Thabana Lions Head

Thabana Lions Head Thabana Lions Head ist die Zuchtstätte für Rhodesian Ridgbacks im Norden Deutschlands. Besuchen Sie unsere Internetseite für weitere Informationen.

Heute haben wir gute Nachrichten bekommen.Unsere kleine Shinou wird nun auch die ersten Nachkommen erwarten.Wir freuen u...
04/06/2026

Heute haben wir gute Nachrichten bekommen.

Unsere kleine Shinou wird nun auch die ersten Nachkommen erwarten.

Wir freuen uns sehr, vor allem das wir für diesen Wurf Glenaholm Voliti gewinnen konnten, ein großer kräftiger Rüde, der erst vor kurzer Zeit von Afrika nach Deutschland kam. Er gefiel mir dann auch durch seine ruhige und souveräne Art. Selbstbewusst und freundlich, einfach ein toller Typ.
Es passt perfekt zu unserer Shinou, die lebenslustig ist, verspielt, aber auch sehr sozial, gut mit allen zurecht kommt und sich stark an ihren Menschen orientiert.
Nun warten wir auf die Ankunft der Welpen. Diese werde wieder in unserem Wohnbereich leben und sie lernen neben ihrer Mutter auch Oma und Urgrossoma kennen.
Das gibt auch den Interessenten die tolle Gelegenheit weit in den Stammbaum der Welpen blicken zu können und so die Entwicklung der Generationen noch live erleben zu können.

Shinou hat sich zu einer großartigen jungen Frau entwickelt. Sie ist mit 63 cm nicht so groß wie ihre Mama und leider ha...
12/05/2026

Shinou hat sich zu einer großartigen jungen Frau entwickelt. Sie ist mit 63 cm nicht so groß wie ihre Mama und leider haben wir ja heute so viele Hunde die mit der Obergrenze Probleme bekommen.
Sie bekam bei der ZZP einen tollen Bericht.
Ihre größte Stärke aber ist ihr schöner und wunderbarer Charakter. So freundlich, so lieb, so unerschrocken, aber vorsichtig, so lieb im Umgang mit anderen.
Bei Konflikten zwischen anderen Hunden ist sie deeskalierend und entspannt die Situation.

Wir sind sehr gespannt wie Ihre Entwicklung weiter gehen wird und was sie an die nächste Generation weiter geben wird.

Shinou war am Wochenende bei Voliti und die Beiden haben sich gut verstanden.Nun warten wir ein paar Wochen ab, ob wir u...
12/05/2026

Shinou war am Wochenende bei Voliti und die Beiden haben sich gut verstanden.
Nun warten wir ein paar Wochen ab, ob wir uns auf Welpen freuen dürfen.

Beide sind gechillt und lieb. Wir dürfen also berechtigte Hoffnungen haben, dass die Welpen ähnliche Eigenschaften mitbringen werden. Voliti ist ein sehr gut und stark bemuskelter Rüde, während Shinou mit 63 cm eher kleiner und schlanker gebaut ist. Vom Pedigree her kann man mit der Zunge schnalzen, da kommt das Beste und Feinste zusammen. Soweit die Theorie. Warten wir ab was die Realität uns so liefern wird.

08/05/2026
Wenn Oma, Mutter und Tochter gleichzeitig läufig sind …
01/05/2026

Wenn Oma, Mutter und Tochter gleichzeitig läufig sind …

Drei Generationen und bald folgt die Vierte, welche dann unsere Sharin zur Uroma macht.
23/04/2026

Drei Generationen und bald folgt die Vierte, welche dann unsere Sharin zur Uroma macht.

17/04/2026

Es ist 08:00 und es ist genau eine Woche her, dass Neela gegangen ist.
Die kleine Maus fehlt uns so sehr.
Obwohl ja noch Ridgebacks bei uns sind, hat sich unser Alltag verändert.
Der Hauptgrund liegt sicher in der Unverträglichkeit von Neela und Sharin.
Es ist eine schmerzhafte Veränderung, so als hätte man eine Verletzung. So lange man sie in Ruhe lässt ist der Schmerz aushaltbar, aber Bewegungen machen es wieder schlimmer. Bewegungen sind Veränderungen.

Alles Gute liebe Neela. Wir trauern sehr und wünschten die Zeit zurück drehen zu können. Ein Teil von Dir bleibt hier bei uns.

11/04/2026

Es ist 07:00 und ich denke daran, dass sie gestern noch um diese Seit hier neben mir lag. Da wo sie sonst lag ist jetzt Leere und so sieht es gerade auch in uns aus. Wir stehen noch unter Schock, Können auch miteinander noch nicht viel sprechen.
Vor 24 Stunden waren wir noch komplett, vor 24 Stunden konnte ich sie anfassen.
Ich hatte so eine bestimmte Technik beim kraulen, dass Neela sich dagegen drückte und anfing zu brummen. Sie genoss das sehr. Ohnehin war sie sehr kommunikativ. Mit den Augen sowieso, mit denen konnte sie uns zuquatschen. Sie hat aber auch so viele Geräusche von sich gegeben, ganz anders als z.B Sharin.

Ich hoffe, dass es der Neela gut geht. Fakt ist, das ihre Leiden beendet sind und das es eine Entscheidung aus Liebe und Respekt war.
Mir laufen schon wieder die Tränen und die Uhr tickt weiter Richtung 08:00. Dann ist es länger als 24 Stunden her.
Ihre Urne steht hier neben mir. Ein Trost, aber ein so schwacher. Ein Teil von ihr bleibt hier, kommt zu Shaya und Molly, Oder bleibt vielleicht hier an ihrem Lieblingsplatz. Der wesentliche Teil aber bleibt ohnehin im Herzen und das ist der Teil, der sie lebendig hält solange wir leben.
Frau Neela, Liebe wird immer um Dich sein, Du wunderbares blaues Fünkchen.

10/04/2026

Ich möchte Euch eine Geschichte erzählen. Die Geschichte eines Mädchens mit einer weissen Socke.

Es war einmal vor vielen Jahren, da kam ein kleines Mädchen zur Welt. Sie hatte viele Geschwister, aber sie war besonders, weil sie von Anfang an nur eine weisse Socke trug. Wo die Zweite ist und warum sie nur mit der Einen lief ist für die Geschichte unerheblich, aber es war nun einmal ihr Merkmal.

Sie spielte mit ihren Geschwistern und Eltern, sie war sehr glücklich. Die Zweibeiner kümmerten sich liebevoll.
Gleichzeitig kam sehr schnell der Wunsch raus in die Welt zu gehen.
Im fernen Schleswig Holstein sah eine Familie das Bild der Kleinen mit der weissen Socke.
Die Frau des Hauses war auf dem ersten Blick verliebt. Der Mann war skeptisch, er suchte nach Perfektionismus und ein Mädchen mit einer weissen Socke …….
Die Frau nahm Kontakt auf, sie war der Kleinen längst verfallen. So dauerte es dann auch nicht lange und das kleine Mädchen wartete mit ihrem gepackten Köfferchen. Sie war neugierig und aufgeregt, wie wohl ihr neues Zuhause sein würde. Und ob die Zweibeiner wohl gute Leute sind, die ihr die Welt zeigen würden.
Es wurde ein schöner Tag, die Zweibeiner waren toll, besonders die Frau und das kleine Mädchen spürte sofort, dass diese Frau ihre Welt sein würde, die sie sehen wollte. Diese Frau würde die Welt für sie sein, und die Sonne und die Sterne …
Der Mann war übrigens auch ok.
Die Zweibeiner verstanden sich gut. Die bisherige Familie war traurig als die Kleine ging, aber sie freuten sich auch.
Nun sollte Sie auch endlich Ihren Namen bekommen und sie war schon so gespannt wie sie sich zukünftig nennen würde: Neela Shirin!
Wow, das klingt toll, dachte sie. Neela bedeutet kleines blaues Fünkchen, auf jeden Fall hatte der Name eine spirituelle Bedeutung für die blaue Farbe.
In Ihrem neuen Zuhause war noch jemand wie sie, aber schon so erwachsen. Ihr Name war Shaya. Es war so schön und diese Shaya wurde nach anfänglich Skepsis einfach um die kleine Kralle gewickelt.
Nach kurzer Zeit bekam sie noch eine Art Schwester dazu und mit der konnte man auch toll spielen und Unfug machen.
Alle Drei kuschelten zusammen und auch die Zweibeiner kamen oft dazu. Was für eine perfekte Welt, dachte die kleine Neela. Sie beschloss klein und niedlich zu bleiben, damit sie viel gekuschelt wird. Sie wollte auch nicht das pieksige Erwachsenenfell von Shaya und beschloss ihren Welpenmantel zu behalten.
So verging eine Zeit des Glücks, bis Shaya krank wurde. Es ging recht schnell und alle waren sehr traurig. Als sie tot war ging Neela vorsichtig hin und lernte was es bedeutet tot zu sein. Shaya war da und weg. Beides gleichzeitig. Wie konnte das sein.
Nun waren sie zu zweit, Neela mit Sharin und den Zweibeinern. Obwohl es nun anders war, war es trotzdem schön und sie liebte es. Mit anderen Vierbeinern konnte sie nach und nach weniger anfangen, sie blieb lieber in ihrer Familie aber auch andere Zweibeiner waren toll, besonders die die Süssigkeiten mitbrachten.
Sie stellte irgendwann fest, dass Sharin sich veränderte. Ihr liebevolles und freundschaftliches Verhältnis wurde angespannt.
Dann bekam Sharin Babies und eine Tochter blieb bei uns. Shoona.
Sharin und Shoona waren nun das besondere Team und zwischen Sharin und Neela wurde es immer schwieriger.
Aus verbalen Attacken wurden Prügeleien und irgendwann entschieden die Zweibeiner, dass es so nicht weiter geht. Keiner sollte das Haus verlassen müssen, aber die beiden Damen sollten nicht mehr zusammen spielen. So wurden sie dauerhaft getrennt, nachdem sie sich ernsthaft verletzten.
Auch diese Umgewöhnung bekam Neela gut hin. Mit Shoona verstand sie sich gut und fand in ihr die neue Freundin, auch wenn die Beziehung von Shoona und Sharin natürlich tiefer war.
Aber solange die Frau an Neelas Seite war, konnte es nur das beste aller Leben sein. Nichts konnte ihr Glück trüben, sie war einfach eine Frohnatur.
Gegenüber anderen Typen ihrer Art entwickelte sie eine Fräulein Rottenmeier Manier.
Sie nörgelte an anderen herum, kritisierte und schimpfte. Was Sharin gar nicht leiden konnte, nahm Shoona mit einem Schulterzucken hin.
Irgendwann war es dann auch soweit und Neela sollte Babies haben. Was für eine Freude dachte sie. Irgend etwas lief aber nicht richtig und es war anders als damals bei Sharin. man hatte ihr den Bauch aufgeschnitten und statt Babies war da nur Baby. Eine kleine Tochter, aber dann konzentrierte sie sich auf den Zwerg. Nia, die Tochter war über Wochen durchgehend nass, weil Neela sie von morgens bis abends säuberte.
Nia fand irgendwann ihre eigene tolle Familie und Neela liess sie in Liebe ziehen, in dem Wissen, dass auch sie ein so tolles Heim finden wird wie sie selber.
Weitere Jahre vergingen und irgendwann bekam auch Shoona Babies. Neela freute sich, gleichzeitig musste Fräulein Rottenmeier auch nörgeln. Sie half Shoona bei der ersten Erziehung und spielte auch mit den Zwergen.
Ein kleines Mädchen durfte irgendwann bleiben. Ihre Name war Shinou.
Neela war in der Zwischenzeit eine ältere Dame, aber sie verbrachte viel Zeit mit Shinou, die sie auch jung hielt.
Irgendwann bekam Neela Probleme und sie musste zum Arzt. Neelas Zweibeinerin war sehr traurig und ernst. Neela müsste operiert werden. Es sei Krebs.
Glücklicherweise verlief alles gut, auch wenn es ein schwieriger Eingriff war. Danach wurde Neela zusehends ruhiger und älter. Die grauen Haare liessen sich nicht mehr verstecken. Neela war trotzdem so glücklich wie am ersten Tag und genoss einfach Ihr Rentnerdasein.
Sie lief immer noch mal mit Shoona und Shinou. Es fiel ihr aber immer schwerer, die Kraft war einfach weg.
Sie bemerkte auch, dass irgend etwas nicht stimmt und auch ihre Zweibeinerin schaute wieder ernst.
So musste sie wieder zum Arzt und dieses Mal war es anders. Die Frau war so traurig, wie Neela es nicht kannte. Neela fühlte sich schlapp und müde.
„Lass uns eine Reise machen“, sagten die Zweibeiner und Neela strahlte.
„Mit der Bahn“?
„Ja, mit der Bahn“.
Neela machte sich daran ihr Köfferchen zu packen, doch sie bemerkte auch die anhaltende Traurigkeit ihrer Zweibeiner. Das machte sie etwas unsicher und als der Abreisetag kam, mochte Sie sich von Ihrem Zuhause kaum trennen. Sie zitterte etwas vor Aufregung als sie am Bahnhof waren. Als sie die Fahrt bezahlten, sah sie, dass es nur ein Ticket war. Einfache Fahrt oder Rückfahrt. Neela schaute ihre Menschen fragend an.
Sie erklärten ihr ruhig, dass sie diese wichtige reise nur alleine machen könnte. Sie brauche keine Angst haben, es würde alles gut werden und sie würde nie alleine gehen. Sie wären immer bei ihr.
Mit zittrigen Beinen stieg sie in den Zug und setzte sich. Ihre Menschen waren an ihrem offenen Fenster und sie hielten sich fest.
Als der Zug mit einem Ruck anfuhr spürte Neela einen kleinen Stich in ihrem Arm. Sie wurde schnell unglaublich müde und murmelte noch:
„Du wirst nie alleine sein. Ihr seid immer bei mir“.
Sobald sie eingeschlafen war, schreckte sie wieder hoch. Der Zug war ein paar Meter gefahren und noch nicht ganz aus dem Bahnhof raus. Sie blickte zurück und sah wie ihre Menschen etwas im Arm hielten. Es hatte eine weisse Socke. Wie war das möglich. Konnte sie wegfahren und gleichzeitig dableiben.
„Ihr werdet niemals alleine sein. Ich bin immer auch bei Euch“.
Sie begriff, lehnte sich zurück und sah im Fenster ihr Spiegelbild. Viel jünger und die Schmerzen waren auch weg. Sie lächelte, schaute auf ihre weisse Socke und freute sich auf die Abenteuer die nun auf sie warten würden. Regenbogenland klang auf jeden Fall nach Spass und Freude.
Gute Reise, liebe Neela, you never walk alone!
Neela Shirin 28.06.2014 -10.04.2026

Da ich mit Worten kaum ausdrücken kann wie es uns gerade geht, habe ich Euch statt dessen an Neelas Geschichte teilhaben lassen.
Die Entscheidung sie heute gehen zu lassen, dieser unfassbare Verlust an Leben, Freundschaft und Miteinander, das Alles hat eine grosse Wunde aufgerissen.
Wir sitzen jetzt vor dem Krematorium und warten darauf unsere kleine Püppi wieder mit nach Hause nehmen zu dürfen.
Neela, Du warst eine grossartige Freundin, die beste Zuhörerin und Deine Augen sagten immer alles, was Du nicht sagen konntest.
Auch bei unserer Neela freuen wir uns, wenn Ihr heute Abend eine Kerze für sie entzündet und sie über den Rand der Wolken die Lichter der Menschen sieht, die gerade an sie denken. Das würde ihr sehr gefallen. Dem Mädchen mit der weissen Socke.

10/04/2026

Ich möchte Euch eine Geschichte erzählen. Die Geschichte eines Mädchens mit einem weissen Schuh.

Es war einmal vor vielen Jahren, da kam ein kleines Mädchen zur Welt. Sie hatte viele Geschwister, aber sie war besonders, weil sie von Anfang an nur einen weissen Schuh trug. Wo der Zweite ist und warum sie nur mit dem Einen lief ist für die Geschichte unerheblich, aber es war nun einmal ihr Merkmal.
Sie spielte mit ihren Geschwistern und Eltern, sie war sehr glücklich. Die Zweibeiner kümmerten sich liebevoll.
Gleichzeitig kam sehr schnell der Wunsch raus in die Welt zu gehen.
Im fernen Schleswig Holstein sah eine Familie das Bild der Kleinen mit dem weissen Schuh.
Die Frau des Hauses war auf dem ersten Blick verliebt. Der Mann war skeptisch, er suchte nach Perfektionismus und ein Mädchen mit einem weissen Schuh ….
Die Frau nahm Kontakt auf, sie war der Kleinen längst verfallen. So dauerte es dann auch nicht lange und das kleine Mädchen wartete mit ihrem gepackten Köfferchen. Sie war neugierig und aufgeregt, wie wohl ihr neues Zuhause sein würde. Und ob die Zweibeiner wohl gute Leute sind, die ihr die Welt zeigen würden.
Es wurde ein schöner Tag, die Zweibeiner waren toll, besonders die Frau und das kleine Mädchen spürte sofort, dass diese Frau ihre Welt sein würde, die sie sehen wollte. Diese Frau würde die Welt für sie sein, und die Sonne und die Sterne …
Der Mann war übrigens auch ok.
Die Zweibeiner verstanden sich gut. Die bisherige Familie war traurig als die Kleine ging, aber sie freuten sich auch.
Nun sollte Sie auch endlich Ihren Namen bekommen und sie war schon so gespannt wie sie sich zukünftig nennen würde: Neela Shirin!
Wow, das klingt toll, dachte sie. Neela bedeutet kleines blaues Fünkchen, auf jeden Fall hatte der Name eine spirituelle Bedeutung für die blaue Farbe.
In Ihrem neuen Zuhause war noch jemand wie sie, aber schon so erwachsen. Ihr Name war Shaya. Es war so schön und diese Shaya wurde nach anfänglich Skepsis einfach um die kleine Kralle gewickelt.
Nach kurzer Zeit bekam sie noch eine Art Schwester dazu und mit der konnte man auch toll spielen und Unfug machen.
Alle Drei kuschelten zusammen und auch die Zweibeiner kamen oft dazu. Was für eine perfekte Welt, dachte die kleine Neela. Sie beschloss klein und niedlich zu bleiben, damit sie viel gekuschelt wird. Sie wollte auch nicht das pieksige Erwachsenenfell von Shaya und beschloss ihren Welpenmantel zu behalten.
So verging eine Zeit des Glücks, bis Shaya krank wurde. Es ging recht schnell und alle waren sehr traurig. Als sie tot war ging Neela vorsichtig hin und lernte was es bedeutet tot zu sein. Shaya war da und weg. Beides gleichzeitig. Wie konnte das sein.
Nun waren sie zu zweit, Neela mit Sharin und den Zweibeinern. Obwohl es nun anders war, war es trotzdem schön und sie liebte es. Mit anderen Vierbeinern konnte sie nach und nach weniger anfangen, sie blieb lieber in ihrer Familie aber auch andere Zweibeiner waren toll, besonders die die Süssigkeiten mitbrachten.
Sie stellte irgendwann fest, dass Sharin sich veränderte. Ihr liebevolles und freundschaftliches Verhältnis wurde angespannt.
Dann bekam Sharin Babies und eine Tochter blieb bei uns. Shoona.
Sharin und Shoona waren nun das besondere Team und zwischen Sharin und Neela wurde es immer schwieriger.
Aus verbalen Attacken wurden Prügeleien und irgendwann entschieden die Zweibeiner, dass es so nicht weiter geht. Keiner sollte das Haus verlassen müssen, aber die beiden Damen sollten nicht mehr zusammen spielen. So wurden sie dauerhaft getrennt, nachdem sie sich ernsthaft verletzten.
Auch diese Umgewöhnung bekam Neela gut hin. Mit Shoona verstand sie sich gut und fand in ihr die neue Freundin, auch wenn die Beziehung von Shoona und Sharin natürlich tiefer war.
Aber solange die Frau an Neelas Seite war, konnte es nur das beste aller Leben sein. Nichts konnte ihr Glück trüben, sie war einfach eine Frohnatur.
Gegenüber anderen Typen ihrer Art entwickelte sie eine Fräulein Rottenmeier Manier.
Sie nörgelte an anderen herum, kritisierte und schimpfte. Was Sharin gar nicht leiden konnte, nahm Shoona mit einem Schulterzucken hin.
Irgendwann war es dann auch soweit und Neela sollte Babies haben. Was für eine Freude dachte sie. Irgend etwas lief aber nicht richtig und es war anders als damals bei Sharin. man hatte ihr den Bauch aufgeschnitten und statt Babies war da nur Baby. Eine kleine Tochter, aber dann konzentrierte sie sich auf den Zwerg. Nia, die Tochter war über Wochen durchgehend nass, weil Neela sie von morgens bis abends säuberte.
Nia fand irgendwann ihre eigene tolle Familie und Neela liess sie in Liebe ziehen, in dem Wissen, dass auch sie ein so tolles Heim finden wird wie sie selber.
Weitere Jahre vergingen und irgendwann bekam auch Shoona Babies. Neela freute sich, gleichzeitig musste Fräulein Rottenmeier auch nörgeln. Sie half Shoona bei der ersten Erziehung und spielte auch mit den Zwergen.
Ein kleines Mädchen durfte irgendwann bleiben. Ihre Name war Shinou.
Neela war in der Zwischenzeit eine ältere Dame, aber sie verbrachte viel Zeit mit Shinou, die sie auch jung hielt.
Irgendwann bekam Neela Probleme und sie musste zum Arzt. Neelas Zweibeinerin war sehr traurig und ernst. Neela müsste operiert werden. Es sei Krebs.
Glücklicherweise verlief alles gut, auch wenn es ein schwieriger Eingriff war. Danach wurde Neela zusehends ruhiger und älter. Die grauen Haare liessen sich nicht mehr verstecken. Neela war trotzdem so glücklich wie am ersten Tag und genoss einfach Ihr Rentnerdasein.
Sie lief immer noch mal mit Shoona und Shinou. Es fiel ihr aber immer schwerer, die Kraft war einfach weg.
Sie bemerkte auch, dass irgend etwas nicht stimmt und auch ihre Zweibeinerin schaute wieder ernst.
So musste sie wieder zum Arzt und dieses Mal war es anders. Die Frau war so traurig, wie Neela es nicht kannte. Neela fühlte sich schlapp und müde.
„Lass uns eine Reise machen“, sagten die Zweibeiner und Neela strahlte.
„Mit der Bahn“?
„Ja, mit der Bahn“.
Neela machte sich daran ihr Köfferchen zu packen, doch sie bemerkte auch die anhaltende Traurigkeit ihrer Zweibeiner. Das machte sie etwas unsicher und als der Abreisetag kam, mochte Sie sich von Ihrem Zuhause kaum trennen. Sie zitterte etwas vor Aufregung als sie am Bahnhof waren. Als sie die Fahrt bezahlten, sah sie, dass es nur ein Ticket war. Einfache Fahrt oder Rückfahrt. Neela schaute ihre Menschen fragend an.
Sie erklärten ihr ruhig, dass sie diese wichtige Reise nur alleine machen könnte. Sie brauche keine Angst zu haben, es würde alles gut werden und sie würde nie alleine gehen. Sie wären immer bei ihr.
Mit zittrigen Beinen stieg sie in den Zug und setzte sich. Ihre Menschen waren an ihrem offenen Fenster und sie hielten sich fest.
Als der Zug mit einem Ruck anfuhr spürte Neela einen kleinen Stich in ihrem Arm. Sie wurde schnell unglaublich müde und murmelte noch:
„Du wirst nie alleine sein. Ihr seid immer bei mir“.
Sobald sie eingeschlafen war, schreckte sie wieder hoch. Der Zug war ein paar Meter gefahren und noch nicht ganz aus dem Bahnhof raus. Sie blickte zurück und sah wie ihre Menschen etwas im Arm hielten. Es hatte einen weissen Schuh. Wie war das möglich. Konnte sie wegfahren und gleichzeitig dableiben.
„Ihr werdet niemals alleine sein. Ich bin immer auch bei Euch“.
Sie begriff, lehnte sich zurück und sah im Fenster ihr Spiegelbild. Viel jünger und die Schmerzen waren auch weg. Sie lächelte, schaute auf ihren weissen Schuh und freute sich auf die Abenteuer die nun auf sie warten würden. Regenbogenland klang auf jeden Fall nach Spass und Freude.
Gute Reise, liebe Neela, you never walk alone!
Neela Shirin 28.06.2014 -10.04.2026

Da ich mit Worten kaum ausdrücken kann wie es uns gerade geht, habe ich Euch statt dessen an Neelas Geschichte teilhaben lassen.
Die Entscheidung sie heute gehen zu lassen, dieser unfassbare Verlust an Leben, Freundschaft und Miteinander, das Alles hat eine grosse Wunde aufgerissen.
Wir sitzen jetzt vor dem Krematorium und warten darauf unsere kleine Püppi wieder mit nach Hause nehmen zu dürfen.
Neela, Du warst eine grossartige Freundin, die beste Zuhörerin und Deine Augen sagten immer alles, was Du nicht sagen konntest.
Auch bei unserer Neela freuen wir uns, wenn Ihr heute Abend eine Kerze für sie entzündet und sie über den Rand der Wolken die Lichter der Menschen sieht, die gerade an sie denken. Das würde ihr sehr gefallen.

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Boklund
24860

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