08/06/2026
Am Wochenende habe ich die Eckbank meiner Schwiegermutter neu bezogen.
Polster runter, alten Stoff abziehen, neuen Schaumstoff zuschneiden, frischen Bezug spannen. Hat richtig Spaß gemacht. Die Bank sieht wunderschön aus.
Bis ich am Schluss einen Schritt zurückgetreten bin.
Das Stoffmuster auf einer Sitzfläche zeigt in die falsche Richtung.
Ich war am Boden zerstört. Bin es immer noch, wenn ich ehrlich bin. Soviel Mühe und Sorgfalt in dieses Projekt gesteckt, und dann passiert mir dieser dumme Fehler. Am liebsten hätte ich alles neu gemacht. Obwohl die Bank wunderschön geworden ist und auch noch sau bequem ist.
Ich stand heulend in der Küche. Am Boden zerstört und mein Sohn kam zu mir und sagte: "Ach Mama, wir machen doch alle Fehler."
Ich schaute ihn an und fragte mich: Wie hart sind wir eigentlich mit uns selbst? Und warum?
Ich sehe das oft bei angehenden Tech-VAs.
Du sitzt vor deinem ersten Funnel-Setup. Neun Sachen klappen, eine zickt. Eine E-Mail kommt nicht an, ein Link zeigt ins Leere, ein Trigger feuert nicht. Und der Kopf sagt sofort:
„Ich kann das nicht."
„Eine richtige Tech-VA hätte das längst gelöst."
„Wenn meine Kundin das merkt, war's das."
Dieser eine Fehler ruiniert für dich das ganze Setup. Obwohl 9 von 10 Sachen laufen.
Es ist genau anders herum. Du wirst nicht zur Tech-VA, indem du vorher alles perfekt kannst. Du wirst es, indem du anfängst, Fehler machst und merkst, dass sie nicht das Ende sind, sondern der Lernweg.
Übrigens, meiner Schwägerin ist der Fehler gar nicht aufgefallen. Von ihr kam die WhatsApp Nachricht. 👆
💬 Erzähl mir in den Kommentaren: Wann warst du das letzte Mal viel zu hart mit dir selbst?
(P.S.: Wenn du eine angehende Tech-VA bist und diesen „ich kann das nicht"-Loop kennst, meine Tech-VA Ausbildung startet im August. Kommentiere AUSBILDUNG, dann schicke ich dir die Eckdaten.)