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UPO Kontor für Beratung und Dienstleistung, Mathias Salomé

UPO steht seit 1997 für:

U nternehmensberatung
P rojektmanagement
O rganisationsentwicklung

Dazu gehört aber auch:

Existenzgründungsberatung
Personalberatung
Abrechnungsdienstleistungen

UPO ist gelistet in der KFW Beraterbörse, somit können unsere Leistungen mit staatlicher Unterstützung in Anspruch genommen werden:

https://beraterboerse.kfw.de/index.php?ac=consultant_profile&id=31854

13/10/2026

Der bpa Arbeitgeberverband hat auf seiner Mitgliederversammlung in Berlin eine Kurskorrektur in der Pflegepolitik gefordert. Präsident Rainer Brüderle (FDP) kritisiert staatliche Eingriffe und fordert eine sichere Refinanzierung. Sein Stellvertreter Bernd Meurer wirft der Bundesregierung vor, mit ...

13/10/2026
09/10/2026
05/10/2026

So einfach...

03/10/2026

Sehr geehrter Herr Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann,

- wenn pflegebedürftige Menschen Sorge haben, ob sie im nächsten Jahr weiterhin Hilfe im Haushalt und in der Betreuung erhalten können,
- wenn Mitarbeiter/innen in der Hauswirtschaft und Betreuung Sorge um ihren Arbeitsplatz haben,
- wenn Betreiber von Pflegeeinrichtungen jetzt schon neue Betreuungs-GmbHs gründen, um die Versorgung in der Hauswirtschaft und Betreuung weiter durchführen zu können und Arbeitsplätze sichern wollen

dann ist m.E. in der notwendigen Reformplanung für die Pflegeversicherung an dieser Stelle das Gegenteil von dem erreicht, was sinnvoll wäre.

Ich erhalte aktuell jeden Tag Anfragen von Wohlfahrtsverbänden und privaten Trägern, die die o.a. Situation mir mitteilen. Ängste von Patienten und von Mitarbeitern sollten ernst genommen werden.

Stellen Sie sich vor, das von aktuell 15.600 Pflegediensten in Deutschland nur 50% eine neue Betreuungsdienst-GmbH gründen würden, um weiterhin Hauswirtschaft und Betreuung durchführen zu können (und ein Teil der Pflegedienste hat dies schon begonnen):

7.800 zusätzliche Notartermine
7.800 zusätzliche Eintragungen bei Amtsgerichten
7.800 zusätzliche Absprachen mit Steuerberatern
7.800 zusätzliche Bescheide der jeweiligen IHKs
7.800 x zusätzlichen Aufwand in den Verwaltungen der Pflegedienste oder Wohlfahrtsverbänden, die neue Betreuungs-GmbH von den anderen Tätigkeitsbereichen abzugrenzen
7.800 x zusätzliche Lizenzkosten bei Software-Firmen

Es gibt bestimmt noch eine Reihe weiteren Aufwand, den wir hier abbilden können.

Verwaltungsvereinfachung ist ein politisches Ziel der aktuellen und der letzten Bundesregierungen.

Zusätzlicher Verwaltungsaufwand wird durch das PNOG geschaffen.

Ich sehe an dieser Stelle Korrekturbedarf.

Mit freundlichen Grüßen
Peter Wawrik
Unternehmensberatung
Wawrik Pflege Consulting

23/09/2026

🔍 Klositz-Kontrollen: Meurer kritisiert Bürokratiewahn in der

Im Interview mit WELT warnt -Präsident Bernd Meurer davor, die Finanzprobleme der Pflegeversicherung durch Leistungskürzungen zu lösen. Stattdessen fordert er, bestehende Versorgungsstrukturen zu stärken und enorme Einsparpotenziale bei Bürokratie und überbordenden Kontrollen zu nutzen.

Als Beispiel nennt Meurer die Vielzahl von Prüfungen in Pflegeeinrichtungen, bei denen mitunter sogar regelmäßig Toilettensitze dokumentiert kontrolliert werden müssen:

"Jeder Pflegebetrieb hat im Jahr ein paar Dutzend Prüfungen diverser Einrichtungen zu bestehen. Da kommt der TÜV, da kommt die Berufsgenossenschaft, da kommt das Gewerbeamt, da kommt das Gesundheitsamt, da kommt die Heimaufsicht, da kommt der medizinische Dienst. Würde man diese Prüfungen halbieren, hätte man schon sehr, sehr viel Geld gespart. Ich frage mich, ob es wirklich notwendig ist, dass jeder Toilettenstuhl mindestens einmal im Jahr vom Hausmeister in Augenschein genommen werden muss. Wenn der Toilettensitz kaputt ist, würde die Pflegekraft das doch ohnehin melden. Stattdessen werden hier mit Listen und Terminen Klositze kontrolliert."

Zugleich kritisiert er Pläne, bewährte Beratungsangebote von ambulanten Pflegediensten auf Kommunen zu verlagern, sowie die unzureichende Refinanzierung steigender Personalkosten.

Mit Blick auf die aktuellen Beratungen zum Pflegeneuordnungsgesetz ( ) unterstreicht Meurer damit zentrale Positionen des bpa: Pflegereformen dürfen nicht zulasten der Pflegebedürftigen gehen, sondern müssen Bürokratie abbauen, Versorgung sichern und die Praxis stärker einbeziehen.
Den vollständigen Beitrag (WELT+, Abo erforderlich) finden Sie in den Kommentaren!

08/08/2026

ASB feiert Richtfest am neuen Standort in der Marie-Curie-Straße Stefan Tatge 5. August 2026 Barsinghausen Gebäude soll noch in diesem Jahr bezogen werden Dr. e.h. Dieter F. Kindermann (v.li.), Architektin Adelaida Braun, Architekt Hartmut Ehlert, ASB-Geschäftsführer Jens Meier, Klaus Fricke (AS...

28/07/2026

30 Jahre Pflegeversicherung | damals | heute | in Zahlen

73,8 MILLIARDEN EURO AUSGABEN | MEHR ALS 6 MILLIONEN LEISTUNGSEMPFÄNGER
DAS SYSTEM WÄCHST SCHNELLER ALS SEINE FINANZIERUNG

WAS GEHT AB?
» Die Einnahmen stiegen von 8,4 Milliarden Euro im Einführungsjahr 1995 auf 73,33 Milliarden Euro im Jahr 2025.
» Die Ausgaben erhöhten sich im gleichen Zeitraum von 4,97 auf 73,82 Milliarden Euro.
» Die Zahl der Leistungsempfänger der Sozialen Pflegeversicherung wuchs von 1,55 Millionen im ersten vollständiger vergleichbaren Jahr 1996 auf mehr als 6 Millionen im Jahr 2025.
» Die Pflegesachleistungen wurden über lange Zeiträume überhaupt nicht angepasst.
» Seit Einführung der Pflegegrade im Jahr 2017 findet das Wachstum vor allem in den Pflegegraden 1 bis 3 statt.
» Beitragserhöhungen verschaffen der Pflegeversicherung immer wieder kurzfristig Luft – lösen das strukturelle Problem aber nicht.

1 | EINNAHMEN DER PFLEGEVERSICHERUNG
Die Einnahmen der SPV stiegen von 8,4 Milliarden Euro im Einführungsjahr 1995 auf 73,33 Milliarden Euro im Jahr 2025. Das entspricht nominal fast einer Verneunfachung; allerdings ist 1995 als Einführungs- und Rumpfjahr nur eingeschränkt mit späteren Jahren vergleichbar.
Die großen Einnahmesprünge entstanden nicht allein durch höhere Löhne und mehr Beschäftigung, sondern vor allem durch wiederholte Erhöhungen des Beitragssatzes. Die zusätzlichen Einnahmen waren regelmäßig notwendig, um bereits entstandene oder unmittelbar bevorstehende Finanzierungslücken zu schließen – eine dauerhafte Stabilisierung gelang dadurch nicht.

2 | AUSGABEN DER PFLEGEVERSICHERUNG
Die Ausgaben erhöhten sich von 4,97 Milliarden Euro im Jahr 1995 auf 73,82 Milliarden Euro im Jahr 2025. Sie sind damit deutlich stärker gewachsen als die Einnahmen; auch hier ist zu beachten, dass 1995 erst ambulante Leistungen und 1996 zusätzlich stationäre Leistungen schrittweise einsetzten.
Besonders sichtbar wird die Beschleunigung ab 2017: Der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff, die fünf Pflegegrade und die erweiterten Leistungsansprüche führten zu einem deutlichen Ausgabensprung. Hinzu kamen zuletzt steigende Leistungsausgaben, höhere Zuschläge, die soziale Sicherung pflegender Angehöriger und stark wachsende Aufwendungen für zusätzliche ambulante Betreuungs- und Entlastungsleistungen.

3 | JÄHRLICHES ERGEBNIS
Die Pflegeversicherung war keineswegs in jedem Jahr defizitär: Von 1995 bis 2025 gab es 17 Jahre mit Überschüssen und 14 Jahre mit Fehlbeträgen. Der größte reguläre Fehlbetrag entstand 2018 mit minus 3,55 Milliarden Euro; zuletzt folgten auf den Überschuss 2023 erneut Defizite von 1,54 Milliarden Euro im Jahr 2024 und rund 490 Millionen Euro im Jahr 2025.
Auffällig ist das wiederkehrende Muster: Nach Beitragserhöhungen entstehen zunächst Überschüsse, die nach wenigen Jahren durch die Ausgabendynamik wieder aufgezehrt werden. Bundesdarlehen stabilisieren zwar kurzfristig die Liquidität, verändern aber nicht die strukturelle Differenz zwischen Einnahmen- und Ausgabenentwicklung.

4 | HÖHE DER PFLEGESACHLEISTUNGEN
Die monatlichen Pflegesachleistungen blieben von 1995 bis Mitte 2008 nominal unverändert: 750 DM in Pflegestufe I, 1.800 DM in Pflegestufe II und 2.800 DM in Pflegestufe III. Bis 2016 waren daraus lediglich 468 Euro, 1.144 Euro und 1.612 Euro geworden – bei Pflegestufe III entsprach dies gegenüber dem umgerechneten Ausgangswert nur einem nominalen Plus von rund 13 Prozent innerhalb von mehr als 20 Jahren.
Auch nach Einführung der Pflegegrade folgten lange Stillstandsphasen: Von 2017 bis 2021 lagen die Beträge bei 689, 1.298, 1.612 und 1.995 Euro. Erst 2022, 2024 und 2025 gab es weitere Erhöhungen; aktuell stehen in den Pflegegraden 2 bis 5 monatlich 796, 1.497, 1.859 und 2.299 Euro zur Verfügung. Pflegegrad 1 besitzt keinen regulären Anspruch auf Pflegesachleistungen nach § 36 SGB XI.
Interessant: Die größten Steigerungen von 1995 bis 2025 gab es in Pflegestufe I bzw. Pflegegrad 2, nämlich über 100%.
Die Beträge sind nominal gestiegen, ihre tatsächliche Reichweite aber deutlich weniger. Gerade bei tarifbedingt steigenden Personalkosten bedeutet dies: Für denselben Leistungsbetrag können Pflegedienste immer weniger Zeit und Leistung anbieten.

5 | ZAHL DER PFLEGEBEDÜRFTIGEN
Im ersten vollständig vergleichbaren Jahr 1996 verzeichnete die SPV 1.546.746 Leistungsempfänger. Bis Ende 2025 stieg ihre Zahl auf 6.011.267 – ein Plus von rund 289 Prozent.
Allein mit der Umstellung von Pflegestufen auf Pflegegrade erhöhte sich die Zahl von 2,75 Millionen im Jahr 2016 auf 3,34 Millionen im Jahr 2017. Dieser Sprung ist nicht nur demografisch zu erklären, sondern wesentlich Folge des erweiterten Pflegebedürftigkeitsbegriffs und des leichteren Zugangs für Menschen mit kognitiven und psychischen Einschränkungen.
Seit 2017 stieg Pflegegrad 1 von rund 194.000 auf 952.000 Personen, Pflegegrad 2 von 1,46 auf 2,41 Millionen und Pflegegrad 3 von 940.000 auf 1,76 Millionen. Pflegegrad 5 blieb dagegen mit rund 232.000 Personen nahezu unverändert. Das Wachstum findet somit vor allem in den niedrigen und mittleren Pflegegraden und überwiegend in der häuslichen Versorgung statt.

Adresse

Schnellewalder Weg 3
Bruchhausen-Vilsen
27305

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