20/01/2026
Die rheumatoide Arthritis (auch chronische Polyarthritis) ist eine entzündliche Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem fälschlicherweise die eigenen Gelenke angreift. Dadurch kommt es zu dauerhaften Entzündungen der Gelenkinnenhaut, was Schmerzen, Schwellungen, Steifigkeit (besonders morgens) und auf Dauer Gelenkverformungen verursacht. Meist sind Finger-, Hand- und Kniegelenke betroffen.
Die Behandlung zielt darauf ab, Entzündungen zu hemmen, Schmerzen zu lindern und Gelenkschäden zu verhindern. Eingesetzt werden:
Basistherapeutika (z. B. Methotrexat, Leflunomid), um die Krankheit langfristig zu kontrollieren
Entzündungshemmende Medikamente (NSAR, Kortison) gegen akute Beschwerden
Biologika oder JAK-Hemmer, wenn herkömmliche Therapien nicht ausreichen
Zusätzlich sind Physiotherapie, Bewegung, Ergotherapie und eine entzündungshemmende Ernährung wichtig, um die Beweglichkeit zu erhalten und die Lebensqualität zu verbessern.