15/08/2026
JETZT REICHT ES.
Eigentlich wollten wir schweigen.
Wir wollten den schweren Vorfall vom 24.06.2026 aufarbeiten, den Ermittlungsbehörden ihre Arbeit machen lassen und vor allem den Menschen, die diesen Tag unmittelbar miterleben mussten, den nötigen Respekt entgegenbringen.
Aber Schweigen bedeutet nicht, dass wir zulassen, dass Lügen über unseren Pflegedienst und unsere Chefin verbreitet werden.
Deshalb sagen wir jetzt einmal ganz deutlich, was Sache ist.
Am 24.06.2026 kam es zu einem Brand in einer Pflegeeinrichtung. Der Brand war auf ein Zimmer begrenzt. Ein Bewohner wurde schwer verletzt und verstarb später im Krankenhaus.Die übrigen Bewohner blieben unverletzt.
Für einen Tag mussten die Bewohner ihre gewohnte Umgebung verlassen.
Und während in einer solchen Situation vieles schnell organisiert werden musste, haben unsere Mitarbeiter gehandelt. Unsere Tagespflege wurde kurzfristig zur Verfügung gestellt. Mitarbeiter haben sich darum gekümmert, Menschen unterzubringen, zu versorgen und ihnen Sicherheit zu geben.
Nicht reden. Nicht spekulieren. Nicht Schuldige suchen. Einfach machen.
Genau das haben unsere Mitarbeiter getan. Und darauf sind wir stolz.
ABER JETZT ZU DEN GERÜCHTEN.
Seit dem Vorfall werden Geschichten über unsere Chefin verbreitet und mit dem Brand in Verbindung gebracht.
Es wird erzählt, sie habe den Brand selbst gelegt.
Es wird erzählt, sie sei deshalb im Gefängnis.
HIERMIT STELLEN WIR KLAR: DAS IST FALSCH.
Unsere Chefin war zum Zeitpunkt des Brandes nicht einmal im Land. Sie war nicht vor Ort.Sie hat diesen Brand nicht gelegt. Und sie sitzt nicht im Gefängnis.
Wer solche Dinge erzählt, sollte sich sehr genau überlegen, ob er tatsächlich weiß, wovon er spricht oder ob er lediglich ein Gerücht weiterträgt.
Denn die offizielle Polizeimeldung spricht eine ganz andere Sprache.
Dort heißt es, dass nach dem damaligen Ermittlungsstand der Verdacht bestand, dass der Bewohner des betroffenen Zimmers den Brand selbst verursacht haben könnte.
Und genau dort gehört die Frage nach der Brandursache hin: zu den Ermittlungsbehörden.
Nicht auf den Flur.
Nicht in WhatsApp-Gruppen.
Nicht an den Stammtisch.
Und schon gar nicht in erfundene Geschichten.
WIR SAGEN DAZU EINES GANZ KLAR:
Wer einen Menschen öffentlich mit einer Straftat in Verbindung bringt, obwohl dafür keine Grundlage besteht, sollte sich bewusst sein, dass das kein harmloser Klatsch ist.
Das sind keine „kleinen Gerüchte“.
Das sind Behauptungen über reale Menschen.
Und irgendwann ist eine Grenze überschritten.
Diese Grenze ist jetzt erreicht.
Wir werden nicht anfangen, Namen zu nennen.
Wir werden keine Gegengerüchte verbreiten.
Wir werden niemanden öffentlich an den Pranger stellen.
Aber wir werden uns auch nicht mehr alles gefallen lassen.
Wer Fragen hat, kann uns direkt fragen.
Wer etwas nicht weiß, sollte es nicht als Wahrheit verkaufen.
Und wer bewusst Unwahrheiten verbreitet, muss selbst dafür Verantwortung übernehmen.
UND NOCH ETWAS:
Dieser Vorfall hat gezeigt, wie wichtig es ist, dass in einer Ausnahmesituation Menschen handeln. Unsere Mitarbeiter haben gehandelt.
Sie haben sich gekümmert, als schnelle Lösungen gebraucht wurden. Sie haben unsere Tagespflege umfunktioniert und Menschen aufgenommen, obwohl auch für sie selbst dieser Tag belastend war.
Das ist Pflege.
Das ist Verantwortung.
Das ist Menschlichkeit.
Und genau darauf konzentrieren wir uns weiterhin.
Nicht auf Gerüchte.
Nicht auf Sensationsgeschichten.
Nicht auf Menschen, die meinen, aus einem tragischen Ereignis ihre eigenen Geschichten machen zu müssen.
Wir wollten diesen Vorfall ruhen lassen. Aber wenn unser Schweigen dazu führt, dass Lügen immer weitergetragen werden, dann schweigen wir nicht länger.
Die Fakten sind öffentlich.
Und die Wahrheit braucht keine Gerüchte.
Corina’s Pflegedienst