09/06/2026
📉 𝗗𝗶𝗲 𝘄𝗶𝗿𝘁𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲 𝗟𝗮𝗴𝗲 𝗱𝗲𝗿 𝗱𝗲𝘂𝘁𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗦ä𝗴𝗲- 𝘂𝗻𝗱 𝗛𝗼𝗹𝘇𝗶𝗻𝗱𝘂𝘀𝘁𝗿𝗶𝗲 𝘃𝗲𝗿𝘀𝗰𝗵ä𝗿𝗳𝘁 𝘀𝗶𝗰𝗵 𝘄𝗲𝗶𝘁𝗲𝗿.
Nach dem niedrigsten Produktionsniveau der vergangenen zehn Jahre drohen der Branche 2026 weitere Produktionsrückgänge von bis zu 10 Prozent. Die Gründe sind vielfältig: eine anhaltend schwache Baukonjunktur, hohe Rohstoff- und Energiekosten sowie zunehmende Handelshemmnisse auf internationalen Märkten.
Besonders besorgniserregend: Die Folgen reichen weit über einzelne Unternehmen hinaus. Weniger Produktion bedeutet Kurzarbeit, den Verlust industrieller Kapazitäten und Risiken für Arbeitsplätze sowie die regionale Wertschöpfung – insbesondere in ländlichen Räumen.
Dabei ist die deutsche Säge- und Holzindustrie mit über 2.000 Unternehmen, rund 30.000 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von bis zu 14 Milliarden Euro ein zentraler Bestandteil der heimischen Wertschöpfungsketten. Sie sichert die Rohstoffbasis für die Bauwirtschaft, die Verpackungsindustrie und viele weitere Branchen.
Als DeSH fordern wir deshalb einen Krisengipfel zwischen Politik und Wirtschaft. Jetzt braucht es eine gemeinsame Zukunftsstrategie für die Holzverarbeitung in Deutschland. Dazu gehören:
✅ eine verlässliche Holzversorgung
✅ wettbewerbsfähige Standortbedingungen
✅ eine Stärkung des Holzbaus und der Bioökonomie
✅ langfristige Perspektiven für die industrielle Holzverarbeitung
Deutschland ist Europas führender Produzent von Bauholz. Diese Position dürfen wir nicht leichtfertig aufs Spiel setzen.
👉Hier geht es zur Pressemitteilung: https://zukunft-holz.de/ /2026/wirtschaftliche-lage-fuer-heimische-saege-und-holzindustrie-verschaerft-sich/