Deutsche Säge- und Holzindustrie

Deutsche Säge- und Holzindustrie Der DeSH (Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband) vertritt und vermittelt von Berlin aus Bran

Der DeSH (Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband) steht für eine umweltverträgliche und wertschöpfende Nutzung des Werkstoffes und Energieträgers Holz.

📉 𝗗𝗶𝗲 𝘄𝗶𝗿𝘁𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲 𝗟𝗮𝗴𝗲 𝗱𝗲𝗿 𝗱𝗲𝘂𝘁𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗦ä𝗴𝗲- 𝘂𝗻𝗱 𝗛𝗼𝗹𝘇𝗶𝗻𝗱𝘂𝘀𝘁𝗿𝗶𝗲 𝘃𝗲𝗿𝘀𝗰𝗵ä𝗿𝗳𝘁 𝘀𝗶𝗰𝗵 𝘄𝗲𝗶𝘁𝗲𝗿.Nach dem niedrigsten Produktions...
09/06/2026

📉 𝗗𝗶𝗲 𝘄𝗶𝗿𝘁𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲 𝗟𝗮𝗴𝗲 𝗱𝗲𝗿 𝗱𝗲𝘂𝘁𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗦ä𝗴𝗲- 𝘂𝗻𝗱 𝗛𝗼𝗹𝘇𝗶𝗻𝗱𝘂𝘀𝘁𝗿𝗶𝗲 𝘃𝗲𝗿𝘀𝗰𝗵ä𝗿𝗳𝘁 𝘀𝗶𝗰𝗵 𝘄𝗲𝗶𝘁𝗲𝗿.
Nach dem niedrigsten Produktionsniveau der vergangenen zehn Jahre drohen der Branche 2026 weitere Produktionsrückgänge von bis zu 10 Prozent. Die Gründe sind vielfältig: eine anhaltend schwache Baukonjunktur, hohe Rohstoff- und Energiekosten sowie zunehmende Handelshemmnisse auf internationalen Märkten.
Besonders besorgniserregend: Die Folgen reichen weit über einzelne Unternehmen hinaus. Weniger Produktion bedeutet Kurzarbeit, den Verlust industrieller Kapazitäten und Risiken für Arbeitsplätze sowie die regionale Wertschöpfung – insbesondere in ländlichen Räumen.
Dabei ist die deutsche Säge- und Holzindustrie mit über 2.000 Unternehmen, rund 30.000 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von bis zu 14 Milliarden Euro ein zentraler Bestandteil der heimischen Wertschöpfungsketten. Sie sichert die Rohstoffbasis für die Bauwirtschaft, die Verpackungsindustrie und viele weitere Branchen.

Als DeSH fordern wir deshalb einen Krisengipfel zwischen Politik und Wirtschaft. Jetzt braucht es eine gemeinsame Zukunftsstrategie für die Holzverarbeitung in Deutschland. Dazu gehören:
✅ eine verlässliche Holzversorgung
✅ wettbewerbsfähige Standortbedingungen
✅ eine Stärkung des Holzbaus und der Bioökonomie
✅ langfristige Perspektiven für die industrielle Holzverarbeitung

Deutschland ist Europas führender Produzent von Bauholz. Diese Position dürfen wir nicht leichtfertig aufs Spiel setzen.

👉Hier geht es zur Pressemitteilung: https://zukunft-holz.de/ /2026/wirtschaftliche-lage-fuer-heimische-saege-und-holzindustrie-verschaerft-sich/

🌲📏 Meilenstein für die Forst- und Holzbranche: DFWR und DeSH setzen mit der neuen RVWV 2026 einen wichtigen Branchenstan...
19/05/2026

🌲📏 Meilenstein für die Forst- und Holzbranche: DFWR und DeSH setzen mit der neuen RVWV 2026 einen wichtigen Branchenstandard.

Mit der Unterzeichnung der „Rahmenvereinbarung für die Werksvermessung von Stammholz 2026“ (RVWV 2026) wurde das zentrale Regelwerk für die Werksvermessung modernisiert und an aktuelle rechtliche sowie technische Anforderungen angepasst.

Zu den wichtigsten Neuerungen zählen:
✅ Einführung des Durchmessers an der physikalischen Stammmitte als neue Grundlage für das Abrechnungsmaß
✅ Mehr Transparenz durch standardisierte Messprotokolle
✅ Neue Regelungen zur Teilstammerfassung und Qualitätszonen
✅ Rechtssichere und praxisgerechte Umsetzung moderner Vermessungstechnologien

Die RVWV 2026 ist das Ergebnis eines intensiven, gemeinsamen Entwicklungsprozesses von DFWR, DeSH, Prüfinstitutionen, Forschungseinrichtungen und Technologiepartnern. Ziel bleibt eine verlässliche, transparente und zukunftsfähige Werksvermessung entlang der gesamten Wertschöpfungskette Forst & Holz.
Ab dem 01.07.2026 empfehlen die Verbände die umfassende Anwendung der neuen RVWV in den Werken.

👉Hier geht es zur Pressemitteilung: https://zukunft-holz.de/ /2026/meilenstein-fuer-die-forst-und-holzbranche-dfwr-und-desh-besiegeln-neue-rvwv-2026/

🏛️ Kabinettsbeschluss zum Gebäudemodernisierungsgesetz: Wichtiges Signal für eine technologieoffene Wärmewende 🌱🔥Der heu...
13/05/2026

🏛️ Kabinettsbeschluss zum Gebäudemodernisierungsgesetz: Wichtiges Signal für eine technologieoffene Wärmewende 🌱🔥

Der heutige Kabinettsbeschluss zum Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) setzt aus Sicht der Säge- und Holzindustrie ein wichtiges Zeichen für Praxisnähe, Planungssicherheit und Technologieoffenheit. ✅

Besonders positiv: Die ursprünglich vorgesehene gesetzliche Verankerung eines Kaskadenprinzips bei der energetischen Nutzung von Holz wurde gestrichen. Damit bleiben Holz- und Pelletheizungen auch künftig ein wichtiger Bestandteil einer erneuerbaren Wärmeversorgung 🌲🏠♻️ – ohne zusätzliche Marktverwerfungen entlang der Wertschöpfungskette Wald und Holz.

Auch der Verzicht auf zusätzliche Nachweis- und Dokumentationspflichten im Zusammenhang mit der EU-Entwaldungsverordnung (EUDR) ist ein wichtiges Signal gegen unnötige Bürokratie 📑❌.

DeSH-Präsident Dr. Stephan Lang betont dazu:
💬 „Wir begrüßen ausdrücklich, dass sich die Bundesregierung von der geplanten gesetzlichen Verankerung einer Kaskadennutzung verabschiedet hat. Damit können Holz- und Pelletheizungen weiterhin einen wichtigen Beitrag zur erneuerbaren Wärmeversorgung leisten und gleichzeitig Verwerfungen an Rohstoffmärkten vermieden werden.“

Der DeSH bewertet den Kabinettsbeschluss insgesamt als wichtigen Schritt für eine verlässliche und praxistaugliche Ausgestaltung der Wärmewende ⚡🤝. Holz bleibt damit auch künftig ein zentraler erneuerbarer Energieträger im Wärmesektor 🌳🔥.

👉🏻Hier geht es zur Pressemitteilung: https://zukunft-holz.de/ /2026/saege-und-holzindustrie-begruesst-kurskorrektur-bei-holzheizungen-im-gmodg/

🏗️🌲 Das geplante Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) setzt aus Sicht der Säge- und Holzindustrie falsche Signale für di...
12/05/2026

🏗️🌲 Das geplante Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) setzt aus Sicht der Säge- und Holzindustrie falsche Signale für die Wärmewende.

Im Rahmen der Verbändeanhörung hat der DeSH deutlich gemacht: Die energetische Nutzung von Holz ist kein Widerspruch zur stofflichen Nutzung – sie ist ein zentraler Bestandteil funktionierender Wertschöpfungsketten und regionaler Kreisläufe.

Besonders kritisch sieht der Verband die geplante gesetzliche Verankerung eines Kaskadenprinzips beim Heizen mit Holz. Dieses würde die heimische Pelletproduktion massiv einschränken, Investitionen gefährden und die Versorgungssicherheit schwächen.

Deutschland produziert jährlich rund 3,7 Mio. Tonnen Holzpellets und deckt damit nahezu den gesamten Inlandsbedarf aus heimischer Produktion. Zusätzliche regulatorische Eingriffe würden Importabhängigkeiten erhöhen und Marktverwerfungen provozieren – entgegen der Ziele einer resilienten und nachhaltigen Energieversorgung.

Hinzu kommen neue Bürokratiepflichten durch den geplanten Verweis auf die EU-Entwaldungsverordnung (EUDR), obwohl die vorgesehenen Nachweise nach den jüngsten EU-Anpassungen weder erforderlich noch praktikabel erscheinen.

Klar ist: Holzwärme liefert bereits heute mehr als zwei Drittel der erneuerbaren Wärme in Deutschland. Statt bewährte Lösungen zu schwächen, braucht es verlässliche, praxistaugliche und investitionsfreundliche Rahmenbedingungen.

👉 Hier geht es zur Pressemitteilung: https://zukunft-holz.de/ /2026/saege-und-holzindustrie-fordert-grundlegende-kurskorrektur-beim-heizen-mit-holz-im-gmodg/

📘 Praxisleitfaden zum Fichtenkalamitätsholz veröffentlichtWie lässt sich borkenkäfergeschädigtes Fichtenholz trotz begre...
15/04/2026

📘 Praxisleitfaden zum Fichtenkalamitätsholz veröffentlicht

Wie lässt sich borkenkäfergeschädigtes Fichtenholz trotz begrenzter Kapazitäten sinnvoll nutzen? Antworten liefert der neue Leitfaden „Umgang mit Fichtenkalamitätsholz“ des Verbundprojekts NUKAFI.

Angesichts des Klimawandels und massiver Borkenkäferschäden steht die Forst- und Holzwirtschaft vor großen Herausforderungen. Der Leitfaden bündelt aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und bietet praxisnahe Empfehlungen zur Lagerung und Verwertung – für Waldbesitzende, Forstbetriebe und die Holzindustrie.

🔍 Zentrale Erkenntnisse:
• Fachgerecht behandeltes Schadholz bleibt über längere Zeit als Rohstoff nutzbar
• Die Lagerung spielt eine Schlüsselrolle für Qualität und Verwendbarkeit
• Gezielte Maßnahmen können helfen, Ernte, Vermarktung und Verarbeitung zeitlich zu entzerren

💬 Klare Botschaft an die Politik:
„Die Wissenschaft hat die Wege aufgezeigt – nun ist die Politik am Zug. Wir brauchen bundesweit den Ausbau von Lagerkapazitäten und einen gemeinsamen Aktionsplan für das Kalamitätsmanagement“,
mahnt Julia Möbus, Geschäftsführerin des DeSH, und unterstreicht den dringenden Handlungsbedarf.

Der Leitfaden wurde unter Federführung des DeSH gemeinsam mit Partnern aus Forschung und Praxis erarbeitet und ist ein wichtiger Baustein für den Umgang mit steigenden Schadholzmengen.



👉🏻Hier geht es zur Pressemitteilung: https://zukunft-holz.de/ /2026/empfehlungen-fuer-lagerung-und-verwertung-von-kalamitaetsholz-veroeffentlicht/

27/03/2026

🪵🌲 Vom 18. bis 19. November trifft sich die Holzbranche im RheinMain CongressCenter in Wiesbaden

Wir freuen uns auf zwei Tage voller Impulse, Austausch und Zukunftsperspektiven beim Deutschen Holzkongress 2026!

Unsere Branche steht vor tiefgreifenden Veränderungen – geopolitische Entwicklungen, fragile Lieferketten sowie neue Anforderungen an Energie- und Rohstoffsicherheit setzen neue Rahmenbedingungen. „Die neue globale Situation bietet auch Chancen für strategische Rohstoffe, resiliente Lieferketten und regionale Wertschöpfung durch Holz“, betont DeSH-Präsident Dr. Stephan Lang. „Der Deutsche Holzkongress 2026 bietet die Gelegenheit, diese Entwicklungen einzuordnen und gemeinsam Perspektiven für die Zukunft der Branche zu diskutieren.“

🎤 Hochkarätige Gäste aus Politik, Wirtschaft, Journalismus und Digitalwirtschaft bringen unterschiedliche Perspektiven zusammen und beleuchten zentrale Herausforderungen und Chancen für Wald und Holz.

📣 Dazu kommt ein vielseitiges Programm mit Raum für vertieften Austausch, Diskussionen und Vernetzung entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
Wir laden Sie herzlich ein: Seien Sie dabei, wenn Zukunft gestaltet wird!

👉Hier geht es zur Anmeldung und zum Programm des Holzkongresses: https://holzkongress.de/

👉Hier finden Sie die komplette Pressemitteilung des DeSH: https://zukunft-holz.de/ /2026/deutscher-holzkongress-2026-in-wiesbaden/

⬇️ Informationen und Tickets im Link in den Kommentaren.

🌲 Klimaschutzprogramm 2026: Richtige Ansätze für Wald und HolzMit dem heute beschlossenen Klimaschutzprogramm 2026 setzt...
25/03/2026

🌲 Klimaschutzprogramm 2026: Richtige Ansätze für Wald und Holz

Mit dem heute beschlossenen Klimaschutzprogramm 2026 setzt die Bundesregierung Leitplanken auf dem Weg zur Klimaneutralität. Aus Sicht des Deutschen Säge- und Holzindustrie Bundesverbandes (DeSH) enthält das Programm wichtige Impulse für die Stärkung von Wald und Holz.

„Das Klimaschutzprogramm bietet erstmals Ansätze, um die Potenziale von Holz als heimischem Rohstoff systematisch zu stärken“, erklärt DeSH-Geschäftsführerin Julia Möbus. Entscheidend wird nun sein, wie die Maßnahmen konkret ausgestaltet und in der Praxis umgesetzt werden.

🪵🏡 Der DeSH bewertet insbesondere den geplanten Waldumbau-Booster positiv sowie das angekündigte Förderprogramm für den Holzbau. Holz ist derzeit die einzige verfügbare Technologie, mit der Kohlenstoff langfristig im Gebäude gespeichert werden kann – und leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur regionalen Wertschöpfung.

Gleichzeitig sieht der DeSH weiteren Klärungsbedarf, etwa bei der Nutzung von Laubholz sowie im Zusammenspiel mit bestehenden politischen Initiativen.

🌲🏠🌳 Klar ist: Damit die Potenziale von Wald und Holz vollständig genutzt werden können, braucht es konsistente Rahmenbedingungen und eine praxisnahe Umsetzung.

👉 Mehr dazu in unserer aktuellen Pressemitteilung: https://zukunft-holz.de/ /2026/waldumbau-booster-und-holzbaufoerderung-richtige-ansaetze/

Mit Holz in die Zukunft – Eine Strategie für Wald, Wirtschaft und nachhaltiges Bauen in Rheinland-PfalzIm Vorfeld der La...
19/03/2026

Mit Holz in die Zukunft – Eine Strategie für Wald, Wirtschaft und nachhaltiges Bauen in Rheinland-Pfalz

Im Vorfeld der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz am 22. März 2026 haben Verbände der Holzwirtschaft ein gemeinsames Positionspapier veröffentlicht. Darin formulieren sie ihre zentralen Erwartungen an die künftige Landespolitik und benennen konkrete Handlungsfelder, um die Branche als Schlüsselbereich für Wertschöpfung, Klimaschutz, nachhaltiges Bauen und starke ländliche Räume weiter zu stärken.

Zur Sicherung einer verlässlichen Holzversorgung aus den heimischen Wäldern fordern die Verbände, dass Waldumbau und aktive Waldbewirtschaftung oberste Priorität und durch entsprechende Gesetze und Förderprogramme vorangebracht werden müssen. Um den Wohnraumbedarf von jährlich mehr als 15.000 Wohnungen nachhaltig bereitzustellen, braucht es aus Sicht der Verbände Vorfahrt für den Holzbau und nachhaltiges Bauen.

„Holzverwendung ist ein Gewinn für Wertschöpfung, Klimaschutz und Bioökonomie. Um Klimaschutz, bezahlbares Bauen und regionale Wirtschaftskraft zusammen voranzubringen, braucht es eine kohärente Zukunftsstrategie für Wald und Holz in Rheinland-Pfalz“. Die Wald- und Holzwirtschaft in Rheinland-Pfalz steht bereit“, so die unterzeichnenden Verbände abschließend.

👉Die Pressemitteilung und das gemeinsame Positionspapier finden Sie hier: https://zukunft-holz.de/ /2026/verbaende-der-holzwirtschaft-fordern-zukunftsstrategie-fuer-wald-und-holz-in-rheinland-pfalz/

Steigende CO2-Emissionen im Gebäudesektor erfordern Umsteuern🏘️Die vor kurzem veröffentlichten CO₂-Daten zeigen erneut: ...
16/03/2026

Steigende CO2-Emissionen im Gebäudesektor erfordern Umsteuern

🏘️Die vor kurzem veröffentlichten CO₂-Daten zeigen erneut: Der Gebäudesektor entfernt sich weiter von seinem Klimapfad. Statt zu sinken, sind die Emissionen im vergangenen Jahr sogar um 3,4 Mio. Tonnen gestiegen.

Für den Deutschen Säge- und Holzindustrie Bundesverband (DeSH) ist klar: Mit dem bisherigen Kurs wird die Transformation des Gebäudesektors kaum gelingen.

„Wenn der Gebäudesektor seine Klimaziele wiederholt verfehlt, ist das kein Ausreißer mehr, sondern Ausdruck eines strukturellen Problems“, betont DeSH-Präsident Dr. Stephan Lang.

🌲🏡 Holzbau kann dabei eine Schlüsselrolle spielen:
Holz ersetzt emissionsintensive Baustoffe, speichert Kohlenstoff langfristig in Gebäuden und stärkt gleichzeitig die heimische Wertschöpfung entlang der gesamten Wald- und Holzwertschöpfungskette.

Auch für die Wärmewende im Gebäudebestand braucht es einen realistischen und technologieoffenen Ansatz. Holzpellets aus Reststoffen der Säge- und Holzindustrie sind bereits heute eine erneuerbare Alternative zu fossilem Öl und Gas.
Damit diese Potenziale ausgeschöpft werden können, müssen politische Hemmnisse abgebaut und der Einsatz von Holz im Bau sowie erneuerbarer Wärme konsequent unterstützt werden.

̈konomie

👉Hier geht es zur aktuellen Pressemitteilung: https://zukunft-holz.de/ /2026/steigende-co2-emissionen-im-gebaeudesektor-erfordern-umsteuern/

🌳 Heimische Wertschöpfung mit Laubholz sichernDer Waldumbau wirkt – der Anteil an Laubbäumen in unseren Wäldern wächst s...
16/02/2026

🌳 Heimische Wertschöpfung mit Laubholz sichern

Der Waldumbau wirkt – der Anteil an Laubbäumen in unseren Wäldern wächst seit Jahren. Doch gleichzeitig gehen Verarbeitungskapazitäten und stoffliche Nutzung zurück. Diese Entwicklung stand im Mittelpunkt unseres Gesprächs mit Hubert Aiwanger, stellvertretender bayerischer Ministerpräsident und Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, im Rahmen der Initiative Laubholz+.

DeSH-Geschäftsführerin Julia Möbus brachte die Situation auf den Punkt:
„Laubholz ist für unsere Branche Hoffnungsträger und Sorgenkind zugleich: Der Anteil der Laubbäume in unseren Wäldern wächst seit Jahren durch den Waldumbau. Gleichzeitig stehen jedoch die Unternehmen der Laubholzverarbeitung vor großen Herausforderungen, was in den letzten Jahren zu sinkender Produktion und Verwendung von Laubholz geführt hat. Diese Diskrepanz gefährdet regionale Wertschöpfung, Investitionen und Klimaschutzpotenziale. Mit unserer Initiative Laubholz+ setzen wir uns daher für eine nachhaltige Rohstoffmobilisierung, die Stärkung der Verarbeitungskapazitäten und innovationsfreundliche Rahmenbedingungen ein.“

Auch Hubert Aiwanger betonte die strategische Bedeutung der heimischen Nutzung:
„Im Zuge des Waldumbaus fällt immer mehr Laubholz an. Diesen Rohstoff sollten wir im eigenen Land sinnvoll einsetzen. Es wirkt grotesk, wenn wir heimische Eiche ungenutzt lassen und stattdessen alternative Produkte – beispielsweise Kunststoff-Bahnschwellen – aus dem Ausland beziehen. Wir haben ausreichend Holz im Land, das fossile Rohstoffe ersetzen kann. Wir müssen es nutzen.“

🏗️🚆 Ob im konstruktiven Holzbau mit Buchen-Furnierschichtholz oder in der Schieneninfrastruktur mit klimafreundlichen Holzbahnschwellen – die Potenziale sind groß.

Klar ist: Es braucht den engen Schulterschluss von Branche und Politik, um Innovation, Investitionen und regionale Kreisläufe zu stärken. Mit der Allianz für regionale Wertschöpfung durch heimisches Laubholz setzen wir genau hier an.

Zur Pressemitteilung 👉https://zukunft-holz.de/pressemitteilungen/ /2026/heimische-wertschoepfung-mit-laubholz-sichern/

Adresse

Chausseestraße 99
Berlin
10115

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