Archäologische Illustrationen

Archäologische Illustrationen Berliner Kreativnetzwerk für Visualisierung in Kultur & Wissenschaft

Unsere Spezialisierung liegt in der anspruchsvollen analogen und digitalen Umsetzung von Fundobjekten, Plänen und Karten, die so kompetent für eine wissenschaftliche Weiterbearbeitung zur Verfügung gestellt werden. Ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit besteht im Anfertigen von künstlerisch ansprechenden Rekonstruktionen, 3D-Animationen, Objektfotografie sowie der Gestaltung von Werbe- & Ausstellungs- und Infomateriallien, als auch Frontcover und Layoutkonzeption für Publikationen. Dabei verfolgen wir stehts das Ziel archäologische Sachverhalte in Publikationen oder Präsentationen einem großen Publikumskreis näher zu bringen. Gemeinsam mit Ihnen erarbeiten wir die bestmöglichen Visualisierungen für Kultur & Wissenschaft.

Klassiker der Funddokumentation - Keramik mit Schlickerung!Diese Art Gefäß mit rauer Oberfläche wurde damals vor allem f...
11/09/2026

Klassiker der Funddokumentation - Keramik mit Schlickerung!
Diese Art Gefäß mit rauer Oberfläche wurde damals vor allem für große Vorratsgefäße genutzt, um sie griffiger, robuster und widerstandsfähiger zu machen.
Das Spannende beim Zeichnen ist, es fühlt sich jedes Mal ein bisschen an wie das Zeichnen abstrakter Kunst! Jedes Detail, jeder unregelmäßige Tonauftrag und jede winzige Vertiefung erzählt ihre ganz eigene, Jahrtausende alte Geschichte, die man Strich für Strich und Punkt für Punkt auf Papier festhält.😉

Ein architektonisches Wunderwerk am Fuße der Schneekoppe!Die Holzkirche wurde um das Jahr 1200 im norwegischen Vang erri...
08/09/2026

Ein architektonisches Wunderwerk am Fuße der Schneekoppe!
Die Holzkirche wurde um das Jahr 1200 im norwegischen Vang errichtet. Als die Gemeinde im 19. Jahrhundert zu groß wurde, drohte dem geschichtsträchtigen Gebäude der Abriss. Doch dank des Einsatzes des Künstlers Johan Christian Dahl konnte das hölzerne Erbe gerettet werden.
Nach einer abenteuerlichen Reise über die Ostsee und vorbei an Berlin fand die Kirche im Riesengebirge ihre neue Heimat. 1843 wurde sie in Karpacz/Krummhübel feierlich wiedereröffnet. Bis heute steht das über 800 Jahre alte Bauwerk inmitten der Natur, zieht jährlich Hunderttausende Besucher in seinen Bann und ist der perfekte Zwischenstopp auf dem Weg zu einer Wanderung auf die Schneekoppe. Wer also mal in der Gegend ist, sollte sie sich unbedingt anschauen!

Gigant aus der Steinzeit!Manchmal trügt der erste Blick auf ein Foto: Dieses steinzeitliche Fundstück ist kein kleiner K...
03/09/2026

Gigant aus der Steinzeit!
Manchmal trügt der erste Blick auf ein Foto: Dieses steinzeitliche Fundstück ist kein kleiner Kiesel, sondern ein massiver, über 15 cm großer und extrem schwerer Riesen-Kernstein!
Ein Brocken dieser Dimension hatte für die Steinzeitmenschen eine völlig andere Funktion als kleine, mobile Restkerne. Ein so großer Rohling aus hochwertigem Feuerstein war extrem wertvoll. Er wurde oft nicht herumgetragen, sondern gezielt an festen Rastplätzen oder Werkstätten gelagert. Er diente als langfristige "Rohstoff-Bank". Nur von einem so gewaltigen Gesteinsblock ließen sich die begehrten, ultralangen Prachtklingen oder wuchtigen Abschläge abschlagen, die man für große Jagdmesser, Speerspitzen oder schwere Schaber brauchte. Echte Millimeterarbeit für ein echtes archäologisches Megaprojekt!

Das vergessene Ökosystem der Eiszeit!Für moderne Ausstellungen reicht es nicht mehr aus, nur Knochen zu zeigen – sie müs...
31/08/2026

Das vergessene Ökosystem der Eiszeit!
Für moderne Ausstellungen reicht es nicht mehr aus, nur Knochen zu zeigen – sie müssen Lebenswelten greifbar machen. Eine unser neueste Rekonstruktionen entführt uns direkt in die eiszeitliche Mammutsteppe vor rund 20.000 Jahren. Entgegen dem Klischee einer kahlen Eiswüste war dieses verschwundene Ökosystem ein extrem nährstoffreiches Grasland. Weil riesige Wassermengen in Gletschern gebunden waren, lag der Meeresspiegel über 100 Meter tiefer als heute.
Im Zentrum der Illustration steht das Wollhaarmammut, dessen dichtes Fell perfekt an Temperaturen von bis zu minus 40 Grad angepasst war. Flankiert wird es vom tonnenschweren Wollnashorn und dem Riesenhirsch, dessen gewaltige Geweihspanne von bis zu 3,40 Metern nur in dieser völlig baumlosen, offenen Steppe Platz fand. Jede anatomische Struktur basiert auf aktuellen paläontologischen Daten. Unsere Illustration verbindet wissenschaftliche Präzision mit emotionaler Bildgewalt – maßgeschneidert für moderne, großformatige Museumskonzepte.

Fasziniert von der visuellen Rekonstruktion unserer Vergangenheit? Dann folgen Sie unserer Seite! Wenn Sie für Ihr nächstes Ausstellungs- oder Publikationsprojekt eine historisch exakte Umsetzung suchen, freuen wir uns auf Ihre Nachricht.

Guten Morgäähn! Erstmal eine Tasse Kaffee – und dann direkt ab in die Eisenzeit! ☕Starten wir den Tag mit einer spannend...
28/08/2026

Guten Morgäähn!
Erstmal eine Tasse Kaffee – und dann direkt ab in die Eisenzeit! ☕
Starten wir den Tag mit einer spannenden zeichnerischen Herausforderung: Dem „Wolfszahnmuster“ auf Gefäßen aus dem 2. Jahrhundert v. Chr. Dieses detailreiche Dekormotiv gehört zu den typischen Verzierungen der jüngeren Eisenzeit im Alpenraum und hat sich sogar bis in die römische Zeit hinein gehalten.

Ein Kandidat aus unserer Kategorie  !Dieses ca. 2 cm kleine Bronzeobjekt war vermutlich ein römisches Verschlussteil. Vi...
25/08/2026

Ein Kandidat aus unserer Kategorie !
Dieses ca. 2 cm kleine Bronzeobjekt war vermutlich ein römisches Verschlussteil. Vielleicht aber auch der allererste Prototyp der Dosenlasche?🧐 Eines ist sicher: Der Durst war auch vor 2.000 Jahren schon real. Prost!

Fingerring mit Reptilienzier - klein, aber oho!Dieser winzige, offene Bronzering zeigt eine detaillierte (Schlangen?)Ver...
19/08/2026

Fingerring mit Reptilienzier - klein, aber oho!
Dieser winzige, offene Bronzering zeigt eine detaillierte (Schlangen?)Verzierung: der breiter gearbeitet Kopfbereich hat zwei ovalen Augen, daran schließt sich ein Schuppen verzierter Körper an, der in einem schmaleren Schwanz endet. Die Datierung ist bisher unsicher. Ein einzigartiger Fund und eine einmalige Illustration! Wer war wohl der/die Träger*in?

[Foto & Zeichnung ]

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Ein Prunkgrab aus Tuna in Alsike!Dieses Aquarell (Ausmalseite aus Colouring Archaeology) rekonstruiert die prachtvolle F...
17/08/2026

Ein Prunkgrab aus Tuna in Alsike!
Dieses Aquarell (Ausmalseite aus Colouring Archaeology) rekonstruiert die prachtvolle Frauentracht aus Grab 4 des Bootgräberfeldes von Tuna in Alsike (Uppland, Schweden). Unweit von Uppsala gelegen, gilt dieser Bestattungsplatz als Schlüsselort zur Erforschung der skandinavischen Elite. Das Frauengrab datiert in die späte Wikingerzeit (ca. 900–950 n. Chr.) und zeugt von der enormen wirtschaftlichen und repräsentativen Macht der Frauen innerhalb dieser Führungsschicht. Die beiden massiven Schalenfibeln wurden im Feingussverfahren hergestellt und zeigen dichte, reliefartige Tierornamente. Zentral auf der Brust schließt eine dreipassförmige Kleeblattfibel das Ensemble ab – ein meisterhaftes Beispiel skandinavischer Filigranarbeit, das ursprünglich auf fränkische Schwertgurtverteiler zurückgeht. Das mehrlagige Trachtgehänge spiegelt wiederum den weitverzweigten wikingischen Fernhandel wider: Neben einheimischen Bernsteinperlen enthält es kostbare Mosaikaugenperlen und transluzente Glasperlen, die über östliche Handelsrouten aus dem byzantinischen Raum importiert wurden, ergänzt durch silberne Prunkanhänger. Dank der korrosionshemmenden Eigenschaften der Bronze haben sich die Objekte im skandinavischen Boden exzellent erhalten; die Originalfunde sind heute im Staatlichen Historischen Museum in Stockholm (Historiska museet) ausgestellt.

Abb.1 , kolorierte Ausmalseite aus unserer Malmappe " - Entdecke die farbige Vergangenheit"
Abb. 2 Fundfoto: Historiska Musset, Stockholm

Vom glühenden Eisen zur Zivilisation: der Amboss🔨🔥Ohne ihn gäbe es keine Schwerter, keine Pflüge und keine Festungen. De...
14/08/2026

Vom glühenden Eisen zur Zivilisation: der Amboss🔨🔥
Ohne ihn gäbe es keine Schwerter, keine Pflüge und keine Festungen. Der Amboss ist das unbesungene Herzstück der menschlichen Entwicklung!
In der Eisenzeit kam der Wendepunkt. Die ersten kompakten Eisenambosse entstanden. Werkzeuge und Waffen wurden schärfer, härter und effizienter – ein gewaltiger Sprung für die Menschheit.
Später entwickelte er seine charakteristische Form mit Horn und glatter Bahn. So wurde er vom reinen Werkzeug zum Symbol für Macht, Handwerk und Beständigkeit.
Ob bei den Wikingern oder im Fränkischen Reich – der Schmied galt als halbmagischer Meister des Elements Feuer und sein Amboss war der heilige Mittelpunkt jeder Siedlung.
Welcher Schmiedefan hat heute noch ein Stück Geschichte in seiner Werkstatt stehen? Schreib es in die Kommentare! 👇

Zahnarztbesuch im 3. Jahrhundert? 🦷⚡Im Zuge der Erforschung zweier römischer Fluchthöhlen bei Aschau im Chiemgau kamen u...
11/08/2026

Zahnarztbesuch im 3. Jahrhundert? 🦷⚡
Im Zuge der Erforschung zweier römischer Fluchthöhlen bei Aschau im Chiemgau kamen unter den mehr als 600 Artefakten nicht nur Waffen und Alltagsgeräte zum Vorschein, sondern auch echte Raritäten.
Eines dieser Highlights: diese eiserne medizinische Zange! 💉🩹
Die Herausforderung beim Fundzeichnen ist stark korrodiertes Eisen optisch so aufzubereiten, dass die funktionale Form und die Griffe klar erkennbar werden. Mit klassischer Tuschezeichnung in Punkt- und Strichschattierung lässt sich die Struktur präzise herausarbeiten – viel detaillierter, als es eine reine Fotografie oft leisten kann.
👉 Mehr zum Projekt & unseren Zeichnungen: https://www.archaeologische-illustrationen.de/angebot/fundzeichnen/kaiserzeit-bayern.html

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