Informationsdienst Holz

Informationsdienst Holz INFORMATIONSDIENST HOLZ ist ein bundesweites Veröffentlichungsmedium der deutschen Forst- und Holzwirtschaft

Auf der jährlichen Mitgliederversammlung am 19. Oktober in Köln fand die alle drei Jahre anstehende Neuwahl des Vorstand...
25/10/2021

Auf der jährlichen Mitgliederversammlung am 19. Oktober in Köln fand die alle drei Jahre anstehende Neuwahl des Vorstands statt. Nachdem Xaver Haas sechs Jahre der erste Vorsitzende war, ist nun an seine Stelle Alexander Gumpp gefolgt. Der Zimmerer und studierte Bauingenieur ist Geschäftsführer des Holzbauunternehmens Gumpp & Maier GmbH in Binswangen. Er gehörte schon zu den Gründungsmitgliedern des Informationsvereins Holz, ist Vorsitzender von proHolz Bayern und Präsidiumsmitglied des Holzbau Deutschland Instituts.

In seiner Antrittsrede betonte er, dass „die Marke Informationsdienst Holz nach wie vor die stärkste ist, die wir in unserer Branche haben.“ Zu seiner Motivation für das neue Amt: „Uneitles Tun und Kooperation sowie das Erkennen und Pflegen von starken Marken sind innerhalb der Wertschöpfungskette noch deutlich ausbaubar. Besonders die Industrie im Holz- wie auch im Zulieferbereich, die stark von einem nicht selbst erzeugten Holzbauboom profitiert, hat hier noch deutlich Luft nach oben“.

Der sechsköpfige Vorstand bleibt ansonsten in seiner Besetzung erhalten.

Der neue Vorstand (v.l.n.r):
Arnim Seidel (Geschäftsführer), Gerd Prause, Martin Mohrmann, Johannes Niedermayer, Tobias Wiegand, Alexander Gumpp, Xaver Haas.

Die Holzforschung Austria veranstaltet in Kooperation mit dem INFORMATIONSDIENST HOLZ die Veranstaltung 'Bauphysik im Ho...
21/10/2021

Die Holzforschung Austria veranstaltet in Kooperation mit dem INFORMATIONSDIENST HOLZ die Veranstaltung 'Bauphysik im Holzbau' am 11.November 2021. Das gewohnte Kongressformat des Bauphysik-Forums wird in diesem Jahr das erste Mal im Online Format stattfinden. Die Fachvorträge und Podiumsdiskussionen werden live übertragen. Zusätzliche sind virtuelle Infopoints im Ausstellungsbereich verfügbar.

Am Vormittag steht die bauphysikalische Planung auf dem Programm. Neben der brandschutztechnisch korrekten Ausführung von BSP-Bauteilfügungen und der Wahl eines ausreichenden Belüftungsquerschnitts bei Flachdächern, liegt der Fokus auf den bauphysikalischen Herausforderungen im mehrgeschossigen Holzbau. Anhand realer Details aus den Projekten HoHo und Gleis 21 werden Herausforderungen und innovative Lösungsmöglichkeiten zum Wärme-/Feuchte- und Schallschutz aufgezeigt.

Am Nachmittag werden aktuellen Forschungsergebnisse diskutiert. Unter anderem wird erläutert wie die Geräuschbelastung durch gebäudetechnische Anlagen oder die Schalldämmung von Holzrahmenwänden prognostiziert werden können. Außerdem wird verdeutlicht, wie eine Fassadenbegrünung die Klimaverhältnisse für Holzbauteile beeinflusst und mit welchem Feuchtetransport aufgrund von kleinen Luftleckagen zu rechnen ist. Abgeschlossen wird das Vortragsprogramm mit einem Sanierungsbeispiel aus der hygrothermischen Gutachtertätigkeit.

Mehr Information
https://www.holzforschung.at/wissenstransfer/seminare/details/bauphysik-im-holzbau/

Der im Jahr 1969 für die Bundesgartenschau in Dortmund fertiggestellte Ausstellungspavillon zählt als erstes zugbeanspru...
17/10/2021

Der im Jahr 1969 für die Bundesgartenschau in Dortmund fertiggestellte Ausstellungspavillon zählt als erstes zugbeanspruchtes Holzflächentragwerk zu den herausragenden Experimentalbauten jener Zeit. Erst kurz vor der Gartenschau fiel die Entscheidung für den Pavillon, der von der Arbeitsgemeinschaft Holz (Arge Holz) – für mehr als 60 Jahre Motor des INFORMA-TIONSDIENST HOLZ – als Demonstrationsobjekt für fortschrittlichen Holzbau finanziert wur-de.

Die Arge Holz beauftragte mit dem Bau das Büro Behnisch & Partner aus Stuttgart, das sich im Jahr davor mit dem Wettbewerbsbeitag für das Münchnener Olympiagelände einen Na-men gemacht hatte. Zusätzlich zog sie noch Prof. Herbert Kupfer von der TU München hinzu. Sein Kollege Prof. Anton Gattnar und der noch junge Assistent Julius Natterer entwickelten einen Prototyp: ein punktgestütztes Hängedach mit den Merkmalen einer Seilnetzkonstruktion. Seine konstruktive Bearbeitung kann maßgeblich Julius Natterer zugeschrieben werden.

Die Hängekonstruktion mit einer Spannweite des Daches von 60 x 64 Metern sollte ursprüng-lich nur temporär genutzt werden, entwickelte dann aber ein erstaunlich langes Leben als öf-fentlicher Ort für Theater, Tanz und Festlichkeiten. Im Laufe der Jahrzehnte litt allerdings die Holzkonstruktion durch Witterungseinflüsse und Pilzbefall so stark, dass zwischenzeitlich so-gar der Abriss drohte. Nach Hinweisen des Landesdenkmalamtes nahm sich die Wüstenrot Stiftung des Sonnensegels an und prüfte 2017 mit einer Machbarkeitsstudie die Möglichkeiten einer denkmalpflegerischen Sanierung. Verantwortlich für das Sanierungskonzept war das Stuttgarter Ingenieurbüro Knippers Helbig. Um das Segel dauerhaft zu stabilisieren, wurden die defekten Holzstützen und die stählernen Spannseile ausgetauscht. Die originale Holzrip-penschale ertüchtigte man mit dünnen Carbonlamellen.

Ein Happy End, dass die Wüstenrot Stiftung und die Stadt Dortmund gemeinsam mit 1.7 Mio. Euro finanzieren und das auch ein Vorbild für Sanierungen von weiteren gefährdeten hölzernen Experimentalbauten wie der Multihalle in Mannheim von Frei Otto sein könnte. Von diesem Engagement für schützenswertes Kulturgut profitiert natürlich mühelos die Holzwirtschaft. Es entsteht einmal mehr der Eindruck, dass sie nur wenig Interesse für ihre eigene Bauhistorie aufbringt. Sollte es nicht auch in ihrem Sinne sein, ein wichtiges, weltweit geschätztes Bauwerk so lange wie möglich zu erhalten, damit es von der gestalterischen Kraft des Baustoffs Holz kündet?

Text und Foto: Arnim Seidel

Die Studiengemeinschaft Holzleimbau e.V. hat im August neue Merkblätter zum Thema Klebefugen und Sanierung von Brettschi...
10/09/2021

Die Studiengemeinschaft Holzleimbau e.V. hat im August neue Merkblätter zum Thema Klebefugen und Sanierung von Brettschichtholzbauteilen veröffentlicht.

In dem Merkblatt zur Bewertung von Klebefugen in Brettschichtholzbauteilen wird die Untersuchung von faserparallelen Verklebungen in Brettschichtholz aus Nadelholz mittels Bohrkern-Scherprüfung beschrieben. Es richtet sich an die mit der Beurteilung der Tragfähigkeit und der Sanierung befassten, fachkundigen Personen.

Das Merkblatt zur Sanierung von Brettschichtholzbauteilen wurde hinsichtlich der Normenbezüge und den bauaufsichtlichen Vorgaben aktualisiert. Die Zielgruppe sind die mit der Sanierung von tragenden Brettschichtholzbauteilen befassten Architekten und Tragwerksplaner.

Download der Merkblätter unter https://informationsdienst-holz.de/details/merkblaetter-der-studiengemeinschaft-holzleimbau

Die Bayerische Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten hat am 31. August die regionale Holzbaufachber...
06/09/2021

Die Bayerische Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten hat am 31. August die regionale Holzbaufachberatung Bayern gestartet. Die Einrichtung der Holzbau-Fachberatung des Clusters Forst und Holz mit proHolz Bayern ist Teil der von Staatsministerin Michaela Kaniber im Frühjahr verkündeten Klimaschutzoffensive, in der die bayerische Staatsregierung das ressourcen- und klimaschonende Bauen mit dem nachwachsenden Rohstoff Holz fest verankert hat.

Mit dem Beratungsangebot soll der Holzbau in Bayern aktiv unterstützt werden. Im Rahmen einer kostenlosen telefonischen Erstberatung können sich kommunale und staatliche Bauentscheider, Baugesellschaften sowie Architekten, Planer und Ingenieure unverbindlich informieren und für ihr konkretes Bau- oder Modernisierungsvorhaben kompetente Ansprechpartner vermitteln lassen.

So erreichen Sie die regionale Holzbaufachberatung Bayern:

Montag bis Freitag von 9.00 bis 16.00 Uhr
Telefon: (089) 2620 93324
Mail: fachberatungholzbau(at)proholz-bayern.de

So erreichen Sie die Fachberatung des INFORMATIONSDIENST HOLZ:

Montag bis Freitag von 9.00 bis 16.00 Uhr
Telefon: (030) 57 70 19 95
Mail: fachberatung(at)informationsdienst-holz.de

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Die Norm SIA 265:2012 Holzbau, Basis der bisher in Gebrauch stehenden Ausgabe der Lignum-Holzbautabellen HBT1, ist einer...
25/08/2021

Die Norm SIA 265:2012 Holzbau, Basis der bisher in Gebrauch stehenden Ausgabe der Lignum-Holzbautabellen HBT1, ist einer Revision unterzogen worden. Dabei wurden nicht nur redaktionelle und technische Fehler behoben, sondern auch die nötigen Anpassungen aufgrund der Schweizer Bundesgesetzgebung über Bauprodukte vorgenommen. Die Norm SIA 265:2021 Holzbau ist im Mai 2021 erschienen und weist nun auch einen Nachweis der Tragsicherheit für Anschlüsse mit Querzugbeanspruchungen, ein Verzeichnis der Publikationen und ein alphabetisches Verzeichnis von Fachausdrücken auf.

https://informationsdienst-holz.de/details/neue-lignum-holzbautabellen

Wissensplattform Wald-Wiki ist onlineMit Mitteln aus dem Waldklimafonds fördern das Bundesministerium für Ernährung und ...
23/03/2021

Wissensplattform Wald-Wiki ist online

Mit Mitteln aus dem Waldklimafonds fördern das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und das Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) bis Ende 2022 den Aufbau eines modernen, leistungs- und zukunftsfähigen Netzwerks, das auch überregional Probleme lösen und vor allem als Frühwarnsystem dienen soll. WALD-WIKI ist zu erreichen unter

https://www.wald-wiki.de/

Das Verbundprojekt „WIKI-Web2.0 für das Kompetenz-Netzwerk Klimawandel, Krisenmanagement und Transformation in Waldökosystemen“ (WIKI4KoNeKKTiW) wird vom Dachverband Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände (AGDW – Die Waldeigentümer) koordiniert und auf Bundesebene umgesetzt. Das Projektkonsortium arbeitet bereits seit Ende 2015 an der Etablierung und Unterstützung einer Risikovorsorge und eines Risikomanagements zum Erhalt und Schutz der Wälder für Privatwaldbesitzer.

Netzwerken für ein intelligentes Krisenmanagement

So soll interaktiv für das WALD-WIKI beispielsweise ein Meldesystem für den forstlichen Krisenfall (z. B. Käferkalamitäten und Sturmwurf) sowie eine Plattform für erfolgreiche Praxisbeispiele in der Forstwirtschaft etabliert werden. Zeitgemäß wird die Plattform auch Raum zur interaktiven Wissensaneignung (E-Learning) geben. Das Meldesystem umfasst neben der Erfassung von Schadereignissen auch die Ursachenanalyse für plötzliche Massenvermehrungen von Forstschädlingen und schafft somit eine wichtige Datengrundlage für Waldbesitzer zum einen und die Wissenschaft zum anderen. Mit Hilfe der internetbasierten Plattform kann so zukünftig besser auf Schadereignisse reagiert werden.

Privatwaldbesitzer sind bedeutendste Waldbesitzergruppe in Deutschland

Der Privatwald stellt mit nahezu der Hälfte der bundesweiten Waldflächen mit seinen heterogenen Organisationsstrukturen in den Bundesländern den bedeutendsten Waldanteil in Deutschland dar. Mit der Schaffung des Kompetenz-Netzwerks sollen die Privatwaldbesitzer als größte Waldbesitzergruppe und die sie vertretenden forstwirtschaftlichen Zusammenschlüsse (FWZ) gestärkt werden, um die von der Bundesregierung festgelegten Ziele zur Anpassung der heimischen Wälder an den Klimawandel zu erreichen.

Ein wesentlicher Schwerpunkt besteht im Austausch zwischen der Wissenschaft und der Praxis. Der Wissens- und Ergebnistransfer aus der Forschung in den forstlichen Alltag stellt dabei eine besondere Herausforderung dar. Das Projektkonsortium wird hierzu in der Projektlaufzeit bis Ende 2022 geeignete Technologien und Prozesse sowie Kommunikationskanäle für den Erfahrungsaustausch weiter ausbauen.

Stärkung der CO2-Speicher- und Senkenfunktion

Zudem unterstützt das Projekt den Erhalt der Wälder als nachhaltige Ressource und wichtigen Ökosystemdienstleister. Durch die Bereitstellung von Wissen zum überregionalen Risikomanagement leistet WALD-WIKI auch einen Beitrag zur CO2-Speicher- und Senkenfunktion der heimischen Wälder und unterstützt damit die Nationale Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030 der Bundesregierung. Ferner dient das Verbundprojekt zur Information, Aufklärung und Professionalisierung insbesondere des Kleinprivatwaldes.

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Wohnhochhaus WoHo in Berlin KreuzbergDen von UTB Projektmanagement GmbH in Berlin ausgelobten Realisierungswettbewerb fü...
09/03/2021

Wohnhochhaus WoHo in Berlin Kreuzberg

Den von UTB Projektmanagement GmbH in Berlin ausgelobten Realisierungswettbewerb für das Wohnhochhaus WoHo in Berlin-Kreuzberg hat das Architekturbüro Mad arkitekter aus Oslo gewonnen.

Der Entwurf für das mit 98 m und 29 Geschossen derzeit höchste Haus aus Holz in Deutschland weist eine differenzierte Gebäudefigur aus 4 einzelnen Baukörpern auf und ist aus der typischen Kreuzberger Stadtstruktur abgeleitet.

Die geplante Nutzung sieht eine Mischung aus Gewerbeflächen im Erdgeschoss sowie Flächen für soziale und öffentliche Funktionen im siebengeschossigen Sockelbereich vor.

Die geplante Bauweise mit dem Untergeschoss und den Kernen aus Stahlbeton erinnert an das kürzlich fertiggestellte HoHo in Wien mit 24 Geschossen und 85 m Höhe. Das Projekt befindet sich im Bebauungsplanverfahren und soll frühestens ab 2026 realisiert werden.

Der internationale Wettbewerb zum Thema Hochhaus aus Holz wird also in Berlin fortgesetzt.

(© Mad arkitekter)

Adresse

Franklinstrasse 42
Düsseldorf
40479

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