29/08/2026
Ein Paddock sollte mehr sein als nur ein Platz zum Stehen. 🐴🌿
Artgerechte Pferdehaltung bedeutet auch, den Alltag so zu gestalten, dass Bewegung ganz selbstverständlich entsteht – ohne dass das Pferd dafür „arbeiten“ muss.
Deshalb habe ich den Paddock heute um einige Elemente erweitert:
🌿 Neu: zwei Weidenhecken
Sie bringen nicht nur Struktur auf die Fläche, sondern laden auch zum Erkunden, Knabbern und Umrunden ein.
🪨 Neu: ein Sammelplatz für Steine
Steine, die wir auf dem Trail oder Paddock finden, landen dort. So entsteht nach und nach eine kleine, natürliche Unterbrechung, die den Weg interessanter macht.
🌳 Schon vorhanden: Totholzhaufen
Dieser wird regelmäßig mit frischen Knabberästen ergänzt – Beschäftigung, natürliche Faser und gleichzeitig ein weiterer Anreiz, unterschiedliche Bereiche aufzusuchen.
🌾 Drei Heuraufen + vier weitere Plätze für Heunetze
Das Futter ist bewusst auf verschiedene Bereiche verteilt. So entstehen immer wieder kleine Wege zwischen den einzelnen Fressplätzen.
🌲 Äste als Wegunterbrechungen
Ein paar größere Äste laden zum Ausweichen, Darübersteigen oder bewussten Überwinden ein.
Mein Ziel ist nicht möglichst viele Hindernisse auf dem Paddock zu platzieren, sondern eine Umgebung zu schaffen, die die Pferde dazu einlädt, sich nebenbei mehr zu bewegen.
Denn in der Natur besteht der Tag eines Pferdes nicht aus „Bewegungseinheit“ und „Ruhephase“.
Es bewegt sich beim Fressen, beim Erkunden, beim Sozialkontakt und auf dem Weg von einem Ort zum nächsten.
Genau solche kleinen Bewegungsanreize möchte ich auch versuchen im Alltag zu schaffen. 🤎
Was habt ihr auf eurem Paddock eingebaut, um natürliche Bewegungsanreize zu schaffen? 🌿