09/09/2025
Wieso etwas neu erfinden, wenn es das Passende schon gibt? Etablierte Fragebögen basieren auf wissenschaftlichen Gütekriterien – das sorgt für ehrliche, belastbare und vergleichbare Ergebnisse.
• Wer selbst formuliert, riskiert:
• Unklare Fragen, die zu Missverständnissen führen.
• Suggestivformulierungen, die Ergebnisse als Selbstbestätigung verzerren.
• Fehlende Vergleichbarkeit, die Entwicklungen unsichtbar lässt.
Ein typisches Beispiel für eine selbstformulierte, aber problematische Frage lautet:
„Fühlen Sie sich durch Ihre Führungskraft gut unterstützt und wertgeschätzt?“
Deshalb genügt diese Fragen nicht den wissenschaftlichen Gütekriterien:
1. Fehlende Trennschärfe/Validität: Zwei Dimensionen – Unterstützung und Wertschätzung – werden vermischt. Die Antwort sagt nicht, worauf sie sich bezieht.
2. Mangelnde Objektivität: „Gut unterstützt“ ist interpretationsabhängig – jede:r versteht etwas anderes darunter.
3. Geringe Reliabilität: Bei Wiederholung der Befragung ist nicht sicher, ob sich die Antworten auf die gleiche Bedeutung beziehen wie beim ersten Mal.
Solche Fehler führen zu verzerrten Ergebnissen – und damit zu falschen Entscheidungen.
Sorgfältig ausgewählte Instrumente sparen Zeit, minimieren Fehler und schaffen Vertrauen bei den Mitarbeitenden. Nutzen Sie die Erfahrung, die bereits in professionellen Tools steckt – und konzentrieren Sie sich auf die Bearbeitung der Erkenntnisse.