Anne Marie Glowienka

Anne Marie Glowienka Unternehmen sind heute mehr denn je angewiesen auf die Gesundheit, Motivation, Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft jedes einzelnen Mitarbeiters.

Gesund führen, Teams stärken, Fachkräfte binden. Für Geschäftsführer*innen und Führungskräfte in KMU- die bei sich anfangen, mit dem Ziel, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das unterstützt, verbindet und Menschen gesund hält. Der Fachkräftemangel, eingeschränkte Arbeitsfähigkeit und die Alterung der Belegschaft, wirken sich auf die Zukunftsfähigkeit und Produktivität von Unternehmens aus. Wir bieten

Ihnen eine Komplettlösung für Ihr Unternehmen! Von der Zieldefinition, der Analyse der Ausgangssituation über die Planung und Durchführung von konkreten Maßnahmen, bis hin zur Evaluation und der nachhaltigen Implementierung bieten wir für jedes Unternehmen maßgeschneiderte Lösungen. Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) steuert betriebliche Prozesse systematisch und zielorientiert, um die Gesundheit, Leistung und Erfolg für den Betrieb und alle Beschäftigten zu erhalten und zu fördern. Demografie-Management (DM) schärft das Bewusstsein in den Unternehmen für die Konsequenzen des demografischen Wandels und richtet aufbauend die Strategien der Personalpolitik in den Unternehmen auf die neuen Herausforderungen aus.

Bei Maschinen rechnen wir damit, dass nicht immer alles nach Plan läuft.Es gibt Wartungszeiten. Stillstände. Reserven. E...
28/08/2026

Bei Maschinen rechnen wir damit, dass nicht immer alles nach Plan läuft.
Es gibt Wartungszeiten. Stillstände. Reserven. Ersatzteile. Puffer.

Und bei Menschen?

Da sehe ich manchmal Planungen, die erstaunlich wenig Puffer vertragen.
Ein Ausfall, schwierig. Zwei Ausfälle gleichzeitig, richtig schwierig.
Eine zusätzliche Aufgabe, eigentlich keine .

Und wenn trotzdem etwas Unvorhergesehenes passiert, entsteht der Puffer spontan.

Jemand bleibt länger.
Jemand verschiebt etwas.
Jemand arbeitet schneller.
Jemand übernimmt noch etwas.

Der Puffer steht also nirgendwo im Plan.
Er hat nur einen Namen.

Meistens den Namen eines Mitarbeitenden oder einer .

Das finde ich einen interessanten Gedanken für Gesundheitsmanagement.

Neben Gestaltung von Arbeit, auch darüber zu sprechen, wie viel ungeplantes Leben die Planung eigentlich grad verträgt.

Wie viele Stunden   haben Sie eigentlich eingeplant?Diese Frage stelle ich häufig in meinen Seminaren mit Führungskräfte...
25/08/2026

Wie viele Stunden haben Sie eigentlich eingeplant?

Diese Frage stelle ich häufig in meinen Seminaren mit Führungskräften und HR.

Zeit für ein Gespräch oder um einen Konflikt nicht drei Wochen liegen zu lassen.
Um zu merken, dass jemand gerade ungewöhnlich still geworden ist.
Oder einfach, um nicht jedes Gespräch zwischen Tür und Angel zu führen.

Wir erwarten viel von Führung.
Orientierung geben. Zuhören. Delegieren. Entwickeln. Frühzeitig Belastungen erkennen und anzusprechen.
Aber ich sehe Führungskräfte, deren Kalender dafür kaum Platz lässt.

Vielleicht haben wir dann nicht zuerst ein Führungsproblem.
Vielleicht haben wir Führung bzw. Führen schlicht nicht mit eingeplant.

Eine Führungsposition zu besetzen heißt noch lange nicht, Führungszeit zur Verfügung zu stellen.
Diesen Unterschied finde ich wichtig.
Auch für Gesundheit im Unternehmen.

Ein zusätzlicher Auftrag ist wirtschaftlich erst einmal etwas Gutes.Also wird gerechnet: Können wir das schaffen? Wann k...
17/08/2026

Ein zusätzlicher Auftrag ist wirtschaftlich erst einmal etwas Gutes.

Also wird gerechnet: Können wir das schaffen? Wann können wir liefern? Was kostet es? Welche Kapazitäten haben wir?

Mich würde noch eine andere Frage interessieren:
Was müssen unsere Leute leisten, damit diese Rechnung aufgeht?

Müssen Überstunden gemacht werden?
Muss eine Führungskraft wieder mit einspringen?
Bleiben andere Aufgaben liegen?
Funktioniert die Planung nur, wenn in den nächsten Wochen möglichst niemand ausfällt?

Das sind keine Fragen, die normalerweise unter der Überschrift „Gesundheit“ diskutiert werden. Vielleicht sollten sie es gelegentlich sein.

Denn wenn wir später über hohe Belastung sprechen, ist ein Teil davon möglicherweise viel früher entstanden. Bei einer Entscheidung, die zunächst überhaupt nichts mit Gesundheit zu tun zu haben schien.

Für mich erweitert das den Blick auf Betriebliches Gesundheitsmanagement erheblich.

Mich interessiert nicht nur, was ein Unternehmen für Gesundheit tut.
Mich interessiert zunehmend auch, wo Gesundheit im Unternehmen überhaupt entschieden wird.

Wissen → Wählen → Tun → Wiederholen.Eigentlich wissen wir alle ziemlich genau, was uns guttut.Mehr bewegen. Pausen mache...
11/08/2026

Wissen → Wählen → Tun → Wiederholen.

Eigentlich wissen wir alle ziemlich genau, was uns guttut.
Mehr bewegen. Pausen machen. Grenzen setzen. Als Führungskraft früher das Gespräch suchen.

Und trotzdem bleibt es oft beim Wissen.

Deshalb mein Tipp:
1. Wählen.
Nicht fünf Dinge verändern. Eine Sache.

2. Tun.
So konkret wie möglich.
„Nach dem Mittagessen gehe ich zehn Minuten raus.“

3. Wiederholen.
Hier wird es meistens schwierig: dranbleiben.

Mir hilft dabei ein ganz einfacher Satz:

Immer wenn …, dann …

„Immer wenn ich den Laptop schließe, mache ich eine kleine Ausgleichsübung.“
Das lässt sich auf viele Dinge übertragen.

Uns fehlt ja meistens nicht das Wissen. Die eigentliche Herausforderung ist, das, was wir längst wissen, auch tatsächlich in unseren Alltag zu bekommen.

Und genau das ist auch das Ziel in meiner Arbeit:
Wissen vermitteln und dann aber auch aus einem guten Impuls einen konkreten nächsten Schritt machen, der den Arbeitsalltag wirksam verändert.

Ich glaube, wir brauchen weniger Einzelmaßnahmen und mehr Begleitung im Alltag.Nein, ich habe nichts gegen Gesundheitsta...
07/08/2026

Ich glaube, wir brauchen weniger Einzelmaßnahmen und mehr Begleitung im Alltag.

Nein, ich habe nichts gegen Gesundheitstage, Workshops oder Seminare.
Im Gegenteil.
Ich führe sie selbst seit vielen Jahren durch.

Was mich beschäftigt, ist etwas anderes.

Warum glauben wir so oft, dass ein einzelner Seminartag ausreicht, um Verhalten zu verändern?

Wir würden doch auch nicht erwarten, dass ein einmaliger Besuch im Fitnessstudio dauerhaft fit macht.
Oder dass ein Strategieworkshop ein Unternehmen verändert.

Warum erwarten wir das dann beim Betrieblichen Gesundheitsmanagement?

Aus meiner Erfahrung entstehen nachhaltige Veränderungen nicht an einem Tag.
Sie entstehen im Alltag.
Dann, wenn Führungskräfte das Gelernte aufgreifen.
Wenn Arbeitsbedingungen hinterfragt werden.
Wenn Teams gemeinsam nach Lösungen suchen.

Wenn jemand den Prozess begleitet und immer wieder nachfragt:
Was hat sich verändert? Was brauchen Sie jetzt?

Vielleicht sollten wir deshalb weniger darüber diskutieren, welche Maßnahme wir als Nächstes anbieten.
Und mehr darüber, wie aus einer guten Maßnahme eine nachhaltige Veränderung wird.

Einzelmaßnahmen setzen Impulse. Prozesse verändern Unternehmen.

Wie sehen Sie das?
Reichen einzelne Maßnahmen aus oder braucht es mehr Begleitung im Arbeitsalltag?

Viele Geschäftsführer*innen wissen, dass sie etwas für die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden tun sollten.Und trotzdem wird...
06/08/2026

Viele Geschäftsführer*innen wissen, dass sie etwas für die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden tun sollten.

Und trotzdem wird das Thema häufig auf später verschoben.

Betriebliches Gesundheitsmanagement klingt für viele nach einem großen Projekt: aufwendig, teuer, zeitintensiv und kaum mit dem Tagesgeschäft vereinbar.

Ich sehe das anders.
Nicht die erste Maßnahme entscheidet.

Der erste Schritt entscheidet.

Er beginnt mit der Bereitschaft der Geschäftsführung,
Gesundheit als Management-und Führungsaufgabe zu verstehen.

Gemeinsam mit den Führungskräften werden Arbeitsbedingungen, Zusammenarbeit und Unternehmenskultur betrachtet und die Mitarbeitenden von Anfang an in den Prozess einbezogen.

Genau dort beginnt Betriebliches Gesundheitsmanagement.
Nicht mit einem Gesundheitstag.
Nicht mit einem Rückenkurs.

Es beginnt mit einer klaren Entscheidung.

Gesunde Unternehmen entstehen nicht durch einzelne Maßnahmen. Sie entstehen durch gute Führung, passende Arbeitsbedingungen und ein Management, das Gesundheit strategisch mitdenkt.

Gestern sind wieder viele junge Menschen in ihre Ausbildung gestartet.Für sie beginnt damit ein neuer Lebensabschnitt. N...
04/08/2026

Gestern sind wieder viele junge Menschen in ihre Ausbildung gestartet.

Für sie beginnt damit ein neuer Lebensabschnitt. Neue Aufgaben. Neue Kolleginnen und Kollegen. Viele Erwartungen und oft auch die erste Erfahrung mit dem Arbeitsleben.

Daher sage ich: Gesundheit sollte nicht erst dann zum Thema werden, wenn jemand Rückenschmerzen hat, gestresst ist oder länger ausfällt.
Sie gehört von Anfang an dazu.

Schon im Onboarding können Unternehmen zeigen, welchen Stellenwert Gesundheit hat. Nicht mit erhobenem Zeigefinger. Ganz selbstverständlich.

Wie gehe ich gut mit Belastungen um?
Warum sind Pausen wichtig?
Was kann ich selbst für meine Gesundheit tun und was trägt das Unternehmen dazu bei?

So entwickelt sich dann Schritt für Schritt gesundes Arbeiten.

Seit vielen Jahren begleite ich Unternehmen dabei, Gesundheit als festen Bestandteil der Unternehmenskultur zu verankern, auch in der Ausbildung.

Immer wieder erlebe ich, wie positiv es sich auswirkt, wenn junge Menschen von Beginn an erfahren: Gesundheit ist hier kein Extra. Sie gehört zu unserer Art zu arbeiten.

Ich wünsche allen Auszubildenden einen guten Start, viele spannende Erfahrungen, nette Kolleginnen und Kollegen und vor allem einen Ausbildungsplatz, an dem sie sich fachlich und persönlich gut entwickeln können.

Denn wer von Anfang an gesund arbeiten lernt, nimmt diese Erfahrung oft für sein ganzes Berufsleben mit.

Vor Kurzem saß ich mit einem Bürgermeister zusammen.„Die Arbeitsverdichtung nimmt immer weiter zu. Es fehlen Fachkräfte....
31/07/2026

Vor Kurzem saß ich mit einem Bürgermeister zusammen.

„Die Arbeitsverdichtung nimmt immer weiter zu. Es fehlen Fachkräfte. Wenn jemand krank wird, bleibt die Arbeit trotzdem liegen. Die Bearbeitungszeiten werden länger, die Anforderungen der Bürger steigen und meine Führungskräfte versuchen jeden Tag, alles irgendwie aufzufangen. Ich wünsche mir, dass wir wieder mehr gestalten können, anstatt ständig nur zu reagieren.“

Ich erlebe diese Situation auch in anderen Verwaltungen.

Natürlich könnte ich jetzt einen Gesundheitstag oder einen Workshop zum Thema Stress anbieten. Dagegen ist überhaupt nichts einzuwenden.

Die wichtigere Frage für mich ist aber:
Warum ist die Belastung überhaupt so hoch?
Wo entstehen unnötige Reibungsverluste?
Welche Arbeitsabläufe kosten jeden Tag Zeit und Energie?
Wo fehlen Führungskräften Sicherheit und Unterstützung?
Welche Belastungen werden seit Monaten mitgeschleppt, obwohl sie längst bekannt sind?

Genau dort beginne ich.

Gemeinsam mit der Verwaltungsleitung, den Führungskräften und den Beschäftigten verschaffe ich mir zunächst ein klares Bild der Situation.

Wir analysieren Arbeitsplätze und Arbeitsabläufe, beziehen die Beschäftigten und Führungskräfte mit ein und entwickeln daraus Lösungen, die zu den einzelnen Fachbereichen passen.

Anschließend begleiten wir die Umsetzung und schauen gemeinsam, was sich verändert hat und welche nächsten Schritte sinnvoll sind.

Mir geht es nicht darum, noch ein weiteres Projekt in der Verwaltung anzustoßen.

Es geht darum, den Arbeitsalltag spürbar zu verbessern, Belastungen anzusprechen und ins TUN zu kommen, damit sich im Alltag wirklich etwas verändert.

Wenn Sie merken, dass die Belastungen in Ihrer Kommune immer größer werden und Sie daran etwas ändern möchten, dann sprechen Sie mich gerne an.

Vor Kurzem saß ich mit einem Geschäftsführer zusammen.120 Mitarbeitende. Produktionsbetrieb.Sein erster Satz war:„Jeden ...
30/07/2026

Vor Kurzem saß ich mit einem Geschäftsführer zusammen.
120 Mitarbeitende. Produktionsbetrieb.

Sein erster Satz war:
„Jeden Morgen frage ich mich, ob wieder jemand ausfällt.“
„Dann geht es los. Schichten umplanen. Ersatz organisieren. Andere müssen mehr schaffen. Termine verschieben. Und ich habe das Gefühl, nur noch auf Probleme zu reagieren.“

Natürlich könnte ich jetzt einen Gesundheitstag oder einen Rückenkurs anbieten. Dagegen ist überhaupt nichts einzuwenden.

Effektiver und nachhaltiger ist es allerdings bei den Ursachen zu starten.

Sind die Arbeitsbedingungen noch passend?
Fühlen sich Führungskräfte sicher im Umgang mit Belastungen?
Wird im Unternehmen offen miteinander gesprochen?
Werden Warnsignale früh erkannt oder erst dann, wenn jemand längere Zeit fehlt?

Genau dort beginnt meine Arbeit.

Ich komme nicht mit einem fertigen Maßnahmenkatalog ins Unternehmen.

Wir schauen uns gemeinsam an, was im Arbeitsalltag belastet. Ich spreche mit der Geschäftsführung, den Führungskräften und den Mitarbeitenden. Oft zeigen sich dabei Zusammenhänge, die vorher gar nicht so gesehen wurden.

Genau dort setzen wir dann an.

In diesem Fall haben wir mit Arbeitsplatzanalysen gestartet, die Ergebnisse gemeinsam mit den Beschäftigten ausgewertet und daraus massgeschneiderte Workshops für Mitarbeitende und Führungskräfte erarbeitet, die nach deren Umsetzung auch wieder gemeinsam evaluiert wurden.

Wenn Sie mehr dazu erfahren oder es auch im eigenen Produktionsbetrieb umsetzen möchten, melden Sie sich gerne bei mir.

Wenn ich heute auf meinen Berufsweg zurückblicke, fällt mir auf, wie sich mein Blick doch verändert hat.Als Physiotherap...
29/07/2026

Wenn ich heute auf meinen Berufsweg zurückblicke, fällt mir auf, wie sich mein Blick doch verändert hat.

Als Physiotherapeutin dachte ich lange:
Meine Aufgabe ist es, Menschen "gesund zu machen".

Dafür bin ich jeden Morgen gerne in meine Praxis gegangen.
Und die Menschen kamen ja auch immer wieder.
Nicht, weil die Behandlung schlecht war.
Sie kamen wieder, weil sich an ihrem Arbeitsalltag nichts geändert hatte.
Immer dieselben Belastungen.
Immer dieselben Abläufe.

Heute- nach vielen Studien und Erfahrungen reicher, würde ich meine Arbeit ganz anders beschreiben.

Ich unterstütze Unternehmen dabei, Arbeitsbedingungen zu schaffen, in denen Menschen gesund bleiben können.

Für mich liegt dort der eigentliche Hebel.
Bei gut gestalteten Arbeitsplätzen.
Bei Führungskräften, die hinschauen und zuhören.
Bei einem Arbeitsalltag, der Gesundheit mitdenkt.

Das war für mich ein echter Perspektivwechsel.

Seitdem schaue ich nicht mehr nur auf den einzelnen Menschen.
Ich schaue auf das ganze System.
Denn dort entscheidet sich oft, ob Menschen langfristig gesund arbeiten können.

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Dötlingen
27801

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