗻𝗻 𝗽𝗹𝗮𝘁𝘇𝗲𝗻, 𝗱𝗶𝗲 𝗦𝗲𝗶𝗳𝗲 𝗯𝗹𝗲𝗶𝗯𝘁 𝗶𝗺 𝗚𝗹𝗮𝘀

Im Insta-Ginster verkünden die Crashpropheten das Ende der KI-Blase. Mit einer Gewissheit, als hätten sie die Zukunft schon gesehen. Wo steht eigentlich deren Kristallkugel?

Ob die Blase platzt oder nicht, weiß ich als Metallhändler auch nicht. Welche Materialien hinter KI, Robotik und vielen anderen Technologien stehen, lässt sich dagegen ziemlich genau sagen.

Seltene Erden wie Neodym und Praseodym stecken in leistungsfähigen Permanentmagneten. Sie gehören zur Infrastruktur von Rechenzentren und treiben die Motoren an, mit denen humanoide Roboter greifen, laufen und die neuen Cybersuperhirne durch die Gegend tragen.

Damit bekommt KI einen Körper. Und dafür braucht sie Material: Laut Market Research Future könnte der Markt für Seltene Erden in humanoiden Robotern von 1,2 Millionen US-Dollar 2019 auf 127 Millionen 2032 wachsen. Mehr als eine Verhundertfachung.

Dieselben Metalle werden aber auch für industrielle Antriebe, Elektroautos, Windkraft und Medizintechnik benötigt. Ihre Anwendungen reichen also weit über den KI-Boom hinaus. Allein für saubere Energietechnologien prognostizierte die IEA 2025 einen jährlichen Bedarf von 38.000 Tonnen Magnetrohstoffen bis 2030. Doppelt so viel wie 2024.

Wer an dieser Entwicklung teilhaben will, kann deshalb auch in die Materialien investieren, die sie ermöglichen. Deren Preise können ebenfalls schwanken. Doch ihre industrielle Verwendung hängt an vielen Branchen und nicht am Erfolg eines einzelnen KI-Unternehmens.

Von der Schnappatmung zur Anlagestrategie: Warum nur auf die nächste Seifenblase setzen, wenn man auch in die Seife investieren kann?

**𝗩𝗲𝗿𝗸𝗮𝘂𝗳 𝗸𝗿𝗶𝘁𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲𝗿 𝗜𝗻𝗳𝗿𝗮𝘀𝘁𝗿𝘂𝗸𝘁𝘂𝗿 𝗮𝗻 𝗖𝗵𝗶𝗻𝗮 𝗶𝗺 𝗹𝗲𝘁𝘇𝘁𝗲𝗻 𝗠𝗼𝗺𝗲𝗻𝘁 𝘃𝗲𝗿𝗵𝗶𝗻𝗱𝗲𝗿𝘁.**Die Bundesregierung hat den Verkauf von 80 Pr...
09/10/2026

**𝗩𝗲𝗿𝗸𝗮𝘂𝗳 𝗸𝗿𝗶𝘁𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲𝗿 𝗜𝗻𝗳𝗿𝗮𝘀𝘁𝗿𝘂𝗸𝘁𝘂𝗿 𝗮𝗻 𝗖𝗵𝗶𝗻𝗮 𝗶𝗺 𝗹𝗲𝘁𝘇𝘁𝗲𝗻 𝗠𝗼𝗺𝗲𝗻𝘁 𝘃𝗲𝗿𝗵𝗶𝗻𝗱𝗲𝗿𝘁.**

Die Bundesregierung hat den Verkauf von 80 Prozent der Hamburger Spedition Zippel an die chinesische Staatsreederei COSCO gestoppt. Aus Sicherheitsgründen.

Zippel verbindet die deutschen Seehäfen mit dem Landesinneren und spielt auch für die Logistik der Bundeswehr eine wichtige Rolle. Im Konfliktfall wären diese Transportwege ebenso für die NATO von Bedeutung.

Dass ein solcher Verkauf überhaupt so weit kommen konnte, wirft eine grundsätzliche Frage auf: Warum gehen wir in Deutschland noch immer so leichtfertig mit unserer strategischen Infrastruktur um?

COSCO hält bereits 24,99 Prozent am Hamburger Containerterminal Tollerort. Und das ist nur ein kleiner Ausschnitt: Nach Daten der EU-Kommission standen 2022 knapp 49.300 Unternehmen in der EU unter chinesischem Einfluss oder chinesischer Kontrolle.

Dahinter steht eine langfristige Strategie. Mit der Neuen Seidenstraße baut China seit Jahren seinen Einfluss auf Häfen, Verkehrswege und Handelsrouten weltweit aus.

Dabei geht es um weit mehr als wirtschaftliche Beteiligungen. Wer die Knotenpunkte des Welthandels kontrolliert, gewinnt auch politischen Handlungsspielraum.

Europa braucht deshalb eine eigene strategische Antwort. Und die gibt es bereits: Global Gateway.

Global Gateway ist eine Initiative der EU und gilt als europäische Antwort auf Chinas Neue Seidenstraße. Sie soll weltweit den Ausbau moderner Transportwege, Energieversorgung und digitaler Infrastruktur fördern und neue, verlässliche Handels- und Lieferbeziehungen schaffen.

Bis 2027 sieht die EU dafür Investitionen von bis zu 300 Milliarden Euro vor.

Doch neue Partnerschaften allein reichen nicht. Europa muss auch seine bestehenden industriellen Fähigkeiten, Lieferketten und kritischen Infrastrukturen schützen.

Souveränität entsteht nicht dadurch, dass wir China ausschließen. Sondern dadurch, dass wir unsere Abhängigkeiten verringern und wieder eigene Handlungsmöglichkeiten schaffen.

Der gestoppte Zippel-Verkauf ist ein wichtiger Schritt.

Aber warum erkennen wir den strategischen Wert unserer Infrastruktur oft erst, wenn sie bereits zum Verkauf steht?

𝗪𝗲𝗿 𝗮𝗺 Ö𝗹 𝗵ä𝗻𝗴𝘁, 𝗸𝗮𝗻𝗻 𝘀𝗰𝗵𝗹𝗲𝗰𝗵𝘁 𝗱𝗿𝗼𝗵𝗲𝗻.Manche Druckmittel verraten mehr über den, der sie einsetzt, als über den, gegen d...
06/10/2026

𝗪𝗲𝗿 𝗮𝗺 Ö𝗹 𝗵ä𝗻𝗴𝘁, 𝗸𝗮𝗻𝗻 𝘀𝗰𝗵𝗹𝗲𝗰𝗵𝘁 𝗱𝗿𝗼𝗵𝗲𝗻.

Manche Druckmittel verraten mehr über den, der sie einsetzt, als über den, gegen den sie gerichtet sind.

Washington verzögert Exportgenehmigungen für Flugzeugteile nach China. Das soll Stärke zeigen, wirkt aber auch wie ein Eingeständnis der eigenen Verwundbarkeit. Denn Peking kontrolliert zentrale Verarbeitungsschritte bei Seltenen Erden und wichtigen Technologiemetallen. Sollte China nach dem 10. Januar seine Rohstoffkontrollen erneut verschärfen, könnte Washingtons Druckversuch neue Engpässe in westlichen Werkshallen nach sich ziehen.

Auch bei Goldreserven gewinnen Krisenvorsorge und Verfügbarkeit an Gewicht. Die niederländische Zentralbank verlagerte 2026 rund 86 Tonnen ihrer Bestände aus New York und Ottawa nach London. Als Gründe nennt sie geopolitische Unruhe und bessere Handelbarkeit im Krisenfall. Frankreich verkaufte seine letzten 129 Tonnen in New York und ersetzte sie durch neue Barren, die heute in Paris lagern. Die Banque de France nennt Qualitätsstandards und wirtschaftliche Vorteile als Gründe. Beide Fälle zeigen: Es zählt auch, wo eine Reserve liegt und wie schnell sie verfügbar ist.

In dieser Gemengelage erhöhen Deutschland und Frankreich den Druck. In einem gemeinsamen Schreiben an die EU-Kommission fordern sie ein neues Handelsinstrument, um den Zugang zum Binnenmarkt schneller zu beschränken. Das soll unsere Industrie schützen, könnte die Gespräche mit Peking aber zusätzlich belasten. Solange alternative Rohstofflieferketten fehlen, bleibt die Abhängigkeit von China eine offene Flanke.

Wie teuer solche Abhängigkeiten werden können, zeigt die Irankrise. Gestörte Lieferwege durch Hormus treiben die Treibstoffpreise hoch. Vor den Zwischenwahlen am 3. November gerät Trump unter Zugzwang: Hohe Preise gefährden die Mehrheiten der Republikaner im Kongress. Seine Regierung drängte Europa deshalb zur Freigabe von Dieselreserven und drohte andernfalls mit einem amerikanischen Exportverbot. Verbündete ringen um knappen Treibstoff, statt gemeinsam ihre Abhängigkeit zu verringern.

China hat über Jahrzehnte Erneuerbare und zuletzt die Elektromobilität massiv ausgebaut. Allein Elektrofahrzeuge verdrängten dort 2025 rund eine Million Barrel Ölbedarf pro Tag. Während Washington und Europa zusätzliche Treibstoffmengen mobilisieren müssen, braucht ein wachsender Teil des chinesischen Verkehrs diesen Treibstoff gar nicht mehr.

Erneuerbare bedeuten auch Resilienz. Zusammen mit Speichern, leistungsfähigen Netzen und elektrischen Antrieben machen sie uns weniger anfällig für fossile Versorgungskrisen. Dafür braucht Europa auch gesicherte Rohstofflieferketten. Je schneller wir diese Kapazitäten gemeinsam aufbauen, desto größer wird unser Handlungsspielraum.

Wer weniger Öl verbrennen muss, muss sich weniger darum streiten.

𝗞𝗮𝗻𝗻 𝗖𝗵𝗶𝗻𝗮 𝘂𝗻𝘀 ü𝗯𝗲𝗿 𝗥𝗼𝗵𝘀𝘁𝗼𝗳𝗳𝗲 𝗲𝗻𝘁𝘄𝗮𝗳𝗳𝗻𝗲𝗻?Rheinmetall legt Vorräte an. Der Konzern erhöht seine Sicherheitsbestände bei k...
05/10/2026

𝗞𝗮𝗻𝗻 𝗖𝗵𝗶𝗻𝗮 𝘂𝗻𝘀 ü𝗯𝗲𝗿 𝗥𝗼𝗵𝘀𝘁𝗼𝗳𝗳𝗲 𝗲𝗻𝘁𝘄𝗮𝗳𝗳𝗻𝗲𝗻?

Rheinmetall legt Vorräte an. Der Konzern erhöht seine Sicherheitsbestände bei kritischen Rohstoffen und sucht nach alternativen Lieferanten. Damit steht er nicht allein: Auch andere deutsche Unternehmen sichern sich Seltene Erden, damit die nächste Exportbeschränkung nicht ihre Produktion stoppt.

Der Grund hat ein Datum. Am 10. Januar 2027 läuft der verlängerte Zollburgfrieden zwischen China und den USA aus, und im Streit um Seltene Erden ist keine Lösung in Sicht. Wer produzieren muss, kann nicht darauf wetten, dass sich Washington und Peking rechtzeitig einigen.

Wenn ausgerechnet ein Rüstungskonzern so vorsorgt, sollten wir hellhörig werden. Denn ohne die entscheidenden Metalle lässt sich Verteidigungsfähigkeit nicht beliebig hochfahren, ganz gleich, wie viele Milliarden im Budget stehen.

Nur: Vorräte sind endlich. Sie müssen reichen, bis alternative Lieferketten tatsächlich liefern. Und genau hier wird es kompliziert. Selbst Seltene Erden aus Minen außerhalb Chinas gehen zur Weiterverarbeitung häufig nach China. Eine neue Rohstoffquelle macht also noch keine unabhängige Lieferkette.

Gina Rinehart hat das verstanden. Über ihre Beteiligungen an Lynas und MP Materials setzt sie auf Unternehmen, die Abbau und Verarbeitung zusammenbringen. Gerade bei schweren Seltenen Erden wie Dysprosium und Terbium könnte sie damit zur Schlüsselfigur werden.

Der nächste Schritt passt ins Bild: Lynas will nun mit Meteoric Resources das brasilianische Projekt Caldeira übernehmen. Neue Vorkommen treffen dort auf vorhandene Kompetenz in Trennung und Verarbeitung. Strategisch ergibt das Sinn.

Geld in die Hand zu nehmen ist allemal besser, als Absichtserklärungen zu stapeln. Entscheidend ist aber, dass es am eigentlichen Nadelöhr ankommt: bei den fehlenden Verarbeitungskapazitäten. Darauf habe ich bereits im April 2025 hingewiesen. Ohne eigene Raffinade bleibt die Abhängigkeit bestehen, auch wenn neue Minen in Betrieb gehen:
https://noble-bc.de/insights/insider-news/kommt-jetzt-die-rohstoffwende-der-koalitionsvertrag-bringt-seltene-erden-in-die-politik/

Über Nacht wird sich das nicht ändern. Chinas Vorsprung bei Verfahren, Fachkräften und industrieller Erfahrung ist über Jahrzehnte gewachsen, und den holt keine einzelne Investition ein. Neue Anlagen müssen erst beweisen, dass sie zuverlässig laufen und die benötigten Mengen in gleichbleibender Qualität liefern. Rinehart setzt an der richtigen Stelle an. Bis daraus eine breit verfügbare Versorgung wird, liegt trotzdem eine lange Übergangsphase vor uns.

Deshalb gehören Investitionen und Vorräte zusammen. Neue Kapazitäten sichern die Zukunft, physische Bestände helfen, die Lücken auf dem Weg dorthin zu überbrücken.

Rheinmetall sorgt vor. Europa sollte die Dringlichkeit begreifen.

𝗘𝗶𝗻 𝗹𝗲𝗶𝗰𝗵𝘁𝗲𝗿𝗲𝗿 𝗠𝗼𝘁𝗼𝗿 𝘀𝘁𝗮𝘁𝘁 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗿 𝗴𝗿öß𝗲𝗿𝗲𝗻 𝗕𝗮𝘁𝘁𝗲𝗿𝗶𝗲Mehr Reichweite braucht eine größere Batterie? Genau diese Annahme ste...
02/10/2026

𝗘𝗶𝗻 𝗹𝗲𝗶𝗰𝗵𝘁𝗲𝗿𝗲𝗿 𝗠𝗼𝘁𝗼𝗿 𝘀𝘁𝗮𝘁𝘁 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗿 𝗴𝗿öß𝗲𝗿𝗲𝗻 𝗕𝗮𝘁𝘁𝗲𝗿𝗶𝗲

Mehr Reichweite braucht eine größere Batterie? Genau diese Annahme stellt DeepDrive aus München infrage.

Das Unternehmen entwickelt einen Doppelrotor Motor, der mit zwei Rotoren um einen Stator arbeitet. Ziel ist es, mehr Leistung aus jeder Kilowattstunde herauszuholen und gleichzeitig Gewicht sowie Materialeinsatz zu senken. Laut DeepDrive benötigt der Antrieb bei vergleichbarer Leistung deutlich weniger Magnetmaterial, Kupfer und Elektroblech.

Was dahinter steckt und warum Seltene Erden im Antrieb weiterhin eine wichtige Rolle spielen, erfahrt ihr in unserem neuen Hidden Champion.

Klickt auf das Bild, um zum Beitrag zu gelangen.

Weniger Rohstoffe, mehr Reichweite: DeepDrive denkt den Elektroantrieb neu.

𝗞𝗹𝗶𝗺𝗮 𝘄𝗶𝗿𝗱 𝘇𝘂𝗺 𝗠𝗮𝗰𝗵𝘁𝗳𝗮𝗸𝘁𝗼𝗿 𝗶𝗺 𝗥𝗼𝗵𝘀𝘁𝗼𝗳𝗳𝗸𝗮𝗺𝗽𝗳In der Arktis schmilzt das Eis. In Papua Neuguinea fehlt Wasser, um Erz zu ve...
29/09/2026

𝗞𝗹𝗶𝗺𝗮 𝘄𝗶𝗿𝗱 𝘇𝘂𝗺 𝗠𝗮𝗰𝗵𝘁𝗳𝗮𝗸𝘁𝗼𝗿 𝗶𝗺 𝗥𝗼𝗵𝘀𝘁𝗼𝗳𝗳𝗸𝗮𝗺𝗽𝗳
In der Arktis schmilzt das Eis. In Papua Neuguinea fehlt Wasser, um Erz zu verarbeiten.
Zwei völlig unterschiedliche Situationen mit derselben Folge: Klima verändert zunehmend, wo Rohstoffe verfügbar sind, wie sie transportiert werden können und wer am Ende Zugriff darauf hat.

Beginnen wir im Norden.

Russland und China bauen ihre Präsenz in der Arktis aus. Auch die USA, Kanada sowie Dänemark und Grönland verfolgen dort strategische Interessen. Es geht um Sicherheit, Einfluss und neue Seewege.
Doch unter dem Eis rückt Stück für Stück ein weiterer Konfliktherd ins Blickfeld: In der Arktis liegen Vorkommen Seltener Erden, Titan und weiterer wichtiger Rohstoffe, die bislang nur schwer zugänglich sind.

Wenn Eisflächen zurückgehen und neue Seewege länger nutzbar werden, kann sich auch der Zugang zu diesen Lagerstätten verändern. Damit wächst die strategische Bedeutung der Region. Wer sich dort früh positioniert, sichert sich nicht nur Rohstoffe, sondern Einfluss auf künftige Lieferketten.

Im Südpazifik zeigt sich die andere Seite.

Der natürliche El Niño kann Trockenperioden verstärken. In Papua Neuguinea musste die Goldmine Porgera ihre Erzverarbeitung wegen Wassermangels zeitweise aussetzen. Bei der Kupfermine Ok Tedi erschweren niedrige Flusspegel die Logistik.

Das zeigt, wie empfindlich Rohstoffketten auf solche Veränderungen reagieren. Fehlt Wasser für die Verarbeitung oder werden Flüsse für den Transport zu flach, geraten selbst große Minen schnell unter Druck.

Solche Störungen bleiben nicht vor Ort. Wenn Produktion oder Transport stocken, kann sich das bis in die Metallmärkte hinein bemerkbar machen.
Klima beeinflusst also beides: den Zugang zu neuen Rohstoffquellen und die Stabilität bestehender Lieferketten.

Umso wichtiger wird die Frage, wer rechtzeitig Alternativen aufbaut. Kasachstan hat Deutschland eine engere Rohstoffpartnerschaft und gemeinsame Wertschöpfungsketten vorgeschlagen.

Denn entschieden wird der Wettbewerb längst nicht mehr nur an der Lagerstätte. Wichtig sind auch Partner, Verarbeitungskapazitäten und sichere Lieferwege.
Und die Energiewende?

Wind und Sonne verringern die Abhängigkeit von laufenden Brennstoffimporten. Gleichzeitig braucht ihr Ausbau große Mengen an Metallen und eine Versorgung, die mithalten kann.

Klimapolitik ist deshalb immer auch Rohstoffpolitik.

Wer das früh versteht, kann sich vorbereiten. Wer zu spät reagiert, muss nehmen, was auf dem Weltmarkt noch verfügbar ist.

𝗭𝘄𝗲𝗶 𝗣𝗮𝗻𝗱𝗮𝘀, 𝗸𝗲𝗶𝗻 𝗗𝘂𝗿𝗰𝗵𝗯𝗿𝘂𝗰𝗵. 🐼Xi Jinping kündigte in Washington ein diplomatisches Geschenk an: Zwei Riesenpandas ziehe...
28/09/2026

𝗭𝘄𝗲𝗶 𝗣𝗮𝗻𝗱𝗮𝘀, 𝗸𝗲𝗶𝗻 𝗗𝘂𝗿𝗰𝗵𝗯𝗿𝘂𝗰𝗵. 🐼

Xi Jinping kündigte in Washington ein diplomatisches Geschenk an: Zwei Riesenpandas ziehen für zehn Jahre in den Zoo von Atlanta. China nutzt die Tiere seit Jahrzehnten als diplomatisches Signal. Werden Pandas verliehen, kann das für Annäherung stehen. Laufen Leihverträge aus, ist auch das eine Botschaft.

Abseits dieser Geste brachte der Gipfel wenig Substanz. Die Handelspause wurde bis zum 10. Januar verlängert. Die eigentlichen Streitpunkte blieben offen.

Aufhorchen ließ, dass Xi selbst die sogenannte Thukydides-Falle ansprach. Der Begriff beschreibt das Risiko eines Konflikts, wenn eine aufstrebende Macht eine etablierte herausfordert. Der US-Politologe Graham Allison leitete dieses Muster aus der Erklärung des antiken Historikers Thukydides für den Krieg zwischen Athen und Sparta ab. Zwangsläufig ist ein solcher Konflikt nicht. Doch wenn einer der Beteiligten dieses Szenario öffentlich benennt, lohnt es sich, genau hinzuhören.

Zwischen Washington und Peking wird schon heute mit Zöllen, Exportkontrollen und Druck auf Lieferketten gerungen. Offen bleibt, wie verlässlich China Seltene Erden liefert, wie sich der Konflikt um Taiwan entwickelt, wer Zugang zu Hochtechnologie erhält und wer die Regeln für Künstliche Intelligenz setzt.

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