01/10/2024
**Nachgefragt: Fredderik Collins über Lebensfreude, Kreativität und Schaffenskraft**
In unserer Kategorie „Nachgefragt“ beleuchten wir Themen, die uns alle bewegen, durch die Augen unserer Member. Passend zu unserem CEO-Dinner am 20. September zum Thema "Lebensfreude" haben wir diesmal Fredderik Collins nach seiner Sicht auf Lebensfreude gefragt.
Für Fredderik Collins ist Lebensfreude eng mit Schaffenskraft verbunden: „Lebensfreude stärkt die Schaffenskraft, und Schaffenskraft erhöht die Lebensfreude.“ Dabei war sein Weg nicht immer leicht. Geboren 1964 in Deutschland, wuchs Fredderik in verschiedenen Kinderheimen auf. Diese schwierige Kindheit prägte ihn, doch sie nahm ihm nicht die Freude am Leben – im Gegenteil. „Trotz allem habe ich mich zu einem lebensbejahenden Menschen entwickelt“, sagt er.
Seine kreative Energie zieht Fredderik aus seinen Visionen und Träumen, doch für ihn reicht es nicht, nur zu träumen: „Es geht darum, diese Visionen auch umzusetzen.“ Schon früh entdeckte er seine Leidenschaft für die Kunst. In den 90er Jahren brachte er sich autodidaktisch Fotografie und Kunst bei, bevor er sich 2006 für ein Schauspielstudium entschied. Heute vereint er seine kreativen Talente als Schauspieler, Regisseur, Produzent und Musiker.
Fredderik sieht den Austausch mit anderen Menschen als essenziell für seine Lebensfreude: „Gewohnheiten bringen mir nichts, aber der Austausch mit Menschen – das bringt mir am meisten.“ Seine Freude findet er nicht nur in der Kunst, sondern auch in seinem Engagement im Rettungsdienst, wo er seit Jahren tätig ist.
Aktuell arbeitet Fredderik an einem Kinofilm namens „Suffocate“, bei dem er für die Produktion, Regie und Hauptrolle verantwortlich ist. Für ihn ist klar: Lebensfreude bedeutet, sich immer neuen Herausforderungen zu stellen. „Leben ist Bewegung – und Bewegung ist Freude“, sagt er. Jeder muss selbst entscheiden, ob er sich auf das Leben und die damit verbundenen Herausforderungen einlassen will.