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CUBE Magazin Das CUBE Magazin ist ein regionales Architekturmagazin in neun deutschsprachigen Metropolen.

Zwei Häuser, eine Idee.Ein Doppelhaus in Gräfelfing denkt Generationen mit und überzeugt mit neuer Ausrichtung.In einer ...
20/10/2026

Zwei Häuser, eine Idee.
Ein Doppelhaus in Gräfelfing denkt Generationen mit und überzeugt mit neuer Ausrichtung.

In einer ruhigen, von altem Baumbestand geprägten Villenlage im Münchner Westen realisierten Moosmang Architekten aus Gräfelfing ein Doppelhaus, das die klassische Typologie neu interpretiert. Der Entwurf geht dabei von einer ebenso persönlichen wie vorausschauenden Idee der Bauherren aus: Zwei gleichwertige Haushälften wurden für die Kinder der Bauherrin konzipiert – als zukünftige Lebensorte. Bis dahin öffnen sich die Einheiten für unterschiedliche Wohnformen und werden heute von einer Familie sowie einer Einzelbewohnerin genutzt. So verbindet das Haus von Beginn an langfristige Perspektive mit gegenwärtiger Flexibilität.

Die klar gefassten Baukörper sind mit einer feinen vorlasierten Rhombusschalung aus Tannenholz umhüllt, die dem Gebäude eine warme, natürliche Ausstrahlung verleiht. Je nach Tageszeit und Sonnenstand verändert sich die Wirkung der Fassade und es entsteht ein lebendiges Spiel aus Licht und Schatten. Im Inneren des Holzständerbaus mit Massivholzdecken entfaltet sich ein großzügig organisiertes Raumgefüge: Das Erdgeschoss zeigt sich als fließender Wohnbereich für Kochen, Essen und Wohnen. Großformatige Glasflächen öffnen den Raum zum Garten und lassen Innen- und Außenraum miteinander verschmelzen. Terrassen, Balkone und der sorgfältig gestaltete Garten sind integraler Bestandteil des architektonischen Konzepts – das durch einen architektonischen Kniff für beide Haushälften ausgewogene Lichtverhältnisse und jeweils einen Ost-West-Garten schuf.

(…) Den vollständigen Artikel finden Sie auf www.cube-magazin.de

moosmang architekten
www.moosmang.de

Fotos:
Riedel Immobilien
www.riedel-immobilien.de

19/10/2026
Stadthaus neu interpretiert.Sensibler Umbau verbindet historischen Bestand mit modernem Wohnen(…) Das zweigeschossige Wo...
15/10/2026

Stadthaus neu interpretiert.
Sensibler Umbau verbindet historischen Bestand mit modernem Wohnen

(…) Das zweigeschossige Wohnhaus entstand Ende der 1920er-Jahre als Teil eines geschlossenen Ensembles nahe dem historischen Ortszentrum. Der giebelständige Baukörper prägt bis heute das Straßenbild. Ursprünglich verfügte das Haus über eine klassische kleinteilige Raumstruktur: Wohn- und Esszimmer sowie eine kleine Küche lagen im Erdgeschoss, im Obergeschoss befanden sich Schlafräume und eine weitere Küche. Ein später errichteter Anbau auf der Gartenseite ergänzte das Gebäude in den Nachkriegsjahren um zusätzliche Nutzflächen. Ziel der Sanierung war es, den Innenraum stärker mit dem Außenraum zu verbinden.

Herzstück der Umgestaltung ist eine großzügige Wohnküche im Erdgeschoss, die sich mit großen Öffnungen zur Terrasse und zum Garten orientiert. Eine besondere Herausforderung stellte der Kellerabgang vor der geplanten Küchenfassade dar. Die Architekten entwickelten hierfür eine ungewöhnliche Lösung: Eine elektrisch betriebene Falttür, die in die Terrassenfläche integriert ist, gibt bei Bedarf den Zugang zum Keller frei und bildet im geschlossenen Zustand eine ebene Fortsetzung des Außenraums. Erst dadurch konnten die Küchenfenster bodentief ausgeführt und ein schwellenloser Übergang in den Garten geschaffen werden. Die ehemalige Küche im Anbau wurde zum Homeoffice umgebaut. Eine neue, großzügige Fensteröffnung bringt zusätzlich Tageslicht in den Raum und verstärkt die Verbindung zum Garten.

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lutz architekten.

Fotos: Jan Wengenroth

Im Dialog mit dem Wald.Split-Level-Konzept verbindet Architektur, Topografie und Natur zu einem fließenden Raumerlebnis....
08/10/2026

Im Dialog mit dem Wald.
Split-Level-Konzept verbindet Architektur, Topografie und Natur zu einem fließenden Raumerlebnis.

Manchmal ist es weniger das Raumprogramm, sondern vielmehr der Ort, der die Architektur bestimmt. So war es auch bei einem Wohnhaus, das in einer gewachsenen Bestandsiedlung am Rande eines Naturschutzgebietes im Bonner Osten entstand. Das Architekturbüro Schommer aus Bonn plante auf dem abschüssigen, unmittelbar an einen Wald grenzenden Hanggrundstück ein 170 m² großes Wohnhaus. Durch eine geschickte Raumorganisation, präzise Blickführungen und eine naturnahe Material- und Farbauswahl ließen sich die Grenzen zwischen Architektur und Landschaft, Topografie und Bauwerk bewusst auflösen.

Schon bei seinem ersten Besuch hatte der Bauherr die besondere Ausstrahlung des Ortes gespürt: „Da lief ein Reh über das Grundstück – und plötzlich war da dieses starke Gefühl: Hier gehört ein Haus hin, das sich zum Wald öffnet und bei dem man schon wenige Schritte nach dem Eingang auf der Gartenebene ankommt.“

Um diesen Wunsch Architektur werden zu lassen, entwickelte die Architektin Laura Schommer-Wolstein statt eines klassischen Geschossbaus ein offenes Split-Level-Konzept mit sechs unterschiedlichen, halbgeschossig versetzten Ebenen. Das zentrale Verteilgeschoss liegt dabei etwas niedriger als das Straßenniveau und mündet direkt nach dem Entrée in einen voluminösen, 4,70 Meter hohen Luftraum, der sich über seine großzügige, über beide Ecken gesetzte Glasfront nach Norden hin sowohl Garten als auch Wald zuwendet. Biodivers mit über 100 Arten bepflanzt, verzichtet der Außenbereich bewusst auf die klassische Terrasse mit Rasenfläche.

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Architekturbuero Schommer

Die bundesweite Immobilienpublikation CUBE Real Estate Special 2026 ist erschienen! Architektur und Immobilienentwicklun...
01/10/2026

Die bundesweite Immobilienpublikation CUBE Real Estate Special 2026 ist erschienen!

Architektur und Immobilienentwicklung gehören untrennbar zusammen – und genau an dieser Schnittstelle setzt die neue Ausgabe von CUBE Real Estate 2026 an. Das Magazin widmet sich aktuellen Projekten, Entwicklungen und Perspektiven der Immobilienbranche und zeigt, wie anspruchsvolle Architektur, zukunftsorientierte Konzepte und die Anforderungen an moderne Lebens- und Arbeitswelten zusammenspielen. Im Mittelpunkt stehen Projekte, Ideen und Akteure, die unsere gebaute Umwelt von morgen mitgestalten.

- Projektentwicklung trifft Architektur.
- Immobilienwirtschaft trifft Stadtentwicklung.
- Neue Konzepte treffen auf neue Anforderungen.

- Ein besonderes Extra der neuen Ausgabe: Auszüge aus aktuellen CUBE Podcastinterviews geben zusätzliche Einblicke in aktuelle Themen und bringen die Perspektiven von Expert:innen aus Architektur und Immobilienwirtschaft ins Magazin.

Vom Pool zum Loft.Aus einem stillgelegten Hallenbad wurde ein außergewöhnliches Apartment.Kaum eine Autostunde von Hambu...
29/09/2026

Vom Pool zum Loft.
Aus einem stillgelegten Hallenbad wurde ein außergewöhnliches Apartment.

Kaum eine Autostunde von Hamburg entfernt, ist Scharbeutz mittlerweile ein begehrtes Wochenenddomizil vieler Großstädter:innen. In einer Wohnanlage am Möwenberg – keine fünf Gehminuten vom Ostseestrand entfernt – gab es noch ein privates Hallenbad, in den 1970er-Jahren Inbegriff von Luxus, heute ein Stück weit aus der Zeit gefallen. Poolraum, kleine Sauna und veraltete Technik konnten mit den Wellnessangeboten der Region nicht mehr mithalten. Zugleich wurden Betrieb und Wartung für die Eigentümergemeinschaft zunehmend aufwendig. Als die Anlage erneut still stand und sich Schimmel ausbreitete, fiel die endgültige Entscheidung: Das Wasser wurde abgelassen und das Hallenbad geschlossen.

Doch was tun mit einer mehr als 100 m² großen Schwimmhalle im Erdgeschoss mit vorgelagertem Garten? Während viele Eigentümer:innen an Fahrrad- oder Abstellräume dachten, hatte Oliver Krippahl, der dort mit Familie seit einigen Jahren selbst eine Ferienwohnung besitzt, eine andere Idee: Warum nicht eine attraktive Wohnung daraus machen? Und dabei die unterschiedlichen Ebenen des Beckens mit seiner besonderen räumlichen Qualität erhalten und zum prägenden Element der Architektur machen? So endet die Geschichte des Pools und beginnt jene des Pool Apartments. Bis zur Realisierung vergingen dann aber noch mehrere Jahre. Erst nach zahlreichen Eigentümerversammlungen und vielen Gesprächen war auch der letzte Eigentümer bereit, das ehemalige Hallenbad zu veräußern und einer Umnutzung zuzustimmen.

(…) Den vollständigen Artikel finden Sie auf www.cube-magazin.de

Architektur:
Spatial Design Studio

Fotos:
Jürgen Hofer

Adresse

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Düsseldorf
40599

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