Noble Elements GmbH

Noble Elements GmbH Metallhandelsgesellschaft für Technologie- und Edelmetalle Metallhandelsgesellschaft für Hightech und Edelmetalle

𝗠𝗲𝗿𝘇 𝗿𝗲𝗱𝗲𝘁 ü𝗯𝗲𝗿 𝗮𝗹𝘁𝗲 𝗞𝗲𝗿𝗻𝗸𝗿𝗮𝗳𝘁𝘄𝗲𝗿𝗸𝗲. 𝗖𝗵𝗶𝗻𝗮 𝘃𝗲𝗿𝗸𝗮𝘂𝗳𝘁 𝗱𝗶𝗲 𝗻𝗲𝘂𝗲 𝗘𝗻𝗲𝗿𝗴𝗶𝗲𝘄𝗲𝗹𝘁. ☀️Deutschland hat die Welt gerettet. Na gut, z...
04/09/2026

𝗠𝗲𝗿𝘇 𝗿𝗲𝗱𝗲𝘁 ü𝗯𝗲𝗿 𝗮𝗹𝘁𝗲 𝗞𝗲𝗿𝗻𝗸𝗿𝗮𝗳𝘁𝘄𝗲𝗿𝗸𝗲. 𝗖𝗵𝗶𝗻𝗮 𝘃𝗲𝗿𝗸𝗮𝘂𝗳𝘁 𝗱𝗶𝗲 𝗻𝗲𝘂𝗲 𝗘𝗻𝗲𝗿𝗴𝗶𝗲𝘄𝗲𝗹𝘁. ☀️

Deutschland hat die Welt gerettet. Na gut, zumindest haben wir mit dem EEG ab 2000 kräftig dabei geholfen, Solarenergie zum Massenmarkt zu machen. China erkannte die Chance und investierte in die ganze Lieferkette, vom Polysilizium bis zum fertigen Modul. Wir freuten uns über günstige Anlagen. China baute daraus ein gewaltiges Industriegeschäft.

Heute könnte das Land deshalb zu den industriellen Gewinnern des Iran-Kriegs gehören. China verbrauchte 2024 rund 20 Prozent weniger Öl als die USA: 16,4 statt 20,5 Millionen Barrel täglich. Immer mehr Elektroautos ersetzen die Verbrenner. Dadurch braucht das Land weniger Öl für den Straßenverkehr. Gleichzeitig verkauft China anderen Ländern die Solarmodule, Batterien und Elektroautos für denselben Umbau.

Im ersten Halbjahr 2026 lieferten Erneuerbare bereits 41,2 Prozent des chinesischen Stroms. Der Kohleanteil sank erstmals unter die Hälfte. China baut seine Energieversorgung um und verdient an der Veränderung weltweit.

Bei uns diskutiert Merz weiter über abgeschaltete Kernkraftwerke, während Solar längst den Börsenstrompreis drückt. Warum die Rechnung trotzdem hoch bleibt? Weil günstige Erzeugung nur ein Teil davon ist. Netze, Speicher, Steuern und Abgaben gehören ebenfalls dazu. Hohe Strompreise sind kein Beweis gegen Solar.

Und dann wäre da noch die Versorgungssicherheit. Öl und Gas brauchen ständig Nachschub über verwundbare Lieferketten. Nicht nur durch Hormuz, Suez und den Panamakanal: Auch Häfen, Terminals und Pipelines sind angreifbar.

Beim Anschlag auf Nord Stream soll laut deutscher Anklage eine gecharterte Segeljacht als Operationsbasis gedient haben. Wenn eine kleine Gruppe von einem Segelboot aus milliardenschwere Pipelines lahmlegen kann, steht unsere Energieversorgung auf wackligen Beinen. Resiliente Energieversorgung geht anders.

Eine Solaranlage braucht ebenfalls Rohstoffe, sichere Netze und ergänzende Versorgung. Aber keinen täglichen Brennstoffnachschub.

Die USA wollen inzwischen mehr als nur Abnehmer sein. Ab dem 4. Dezember 2026 sollen Mindestimportpreise und zusätzliche Zölle die eigene Solarindustrie stärken. Washington will die industrielle Wertschöpfung im Land halten und ausbauen.

Deutschland sollte diese Chance nicht noch einmal anderen überlassen. Wer mitziehen will, muss allerdings auch die Rohstoffversorgung vorbereiten. Auf dauerhaft günstige Preise und jederzeit verfügbare Lieferungen zu hoffen, reicht nicht.

Robert Friedland schätzte Anfang 2026, dass bei drei Prozent jährlichem Weltwirtschaftswachstum in den folgenden 18 Jahren so viel Kupfer gefördert werden müsste wie in den vergangenen 10.000 Jahren zusammen. Das ist seine Prognose. Der enorme Metallbedarf für Netze, Solaranlagen und Elektrifizierung ist dagegen keine Glaubensfrage.

Die Sonne schickt keine Rechnung. Wer ihre Energie nutzen will, braucht trotzdem die richtigen Metalle. Darum sollten wir uns kümmern, bevor alle gleichzeitig bestellen.

🚨 𝗘𝗜𝗟𝗠𝗘𝗟𝗗𝗨𝗡𝗚: 𝗕𝗿𝗮𝘀𝗶𝗹𝗶𝗲𝗻 𝗿ü𝘁𝘁𝗲𝗹𝘁 𝗮𝗻 𝗪𝗮𝘀𝗵𝗶𝗻𝗴𝘁𝗼𝗻𝘀 𝗥𝗼𝗵𝘀𝘁𝗼𝗳𝗳𝗽𝗹𝗮𝗻Brasilien erwägt offenbar, den Rohstoffdeal um Serra Verde rü...
03/09/2026

🚨 𝗘𝗜𝗟𝗠𝗘𝗟𝗗𝗨𝗡𝗚: 𝗕𝗿𝗮𝘀𝗶𝗹𝗶𝗲𝗻 𝗿ü𝘁𝘁𝗲𝗹𝘁 𝗮𝗻 𝗪𝗮𝘀𝗵𝗶𝗻𝗴𝘁𝗼𝗻𝘀 𝗥𝗼𝗵𝘀𝘁𝗼𝗳𝗳𝗽𝗹𝗮𝗻

Brasilien erwägt offenbar, den Rohstoffdeal um Serra Verde rückgängig zu machen. Für die USA wäre das ein schwerer Schlag: Serra Verde ist einer der strategisch wichtigsten Produzenten magnetischer Seltener Erden außerhalb Asiens. 15 Jahre lang soll die gesamte Produktion der ersten Ausbauphase an eine US-gestützte Zweckgesellschaft gehen.

Der Deal ist ein zentraler Baustein von Washingtons Strategie, chinesische Seltene-Erden-Magnete ab dem 1. Januar 2027 aus neuen Rüstungsaufträgen auszuschließen. Fällt er weg, verlieren die USA insbesondere bei Dysprosium und Terbium den gesicherten Zugriff auf eine der wenigen Bezugsquellen außerhalb Asiens.

Ob Präsident Lula da Silva das wirklich durchzieht, ist offen. Aber Brasilien macht deutlich: Rohstoffreiche Länder wollen nicht länger nur fördern und exportieren, während Verarbeitung und Wertschöpfung anderswo stattfinden.

Darin liegt auch eine Chance. Wenn wir diesen Ländern im Gegenzug für Rohstoffe Kapital, Technologie und Arbeitsplätze bieten, können wir gemeinsam neue Lieferketten aufbauen, von denen beide Seiten profitieren.

Genau hier entstehen Möglichkeiten für Unternehmen, die Rohstoffe nicht nur einkaufen, sondern gemeinsam mit Partnern vor Ort Produktion aufbauen wollen.

Die Zeiten, in denen rohstoffreiche Länder nur liefern, während andere den Großteil der Wertschöpfung abschöpfen, gehen zu Ende. Das wird sich auch in den Preisen spiegeln.

Quellen in den Kommentaren.

Was haben euer Smartphone, eure Fensterscheibe und ein Glasfaserkabel gemeinsam? In allen dreien steckt ein Rohstoff, au...
31/08/2026

Was haben euer Smartphone, eure Fensterscheibe und ein Glasfaserkabel gemeinsam? In allen dreien steckt ein Rohstoff, aus dem Kinder Burgen bauen: Sand. ⚒️

Professorin Elisabeth Clausen von der RWTH Aachen macht mit ihrer Bildungsinitiative Biber schon Kita- und Grundschulkinder zu Rohstoffdetektiven. Dass Kinder so früh erfahren, was Rohstoffe mit ihrem eigenen Alltag zu tun haben, finde ich klasse.

Kohle, Ruhrpott, zerstörte Landschaften: diese Bilder haben viele beim Bergbau im Kopf. Clausen will zeigen, wie viel Zukunft in der Branche steckt, und sie „aus der Schmuddelecke holen“. Mit ihrem Team erforscht sie, wie Rohstoffe umweltschonender gewonnen werden können:

• Automatisierung: Prozesse besser steuern und dadurch Energie und Wasser sparen.
• Digitalisierung: Mit Sensordaten gezielter abbauen und austretende Emissionen früh erkennen.
• Elektrifizierung: Dieselantriebe durch E-Antriebe ersetzen und insbesondere mit erneuerbarem Strom den CO₂-Ausstoß senken.

Das sind Ansätze, die auch uns bei Noble Elements beschäftigen. Auf unserem Weg vom Händler zum Produzenten prüfen wir selbst Rohstoffprojekte. Dabei schauen wir besonders auf Herkunft, Umweltwirkungen und nachvollziehbare Lieferketten.

Was verbindet ihr mit Bergbau: die Altlasten der Vergangenheit oder die Möglichkeiten für die Zukunft?

Hier geht’s zum Artikel der Aachener Zeitung (einfach auf das Bild klicken).

Warum Rohstoffe für Wohlstand, Energiewende und unseren Alltag unverzichtbar sind, erklärt Elisabeth Clausen bereits Kita-Kindern. Beim AZ-Forum zeigt sie, warum moderner Bergbau mehr mit unserer Zukunft zu tun hat, als viele denken.

𝗝𝘂𝗵𝘂, 𝗶𝗰𝗵 𝗯𝗶𝗻 𝗶𝗺 𝗙𝗼𝗿𝗯𝗲𝘀 𝗠𝗮𝗴𝗮𝘇𝗶𝗻!  🎉Ein herzliches Dankeschön an den Journalisten Vit Le, der unseren Weg bei Noble Eleme...
28/08/2026

𝗝𝘂𝗵𝘂, 𝗶𝗰𝗵 𝗯𝗶𝗻 𝗶𝗺 𝗙𝗼𝗿𝗯𝗲𝘀 𝗠𝗮𝗴𝗮𝘇𝗶𝗻! 🎉

Ein herzliches Dankeschön an den Journalisten Vit Le, der unseren Weg bei Noble Elements so treffend eingefangen hat.

Der Kern der Geschichte: Wir machen gerade den Schritt vom Importeur zum Produzenten kritischer Rohstoffe. Denn genau dort klafft eine Lücke, vor der viele zurückschrecken:

Wir wissen: „Die Industrie wird es nicht tun. Aber wir könnten es."

Im Artikel erzähle ich von alten Abraumhalden in Brasilien, von Besuchen in Lagerstätten und Laboren und von Proben, die wir analysieren lassen. Eine spannende Reise, die gerade erst begonnen hat.

𝗥𝗼𝗵𝘀𝘁𝗼𝗳𝗳-𝗦𝘁𝗼𝗽𝗽 𝗮𝗺 𝟭𝟬. 𝗡𝗼𝘃𝗲𝗺𝗯𝗲𝗿? 𝗗𝗲𝘂𝘁𝘀𝗰𝗵𝗹𝗮𝗻𝗱𝘀 𝗜𝗻𝗱𝘂𝘀𝘁𝗿𝗶𝗲 𝗶𝘀𝘁 𝗮𝗹𝗮𝗿𝗺𝗶𝗲𝗿𝘁 – 𝗮𝗯𝗲𝗿 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝘃𝗼𝗿𝗯𝗲𝗿𝗲𝗶𝘁𝗲𝘁Am 10. November könnte Chin...
27/08/2026

𝗥𝗼𝗵𝘀𝘁𝗼𝗳𝗳-𝗦𝘁𝗼𝗽𝗽 𝗮𝗺 𝟭𝟬. 𝗡𝗼𝘃𝗲𝗺𝗯𝗲𝗿? 𝗗𝗲𝘂𝘁𝘀𝗰𝗵𝗹𝗮𝗻𝗱𝘀 𝗜𝗻𝗱𝘂𝘀𝘁𝗿𝗶𝗲 𝗶𝘀𝘁 𝗮𝗹𝗮𝗿𝗺𝗶𝗲𝗿𝘁 – 𝗮𝗯𝗲𝗿 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝘃𝗼𝗿𝗯𝗲𝗿𝗲𝗶𝘁𝗲𝘁

Am 10. November könnte China seine verschärften Exportkontrollen für Seltene Erden wieder in Kraft setzen. Ein vollständiger Lieferstopp ist dabei nicht einmal das wahrscheinlichste Szenario: Peking kann Rohstoffe gezielt nach Ländern, Unternehmen und Verwendungszwecken verteilen.

Die deutsche Industrie kennt das Risiko. Doch Vorräte, alternative Lieferanten und eigene Verarbeitungskapazitäten reichen weiterhin nicht aus.

Was nach dem 10. November droht – und warum auch eine weitere Einigung nur eine Atempause wäre, lest ihr im Beitrag. Zum Öffnen einfach auf die Vorschau klicken.

Chinas Rohstoffhebel bleibt: Warum Deutschlands Industrie den 10. November kennt, aber auf neue Engpässe kaum vorbereitet ist.

𝗪𝗮𝗿𝘂𝗺 𝗚𝗼𝗹𝗱 𝗱𝗮𝘀 𝗥𝗲𝘁𝘁𝘂𝗻𝗴𝘀𝗯𝗼𝗼𝘁 𝗯𝗹𝗲𝗶𝗯𝘁Erst fällt Gold trotz Krisen. Dann steigt es trotz der Diskussion über höhere Zinsen.W...
26/08/2026

𝗪𝗮𝗿𝘂𝗺 𝗚𝗼𝗹𝗱 𝗱𝗮𝘀 𝗥𝗲𝘁𝘁𝘂𝗻𝗴𝘀𝗯𝗼𝗼𝘁 𝗯𝗹𝗲𝗶𝗯𝘁

Erst fällt Gold trotz Krisen. Dann steigt es trotz der Diskussion über höhere Zinsen.
Was widersprüchlich wirkt, führt zu einer entscheidenden Frage: Beurteilen wir Gold zu stark nach dem Tageskurs?

👉 Zum Beitrag einfach auf das Bild klicken.


Gold schwankt kurzfristig. Doch Schulden, Zinslasten und Krisen zeigen, warum es als Rettungsboot relevant bleibt.

𝗦𝗰𝗵𝗹𝗮𝗴𝗯ä𝘂𝗺𝗲, 𝗦𝘁𝗮𝘂𝘀 𝘂𝗻𝗱 𝗠𝗶𝗹𝗹𝗶𝗮𝗿𝗱𝗲𝗻𝘃𝗲𝗿𝗹𝘂𝘀𝘁𝗲: 𝗪𝗮𝘀 𝗱𝗶𝗲 𝗔𝗳𝗗-𝗣𝗹ä𝗻𝗲 𝗗𝗲𝘂𝘁𝘀𝗰𝗵𝗹𝗮𝗻𝗱𝘀 𝗪𝗶𝗿𝘁𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝘁 𝗸𝗼𝘀𝘁𝗲𝗻 𝘄ü𝗿𝗱𝗲𝗻Alice Weidel hat im ZD...
25/08/2026

𝗦𝗰𝗵𝗹𝗮𝗴𝗯ä𝘂𝗺𝗲, 𝗦𝘁𝗮𝘂𝘀 𝘂𝗻𝗱 𝗠𝗶𝗹𝗹𝗶𝗮𝗿𝗱𝗲𝗻𝘃𝗲𝗿𝗹𝘂𝘀𝘁𝗲: 𝗪𝗮𝘀 𝗱𝗶𝗲 𝗔𝗳𝗗-𝗣𝗹ä𝗻𝗲 𝗗𝗲𝘂𝘁𝘀𝗰𝗵𝗹𝗮𝗻𝗱𝘀 𝗪𝗶𝗿𝘁𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝘁 𝗸𝗼𝘀𝘁𝗲𝗻 𝘄ü𝗿𝗱𝗲𝗻

Alice Weidel hat im ZDF-Sommerinterview zwei wichtige Grundpfeiler des deutschen Wirtschaftsmodells infrage gestellt: offene Grenzen im Schengen-Raum und die gemeinsame europäische Währung.

Für eine Exportnation im Herzen Europas ist das ein fataler Kurswechsel.

2025 tauschte Deutschland mit den übrigen EU-Staaten Waren im Wert von rund 1,7 Billionen Euro aus – knapp 60 Prozent unseres gesamten Warenhandels. Die EU ist damit unser wichtigster Handelsraum.

Wie soll es bei unseren europäischen Partnern ankommen, wenn Deutschland dort wieder Schlagbäume, Wechselkursrisiken und Unsicherheit schafft?

Was allein der Rückbau Schengens bedeuten könnte, zeigt eine ifo-Modellrechnung: Das deutsche Handelsvolumen könnte dadurch um rund 68,7 Milliarden Euro pro Jahr sinken.

Noch schwerer wiegen die Risiken eines Euro-Austritts. Eine neue D-Mark würde nach Einschätzung von Ökonomen stark aufwerten. Importe könnten dadurch günstiger werden. Deutsche Autos, Maschinen und Anlagen würden auf den Weltmärkten jedoch teurer – oder ihre Hersteller müssten auf einen Teil ihrer ohnehin schmalen Margen verzichten.

Das träfe die Industrie in einer Zeit, in der chinesische Unternehmen bereits erhebliche Preisvorteile besitzen. Der Renminbi war nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds zuletzt real effektiv um rund 8,5 Prozent unterbewertet.

Eine ältere Prognos-Modellrechnung kam für ein D-Mark-Szenario auf rund 0,5 Prozentpunkte weniger Wachstum pro Jahr. Über den untersuchten Zeitraum summierte sich der Abstand zum Euro-Szenario auf knapp 1,2 Billionen Euro und rund 200.000 Arbeitsplätze.

Ob sich eine neue D-Mark tatsächlich als stabilere Währung erweisen würde, ist keineswegs sicher. Ihre Einführung könnte zunächst erhebliche Turbulenzen und Unsicherheit auslösen. Und sie käme zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt: Deutschland muss sein AAA-Rating bereits gegen schwaches Wachstum und steigende Schulden verteidigen. Fitch nennt beides als mögliche Gründe für eine Herabstufung.

Gleichzeitig kämpfen unsere Unternehmen mit Zöllen, chinesischen Exportkontrollen, fragilen Lieferketten und wachsendem Wettbewerbsdruck. Gerade jetzt müsste Deutschland seine wirtschaftlichen Verbindungen stärken und Europa handlungsfähiger machen.

Das wäre ein echter Befreiungsschlag. Die AfD-Pläne bewirken das Gegenteil: Sie schaffen ein zusätzliches Standortproblem.

Wer andere Politiker im Fernsehen als „Flachzangen“ bezeichnet, sollte im eigenen Werkzeugkasten mehr vorweisen können als die Brechstange für Schengen und den Abrisshammer für den Euro.

Denn mitten in einem Handelskrieg braucht Deutschland einen klaren wirtschaftlichen Kurs – keine zusätzlichen Schlagbäume und neuen Währungsrisiken.

𝗧𝗮𝗶𝘄𝗮𝗻 𝗶𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗥𝗼𝗵𝘀𝘁𝗼𝗳𝗳𝗳𝗮𝗹𝗹𝗲: 𝗪𝗲𝗻𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗪𝗲𝗹𝘁 𝗱𝗶𝗲 𝗖𝗵𝗶𝗽𝘀 𝗮𝘂𝘀𝗴𝗲𝗵𝗲𝗻Die Welt braucht Taiwans Chips. Doch Taiwan benötigt Rohsto...
24/08/2026

𝗧𝗮𝗶𝘄𝗮𝗻 𝗶𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗥𝗼𝗵𝘀𝘁𝗼𝗳𝗳𝗳𝗮𝗹𝗹𝗲: 𝗪𝗲𝗻𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗪𝗲𝗹𝘁 𝗱𝗶𝗲 𝗖𝗵𝗶𝗽𝘀 𝗮𝘂𝘀𝗴𝗲𝗵𝗲𝗻

Die Welt braucht Taiwans Chips. Doch Taiwan benötigt Rohstoffe und Spezialmaterialien, auf deren Lieferketten China erheblichen Einfluss hat.

Was passiert, wenn Peking den Druck weiter erhöht? Im heutigen Kurzinterview erkläre ich, was jetzt auf dem Spiel steht.

China kontrolliert wichtige Rohstofflieferketten. Was bedeutet das für Taiwans Chipindustrie und die Weltwirtschaft?

𝗗𝗲𝗿 𝗥𝗼𝗵𝘀𝘁𝗼𝗳𝗳𝗵𝘂𝗻𝗴𝗲𝗿 𝗱𝗲𝘀 𝗗𝗿𝗼𝗵𝗻𝗲𝗻𝗸𝗿𝗶𝗲𝗴𝘀 𝗲𝗿𝗿𝗲𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗕𝗮𝘆𝗲𝗿𝗻𝘀 𝗜𝗻𝗱𝘂𝘀𝘁𝗿𝗶𝗲Der Bedarf an kritischen Rohstoffen für sogenannte Kamika...
21/08/2026

𝗗𝗲𝗿 𝗥𝗼𝗵𝘀𝘁𝗼𝗳𝗳𝗵𝘂𝗻𝗴𝗲𝗿 𝗱𝗲𝘀 𝗗𝗿𝗼𝗵𝗻𝗲𝗻𝗸𝗿𝗶𝗲𝗴𝘀 𝗲𝗿𝗿𝗲𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗕𝗮𝘆𝗲𝗿𝗻𝘀 𝗜𝗻𝗱𝘂𝘀𝘁𝗿𝗶𝗲

Der Bedarf an kritischen Rohstoffen für sogenannte Kamikaze-Drohnen ist seit Beginn des Ukrainekriegs um durchschnittlich 246 Prozent pro Jahr gewachsen.

Doch was hat der Drohnenkrieg mit einer 400-Euro-Pumpe aus Mittelfranken zu tun? Mehr, als man zunächst vermuten würde.

Denn Rüstung und zivile Industrie greifen zunehmend auf dieselben angespannten Rohstoffmärkte zu. Die Folgen reichen längst bis in Bayerns Werkhallen.

Mehr dazu im neuen Beitrag.

Kampfdrohnen verbrauchen kritische Rohstoffe nach nur einem Einsatz. In Bayerns Industrie wächst der Druck auf Preise und Lieferketten.

𝗚𝗿ö𝗻𝗹𝗮𝗻𝗱 𝗶𝘀𝘁 𝗸𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗥𝗼𝗵𝘀𝘁𝗼𝗳𝗳𝗴𝗿𝘂𝗯𝗲 𝗱𝗲𝗿 𝗨𝗦𝗔Die Bohrausrüstung war bereits in Grönland, weiteres Material sollte folgen und ...
19/08/2026

𝗚𝗿ö𝗻𝗹𝗮𝗻𝗱 𝗶𝘀𝘁 𝗸𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗥𝗼𝗵𝘀𝘁𝗼𝗳𝗳𝗴𝗿𝘂𝗯𝗲 𝗱𝗲𝗿 𝗨𝗦𝗔

Die Bohrausrüstung war bereits in Grönland, weiteres Material sollte folgen und der Start für Oktober war angekündigt. Die Amerikaner schienen fest entschlossen, Tatsachen zu schaffen.
Doch dann prallte der amerikanische Öltraum jäh gegen die grönländische Wand. Denn eine vermeintliche Kleinigkeit hatte noch gefehlt: die erforderlichen Genehmigungen. Die Aktie der Greenland Energy Company brach an der Nasdaq zeitweise um mehr als 44 Prozent ein und fiel auf ein Allzeittief.

Grönland hat damit unmissverständlich klargemacht: Bis hierhin – und nicht weiter!
Dabei verfügt die Insel nicht nur über mögliche Ölvorkommen, sondern auch über Seltene Erden und andere kritische Rohstoffe. Entsprechend groß ist das Interesse der USA und Europas, diese Vorkommen als Alternative zu China zu erschließen.

Doch bei Seltenen Erden wird Grönland China nicht kurzfristig ersetzen können. Bis aus einer Lagerstätte eine funktionierende Lieferkette entsteht, vergehen viele Jahre. Es fehlen nicht nur Genehmigungen, sondern vielerorts auch Straßen, Häfen, Energieversorgung und Verarbeitungskapazitäten.

Der Fall macht eine zentrale Wahrheit der Rohstoffpolitik sichtbar: Eine Lagerstätte auf der Landkarte ist noch keine verfügbare Rohstoffquelle.

Wer neue Bezugsquellen erschließen will, muss daher nicht nur in Minen und Infrastruktur investieren. Er muss sich mit dem Rohstoffland über Genehmigungen, Umweltstandards und den wirtschaftlichen Nutzen vor Ort verständigen.

Hinzu kommt ein internationaler Trend: Immer mehr rohstoffreiche Länder wollen nicht länger nur das Material liefern, während die eigentliche Wertschöpfung anderswo stattfindet. Sie erwarten Arbeitsplätze, Infrastruktur und einen angemessenen Anteil am entstehenden Wohlstand.

Wer Rohstoffe fördern will, muss Bedingungen schaffen, denen das Rohstoffland und die dort lebende Bevölkerung zustimmen können. Das erfordert Zeit, diplomatisches Geschick und eine echte Beteiligung der Menschen vor Ort.

Adresse

Gneisenaustraße 83
Berlin
10961

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