07/07/2026
Heute ist unsere Hochzeit genau einen Monat und einen Tag her. 🤍
Und wenn ich ehrlich bin, bin ich immer noch ein bisschen wehmütig. Ich würde diese Tage von meinem JGA und unserer Hochzeit so gerne noch einmal erleben.
Nicht, weil alles perfekt war. Das war es nicht.
Aber weil sie voller Liebe waren.
Voller Menschen, die uns begleitet, mit uns gelacht, mitgefiebert und diesen Moment mit uns getragen haben.
Ich vermisse die kleinen Augenblicke fast noch mehr als die großen.
Die gemeinsamen Frühstücke. Das laute Lachen am Pool. Die spontanen Gespräche bis spät in die Nacht. Das Chaos zwischendurch, das am Ende doch irgendwie seinen Platz gefunden hat. Die Umarmungen. Die Freudentränen. Dieses Gefühl, für ein paar Tage einfach nur von Menschen umgeben zu sein, die einem wohlgesonnen sind.
Genau das war für mich das Schönste.
Natürlich war die Planungszeit nicht immer leicht. Sie hat Kraft gekostet, mich manchmal an meine Grenzen gebracht und mir auch gezeigt, dass sich Menschen und Beziehungen im Laufe des Lebens verändern. So ein großes Lebensereignis bringt einen automatisch dazu, sich selbst noch einmal neu zu sortieren und zu überlegen, was einem wirklich wichtig ist.
Und trotzdem überwiegt heute vor allem eins. Dankbarkeit.
Dankbarkeit für jeden Menschen, der dieses Wochenende mit seiner Liebe, seinem Humor und seiner Herzlichkeit zu etwas gemacht hat, das ich nie vergessen werde.
Seit meiner eigenen Hochzeit sehe ich auch meinen Beruf noch einmal mit anderen Augen.
Als Brautstylistin möchte ich nicht nur dafür sorgen, dass Haare und Make-up perfekt aussehen. Ich möchte meinen Bräuten ein gutes Gefühl schenken. Ruhe. Sicherheit. Das Gefühl, dass sie sich einfach fallen lassen dürfen.
Denn rückblickend erinnere ich mich nicht zuerst daran, ob jede Kleinigkeit perfekt war.
Ich erinnere mich daran, wie ich mich gefühlt habe.
Und ich glaube, genau das bleibt am Ende.
Nicht die perfekte Deko. Nicht der minutiöse Zeitplan.
Sondern das Lachen. Die Umarmungen. Die Liebe. Und das Gefühl, für einen Moment genau dort zu sein, wo man hingehört. 🤍