Gefahrgutbüro Fröhlich GmbH

Gefahrgutbüro Fröhlich GmbH Externe Gefahrgutbeauftragung für Straße (ADR/GGVS), Schiene (RID) und Schifffahrt (IMDG)

18/07/2026

🔄 Externer Gefahrgutbeauftragter: Wann brauche ich einen — und was macht der?

Die GbV erlaubt drei Wege: die Geschäftsführung selbst, ein interner Mitarbeiter oder eine externe Person. Alle drei sind rechtlich gleichwertig — die Aufgaben und Haftung sind identisch. Wirtschaftlich und organisatorisch sehen die drei Wege aber oft sehr unterschiedlich aus.

Wer Befreiungen falsch einschätzt, riskiert schnell vermeidbare Probleme bei Kontrollen und gegebenenfalls auch Bußgelder. Und wer die Funktion intern besetzt, sollte den tatsächlichen Aufwand kennen — er wird in der Praxis häufig unterschätzt.

Welche Unternehmen tatsächlich einen Gefahrgutbeauftragten benötigen, welche Befreiungen gelten und wann sich eine externe Lösung besonders lohnt, lesen Sie im vollständigen Artikel:
👉 https://www.befroe.de/externer-gefahrgutbeauftragter-wann-brauchen-ich-einen-und-was-macht-der/

Bei allen, die am gewerblichen Transport von Gefahrgut beteiligt sind, kommt früher oder später die Frage auf: „Brauchen wir einen Gefahrgutbeauftragten?“. Was viele Unternehmen aber nicht wissen: Sie können sich entscheiden, ob die Funktion intern oder extern besetzt wird. Beide Wege sind ge...

🔄 Gefahrstoffbeauftragter vs. Gefahrgutbeauftragter — wo ist der Unterschied?Klingt fast gleich. Wird ständig verwechsel...
17/07/2026

🔄 Gefahrstoffbeauftragter vs. Gefahrgutbeauftragter — wo ist der Unterschied?

Klingt fast gleich. Wird ständig verwechselt. Sind aber zwei komplett unterschiedliche Welten.

🚛 Der Gefahrgutbeauftragte regelt die Beförderung gefährlicher Güter — auf der Straße (ADR), auf der Schiene (RID), zur See (IMDG) und auf Binnengewässern (ADN). Pflicht zur Bestellung nach GbV, Schulungsnachweis erforderlich, Jahresbericht und Beratung der Geschäftsführung gehören zum Aufgabenkatalog.

📦 Der Gefahrstoffbeauftragte verantwortet den innerbetrieblichen Umgang mit Gefahrstoffen — Lagerung, Handhabung, Schutzmaßnahmen, Gefahrstoffverzeichnis. Rechtsgrundlage ist die GefStoffV in Verbindung mit den Technischen Regeln (TRGS) und dem Arbeitsschutz.

Kurz gesagt: Der Gefahrgutbeauftragte beginnt seine Arbeit ab dem Moment, in dem die Ware das Werksgelände verlässt. Der Gefahrstoffbeauftragte arbeitet vorher — solange die Stoffe im Betrieb sind.
Wer beide Bereiche im Unternehmen hat, braucht klare Zuständigkeiten für beide — sonst entstehen genau an dieser Schnittstelle die typischen Fehler.

⚠️ „Hohe Gefahrgutklasse = weniger gefährlich. Oder?“Dieser Irrtum hält sich erstaunlich hartnäckig.Und er sorgt in der ...
13/07/2026

⚠️ „Hohe Gefahrgutklasse = weniger gefährlich. Oder?“

Dieser Irrtum hält sich erstaunlich hartnäckig.
Und er sorgt in der Praxis regelmäßig für gefährliche Fehleinschätzungen.
Die Idee dahinter: Klasse 1 ist Explosivstoff – also muss Klasse 9 ja automatisch „harmloser Rest“ sein.
Klingt logisch. Ist aber falsch.

Die neun Gefahrgutklassen sind keine Rangliste der Gefährlichkeit. Sie sind eine Einteilung nach der Art der Gefahr.
Und genau das wird oft komplett unterschätzt.

Ein paar Beispiele aus den „höheren“ Klassen:
• Klasse 7 — radioaktive Stoffe ☢️
Keine Erklärung nötig. Hier geht es um Strahlung, Abschirmung und Expositionsrisiken.
• Klasse 8 — ätzende Stoffe ⚗️
Schwefelsäure, Salzsäure, Natronlauge. Wenige Sekunden Kontakt reichen oft für schwere Gewebeschäden.
• Klasse 9 — der klassische Trugschluss 🔋
Lithium-Batterien (eine der häufigsten Brandursachen im Luftfrachtbereich), Asbest, PCB-haltige Abfälle, umweltgefährdende Stoffe.
„Klasse 9“ ist also alles andere als „harmlos“ – es ist eher die Sammelklasse für alles, was nicht sauber in die anderen Kategorien passt, aber trotzdem hochkritisch sein kann.

Die Nummer auf dem Etikett sagt nichts über die Gefahr aus.
Sie sagt nur, welche Art von Risiko vorliegt.

📄 Polnischer Fahrer. Deutsche schriftliche Weisungen. Im Falle einer Kontrolle oder eines Unfalls ein echtes Problem.Sch...
11/07/2026

📄 Polnischer Fahrer. Deutsche schriftliche Weisungen. Im Falle einer Kontrolle oder eines Unfalls ein echtes Problem.

Schriftliche Weisungen sind ein vierseitiges Standarddokument im Führerhaus — Pflicht nach ADR, vom Beförderer bereitzustellen und in einer Sprache mitzuführen, die die Fahrzeugbesatzung lesen und verstehen kann.
Genau hier passieren in der Praxis regelmäßig Fehler: veraltete Versionen, falsche Sprachen oder Weisungen, die im Notfall nicht schnell erreichbar sind.

Viele glauben, der Fahrer sei allein verantwortlich. Tatsächlich teilen sich Beförderer, Fahrer und Verlader die Pflichten.

Wer welche Verantwortung trägt und warum eine Version aus dem vorletzten ADR-Zyklus bereits zum Problem werden kann, lesen Sie im vollständigen Artikel:

👉 https://www.befroe.de/schriftliche-weisungen-im-fahrzeug-inhalt-pflicht-haftung/

Schriftliche Weisungen sind eines der wichtigsten Dokumente im Gefahrguttransport — und gleichzeitig das am häufigsten Vernachlässigte. Sie liegen im Führerhaus, sind Pflicht nach ADR und werden bei Kontrollen regelmäßig geprüft. Wer sie nicht oder fehlerhaft mitführt, riskiert Bußgelder. ...

📦 Begrenzte Mengen (LQ) vs. Freigestellte Mengen (EQ) — wo ist der Unterschied?Beides klingt nach „Befreiung“. Beides re...
10/07/2026

📦 Begrenzte Mengen (LQ) vs. Freigestellte Mengen (EQ) — wo ist der Unterschied?

Beides klingt nach „Befreiung“. Beides reduziert tatsächlich die ADR-Anforderungen erheblich. Trotzdem sind es zwei komplett unterschiedliche Regelwerke — mit unterschiedlichen Grenzen, Symbolen und Pflichten

Die Begrenzten Mengen (Limited Quantities, LQ) nach ADR 3.4 erlauben den Versand kleiner Stoffmengen mit reduzierten Anforderungen. Pro Innenverpackung gelten stoffspezifische Höchstmengen, pro Versandstück maximal 30 kg Bruttomasse. Kennzeichnung: ein schwarz-weißes, auf der Spitze stehendes Rautensymbol. Erleichterungen: kein Gefahrzettel, kein klassisches Beförderungspapier, keine Gefahrgutpunkte und damit immer unter 1000 Punkten — aber der Absender muss den Beförderer über die Bruttomasse informieren 🧾

Die Freigestellten Mengen (Excepted Quantities, EQ) nach ADR 3.5 sind die noch kleinere Stufe. Die Mengen pro Innenverpackung liegen bei 1 bis 30 g oder ml, pro Außenverpackung je nach Code zwischen 300 und 1000 g oder ml. Kennzeichnung: ein quadratisches Symbol in Schwarz oder Rot auf weißem oder kontrastierendem Untergrund. Zusätzlich gelten strenge Fall- und Stapelprüfungen der Verpackung.
Kurz gesagt: LQ ist bereits eine deutliche Erleichterung. EQ geht noch weiter — aber beides ist keine volle Freistellung vom ADR.

Und genau hier passieren in der Praxis die Fehler:
LQ und EQ werden verwechselt, gleichgesetzt oder „nach Gefühl“ angewendet.
Ergebnis: falsche Mengen, falsche Kennzeichnung, falsche Verpackung, alles wegen einer Verwechselung!

📦 „Bei uns kommt nur Gefahrgut an — da brauchen wir doch keinen Beauftragten!“Diesen Satz hören wir bei Erstgesprächen e...
06/07/2026

📦 „Bei uns kommt nur Gefahrgut an — da brauchen wir doch keinen Beauftragten!“

Diesen Satz hören wir bei Erstgesprächen erstaunlich oft. Und er führt regelmäßig in die Irre.

Wer Gefahrgut entgegennimmt, übernimmt in der Praxis fast immer auch die Rolle des Entladers. Und genau hier setzt die GbV die entscheidende Grenze: Befreit sind nur Unternehmen, die ausschließlich entladen – und das bei nicht mehr als 50 Tonnen netto pro Jahr.

Über 50 Tonnen bedeutet: Gefahrgutbeauftragter ist Pflicht.

Hinzu kommt: Sobald im Betrieb auch nur eine dieser weiteren Tätigkeiten anfällt, entfällt die Befreiung ohnehin:
✅ Verpacken oder Umverpacken der Ware
✅ Verladen oder Befüllen
✅ Erstellung von Beförderungspapieren für den Weitertransport
✅ Selbst zum Absender werden – etwa durch Rücksendungen oder Reklamationen

Und auch ein eigentlich befreites Unternehmen kann von der Behörde zur Bestellung verpflichtet werden, wenn es wiederholt oder schwerwiegend gegen Vorschriften verstößt.

„Wir empfangen nur“ ist keine pauschale Befreiung, sondern eher eine Frage der tatsächlichen Prozesse im Betrieb: Wie viel kommt wirklich an — und was passiert danach mit der Ware?

🏷️ Kennzeichnungstafel vs. Gefahrzettel — wo ist der Unterschied?Beide sind beim Gefahrgutransport erforderlich und info...
03/07/2026

🏷️ Kennzeichnungstafel vs. Gefahrzettel — wo ist der Unterschied?

Beide sind beim Gefahrgutransport erforderlich und informieren über Gefahren. Trotzdem darf man sie keinesfalls verwechseln!

Der Gefahrzettel klebt am Versandstück. Rautenförmig, 100 mm Kantenlänge, zeigt das Symbol der Gefahrgutklasse — etwa die Flamme für Klasse 3, das Totenkopf-Symbol für Klasse 6.1 oder das Strahlungspiktogramm für Klasse 7 .

Die orangefarbene Kennzeichnungstafel (auch Warntafel) ist am Fahrzeug angebracht 🚛. Sie ist rechteckig, 300 × 400 mm, und enthält zwei Zahlen: Oben die Nummer zur Kennzeichnung der Gefahr — sie beschreibt das Gefahrenpotential. Unten die UN-Nummer — sie identifiziert den Stoff. Damit ist die Tafel kein Hinweis auf eine Klasse, sondern auf einen konkreten Stoff und dessen mögliche Gefahren.

Kurz gesagt: Der Gefahrzettel kennzeichnet das Versandstück nach Gefahrgutklasse. Die Warntafel kennzeichnet das Fahrzeug nach dem konkreten Stoff und seiner Notfallreaktion.
Beide Kennzeichnungen erfüllen damit klar voneinander getrennte Funktionen im Gefahrgutrecht.

🔢 Die meisten Fehler beim Gefahrguttransport beginnen mit vier Ziffern, auch UN-Nummer genannt.Viele Versender gehen dav...
01/07/2026

🔢 Die meisten Fehler beim Gefahrguttransport beginnen mit vier Ziffern, auch UN-Nummer genannt.

Viele Versender gehen davon aus: UN-Nummer klingt plausibel für das was wir versenden-passt! Tatsächlich unterscheidet das ADR drei verschiedene Arten von UN-Eintragungen — und genau hier passieren in der Praxis die meisten Fehler.

Ein Beispiel: „UN 1133 Klebstoffe" klingt eindeutig. Tatsächlich existieren innerhalb dieser Sammeleintragung verschiedene Untereinträge mit unterschiedlichen Anforderungen an Verpackung, Kennzeichnung und Beförderung.

Wer hier zu pauschal arbeitet, verwendet schnell die falsche Verpackung, die falsche Kennzeichnung oder den falschen Multiplikator für die Punkteberechnung — und produziert damit mehrere Verstöße auf einmal.

Was hinter den vierstelligen Zahlen steckt, welche Arten von UN-Einträgen es gibt und warum das Sicherheitsdatenblatt nicht immer die ganze Antwort liefert, lesen Sie im vollständigen Artikel:
👉 https://www.befroe.de/un-nummern-verstehen-was-steckt-hinter-den-vierstelligen-zahlen/

🏢 „Wir arbeiten im Büro, Arbeitssicherheit betrifft uns nicht.“Diesen Satz hören wir erstaunlich oft. Und er ist falsch....
29/06/2026

🏢 „Wir arbeiten im Büro, Arbeitssicherheit betrifft uns nicht.“

Diesen Satz hören wir erstaunlich oft. Und er ist falsch.
Das Arbeitsschutzgesetz macht keinen Unterschied zwischen Werkstatt und Büro.

Jeder Arbeitgeber ist nach § 3 ArbSchG verpflichtet, die Sicherheit und Gesundheit seiner Beschäftigten zu gewährleisten – unabhängig von Branche oder Tätigkeit.

Auch im Büro bestehen gesetzliche Anforderungen:
✅ Ergonomische Bildschirmarbeitsplätze
✅ Brandschutz, Flucht- und Rettungswege
✅ Prüfung elektrischer Arbeitsmittel
✅ Beurteilung psychischer Belastungen
✅ Gefährdungsbeurteilung und Dokumentation

Viele verbinden Arbeitsschutz mit Helmen und Sicherheitsschuhen. Die Behörde nicht.
Gerade in Bürobetrieben fehlt die Gefährdungsbeurteilung häufig oder wurde seit Jahren nicht aktualisiert. Spätestens bei einer Kontrolle oder nach einem Arbeitsunfall wird aus „Das betrifft uns nicht“ schnell ein Compliance-Problem.

Je nach Betriebsgröße und Gefährdungslage sind Unternehmen zudem verpflichtet, eine Fachkraft für Arbeitssicherheit zu bestellen.
Die Bürotür ist keine Freistellung vom Arbeitsschutz.

📄 Schriftliche Weisungen vs. Beförderungspapier — wo ist der Unterschied?Beides ist Pflicht. Trotzdem werden die beiden ...
26/06/2026

📄 Schriftliche Weisungen vs. Beförderungspapier — wo ist der Unterschied?

Beides ist Pflicht. Trotzdem werden die beiden Dokumente regelmäßig durcheinandergeworfen — manchmal sogar mit dem Sicherheitsdatenblatt vermischt.

Die schriftlichen Weisungen sind ein standardisiertes Notfalldokument nach ADR 5.4.3. Sie werden vom Beförderer bereitgestellt und enthalten allgemeine Verhaltensregeln für den Fahrer und für Einsatzkräfte bei Unfällen: Erste Maßnahmen, persönliche Schutzausrüstung, Verhalten bei Brand, Auslaufen oder Verätzung. Inhalt und Form sind ADR-weit vorgegeben.

Das Beförderungspapier ist das Gegenstück dazu, aber komplett anders aufgebaut: stoff- und sendungsbezogen, vom Absender erstellt nach ADR 5.4.1. Es enthält UN-Nummer, ordnungsgemäße Versandbezeichnung, Klasse, Verpackungsgruppe, Anzahl der Versandstücke und die Gesamtmenge der konkreten Sendung. Es ist der „Personalausweis“ jeder einzelnen Fahrt.

Kurz gesagt: Die schriftlichen Weisungen sagen, was im Notfall zu tun ist. Das Beförderungspapier sagt, was geladen ist.

⚠️ Wer das verwechselt, hat im Falle einer Kontrolle oder eines Unfalls schnell ein Problem — und genau das passiert in der Praxis öfter, als viele denken.

Adresse

Wesermünder Straße 9
Düsseldorf
40223

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Dienstag 09:00 - 17:00
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