15/01/2024
Wieso performen klassische Recruting-Wege immer schlechter? 🤔
Das Eisberg-Problem im Recruiting:
Bei diesem Problem handelt es sich im Wesentlichen um die Veränderung vom Arbeitgebermarkt hin zum Kandidatenmarkt. Hintergrund ist der demografische Wandel, der uns in Deutschland vor enorme Herausforderungen stellt. 😮💨
Was ist der Unterschied zwischen einem Arbeitgeber- und einem Kandidatenmarkt?
Ganz einfach ausgedrückt: Vor ein paar Jahren waren wir in einer Situation, in der Arbeitgeber noch wählerisch sein konnten, da es genug gut ausgebildete Fachkräfte gab. Es handelte sich also um einen Arbeitgebermarkt.
Das hat sich inzwischen geändert. Wir sind mittendrin im Fachkräftemangel und insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen haben es im Kampf um die besten Talente besonders schwer. Die hohe Nachfrage nach gut ausgebildetem Personal sorgt dafür, dass Jobsuchende wählerischer sein können. Der Markt hat sich also zum Kandidatenmarkt entwickelt.
Ein Großteil der Erwerbstätigen ist zusätzlich nur "passiv" auf Jobsuche. Das bedeutet, dass sie zwar offen für Gespräche sind, aber nicht aktiv nach einem neuen Job suchen, siehe Grafik.
Das Eisberg-Problem führt im Recruiting dazu, dass klassische Wege immer weniger funktionieren und sich Recruting Abteilungen immer wieder neue Ideen zur Gewinnung von Talenten ausdenken müssen.
Fazit
Das Eisberg-Problem ist eine tägliche Herausforderung im Recruiting, insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen, denen Ressourcen oder Kapazitäten fehlen, um sich langfristig noch besser aufzustellen. Aber es ist auch nicht unlösbar. Mit der richtigen Strategie können KMU im Recruiting dennoch erfolgreich sein. 💪