24/06/2022
Haben wir mehr Krisen, als wir bewältigen können? Wahrscheinlich schon. Gerade deshalb ist es an der Zeit, zusammenzurücken. Wir können viel schaffen, und die sind ein Format, in dem die Politik einflussreicher Länder viel bewegen kann, wenn sie vereint ist. Die Klimakrise bekämpfen, Gesundheit sichern - auch und gerade in Ländern, in denen viel Armut herrscht: Das alles sind Herausforderungen, die wir jetzt und sehr dringend angehen müssen.
Natürlich: Die Ukraine braucht angesichts des Angriffs von Putins Russland jetzt alle Unterstützung. Aber eines ist auch klar: Die Naturgesetze geben uns deswegen nicht einen Tag mehr Zeit, um unseren Planeten auf einen nachhaltigen Kurs zu bekommen.
Das ist die Idee der -Kampagne, die wir für die Stiftung Gesunde Erde - Gesunde Menschen umsetzen konnten. Wir wollen gegenüber der deutlich machen, dass viele Menschen sich eine ehrgeizige Nachhaltigkeitspolitik wünschen. Und die Kampagne zeigt schon jetzt: Es sind viel mehr Menschen als man meint. Die profitorientiert programmierten Algorithmen in sozialen Medien suggerieren, unsere Gesellschaften seien voller Wut und Widerspruch. Und sie belohnen die Provokationen statt Lösungen.
Auch deshalb lag gestern in der DIE ZEIT und heute im Tagesspiegel Live das -Magazin mit vielen konstruktiven Beiträgen von
Karl Lauterbach, Eckart von Hirschhausen, Heidemarie Wieczorek-Zeul, Dominik Ziller, Insa Thiele-Eich, Florian Westphal, Marina Weisband, Carolin Stüdemann, Dr. Dagmar Pruin, Lena Wiggers, Friederike Meister, Barbara Metz, Prof. Antje Boetius, Christoph Bautz, Raul Krauthausen, Claudia Kemfert, Dr. Christiane Averbeck, Jan Sebastian Friedrich-Rust, Antonis Schwarz und Dr. Carola Holzner
zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele ( ) und einem Appell an die . Wer es heute nicht mehr zum Kiosk schafft: Die Ausgabe gibt's hier auch online. https://epaper-tagesspiegel.weekli.de/prospekt/a3-b1-c7147-d1126663-fDE-g14482?tid=l4seq4t7-o5c7-62b5a8aa7ea8c&page=1