30/06/2026
VERMISSTENSUCHE Berlin
𝗞𝗻𝗮𝗽𝗽 𝟭𝟬-𝗷𝗮̈𝗵𝗿𝗶𝗴𝗲𝘀 𝗠𝗮̈𝗱𝗰𝗵𝗲𝗻 𝘀𝗽𝘂𝗿𝗹𝗼𝘀 𝘃𝗲𝗿𝘀𝗰𝗵𝘄𝘂𝗻𝗱𝗲𝗻
Die neunjährige 𝗠𝗶𝗮 𝗥𝗮𝗸𝗶𝗰c wird seit 𝗠𝗼𝗻𝘁𝗮𝗴, 𝗱𝗲𝗺 𝟮𝟵.𝟬𝟲.𝟮𝟬𝟮𝟲, vermisst. Nach den bislang öffentlich bekannten Angaben wurde Mia am Morgen mit einem Fahrdienst zur Schule gebracht, erschien dort jedoch nicht im Klassenzimmer. Ihr Aufenthaltsort ist seitdem ungeklärt.
Die Kindesmutter Katarina Rakic 𝗯𝗶𝘁𝘁𝗲𝘁 𝗱𝗶𝗲 𝗠𝗲𝗱𝗶𝗲𝗻 und die 𝗢̈𝗳𝗳𝗲𝗻𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵𝗸𝗲𝗶𝘁 dringend darum, 𝗯𝗲𝗶 𝗱𝗲𝗿 𝗦𝘂𝗰𝗵𝗲 𝗻𝗮𝗰𝗵 𝗠𝗶𝗮 𝗲𝗶𝗻 𝗮𝗸𝘁𝘂𝗲𝗹𝗹𝗲𝘀 𝗙𝗼𝘁𝗼 𝘇𝘂 𝘃𝗲𝗿𝘄𝗲𝗻𝗱𝗲𝗻.. Das derzeit teilweise verbreitete Bild von Mia ist nach Angaben der Kindesmutter nicht mehr aktuell. Mia wird in wenigen Tagen, Anfang Juli 2026, zehn Jahre alt. Gerade bei Kindern in diesem Alter kann ein veraltetes Foto die Wiedererkennung erheblich erschweren. Auch die Fotos von Mia auf den diversen TikTok Kanälen sind irreführend und mit KI bearbeitet (ähnlich wie im Fall Rebecca Reusch).
𝗗𝗶𝗲 𝗞𝗶𝗻𝗱𝗲𝘀𝗺𝘂𝘁𝘁𝗲𝗿 𝘀𝘁𝗲𝗹𝗹𝘁 𝗱𝗮𝗵𝗲𝗿 𝗲𝗶𝗻 𝗮𝗸𝘁𝘂𝗲𝗹𝗹𝗲𝗿𝗲𝘀 𝗟𝗶𝗰𝗵𝘁𝗯𝗶𝗹𝗱 𝘇𝘂𝗿 𝗩𝗲𝗿𝗳𝘂̈𝗴𝘂𝗻𝗴 𝘂𝗻𝗱 𝗯𝗶𝘁𝘁𝗲𝘁 𝗱𝗮𝗿𝘂𝗺, 𝗱𝗶𝗲𝘀𝗲𝘀 𝗕𝗶𝗹𝗱 𝗯𝗲𝗶 𝘄𝗲𝗶𝘁𝗲𝗿𝗲𝗻 𝗩𝗲𝗿𝗼̈𝗳𝗳𝗲𝗻𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻, 𝗦𝘂𝗰𝗵𝗺𝗲𝗹𝗱𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝗢𝗻𝗹𝗶𝗻𝗲-𝗕𝗲𝗶𝘁𝗿𝗮̈𝗴𝗲𝗻 𝘇𝘂 𝘃𝗲𝗿𝘄𝗲𝗻𝗱𝗲𝗻.
𝗙𝗮𝗺𝗶𝗹𝗶𝗮̈𝗿𝗲𝗿 𝗛𝗶𝗻𝘁𝗲𝗿𝗴𝗿𝘂𝗻𝗱
Die Kindesmutter hielt sich bis Freitag, den 26.06.2026, in Berlin auf. An diesem Vormittag fand vor dem Familiengericht Köpenick ein Termin statt. Gegenstand des Verfahrens war ein Antrag der Kindesmutter auf Herausgabe des Kindes Mia beziehungsweise auf Klärung des Aufenthalts des Kindes. Die Kindesmutter wurde in diesem Verfahren durch 𝗥𝗲𝗰𝗵𝘁𝘀𝗮𝗻𝘄𝗮̈𝗹𝘁𝗶𝗻 𝗞𝗮𝘁𝗿𝗶𝗻 𝗞𝘂𝗻𝘀𝘁 aus Teltow vertreten.
Mia hielt sich seit etwa eineinhalb Jahren beim biologischen Vater auf. Nach Darstellung der Kindesmutter beruhte dies ursprünglich darauf, dass Mia damals ausdrücklich den Wunsch geäußert hatte, bei ihrem „Papa“ sein zu wollen. Die Kindesmutter wollte diesen Wunsch zunächst respektieren. Nach ihrer Darstellung war dies jedoch nicht als endgültige Verlagerung des Lebensmittelpunkts gedacht, sondern als vorübergehende Lösung. Nach Abschluss der Grundschulzeit sollte Mia nach München mit Beginn der 5. Klasse zurückkehren und dort eine weiterführende Schule besuchen (Anmerkung: In Bayern endet die Grundschule nach vier Jahren).
𝗗𝗮𝘀 𝗧𝗲𝗮𝗺 𝗱𝗲𝗿 𝗥𝗲𝗰𝗵𝘁𝘀𝗮𝗻𝘄𝗮̈𝗹𝘁𝗶𝗻 𝗞𝗮𝘁𝗿𝗶𝗻 𝗞𝘂𝗻𝘀𝘁 𝘂𝗻𝗱 𝗺𝗶𝗿 (𝗦𝘁𝗲𝗳𝗮𝗻 𝗗𝘂𝗱𝘇𝘂𝘀) 𝗮𝗹𝘀 𝗣𝗿𝗶𝘃𝗮𝘁𝗱𝗲𝘁𝗲𝗸𝘁𝗶𝘃 𝘀𝗶𝗻𝗱 𝗯𝗲𝗮𝘂𝗳𝘁𝗿𝗮𝗴𝘁 𝗶𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗳𝗮𝗺𝗶𝗹𝗶𝗲𝗻𝗴𝗲𝗿𝗶𝗰𝗵𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗔𝘂𝘀𝗲𝗶𝗻𝗮𝗻𝗱𝗲𝗿𝘀𝗲𝘁𝘇𝘂𝗻𝗴 𝗱𝗶𝗲 𝗞𝗶𝗻𝗱𝗲𝘀𝗺𝘂𝘁𝘁𝗲𝗿 𝗞𝗮𝘁𝗮𝗿𝗶𝗻𝗮 𝘇𝘂 𝘂𝗻𝘁𝗲𝗿𝘀𝘁𝘂̈𝘁𝘇𝗲𝗻.
Nach Angaben der Kindesmutter ist der biologische Vater nicht der rechtliche Vater von Mia (er ist nicht in der Geburtsurkunde eingetragen) und verfügt weder über das Sorgerecht noch über das Aufenthaltsbestimmungsrecht. 𝗗𝗮 𝗱𝗲𝗿 𝗞𝗶𝗻𝗱𝗲𝘀𝘃𝗮𝘁𝗲𝗿 𝗠𝗶𝗮 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗮𝗻 𝗱𝗶𝗲 𝗠𝘂𝘁𝘁𝗲𝗿 𝗵𝗲𝗿𝗮𝘂𝘀𝗴𝗲𝗯𝗲𝗻 𝘄𝗼𝗹𝗹𝘁𝗲, 𝘄𝗮𝗿 𝗱𝗶𝗲 𝗘𝗿𝗵𝗲𝗯𝘂𝗻𝗴 𝗱𝗲𝗿 𝗞𝗹𝗮𝗴𝗲 𝘇𝘂𝗿 𝗛𝗲𝗿𝗮𝘂𝘀𝗴𝗮𝗯𝗲 𝗱𝗲𝘀 𝗞𝗶𝗻𝗱𝗲𝘀" 𝗴𝗲𝗯𝗼𝘁𝗲𝗻. 𝗗𝗶𝗲𝘀𝗲 𝗿𝗲𝗰𝗵𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲 𝗘𝗶𝗻𝗼𝗿𝗱𝗻𝘂𝗻𝗴 𝗶𝘀𝘁 𝗚𝗲𝗴𝗲𝗻𝘀𝘁𝗮𝗻𝗱 𝗱𝗲𝗿 𝗳𝗮𝗺𝗶𝗹𝗶𝗲𝗻𝗴𝗲𝗿𝗶𝗰𝗵𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗔𝘂𝘀𝗲𝗶𝗻𝗮𝗻𝗱𝗲𝗿𝘀𝗲𝘁𝘇𝘂𝗻𝗴 𝗯𝗲𝗶𝗺 𝗙𝗮𝗺𝗚 𝗞𝗼̈𝗽𝗲𝗻𝗶𝗰𝗸.
Die Kindesmutter hatte in der Vergangenheit zunehmend Sorge, dass sie von wesentlichen Informationen über Mia ausgeschlossen werde und der Kontakt zu ihrer Tochter erschwert werde. Vor diesem Hintergrund wurde der familiengerichtliche Antrag auf Herausgabe beziehungsweise auf Klärung des Aufenthalts des Kindes gestellt.
Nach Bekanntwerden des Verschwindens von Mia wurden nach Angaben der Kindesmutter weitere familiengerichtliche Eilmaßnahmen beantragt, insbesondere zur Verhinderung einer möglichen Auslandsverbringung und zur Sicherung der Reisedokumente des Kindes.
𝗗𝗶𝗲 𝗞𝗶𝗻𝗱𝗲𝘀𝗺𝘂𝘁𝘁𝗲𝗿 𝗯𝗶𝘁𝘁𝗲𝘁 𝗮𝘂𝘀𝗱𝗿𝘂̈𝗰𝗸𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗱𝗮𝗿𝘂𝗺, 𝗸𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗚𝗲𝗿𝘂̈𝗰𝗵𝘁𝗲 𝗼𝗱𝗲𝗿 𝗦𝗽𝗲𝗸𝘂𝗹𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝗲𝗻 𝘄𝗲𝗶𝘁𝗲𝗿𝘇𝘂𝘃𝗲𝗿𝗯𝗿𝗲𝗶𝘁𝗲𝗻. 𝗘𝗻𝘁𝘀𝗰𝗵𝗲𝗶𝗱𝗲𝗻𝗱 𝗶𝘀𝘁 𝗷𝗲𝘁𝘇𝘁 𝗮𝗹𝗹𝗲𝗶𝗻, 𝗠𝗶𝗮 𝘀𝗰𝗵𝗻𝗲𝗹𝗹 𝘂𝗻𝗱 𝘂𝗻𝘃𝗲𝗿𝘀𝗲𝗵𝗿𝘁 𝘇𝘂 𝗳𝗶𝗻𝗱𝗲𝗻.
𝗕𝗶𝘁𝘁𝗲 𝗮𝗻 𝗱𝗶𝗲 𝗢̈𝗳𝗳𝗲𝗻𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵𝗸𝗲𝗶𝘁
Wer Mia gesehen hat oder Angaben zu ihrem Aufenthaltsort machen kann, wird gebeten, sich unverzüglich an die Polizei Berlin oder jede andere Polizeidienststelle zu wenden.
𝘿𝙖𝙨 𝙗𝙚𝙞𝙜𝙚𝙛𝙪̈𝙜𝙚 𝘽𝙞𝙡𝙙 𝙯𝙚𝙞𝙜𝙩 𝙙𝙞𝙚 𝙙𝙖𝙢𝙖𝙡𝙨 9½ 𝙟𝙖̈𝙝𝙧𝙞𝙜𝙚 𝙈𝙞𝙖 𝙍𝙖𝙠𝙞𝙘 𝙠𝙪𝙧𝙯 𝙣𝙖𝙘𝙝 𝙚𝙞𝙣𝙚𝙧 𝙆𝙞𝙚𝙛𝙚𝙧𝙣𝙤𝙥𝙚𝙧𝙖𝙩𝙞𝙤𝙣.
https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/2026/pressemitteilung.1687556.php